Nullzeitbrücke

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Heft: PR 625
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Die Nullzeitbrücke war eine technologische Entwicklung der Yaanztroner in der Galaxie Naupaum.

Aufbau/Technik

Im Aufbau ähnelte die Nullzeitbrücke einem Nullzeitdeformator, hatte aber nicht dessen Möglichkeiten. Die Nullzeitbrücke entsprang der Modifizierung einer Anlage zur Durchführung der Pararegulären Gleichheits-Transplantation PGT-Verfahren.

Die sichtbaren Komponenten der Nullzeitbrücke bestanden neben diversen Bedienpulten und Geräteblöcken aus einer Reflektorplattform mit einem Durchmesser von etwa drei Metern, über die in fünf Metern Höhe eine weitere Reflektorscheibe mit gleichem Durchmesser angebracht war. Die Person bzw. das Gehirn, das mit seinem gleichgepolten Gehirn in Verbindung treten sollte, musste sich auf der Reflektorplattform befinden. Nach Aktivierung der Anlage baute sich zwischen den Scheiben von oben beginnend nach unten ein dunkelrot leuchtendes Energiefeld auf, das ähnliche Eigenschaften wie ein Nullzeitfeld besaß. Durch eine andere Justierung der Feldparameter war nun der unmittelbare Kontakt der beiden Bewusstseine möglich. Die Anlage erforderte für ihren Betrieb eine hohe Energiemenge. (PR 632)

Wirkungsweise

Der Name des Gerätes ließ schon auf die prinzipielle Funktionsweise schließen. Das PGT-Verfahren nutzte die Möglichkeit, mithilfe der Transplantationsanlage so genannte Gleichheitskontakte zwischen den beiden zu transplantierenden Gehirnen herzustellen. Dazu wurde auch Nullzeitenergie benutzt, die der fünfdimensionalen Energieeinheit des Hyperraums übergeordnet war. Die Anwendung war grundsätzlich nicht durch die Entfernung eingeschränkt. Da man das PGT-Verfahren jedoch aufgrund der speziellen Gravitationskonstante des Planeten Yaanzar nur dort erfolgreich anwenden konnte, wurden normalerweise beide Gehirne in unmittelbarer Nähe zueinander, zum Beispiel in einer Gehirn-Klinik, vorbereitet. Man erkannte aber: Existieren zwei so genannte gleichgepolte Gehirne an beliebigen Orten im Universum (z. B. ein Original-Gehirn und sein Duplikat), so konnte man mithilfe von eingespeister Nullzeitenergie das eine Gehirn mit seinem Gegenstück ohne Zeitverzug in Verbindung treten lassen, bzw. es wurden beide Bewusstseine zusammengeführt.

Geschichte

Am 12. August 3457 gelang es Perry Rhodan mithilfe des yaanztronischen Transplantators Doynschto dem Sanften, für vier Minuten und elf Sekunden eine paraexotische Nullzeitbrücke zum Gehirn des Andro-Rhodan aufzubauen. Durch diese Verbindung gelang es Rhodan, einen bereits befohlenen Angriff der Solaren Flotte auf die Anti-Welt Trek-Mano IV zu widerrufen und sich das Wissen Andro-Rhodans anzueignen. In der Folge gelang es Rhodan noch mehrere Male, in ähnlicher Weise seinen von ANTI-ES beauftragten Gegenspieler geistig zu übernehmen, einige der aggressiven und kriegerischen Anordnungen des Andro-Rhodans als Großadministrator zu widerrufen und dadurch großen Schaden von den Völkern der Milchstraße abzuwenden, so zum Beispiel am 25. Oktober 3457 um 10:00 Uhr. (PR 632)

Der Einsatz der Nullzeitbrücke zum beschriebenen Zweck bedeutete übrigens für Doynschto die Überschreitung seiner Befugnisse und war somit nach Yaanzar-Gesetzen quasi illegal. Normalerweise war die Anwendung der Nullzeitbrücke genehmigungspflichtig und durfte nur eingesetzt werden, wenn eine Transplantation nach PGT-Verfahren anstand.

Quellen

PR 625, PR 627, PR 632

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