Linguiden

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem Titel Protektor der Linguiden. Für weitere Bedeutungen, siehe: Protektor.

Die Linguiden sind die Bewohner des Planeten Lingora im Teshaar-System und Nachfahren von Arkoniden und Tefrodern.

Anmerkung: Arndt Ellmer erwähnt auf der LKS von PR 2532, dass die Linguiden ursprünglich Lingonen heißen sollten. Dieser Name wurde aufgrund seiner Ähnlichkeit mit dem Namen eines aus einer anderen Serie bekannten Volkes, den Klingonen, aber verworfen.
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Gerino Vaider (links) verliert
sein Kima durch einen
Teleportersprung mit Gucky
Heft: PR 1504 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Gestaltwandler als Linguide
Heft: PR 2709 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Das Erscheinungsbild entspricht dem eines Terraners und ist absolut humanoid. Die durchschnittliche Körpergröße ist dabei kleiner als bei den Terranern. Der einzige gravierende Unterschied besteht darin, dass ihr ganzer Körper behaart ist. Unter dem Haarkleid ist die Haut dunkel. Nur die Innenflächen der Hände und Füße sind davon ausgenommen. Sogar bei den Körpertypen – den angespannt und hart auftretenden Leptosomen, den federnden Athletikern und den trippelnden, unsicher erscheinenden Pyknikern – gibt es Parallelen zu den Terranern. Linguiden haben jedoch große, knorpellose Ohren und ein stark fliehendes Kinn. Bei vielen Linguiden sind dicke blaue Adern unter dem Haarkleid an den Schläfen zu sehen.

Den Linguiden ist das Haarkleid besonders wichtig und wird sehr unterschiedlich frisiert. Dazu gehört auch, dass Teile des Gesichtes rasiert werden. Manche Linguiden legen auf diese Weise lediglich die Augenpartie frei, andere nur den Mund oder das Kinn. Wo die Haut erkennbar ist, da zeigen sich unabhängig vom Lebensalter des Linguiden unzählige Fältchen, vor allem um die Augen und um den eingefallenen, wie zahnlos wirkenden Mund herum. Manche Linguiden flechten ihre Haare zu Zöpfen, andere tragen das, was man wohl Punk-Frisuren nennt.

Linguiden haben lediglich eine Lebenserwartung von circa 50 Jahren.


Stammbaum

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Cappins
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Motana
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anakonen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
diverse >
 
Ganjasen
 
Takerer
 
 
 
 
 
Frühmenschen
 
Shuwashen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lemurer
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Tefroder
 
Shahano
 
Akonen
 
Raphanen
 
Ferronen
 
Vincraner
 
Terraner
 
diverse >
 
Lun-Clan
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lermunen, Laameres u. a.
 
Arkoniden
 
Báalols
 
Plophoser
 
Ertruser
 
Siganesen
 
diverse >
 
Gleamors
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Linguiden
 
Mehandor
 
Zaliter
 
Dryhanen
 
Ekhoniden
 
diverse >
 
Algustraner
 
Zaltis
 
Moduls
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Aras
 
Überschwere
 
 
 
 
 
Bergharer
 
Trumper
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Praem
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bluul
 
 


Besiedelte Sonnensysteme

Die Linguiden besitzen nur ein kleines Sternenreich, da sie erst seit dem 12. Jahrhundert NGZ den Linearantrieb entwickelt haben. Zu ihren Sonnensystemen gehören:

Protektoren der Linguiden

Jedes zum Linguiden-Reich gehörende Sonnensystem wird von einem Protektor verwaltet. So hat unter anderem jeder zellaktivatortragende Friedensstifter ein Sonnensystem zu verwalten. Das sind im Folgenden:

Bekannte Linguiden

PR1505.jpg
Dorina Vaccer
Heft: PR 1505
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Gesellschaft

Die Gesellschaft der Linguiden ist ein locker organisiertes Gemeinwesen ohne ausgeprägte hierarchische Strukturen. Eine Zentralregierung für das linguidische Sternenreich gibt es nicht, wohl aber einen zentralen Rat, dessen Befugnisse und Kompetenzen allerdings unklar und sehr gering sind. An der Spitze der Gesellschaft stehen die Friedensstifter, welche aber nicht gewählt werden wie in einer Demokratie, sondern sich durch ihr Talent und Können im Umgang mit der Sprache qualifizieren.

Sprache

Linguiden beherrschen das gesprochene Wort wie kein anderes Volk. Dieses Können beschränkt sich nicht nur auf ihre eigene Sprache Lingo, sie können auch fremde Sprachen innerhalb kürzester Zeit erlernen und beherrschen diese dann perfekt. Alle Linguiden besitzen die besondere Begabung, andere Wesen allein durch die Kraft des Wortes zu überzeugen. So können selbst schwer wiegende Konflikte ohne jegliche Gewalt beigelegt werden. Linguiden, die hierbei besonders talentiert sind, können zu Friedensstiftern werden. Die Fähigkeit, andere Wesen allein mit Worten zu beeinflussen, ist keine Parafähigkeit. Ursache dieser Begabung ist nach eigener Überzeugung der Linguiden das so genannte Kima.

Raumschiffe

Die Grundform der Raumschiffe der Linguiden ist bei allen Typen gleich, sie ähnelt einem Delfin. Dies gilt sowohl für kleine Fähren von zwanzig Metern Länge als auch für Großtransporter mit über 700 Metern Länge. Bei den kleineren Schiffen ist das Verhältnis zwischen Länge und Breite etwa 3 : 1, bei den Großraumschiffen beträgt das Verhältnis 7 : 5.

Besonders auffallend ist, dass alle Raumschiffe quergestreift lackiert sind. Die Farben sind je nach Einsatzgebiet der Raumschiffe unterschiedlich. Die großen Transporter bekommen die Farben Rot und Schwarz, die für Personentransport vorgesehenen Einheiten sind Gelb und Schwarz gestreift, die Planetenfähren haben weiße und schwarze Streifen.

Ältere Schiffe der Linguiden sind mit Linearantrieben ausgerüstet, modernere Varianten haben Metagrav-Antriebe. Den Metagrav-Antrieb haben die Linguiden aber nicht selbst entwickelt, sondern vom Technoschrottplatz Assih-Barang, den sie im Jahre 1044 NGZ entdeckten, erbeutet und später adaptiert.

Darstellung

Risszeichnung: »Delphinschiff der Linguiden« (PR 1555) von Christoph Anczykowski

Geschichte

Frühzeit

Die Geschichte der Linguiden ist nur lückenhaft überliefert und basiert zum großen Teil auf den Daten der so genannten Crest-Datei, des RIUNAN-Reports, der Tereomin-Datei und den Höhlenbildern von Zonai auf Lingora. Eine ausführliche Niederschrift der linguidischen Frühgeschichte existiert nicht und kann nur aus verschiedenen Quellen rekonstruiert werden.

Das Volk der Linguiden ist im 7. Jahrtausend v. Chr. aus der Vermischung arkonidischen und tefrodischen Erbguts entstanden. Zu diesem Zeitpunkt versuchte das arkonidische Imperium unter der Leitung von Haemon de Tereomin, das spätere Teshaar-System im Rahmen des Projekts Tiga Ranton nach dem Vorbild ihres arkonidischen Heimatsystems in eine Dreiplanetenwelt umzuwandeln. Die dazu notwendigen Maschinenparks und Sonnenzapfanlagen befanden sich auf dem kleinen Mond Haemon 1/6. Das Projekt schlug jedoch katastrophal fehl.

Im Verlauf des Projekts kam es zu Auseinandersetzungen mit Tefrodern, die vorgaben im Auftrag der Meister der Insel in der Nähe zu operieren. Das tefrodische Raumschiff SAMUR unter dem Kommando Kalagos drang auf der Suche nach der Unsterblichkeit in das Haemon-System ein. Es kam zur Verständigung zwischen Haemon und Kalagos, aber die zur Verstärkung eilenden Arkoniden griffen den vermeintlichen Feind an.

Im Zuge der Kampfhandlungen fiel Haemon von Tereomin; und sowohl sein Raumschiff RIUNAN als auch die tefrodische SAMUR Kalagos stürzten auf Haemon I ab. Da die RIUNAN die Aggregate auf Haemon 1/6 gesteuert hatte, konnten die Maschinen nach dem Ausfall des Kugelraumers nicht mehr kontrolliert werden. Haemon 1/6 wurde durch die unkontrollierbar gewordenen Sonnenenergien zerstört, und seine Trümmer stürzten auf Haemon I. Dadurch neigte sich die planetare Achse um 29 Grad, was Überschwemmungen und weitere Naturkatastrophen zur Folge hatte. (PR 1555)

Die überlebenden Tefroder und Arkoniden sahen sich immensen hyperenergetischen Phänomenen auf der Welt ausgesetzt, durch die sie in sinnlichen und geistigen Kontakt mit dem Hyperraum gelangten. Sie mutierten aufgrund der Umweltbedingungen und ihr Genpool vermischte sich. Jedoch führte der Kontakt zum Hyperraum nicht zur Vernichtung oder geistigen Verwirrung der Ur-Linguiden, da gemeinsam mit ihnen ein Ast eines Strauches ebenfalls in den Hyperraum gerissen wurde, was zum einen bewirkte, dass die Ur-Linguiden durch den Ast einen begreifbaren Anker zum Einsteinraumes erhalten und so ihre geistige Unversehrtheit beibehalten konnten, zum anderen bildete der gemeinsame Eintritt in den Hyperraum die Grundlage für die spätere Symbiose der Linguiden und der Kima-Sträucher.

Des Weiteren führte der sinnlich-geistige Kontakt der Ur-Linguiden mit dem Hyperraum zu einer Veränderung der Sprachfähigkeiten und Sprachwahrnehmung. Die Linguiden waren nunmehr in der Lage, die verschiedenen Realitäten und Sichtweisen, die sich in Lebewesen sprachlich manifestieren zu verstehen und zu manipulieren: Das Kima entstand. Diese Mutation war jedoch nicht als parapsychisches Phänomen zu begreifen, sondern als ein genetisches.

Bedeutsam für die weitere Entwicklung der Linguiden war die Sprachlosigkeit nach dem Verlassen des Hyperraums. Die ersten Linguiden besaßen keine Sprache. Sie entwickelten zunächst eine Form der Tanzsprache, die dann zur lautlichen Sprache Lingo weiter entwickelt wurde. Diese Entwicklung wurde in den Höhlenbildern von Zonai dargestellt. (PR 1588)

Raumfahrt

Die stellare Raumfahrt begann für die Linguiden um 970 NGZ. Zuerst mit dem Transitionsantrieb, was aber zu schweren Raumunfällen führte, da sie durch diese Transportart ihr Kima verloren. Erst später mit dem Linearantrieb wurde die Raumfahrt für die Linguiden sicher.

Auf den Inseln des Wasserplaneten Teffon, im Sedeider-System, wurden Linguiden, die ihr Kima verloren hatten oder kimalos geboren wurden, bis zu ihren Tod gepflegt. (PR 1507)

Expansion

991 NGZ wurde als erstes System das Nashaan-System mit dem Hauptplaneten Viron kolonisiert, welches sich 80 Lichtjahre von dem Heimatsystem Teshaar entfernt befindet. (PR 1550)

1115 NGZ wurde das Kaokrat-System mit der Siedlerwelt Taumond besiedelt. (PR 1505)

Im Jahre 1044 NGZ entdeckten die Linguiden den Technoschrottplatz Assih-Barang und konnten von dort mehrere technische Neuerungen adaptieren, darunter Computer, Roboter und Metagrav-Antriebe. (PR 1504)

Die Linguiden traten im Jahre 1169 NGZ zum ersten Mal in Erscheinung. Sie beherrschten zu diesem Zeitpunkt ein Sternenreich, das 14 gewaltlos übernommene Sonnensysteme umfasste.

Schlichtung von Konflikten

1169 NGZ schlichteten Friedensstifter der Linguiden den Konflikt zwischen den Invitro-Klonen der Omni-Blue-600-Serie und den Invivos der Tentra-Blues im gesamten Simban-Sektor. Der linguidische Friedensstifter Aramus Shaenor vollbrachte dies nur mit der Macht seiner Worte und seiner Ausstrahlung. Als Gegenleistung erbat er das Jergelen-System von der Tentra-Regierung auf Roost und bekam es zugesprochen. Es wurde als 15. System in das Linguidenreich aufgenommen. (PR 1506)

Als 16. System wurde am 3. Juli 1170 NGZ das System von Cueleman, nach Schlichtung der Streitigkeiten zwischen den echsenhaften Oytlokern und Siedlern der Karr-Blues, übernommen. Atlan, der die Meinung vertrat, das Cueleman-System gehöre zu Arkon, und die Karr könnten es den Linguiden nicht überlassen, versprach das System den Topsidern. Der dadurch ausbrechende Konflikt zwischen Karr, Topsidern und Linguiden wurde durch eine weitere Schlichtung des Friedensstifters Bransor Manella beigelegt. Das System wurde dann endgültig am 15. August 1170 NGZ in das Linguidenreich aufgenommen. (PR 1518)

Auserwähltes Volk von ES

1171 NGZ verkündete die Superintelligenz ES, die Linguiden seien sein neues bevorzugtes Volk, weil die Terraner versagt hätten. ES verlieh 14 von den Terranern zurückgeforderte Zellaktivatoren im Dezember an ausgewählte Friedensstifter. (PR 1550)

Am 15. Februar 1173 NGZ geben die Friedensstifter die neue Machtstruktur unter den Linguiden bekannt und lassen sich selbst als Herrscher bestätigen. An der Spitze steht nun das Triumvirat Aramus Shaenor, Balasar Imkord und Dorina Vaccer. Die Sonnensysteme der Linguiden werden auf die übrigen Friedensstifter aufgeteilt, die dort als Protektoren eingesetzt sind. (PR 1568)

Am 15. Juni 1173 NGZ wurde durch das Triumvirat verkündet, dass die Linguiden innerhalb der Galaxis für Ordnung sorgen haben und müssten somit mit gutem Beispiel vorangehen. Die Anarchie sei mit diesem Tage zu Ende, es würde neue und strengere Gesetze geben und um die durchzusetzen, müssten Ordnungshüter auf den Linguidenwelten für deren Einhaltung sorgen. Die Pariczaner würden dieses übernehmen. (PR 1580)

Auf den Inseln des Planeten Teffon im Sedeider-System wurden von den Pariczanern Lager geschaffen, um Linguiden, die sich nicht der neuen Machtstruktur fügen wollten, zu internieren. (PR 1589)

Die unsterblichen Friedensstifter verfielen zunehmend dem Wahnsinn, da die fünfdimensionalen Ausstöße der Zellaktivatoren schleichend ihr Kima zerstörten. Gegen Ende des Jahres 1173 NGZ baten die Friedensstifter, die keinen Zellaktivator trugen, das Galaktikum um Hilfe. Die Galaktiker gründeten das Aktivator-Team, das zusammen mit Friedensstiftern die wahnsinnigen Friedensstifter von ihren Zellaktivatoren befreite. (PR 1590)

Rückzug aus der galaktischen Politik

Nach dieser Krise entschieden sich die Linguiden, nicht weiter zu expandieren, sondern sich in ihren Raum zurückzuziehen. Eine weitergehende Beteiligung am galaktischen Geschehen lehnten sie ab.

Am 1. August 1202 NGZ nahmen die Friedensstifter Arinu Barras und Sui Zolnai als Vertreter der Linguiden an der Coma-Expedition teil. Dies blieb für lange Zeit das einzige Ereignis, bei dem die Linguiden am galaktischen Geschehen teilnahmen. An weiteren galaktischen Konferenzen, Treffen oder Vereinigungen nahmen sie nicht teil. Auch ihr Schicksal während der TRAITOR-Invasion ist unbekannt. (PR 1649)

Im Jahre 1279 NGZ zog eine von den Linguiden initiierte Friedensflotte durch die Milchstraße, um auf die Zustände in der Galaxis und den bereits absehbaren Zusammenbruch des Galaktikums aufmerksam zu machen. Als die Flotte arkonidisches Hoheitsgebiet erreichte, erhielt Gerine, eine Flottenkommandantin des Kristallimperiums, den Befehl, das Feuer auf die 100 unbewaffneten Schiffe verschiedener Völker zu eröffnen. Sie verweigerte jedoch den Befehl. (PR 1809)

Im Dezember 1301 NGZ versuchte Julian Tifflor noch einmal die Linguiden zu einer Friedensmission zu überreden, wurde jedoch von Dentron Hopella an die gescheiterte Mission des Jahres 1279 NGZ erinnert. Die Linguiden würden sich nicht mehr in dieser Sache engagieren. (PR 2024)

Im März 1463 NGZ war ein linguidisches Delfinschiff Teil der galaktischen Delegation im Akon-System. Es war das erste Mal seit etwa 250 Jahren, dass die Linguiden wieder Interesse am galaktischen Geschehen zeigten. (PR 2531)

Quellen