Leerraum

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt den Begriff der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für den Begriff der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Leerraum (PR Neo).

Als intergalaktischen Leerraum oder Interkosmos bezeichnet man den Raum zwischen den Galaxien.

Leerräume

Übergang in den Leerraum

Im Leerraum zwischen der Milchstraße und Andromeda befinden sich vereinzelte Sonnensysteme wie Outside mit dem Planeten Mechanica sowie einzelne isolierte Dunkelplaneten.

Der Übergang vom Halo der Galaxis zum intergalaktischen Leerraum ist fließend. So wurde das nur 51.000 Lichtjahre von M 13 entfernte Outside-System oft dem Halo zugeordnet. Die vor allem aus dunkler Materie bestehende galaktische Korona der Milchstraße hat sogar einen Durchmesser von mehreren 100.000 Lichtjahren.

Milchstraßennaher Leerraum

Die ersten Erfahrungen der Terraner mit dem Leerraum in der Nähe der Milchstraße wurden von ES initiiert. Auf zwei Flügen in den Jahren 1982 und 2044 führte ES Perry Rhodan von Wanderer aus auf den Planeten Barkon. (PR 32)

Die ersten eigenen Erkundungen der Terraner in den Leerraum wurden während der Auseinandersetzungen mit den Posbis durchgeführt.

Die Roboterzivilisation der Posbis siedelte sich ausgehend von Mechanica im Outside-System, der Heimat ihrer Erbauer, auf isolierten Leerraumwelten wie Frago, Everblack und Chort an. Auch die Zentralwelt der Posbis, die 311.625 Lichtjahre von Terra entfernte Hundertsonnenwelt, ist ein isolierter Planet im intergalaktischen Leerraum. Die Posbis setzten ein nicht näher beschriebenes Spezialtriebwerk ein, um die langen Strecken im Leerraum zurückzulegen.

Um das Jahr 2113 begannen die Mitgliedsvölker der Galaktischen Allianz auf Grund der Bedrohung durch die Laurins und die Posbis mit der Erforschung des milchstraßennahen Leerraums. Die notwendigen Langstreckenflüge führten die zu der Zeit vorhandene Triebwerkstechnik der Galaktiker an ihre Grenzen.

Der Asteroid der Luxiden beweist, dass die Laurins auch Angriffe durch den intergalaktischen Leerraum vorbereitet haben.

Leerraum zwischen Milchstraße und Andromeda

Schon 50.000 v. Chr. errichteten die Maahks auf der Flucht vor den nach Andromeda vordringenden Lemurern eine Kette von Weltraumbahnhöfen – wie Central-Station, Midway-Station, Lookout-Station – die so genannte Bahnhofstrecke der Maahks, um die Entfernung zwischen Andromeda und Milchstraße zu überwinden.

Einige der Sonnentransmitter der Meister der Insel liegen im intergalaktischen Leerraum zwischen Milchstraße und Andromeda:

Im Jahre 1331 NGZ stürzte der Orellana-Sternhaufen aufgrund der Hyperimpedanz-Erhöhung im Bereich des Gulver-Duo-Systems in den Normalraum zurück. Die Herkunft dieses Sternhaufens ist unbekannt. (PR 2384)

Leerraum im Virgo-Haufen

Bei ihrem Rückflug von M 87 stießen die mit der CREST IV nach M 87 verschlagenen Terraner und Haluter am Rande von M 87 auf die Rrhaal – von den Elstern von Homeside Kii-jiöh-rrhaal (die, die über uns schweben) genannt – eine Lebensform des Leerraums. (PR 368)

Die Große Leere

Zwischen den Galaxienhaufen und Galaxiensuperhaufen gibt es große Leerräume (englisch voids). Einen derartigen Bereich, auch bekannt als Große Leere, besuchten die Terraner ab 1202 NGZ im Rahmen der Coma-Expedition. Die Große Leere ist 200 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt und liegt im Sternbild Coma Berenices.

Es erwies sich, dass die Leerräume im Parresum Galaxienballungen im Arresum entsprechen. Der Großen Leere im Parresum entsprach ein riesiger von der Abruse befallener Galaxiensuperhaufen im Arresum.

Intergalaktische Materiebrücken

Zwischen benachbarten Galaxien erstrecken sich oft Materiebrücken durch den intergalaktischen Leerraum. So liegt das Enemy-System der Uleb in der Materiebrücke zwischen Kleiner Magellanscher Wolke und Großer Magellanscher Wolke.

Die bekannteste intergalaktische Materiebrücke ist der Mahlstrom der Sterne, aber auch die Materiebrücke zwischen DaGlausch und Salmenghest wies mit dem Kessel von DaGlausch eine thoregongeeignete Struktur auf.

Wirkung der Hyperimpedanz

Im Leerraum ist die Hyperimpedanz im Vergleich zu den innergalaktischen Werten deutlich niedriger.

Nach der Erhöhung der Hyperimpedanz stellte die RICHARD BURTON beim Flug zur Großen Magellanschen Wolke Ende 1332 NGZ/Anfang 1333 NGZ fest, dass die Hyperimpedanz im nahen Leerraum zwischen Milchstraße und Großer Magellanschen Wolke im Durchschnitt 5 % geringer ist als in der Milchstraße bzw. der Großen Magellanschen Wolke.

Der geringste Wert wurde etwa 40.000 Lichtjahre von Navo-Nord bzw. 120.000 Lichtjahre von Sol entfernt gemessen.

Quellen

PR 32, PR 368, PR 2384