Moshaken

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Moshaken war der Kapitän des ganjasischen Raumschiffes, welches Ovaron 196.586 v. Chr. auf dem Saturnmond Titan absetzte. Später wurde Admiral Moshaken zum Stellvertreter des Ganjos in der Galaxie Gruelfin.

Anmerkung: Der Titel des Admirals ist eine Übersetzung aus dem Ganjasischen, der korrekte Titel lautet Tetman.

Erscheinungsbild und Charakterisierung

Moshaken war ein kräftiger Cappin mit volltönender Stimme und Bart. Er stand vollkommen loyal zu Ganjo Ovaron.

Geschichte

Der Kommandant des Schiffes, welches Ovaron auf Titan absetzte, war ein enger Freund und Ratgeber des Ganjos. Ovaron selbst verabschiedete sich von ihm unter anderem mit den Worten Zitat: [...] »Ich weiß, Sie würden niemals zulassen, daß ein Unwürdiger die Herrschaft über das Ganjasische Reich antritt.« [...] (PR 446)

Ovaron I, der mit dem Nullzeitdeformator zu diesem Zeitpunkt zurückgekehrt war, offenbarte sich seinem Zeitbruder Ovaron II mit einem Brief, den dieser an Moshaken weiterleitete. In dem Schreiben offenbarte Ovaron I das Komplott des Nandor-Clans, das zum Sturz Ovarons führen sollte. Moshaken wusste damit als einziger Ganjase, der nach Gruelfin zurückkehrte, von den zukünftigen Ereignissen. In der Folge erschoss Moshaken nach einem standrechtlichen Gerichtsverfahren Gavasor vom Nandor-Klan, den er bezüglich des geplanten Umsturzes angeklagt hatte. In der Folge ließ er mit neuen Agenten die im Lotron-System agierenden Takerer beobachten.

Kapitän Moshaken erlebte mit, wie kurz nach seiner Rückkehr aus der Milchstraße der Ovaron-Klan durch den Nandor-Klan beseitigt wurde und die Takerer das ganjasische Reich angriffen. Moshaken ergriff nun das Wort und prophezeite die Rückkehr des Ganjos in 200.000 Jahren, da er ja von der Zeitreise Ovarons mit dem Nullzeitdeformator wusste. Auf diese Weise entstand die Legende des wiederkehrenden Ganjos, die sich im Lauf der Jahrtausende zum Ganjo-Kult verdichtete.

Moshaken führte noch während des Umsturzes durch den Nandor-Klan eine große Raumflotte in die Milchstraße und griff die Takerer im Lotron-System an, wo die Takerer vollkommen vernichtet wurden. Die ganjasische Flotte wurde dabei ebenfalls schwer getroffen und strandete im Solsystem. Die Ganjasen verblieben auf Terra und vermischten sich mit den Frühmenschen der Erde. Moshaken selbst flog zur Geheimstation Ovarons auf Titan und ließ sich dort vom Robotkommandanten konservieren.

Die Kriege mit den Takerern, die von der Führungsspitze des Nandor-Klans verursacht worden waren, verursachten eine Militärrevolte. Die vernünftigen Kräfte in der ganjasischen Führung veranlassten, dass sich die Mehrzahl der Ganjasen nach Morschaztas zurückzog, wo die von Ovaron programmierte Urmutter von den Führern der Ganjasen weitere Anweisungen zum Schutz des ganjasischen Volkes erhielt. Admiral Moshaken selbst setzte sich an die Spitze einer Militärregierung, der auch die Admiräle Farro und Perda angehörten, und zerschlug den Nandor-Klan. Die ganjasischen Flotten lenkten die takerischen Angreifer in Gruelfin ab, und ermöglichten somit, dass die Versetzung von Morschaztas ungestört umgesetzt werden konnte.

Nach dem unerklärlichen Verschwinden von Moshaken wurde das Verstecken Morschaztas' im Hyperraum von der Urmutter und Admiral Farro weitergeführt.

Moshaken wurde erst im Jahre 3434 gefunden – er lag in einem Stasisgerät in Ovarons Geheimstation auf dem Titan und wurde dort künstlich am Leben erhalten. Der Mann war uralt geworden, mit weißen Haaren und Bart. Nach dem Aufwachen berichtete er von der Raumschlacht um Terra.

Anmerkung: Die Angaben zum genauen Verlauf der Geschehnisse in Gruelfin sind in den Quellen widersprüchlich, da es sich stets nur um kurze mündliche Berichte auf Grundlage von Überlieferungen handelte. Ein enormer Widerspruch besteht jedoch in den persönlichen Angaben Moshakens zur Raumschlacht um Lotron (PR 448), die kaum mit den historischen Informationen der Urmutter zusammenpassen, die von Moshakens Einsatz bei der Zerschlagung des Nandor-Klans berichtete (PR 487).

Kurz nach der Beendigung seines Berichtes verstarb Moshaken. Sein Leichnam wurde auf Anweisung Ovarons hin konserviert.

Quellen

PR 446, PR 448, PR 460, PR 484, PR 485, PR 487