Matronis

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Matronis war die Hauptstadt der Takerer auf dem urweltlichen Kontinent Lemuria, den sie Lemu, »Die Wunderbare«, nannten.

Geografische Lage

Die Stadt wurde auf einer Ebene zwischen dem breiten Fluss Maru Babo und einem Einschnitt in der Kyotro-Hügelkette errichtet, welche die Sanouklaides-Ebene begrenzte. Eine markante Landmarke in der Nähe war der gewaltige Tafelberg Helopantea. Die genauen geografischen Daten gingen verloren.

Übersicht

Der riesige Grundriss von Matronis war annähernd kreisförmig. Breit angelegte Straßen dienten der Bevölkerung der Millionenmetropole zur schnellen Fortbewegung. Die technischen Anlagen und weiteren Einrichtungen zur Versorgung und dem Transport der Bevölkerung waren nahezu identisch mit denen von Terrania im 35. Jahrhundert. Hochhäuser, Kuppelbauten, Türme und weitläufige Parks bildeten das pulsierende Herz der Stadt, die in ihren Randbezirken immer dünner besiedelt war. Zudem beherbergte die Stadt einen großen Raumhafen.

Am Stadtrand befand sich Ovarons prunkvolles Haus.

Ebenfalls am Stadtrand lag der Palast der Tanzenden Moleküle, gewidmet der Erinnerung an den Konstrukteur der Tryzome. Direkt vor dem Gebäude stand die vier Mannslängen große Säule des Stargin. (PR 437)

Der Baytonor-Block war ein riesiges quadratisches Gebäude mit zahlreichen Anbauten. Eine Brücke führte von diesem Block zum nächsten Gebäude.

Anmerkung: Unbekannt ist, ob sich der ebenfalls kreisförmige Grundriss lemurischer Städte an den von Matronis anlehnt.

Geschichte

Um circa 197.067 v. Chr. wurde Terra (capp.: Lotron) von den Takerern über 500 Jahre lang als Basis für genetische Zuchtexperimente im Rahmen des Unternehmens Tranat-System benutzt. Während dieser Zeit siedelten sie in der Stadt Matronis.

Eine ganjasische Flotte unter Admiral Moshaken beendete die takerische Anwesenheit im von den Cappins so genannten Tranat-System. Die Überlebenden der Schlacht fanden Zuflucht auf Lotron. Es kam vermutlich zu Vermischungen zwischen Cappins und Frühmenschen. Unbekannt ist, ob Matronis bei den Kämpfen in Mitleidenschaft gezogen wurde. Im Laufe der Zeit verfiel die Stadt zu Ruinen, die von den sich global ausbreitenden Eismassen bedeckt wurden.

Im Jahre 52.000 v. Chr. (4400 dha-Tamar) entdeckten die Lemurer die Ruinen von Matronis. Der Fund takerischer Artefakte und Schriften durch Glazialforscher beschleunigte den technischen Fortschritt der Lemurer erheblich.

Quellen