Nemo Partijan

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Nemo Partijan
Heft: PR 2691 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Nemo Partijan war ein Hyperphysiker, der als Kapazität im Bereich der Quintadim-Topologie galt. Er trug den akademischen Titel Doctor scientiae hyperphysicorum. (PR 2601, S. 15)

Erscheinungsbild

Der Stardust-Terraner war gut 1,90 Meter groß und von schlanker Gestalt. Er besaß ein ausdrucksstarkes, schmales Gesicht mit auffallenden braungrünen Augen. Sein hellbraunes Haar trug er kurz geschnitten. (PR 2600, S. 24)

Im Jahre 1469 NGZ trug er mehrere Ohrringe. Gemäß der damals bei Wissenschaftlern aus dem Stardust-System üblichen konservativen Mode trug er eine aus sehr leichtem, leicht metallisch schimmerndem Stoff gefertigte, dunkelrote Jacke, die weit geschnitten war und bei den Knien endete. (PR 2600, S. 24)

Mondra Diamond hielt ihn für sehr attraktiv. (PR 2600, S. 24)

Charakterisierung

Er war selbstbewusst. Mit extremen Situationen konfrontiert behielt er die Nerven und handelte geistesgegenwärtig. (PR 2600, S. 24-25)

Partijan legte großen Wert darauf, den äußeren Schein zu wahren. (PR 2601, S. 4)

Mit seinem Rückenmark waren einige Hyperkristallsplitter verbunden. Sie verliehen ihm eine besondere Affinität zu Hyperenergie und die Fähigkeit, den Hyperraum wie eine Landschaft wahrzunehmen. (PR 2691)

Geschichte

Er wurde im Jahre 1421 NGZ geboren. (PR 2691)

Seine Eltern – Esther und Eliah Partijan – arbeiteten als Prospektoren der Insel. Als Kind lebte er daher überwiegend an Bord ihres Schiffes, einer Fregatte der IRIS-Klasse namens NAUTILUS. (PR 2601, S. 6)

Im Alter von fünf Jahren wurde er von einem Howanetz eingehüllt, das in die Zentrale der NAUTILUS teleportiert war. Das Howanetz sonderte Hyperkristallsplitter ab, die sich auf molekularer Ebene mit Nemo Partijans Rückenmark verbanden und nicht mehr entfernt werden konnten. Seit dieser Zeit litt er immer wieder unter Rückenschmerzen, insbesondere dann, wenn das Howanetz Hyperenergie absorbierte. Den Hyperkristallsplittern hatte er seine besonderen Fähigkeiten zu verdanken. (PR 2691)

Er studierte an der Stardust-Universität und erlangte seinen Doktortitel nach nur zweijährigem Studium im Alter von 20 Jahren. Er promovierte summa cum laude über das Thema »Howanetze und ihre Bedeutung für die Hyperkristallversorgung des Stardust-Systems«. (PR 2691)

Zu den Fachgebieten Nemo Partijans zählten Hyperkristalle sowie Quintadim-Topologie. In beiden Gebieten konnte er sich einen hervorragenden Ruf erarbeiten. Die Quintadim-Topologie wurde sogar hauptsächlich von ihm entwickelt und er besaß einen intuitiven Zugang zu deren Feinheiten. (PR 2600, S. 24, S. 27, PR 2601, S. 13, S. 15)

Im Jahre 1469 NGZ wurde der Wissenschaftler von Administrator Timber F. Whistler zum Dienst auf der BASIS versetzt, die als Handelsraumschiff für das Polyport-Konsortium dienen sollte. Während die letzten Umbauten des Schiffes für dessen Einsatz liefen, unterlagen mehrere Personen einem unbekannten Einfluss, verlangten nach Perry Rhodan und starben. Die Todesfälle waren von seltsamen Energieausbrüchen, Strangeness-Abweichungen und dem Materialisieren von Hyperkristallen begleitet. Mondra Diamond bat daher Nemo Partijan um Unterstützung bei der Untersuchung der Vorfälle. (PR 2600)

In der sich anschließenden Entführung der BASIS im September 1469 NGZ und ihrer ungeplanten Ankunft in Chanda gefolgt von der allgemeinen und chaotischen Flucht aus der von der QIN-SHI-Garde belagerten BASIS gelingt es Nemo Partijan, an der Seite Perry Rhodans zu bleiben. Er ist an Bord der MIKRU-JON, als dieser Ende September 1469 NGZ auf die Suche nach der BASIS geht - und diese im Bereich der Werft APERAS KOKKAIA findet. (PR 2612)

Gucky und Nemo Partijan können während einer anschließenden Kommandoaktion am 3. Oktober 1469 NGZ in den "Ort des Wandels", die Werft APERAS KOKKAIA eindringen. Sie gewinnen neue Einsichten über die Anlage und entdecken eine schwarze kugelartige Sphäre im Zntrum der Werft. Sie können verfolgen, wie der Space-Jet B-SJ-031 in dieser »Kugel« verschwindet. Bei dem Versuch, die schwarze Kugel näher zu untersuchen, werden beide beinahe in ein Paralleluniversum verschlagen und unterliegen einer Zeitdilatation. Erst am 3. November, 31 Tage nach ihrer Ankunft, gelingt es ihnen, zu entkommen. (PR 2637)

Während der Aktionen innerhalb der Werft kommt es zu einer Gegebenheit, in der es Gucky nicht möglich ist, Nemos Gedanken zu lesen. Gucky vermutet daher, dass Nemo Partijan kein gewöhnlicher Mensch ist und ihm, Gucky, etwas verheimlichen würde. (PR 2637, S. 54)

Während der Geschehnisse um Die Seele der Flotte im November 1469 NGZ benimmt sich Nemo Partijan dann sehr ungewöhnlich. Nicht nur, dass er behauptet, eine spezielle Affinität zu den blauen Chanda-Hyperkristallen aufzuweisen (was ihm anscheinend deutliche Schmerzen im Rücken erzeugt), er kennt sich auch ungewöhnlich gut bei den Gegebenheiten vor Ort aus. Auf die verwunderte Nachfrage Perry Rhodans (der das Gefühl bekommt, dass Nemo nicht derjenige ist, der er zu sein scheint) wird diesem mitgeteilt, dass er (Nemo Partijan) sich beizeiten "erklären" würde. (PR 2648 S. 48, S. 50)

Quellen

PR 2600, PR 2601, PR 2612, PR 2637, PR 2648, ..., PR 2691

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