Merkosh

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Person Merkosh. Für weitere Bedeutungen, siehe: Merkosh (Begriffsklärung).


Der Oproner Merkosh heißt eigentlich Jabosh yl Karatsch. Er besitzt die Parafähigkeit eines Frequenzwandlers. Wegen seiner fast transparenten Haut wird er von Michael Reginald Rhodan (alias Roi Danton) auch der "Gläserne" genannt.

Inhaltsverzeichnis

PR Lexikon1 Illu Merkosh.jpg
Merkosh
Lexikon I
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Er stammt vom Planeten Opronos der Sonne Aheiku in der Galaxie Maasbar. Weder die Position der Galaxie noch die Zeit, aus der Merkosh stammt, sind bekannt.

Erscheinungsbild

Merkosh ist zwei Meter groß, überschlank, sein Körperbau ist größtenteils walzenförmig, Arme und Beine sind dünn, lang und sechsgliedrig, zwischen den Zehen befinden sich Schwimmhäute. Die Haut ist glasartig, farblos, weiß und so transparent, dass das Aderngeflecht und teilweise sogar die inneren Organe sichtbar sind. Merkoshs Skelett ist weniger elastisch als nachgiebig; das geht so weit, dass er seine Gliedmaßen verknoten kann. Der Kopf ist annähernd kugelförmig und durchmisst etwa 35 cm. Da die Schädelknochen halbtransparent sind und Merkosh völlig unbehaart ist, schimmert das Gehirn - je nach Beleuchtung - hindurch.

Die runden, lidlosen Augen durchmessen je 6 cm, sind dunkelgrün, beweglich und beide an den gleichen Stellen wie bei den Terranern angeordnet. Merkosh hat keine Ohrmuscheln am Kopf: Seine Ohröffnungen sind paarig an beiden Schädelseiten angeordnet und können durch Hautfalten verschlossen werden. Eine Nase oder ein anderes sichtbares Riechorgan fehlt. In Merkoshs Gesicht dominiert der Mund, dessen Lippen zu einem Rüssel zusammengewachsen sind und bis zu 20 cm weit vorgestülpt werden können. Mit dem Mund werden verschiedenartige Ausdrucksphänomene dargestellt. Er dient zudem nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch zur Atmung und zur Lautbildung.

Charakterisierung

Merkosh kann stundenlang über lange zurückliegende Ereignisse reden. Er gilt als rechthaberisch. Obwohl er in Einsätzen immer wieder darauf verweist, dass er mit seiner "Bösen Stimme" alle Probleme brachial lösen könne, ist er nicht halb so martialisch, wie er immer tut. (PR 452, PR 470)

Bekannt war er zudem für seine laute Sprechweise.

Parapsychische Fähigkeit

Früher besaß Merkosh die Fähigkeit der so genannten Traummeditation und durchreiste die Zeitebenen allein mit Hilfe eigener psionischer Kräfte. Diese Fähigkeit verlor er, als er bei seiner 4. Zeitreise in die Vergangenheit von Ovarons Zeitläufer mit Sextadimfeldern eingefangen und nach gründlicher Untersuchung zum Saturnmond Titan abgestrahlt wurde. Anstelle der Traummeditation gewinnt Merkosh ein neues Talent, welches er »die Böse Stimme« nennt.

Die parapsychische Fähigkeit Merkoshs besteht darin, dass er psionische Intervallenergie des Quintadimbereichs abstrahlt. Bei entsprechender Intensität (minimal 1 Megapsion) bewirkt die gleichgerichtet abgestrahlte Energie Zerstörungen wie ein Intervallstrahler. Da er gleichzeitig mit seinem Pseudorüssel trompetenartig hochfrequente Schallfronten ausstößt, hat die Fähigkeit ihren Namen erhalten. Wegen dieser »Bösen Stimme« wurde Merkosh vereinfachend als Frequenzwandler eingestuft.

Geschichte

Im Frühjahr 3459 wurde er von Galbraith Deighton gegen die Hetos-Inspektoren auf Terra eingesetzt. (PR 652) Im August dieses Jahres nahm er am Flug der CAGLIOSTRO zum Archi-Tritrans-Sonnentransmitter teil. (PR 667)

Quellen

PR 447, PR 450, PR 500, PR 608, PR 968, PR 1993, PR 2561

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