Materiequelle

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Eine positive Superintelligenz kann sich zu einer Materiequelle, auch Barys (PR 982) genannt, weiterentwickeln.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Dabei wird die gesamte Mächtigkeitsballung durch psionische Kraftfelder zu einem einzigen kompakten Gebilde komprimiert; die Bewusstseine sämtlicher Intelligenzwesen der Mächtigkeitsballung gehen dabei in der Entität auf. Das entstehende Gebilde verströmt fortan kosmische Materie ins All, weshalb Materiequellen auch Weiße Schlünde genannt werden. Aus den Materiequellen entwickeln sich schließlich die Kosmokraten, die in einem Bereich »hinter den Materiequellen« existieren. Eine im Entstehen begriffene Materiequelle wird Prä-Barys genannt. (PR 1569, PR 2599)

Auch ein Weißes Loch, ein theoretisches Konstrukt der realen Astrophysik, wird gelegentlich als Materiequelle bezeichnet.

Rein optisch sehen Materiequellen aus wie graue Schleier, in denen Lichteruptionen auftauchen, wobei sich ihre Erscheinung, sowohl im Detail wie im Gesamteindruck, permanent ändert. Sie sind optisch nicht von Materiesenken unterscheidbar. (PR 2267)

Siehe auch: Zwiebelschalenmodell

Anmerkung:
In den Lexika II und III wird der Begriff Anti-Barys aufgeführt, der auf Materiequelle verweist, in der Heftserie selbst aber nicht vorkommt. Auch im Lexikoneintrag von Materiequelle wird er nicht erwähnt. Des Weiteren referenziert auch der Begriff Materiesenke im Lexikon auf Materiequelle. Da Barys ein Synonym für Materiequelle ist, liegt die Vermutung nahe, dass Anti-Barys ein Synonym für Materiesenke ist.

Bekannte Materiequellen

Einzelne Materiequellen

CANTOULL

Über die Materiequelle CANTOULL ist nur ein winziger Informationssplitter bekannt. Bei einer Audienz des Pangalaktischen Statistikers Raud - etwa 1278 NGZ - erfuhr der pfauchonische Prinz Soner:

Zitat: [...] »Der Evolutionssprung der Materiequelle CANTOULL zum Kosmokraten steht innerhalb der kommenden neunzig Millionen Jahre bevor.« [...] (PR 2122, S. 47)

Gourdel

Die einzige Materiequelle, über die Details bekannt sind, ist Gourdel in Erranternohre. Sie ist die von den Loowern gesuchte Materiequelle, durch die man mit dem von ihnen geraubten Auge Laires hinter die Materiequellen gelangen kann.

Diese hatten Kosmokraten allerdings erst viel später vor circa 3,3 Millionen Jahren nach Erranternohre verlagert. Sieben von den neun Ausgängen von Gourdel wurden auf das Erste Thoregon im Mahlstrom gerichtet.

Der Mächtige Bardioc versteckte sein Sporenschiff, die PAN-THAU-RA, in der entgegengesetzten Richtung in der Galaxie Algstogermaht.

Vor etwas mehr als 200.000 Jahren wurde Gourdel auf die PAN-THAU-RA ausgerichtet und aufgedreht. In Erranternohre entstand ein mittlerweile 200.000 Lichtjahre langer weißer Jetstrahl.

Aufgrund der Manipulationen an der Materiequelle Gourdel traten 3587 in der Milchstraße Weltraumbeben auf. Gleichzeitig materialisierte aufgrund der Weltraumbeben Paratau aus Fornax in M 33. Nach dem Zudrehen der Materiequelle Gourdel durch Atlan da Gonozal und Perry Rhodan unter Anweisung von Laire traten keine Weltraumbeben mehr auf. (PR 980, PR 981)

Durch die Manipulationen THOREGONS mit dem Analog-Nukleotid METANU drohte, laut den Aussagen der Pangalaktischen Statistiker während der großen Konjunktion von 1311 NGZ, unter anderem die Materiequelle Gourdel zu erlöschen. Es ist unbekannt, ob diese Auswirkungen durch die Zerstörung von METANU inzwischen rückgängig gemacht wurden.

Ma-Nu-The

Die Datenlage zu Ma-Nu-The ist verwirrend. Assu-Letel, der aus dem Tarkan-Universum in das Universum Meekorah verschlagene Fürst des Hexamerons, behauptete 1170 NGZ:

Zitat: [...] »Ich bin die Inkarnation von Manuthe [...] Manuthe ist das der Materiequelle gleichen Namens innewohnende Bewußtsein.« [...] (PR 1509)

SHAMASH

Über die Materiequelle SHAMASH ist nur ein winziger Informationssplitter bekannt. Bei einer Audienz des Pangalaktischen Statistikers Raud - etwa 1278 NGZ - erfuhr der pfauchonische Prinz Soner:

Zitat: [...] »Der Evolutionssprung der Superintelligenz SHAMASH zur Materiequelle wurde erfolgreich abgeschlossen.« [...] (PR 2122, S. 47)

Zukünftige Materiequellen

ESTARTU - In PR-TB 358 wird eine Zukunft beschrieben, in der die Superintelligenz ESTARTU zur Materiequelle geworden ist.

Fehlgeschlagene Entwicklungen

ES - Im 5. Jahrhundert NGZ versucht Taurec, mittels einer geeigneten Abfolge von Impulsen die Entwicklung von ES zu einer Materiequelle zu erzwingen. Doch im Rahmen des DORIFER-Schocks schlägt das Experiment fehl. ES entwickelt in Folge von Taurecs Machenschaften schwere Persönlichkeitsstörungen. (PR 1569)

1463 NGZ ist ES durch verschiedene Belastungen, der die Superintelligenz seit ihrem Duell mit Anti-ES ausgesetzt war, derart geschwächt, dass sie die beiden Teile ihrer Mächtigkeitsballung (die Lokale Gruppe und die Fernen Stätten) nicht mehr zusammenhalten kann – ES droht zu zerreißen. Die Alternative zum Tod wäre der Entwicklungssprung zur Materiequelle, den ES aber unbedingt vermeiden will, selbst um den Preis der eigenen Existenz. ES löst das Problem durch die Teilung in die Zwillings-Superintelligenz ES/TALIN. (PR 2599, S. 47 ff.)

Weitere bekannte Materiequellen

Quellen

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