Algion

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Die Galaxie Algion, auch unter NGC 4258 bekannt, ist eine Nachbargalaxie von Chearth (M 94). Möglicherweise gehört Algion auch zur Mächtigkeitsballung der Nisaaru.

Inhaltsverzeichnis

Astrophysikalische Daten: Algion
Katalogbezeichnung: NGC 4258
Entfernung zur Milchstraße: 21 Mio. Lichtjahre
Typ: SAb (Spiralförmig)
Durchmesser: 30.000 Lichtjahre
Radialgeschwindigkeit: +462 ±27 km/s
Verkehrssprache: Algisch


M106.jpg
Astrophysikalische Daten: Kudhu
Katalogbezeichnung: M 106
Entfernung zur Milchstraße: 19 Mio. Lichtjahre
Typ: E4 (Ellipsoid)
Durchmesser: 270.000 Lichtjahre
Bedeutende Völker
Tazolen, Urungaber, Voranesen, Jangruner, Prokiden, Oschongen, Zyteker, Saggarer, Ruenderer (PR 1969, S. 51)
Sternenreiche
Clannach-Imperium
Bekannte Planeten
Bensterkad

Übersicht

Die Entfernungsangaben zur Milchstraße schwanken zwischen 21 und 25 Millionen Lichtjahren. Algion ist die Heimat der Algiotischen Wanderer, die sich aus den unterschiedlichsten Völkern dieser Galaxie zusammensetzen.

Unmittelbar zugehörig zu diesem Ort ist die Galaxie Kudhu oder auch M 106.

Von der Milchstraße aus gesehen liegt Algion vier Millionen Lichtjahre hinter Chearth. (PR 1946)

Die Galaxie gehört zu den Objekten, die von Mechain gefunden wurden und zusätzlich in den Messierkatalog aufgenommen wurden.

Klassifiziert wird sie als eine Spirale vom Typ SAb oder Sbc.

Die Galaxie beherbergt ein massives, dunkles Objekt, das man zu der bis heute engsten Entfernung vom Zentrum zurückverfolgen konnte: 36 Mil. Sonnenmassen befinden sich innerhalb eines Volumens mit einem Radius von 1/24 bis 1/12 Lichtjahren. Dies ist die dichteste Massenkonzentration, die man jemals gefunden hat.

NGC 4258 zeigt Anzeichen von Unordnung in ihren Scheiben und auch im Kernbereich. Ein paar »Geisterarme«, unsichtbar, aber mit Radioteleskopen aufspürbar, ziehen hinter den sichtbaren Armen her. Eine sehr ungewöhnliche Erscheinung!

Der Kern ist sowohl im optischen als auch im Radiobereich ungewöhnlich hell. Es gibt Hinweise darauf das er vor etwa 18 Millionen Jahren zwei Materiewolken mit einer Gesamtmasse von mehreren Millionen Sonnen entlang der galaktischen Ebene ausstieß.

Verkehrssprache in der Galaxie ist Algisch.

Geschichte

Nachdem die Tazolen in das Sternenreich der raumfahrenden Völker von Algion aufgenommen wurden, eröffnete man ihnen, dass im kosmischen Denken kein Platz für die vielen Götter sei, denen die Tazolen huldigten. Damit gaben sich die Tazolen in ihrem Inneren aber nicht zufrieden und schafften es immer wieder, ihren Glauben den neuen technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften anzupassen.

Ausschlaggebend für die noch stärkere Fanatisierung der Tazolischen Religion war die Entdeckung eines sehr starken Hyperstrahlers, der von ihnen als »Tor der Erleuchtung« und Gefängnis für ihre Gottheit Gaintanu erkannt wurde.

Nun glaubten sie, dessen Aufenthaltsort zu kennen und setzten fortan alles daran, diesen Ort zu erreichen.

Nach vielen Jahren war es ihnen dank ihres Fanatismus und Zieles gelungen die Galaxie Algion zu unterwerfen und alle Völker ihrem Glauben unterzuordnen.

Etwa 650 NGZ kamen erstmals chearthische Raumschiffe nach Algion. Als deren Besatzungen nicht zur Religion der Tazolen konvertieren wollten, wurden die Chearther wieder vertrieben.

Nur wenige Jahre später, etwa im Jahre 600 der tazolischen Raumfahrt, entsandte das Clannach-Imperium, wie sich das tazolische Reich auch nannte, eine Expedition zum »Tor der Erleuchtung«. Nach fünf Jahren kehrte die Expedition dezimiert zurück, ohne das Ziel, Gaintanu zu befreien, erreicht zu haben.

Etliche Jahre später tauchte Shabazza in Gestalt des Gottes Xion auf und gab den Algioten die Möglichkeit, ihren Gott zu befreien.

Das Ergebnis war die Algiotische Invasion Chearths, die als Mittel zum Zwecke Shabazzas diente, und zwar die Sonnenwürmer zu befreien und auf die Galaxien der Koalition Thoregon loszulassen, vorzugsweise aber auf die Milchstraße.

Es gelang, die Invasion der Algioten in Chearth abzuwenden. Die Algioten kehrten in ihre Heimatgalaxie zurück.

Anmerkung: Interessant ist, dass die Galaxie M 106, oder Kudhu, während der Einsickerung der Gys-Voolbeerah (MVs) in die Milchstraße Erwähnung findet. Zumindest befanden sich in M 106 zeitweise MVs. (Mehr als 10.000 Jahre vor 3586 fanden Gys-Voolbeerah in Kudhu ein notgelandetes Schiff der Okefenokees und übernahmen es. (PR 882, S. 56)
Eine Besonderheit sollte man diesem Zufall, sollte sich die Annahme dass M 106 mit der Galaxie Algion gleichzusetzen ist, aber nicht zumessen, da MVs in vielen Teilen des Universums anzutreffen waren und sicher auch noch sind.

Quellen

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