L-Orter

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Der L-Orter dient als ein passives Ortungsinstrument der Orientierung und Beobachtung im Linearraum.

Funktionsprinzip

Ein im Linearraum befindlicher Körper schirmt das sich mit unendlicher Geschwindigkeit ausbreitende Licht ab und wirft somit einen Schatten. Neutrinostrahlung dringt jedoch ungehindert durch. Mittels entsprechender Mess- und Wandelaggregate kann der Objektschatten auf dem Wandelfeldschirm sichtbar gemacht werden. Anhand der Intensität der durchgehenden Neutrinostrahlung kann zwischen Raumschiffen und natürlichen Himmelskörpern differenziert werden.

Geschichte

Der L-Orter war von einer Wissenschaftlergruppe der Freihändler entwickelt und im Gegenzug zur Einräumung der Autarkie an das Solare Imperium übergeben worden sein.

Am 21. April 2437 verfolgte die KARTHAGO mittels L-Orter in der Materiebrücke zwischen der Milchstraße und den Magellanschen Wolken eine fremde Korvette, die sich schließlich als ein Touristenschiff namens COMPART entpuppte.

Auf dem Weg zu einem offenen Sternhaufen innerhalb der Kleinen Magellanschen Wolke wurde in der CREST V Ortungsalarm ausgelöst, da der L-Orter im Rot-Sektor Energieechos anzeigte. Jedoch bereits fünf Sekunden später waren die Echos verschwunden, die eindeutig nicht von terranischen Schiffen stammten. Es wurde vermutet, dass die fremdartigen Emissionen von Kreiselschiffen ausgegangen waren, denn über deren Charakteristik existierten noch keine Unterlagen.

Anmerkung: Nautisch bedeutet rot »backbords«, also in Flugrichtung links.

Quelle

PR 387