Lepso

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Orbana)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Planeten Lepso. Für das gleichnamige Raumschiff, siehe LEPSO (Raumschiff).


Die Freihandelswelt Lepso ist der zweite von fünf Planeten der gelben Sonne Firing, 8467 Lichtjahre von Sol entfernt.

Inhaltsverzeichnis

Astrophysikalische Daten: Lepso
Andere Namen: Firing II
Sonnensystem: Firing
Galaxie: Milchstraße
Entfernung zum Solsystem: 8467 Lichtjahre
Rotationsdauer: 21,3 h
Durchmesser: 11.981 km
Schwerkraft: 0,96 g
Bekannte Völker
Lepsonen, Gavivis, Tyarez

Übersicht

Das Klima Lepsos ist subtropisch. Die Temperaturen können bereits vor Mittag über fünfzig Grad Celsius steigen. Auch während der Nacht sinken die Temperaturen kaum unter 22 Grad Celsius. (Lepso 1)

Anmerkung: Möglicherweise sind die aktuellen klimatischen Verhältnisse, die auf Lepso herrschen, auf gezielte Manipulationen der Gavivis zurückzuführen.

Lepso war eines der Haupt-Betätigungsfelder der CONDOS VASAC. Ronald Tekener begann hier seine »Karriere« als Galaktischer Spieler.

Es gab neben kleineren Landeplätzen neun Großraumhäfen auf Lepso. Dazu zählten der größte nahe der Hauptstadt Orbana, zwei weitere nahe Tshotum und Zanithon. (PR 108)

Topografie

Abanfül

Abanfül ist der drittgrößte Kontinent Lepsos. In der so genannten Schweißöde liegt die Ansiedlung zur Förderung des sozialverträglichen Benehmens.

Diese Landmasse ist größtenteils unbesiedelt. (Lepso 1)

Schweißöde

Dieser Talkessel auf dem Kontinent Abanfül ist ein unwirtliches Gebiet. Hier herrschen Tagestemperaturen von 70 bis 80 Grad Celsius – wenn es sich um einen kühlen Tag handelt. Gibt es sonniges Wetter, kann es passieren, dass der Schmelzpunkt von Blei erreicht wird.

Inmitten der Schweißöde, die auch Hölle von Abanfül genannt wird wurde die Ansiedlung zur Förderung des sozialverträglichen Benehmens errichtet. (Lepso 1)

Ein gefürchtetes Phänomen in der Schweißöde, sind die Fänge des Windes. (Lepso 2)

Ansiedlung zur Förderung des sozialverträglichen Benehmens

Dieses riesige Gefängnis liegt in der Schweißöde und beherbergt zehntausende Insassen. Gegen Entrichtung einer Gebühr werden sogar Gesetzesbrecher von anderen Welten aufgenommen.

Das Aufsichtspersonal wird von in Orbana unangenehm Aufgefallenen gestellt, die eine geringe Entlohnung erhalten. Jedoch ist höchstwahrscheinlich nicht das Gehalt ausschlaggebend, sondern die Aussicht, ihren Neigungen und Trieben unbeaufsichtigt nachgehen zu können.

Die Einrichtung wird vom Robotkommandanten Irhe'vorma geleitet, der keine Gefühle kennt und daher auch nicht durch Hungerstreiks, Geiselnahmen und ähnliches erpressbar ist. Kommt es beispielsweise zu Tumulten mit Todesfolge unter den Insassen, werden die Leichen zur Energiegewinnung einem Konverter zugeführt oder bereichern den Speisezettel.

Das Gefängnis wird von einem beinahe 30 Kilometer durchmessenden und 1000 Meter hohen HÜ-Schirm gegen die Umgebung abgeschirmt.

Es kommt vor, dass einer der Häftlinge sich in den Energieschirm stürzt und so den Tod findet. Die dabei entstehende Leuchterscheinung hat für den Ausspruch gesorgt: »Er hat ein wenig Licht in die Welt gebracht«.

Der HÜ-Schirm erfüllt noch einen weiteren Zweck. Er schützt die Ansiedlung zur Förderung des sozialverträglichen Benehmens vor den im wahrsten Sinne des Wortes mörderischen Temperaturen in der Schweißöde. (Lepso 1) In der Nacht hält er die Kälte der Wüste zurück. (Lepso 2)

Das Gefängnis besteht aus vier wichtigen Sektoren. Einer davon ist das Gebäude, in das neue Insassen gebracht werden und vom Robotkommandanten über die Verhältnisse in der Ansiedlung informiert werden. Ein weiterer markanter Punkt innerhalb des Energieschirms ist der von einem separaten Schirm abgesicherte Eingang zu den unterirdischen Bereichen Irhe'vormas, in der sich der Kommandant üblicherweise aufhält. (Lepso 2)

Der dritte Sektor ist die Arena, in der Gladiatorenkämpfe abgehalten werden. Dieser Bereich liegt außerhalb des Energieschirms. Die Kampfstätte verfügt über kreisrunde Ränge mit etwa 20.000 Sitzplätzen. (Lepso 2)

Der vierte Punkt ist das Lager unter Führung des Kahlen. Der einäugige Arkonide sammelt hier Männer, Frauen und Kinder und verhilft ihnen zu einem etwas angenehmeren Leben als im übrigen Teil des Gefängnisses. Auch Kinder kommen hier zur Welt. Um das Lager haben sie einen von Bauwerken freien Ring geschaffen. (Lepso 2)

Die Behausungen der Gefangenen sind Baracken, manche ohne Dach, andere mit Latten oder Blech abgedeckt, in die die brütende Hitze und der allgegenwärtige Gestank ungehindert eindringen kann. Das Gefängnis bedeckt eine Fläche von mehr als 20 km2. Die Gefangenen werden mit einem protein- und vitaminreichen Brei als Nahrung versorgt. Wasser kommt von einem Teich, der unterirdisch gespeist wird. (Lepso 2)

Mindestens einmal im Monat werden Gladiatorenkämpfe veranstaltet, die eine beliebte Touristenattraktion darstellen. Zwei zum Tode verurteilte Gefängnisinsassen treten gegeneinander an. Der Sieger darf den Energieschirm durch eine Strukturlücke passieren und ist damit auch schon so gut wie tot. Er hat ohne entsprechende Ausrüstung keine Chance, die Wüste zu durchqueren. (Lepso 2)

Cif-Gebirge

Das Gebirge teilt die Sukkussum-Wüste in zwei annähernd gleich große Hälften.

Im Jahre 2103 konnte die Solare Flotte nach der Flucht der Antis von Lepso die tief im Berg verborgene Liquitiv-Produktionsstätte TT-1 ausheben. TT-1 war nur über einen mehr als zehn Kilometer langen Stollen erreichbar und in einem natürlichen Höhlensystem erbaut. Statt der erhofften Hauptfabrikation von Liquitiv entpuppte sich TT-1 lediglich als Fabrik kleineren Umfangs mit Lagerkapazitäten von circa 35.000 Litern. (PR 109)

Cnuuzo

Cnuuzo ist der Hauptkontinent Lepsos. Hier liegt die Hauptstadt Orbana. (Lepso 1)

Chylamassa

Der Fluss durchquert den Kontinent Cnuuzo. An den Ufern des Chylamassa liegt Orbana. Nördlich der Mündung ins Äquatorialmeer liegt Lepso-Suma. (Lepso 1)

Ewiger See

In der Nähe dieses Gewässers wurde in grauer Vorzeit die Zimbulian-Universität errichtet. Die alten Gavivis fürchteten den See und erließen die Apetlon-Doktrin, ein Verbot, die Uferregionen aufzusuchen.

Der Ewige See war die letzte Ruhestätte der dem Tode nahen Gavivis. Jonstar war der erste Angehörige seines Volkes, der beim Sturz in den See Kontakt mit einem Tyarez erhielt und von diesem Intelligenzwesen völlig eingehüllt wurde. Der Tyarez verlängerte Jonstars Leben um Jahrhunderte. Der zweite Träger eines Tyarez war Ketelle. Nach 800 Jahren kam Jonstar erneut zum Ewigen See. Der Tyarez blätterte von Jonstars Körper ab und der Alte stürzte sich zum zweiten Mal in den See. Er diente so als Stammvater für eine neue Generation Tyarez, die sein Wissen übernahmen und zu unentbehrlichen Helfern der Gavivi wurden.

Im Jahre 3102 liegt der Ewige See tief unter der planetarischen Oberfläche am Rand des unterirdischen Bereichs des Arena-Komplexes. (Lepso 3)

Lepso-Suma

Lepso-Suma ist eine Halbinsel auf dem Kontinent Cnuuzo, nördlich der Mündung der Chylamassa gelegen. Sie erstreckt sich über etwa 200 Kilometer in südwestlicher Richtung in den Ozean. (Lepso 1)

Morw-Dschungel

Dieses Dschungelgebiet ist durch die Chylamassa von Orbana getrennt. (Lepso 1)

Glogu-Gebirge

Das Glogu-Gebirge grenzt im Norden an die Sukkussum-Wüste und im Süden an den Frugid-See. (PR 109)

Gortarda

Im großen Ozean auf der südlichen Hemisphäre lag die Insel Gortarda. Sie erreichte eine Länge von rund 700 km und eine durchschnittliche Breite von 250 km. Das Landschaftsbild der Insel war von Geröllebenen und schroffen Bergketten geprägt.

Gortarda diente als Forschungs- und Erprobungszentrum des SWD. Die Anlagen befanden sich alle unter der Oberfläche. Im Jahre 2406 wurde in den Anlagen von Wissenschaftlern der CONDOS VASAC unter Führung von Nuus-Onat eine terranische Transformkanone nachgebaut. Die von der RE-55 organisierten und von den Terranern präparierten Zusatzgeräte (Zielmaterialisator und Zustandswandler) wurden in den Nachbau installiert. Der erste Probeschuss konnte ohne Probleme durchgeführt. Beim zweiten Abschussversuch explodierte die Transformkanone wie geplant. Durch die Gewalt der Explosion wurde Gortarda vollständig vernichtet. (Atlan 2)

Moshyate-Gebirge

Das Moshyate-Gebirge zieht sich über 2500 Kilometer von Westen nach Osten bis zum Äquatorialmeer. Der Mittelpunkt des Höhenzugs ist etwa 1150 Kilometer von Orbana entfernt. Die höchsten Bergspitzen ragen etwa 3000 Meter hoch auf. Bekannte Gipfel des Moshyate-Gebirges sind der Mount Voigt und der Mount Ares (Atlan 13)

Mount Voigt

Der Mount Voigt ist ein Gipfel im Moshyate-Gebirge mit 2500 Metern Höhe.

Auf der Südseite lag im Jahre 2407 auf einem nur aus der Luft zu erreichenden Felsplateau in 1830 Metern Höhe die Villa des damaligen Chefs der CONDOS VASAC auf Lepso – Tschen Bahark. Die Villa glich einer Burg, wie sie von Raubrittern aus dem Mittelalter Terras erbaut wurde, und konnte mit Schutzschirmen gesichert werden. Abwehrforts übernahmen den Schutz gegen etwaige Angreifer. Inmitten eines gepflegten Parks lag ein Landefeld von 2000 m Länge und 900 m Breite. (Atlan 13, Atlan 14)

Pasßal

Pasßal ist ein Kontinent im südpolaren Gebiet Lepsos. Er ist unbesiedelt und gilt als Heimat der Gavivis. (Lepso 1)

Sahin-Wüste

Die Sahin-Wüste ist ein Wüstengebiet, das von unterirdischen Höhlensystemen durchzogen wird. In diese Höhlen zogen sich die Gavivis vor den Arkoniden zurück, als diese Lepso in Besitz nahmen. (Lepso 3)

Snetcom

Snetcom ist eine Insel, gelegen etwa 300 Kilometer von der Nordküste des Kontinents Abanfül. Das Meer um die Insel ist nur etwa 100 Meter tief. Auf diesem Eiland hat die arkonidische Familie Onur ihren Trichterbau errichtet. (Lepso 1)

Sukkussum-Wüste

Die Sukkussum-Wüste oder auch Große Geröllwüste durchmisst an der breitesten Stelle circa 2000 km und von Nordosten nach Südwesten circa 600 km. Sie grenzt direkt an das Seyfour-Meer. Am Rande der Wüste liegt die Stadt Zanithon. Das Cif-Gebirge durchschneidet die Wüste, die im Süden an das Glogu-Gebirge stößt. (PR 108, PR 109) Im Nordosten geht die Wüste in den Dschungel von Morw über. (PR 110)

Im Jahre 2103 galt das Innere der Sukkussum-Wüste als unerforschtes Gebiet, lediglich ein zwanzig Kilometer breiter Streifen war bekannt. Selbst die vorgeschriebenen Gleiterrouten mieden die Wüste.

In der Abgeschiedenheit der Wüste besaß der Báalol-Kult im Jahre 2103 einen Tempel, in dem Liquitiv-Süchtige interniert waren. Gleichzeitig diente er als Koordinationszentrale für die Liquitiv-Produktion unter der Leitung von Edmond Hugher. (PR 108)

Sultaun-Berge

Die Sultaun-Berge sind ein Gebirgsstock, in dem sich im Jahre 2408 ein Versteck der beiden auf Lepso operierenden USO-Spezialisten Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon befand. In einem Hangar war eine Space-Jet untergebracht. (Atlan 27)

Bekannte Städte

Orbana

In der Hauptstadt des Planeten lebten im Jahre 2407 rund 15 Millionen Einwohner. Man findet in der Stadt sämtliche architektonischen Stilrichtungen, die in der Milchstraße vorherrschen. Die eigentliche City ist annähernd ringförmig angeordnet. Bekannte Straßenzüge eines ungenannten Stadtteils sind die Hood Street, die von ihr abzweigende Stab Street und die wiederum von dieser abzweigende Fear Lane. Ebenso die Avenue der Mäzene mit dem Tannhäuser Tor, einem riesigen ovalen Ring, der die Avenue umgibt und aus goldfarbenem Material hergestellt wurde. Durchfährt man das Tor mit einem Gleiter, so hört man die gesammelten Werke des terranischen Komponisten Richard Wagner, allerdings psycho-synchronisiert und auf die Dauer einer Viertelsekunde zusammengerafft. (Lepso 1)

In der Allee der Letzten Gelegenheit, einer Einkaufsstraße in der Altstadt, findet man Geschäfte, in der man die verschiedensten Dinge aus der gesamten Galaxis erstehen kann. (Lepso 1)

Die Stadt kann auf eine mehr als 10.000 jährige Geschichte zurückblicken. Im Jahre 3102 lebten etwa 100 Millionen Einwohner in der Vielvölkerstadt. Orbana liegt an drei Flüssen, der Chylamassa, der Ontonto und der Kodbandel. (Lepso 1)

Die Altstadt ist ein wahres Labyrinth. Die Bezeichnung der einzelnen Stadtteile und der Straßen wird von Zeit zu Zeit geändert. Es kommt sogar vor, dass ganze Gebäudekomplexe über Nacht von riesigen Traktorstrahlanlagen versetzt und am nächsten Morgen an völlig anderen Stellen der Stadt abgesetzt werden. (Lepso 1)

Bekannte Lokale und andere Vergnügungsstätten in Orbana sind beispielsweise Die Grube, das IN FLAGRANTI, das Hals über Kopf verliebt, das Zum Jägerwirt, das Café Camouflage, das Terrania mon Amour und das Revenge. (Lepso 1) Ebenso bekannt ist das Daviah Lennis. (Atlan 10)

Akon-Akon-Skveyre

Haltestelle einer Untergrundbahn in Orbana. (PR-TB 388)

Arena-Komplex

Der Arena-Komplex wird von einem Sumpfgebiet umgeben. Das Naturschutzgebiet wird von den Flüssen Chylamassa, Ontonto und Kodbandel mit Wasser gespeist. Insgesamt acht Pneumoröhrenbahnen durchqueren die Sumpflandschaft. Sie ziehen sich sternförmig aus allen Bezirken Orbanas bis zum Arena-Komplex. Privater Flugverkehr ist hier untersagt.

An der Einmündung der Ontonto und der Kodbandel in die Chylamassa wurde die Eisbastei des Otto-Wasmund-Institutes für Kryotechnik errichtet.

Der Arena-Komplex selbst besteht aus Amphitheatern, die bereits mehr als 10.000 Jahre alt sind. (Lepso 1)

Báalol-Avenue

Diese breite Prachtstraße führt vom Raumhafen direkt ins Geschäftszentrum der Stadt. (Atlan 25)

Branuk-DeSchell

Branuk-DeSchell ist ein Stadtteil von Orbana. (Lepso 1)

Brattko-Meridennew-Sandpark

Die Sanddünen werden von Windturbinen im Kreis bewegt. Inmitten dieses Wüstengebietes erhebt sich der Winterpalast. (Lepso 1)

Handelskonsulat des Imperiums Dabrifa

Die Handelsmission ist in einem arkonidischen Trichterbau untergebracht, der sich inmitten eines 1000 Meter durchmessenden gepflegten Parks erhebt und mit seinen 175 Etagen alle anderen Bauwerke der näheren Umgebung überragt. Drei künstlich angelegte Seen bilden Eckpunkte eines gleichseitigen Dreiecks.

Im 62.  Stockwerk liegen die Büroräumlichkeiten des Konsuls. Knapp unter dem Dachrand hat der Konsul seine Privaträume. Im Innern des Trichters sind auch die Wohnungen und Terrassengärten der Bediensteten eingerichtet.

Um in die unterirdisch angelegten Bereiche des Handelskonsulats zu gelangen, muss man zuerst in die Privaträume des Konsuls kommen. Von dort existiert eine Transmitterverbindung mit der unterirdischen Zentrale der Schwarzen Garde. (Lepso 2)

Inzäm

Das gesamte Raumhafengelände wird von einem zehn Meter hohen Energiezaun umgeben. Die Empfangshalle wird von zahlreichen Gavivi-Statuen geschmückt. Der Raumhafen ist nur wenig frequentiert. (Lepso 1)

Kasino

Das berühmte Kasino liegt in der Hauptstadt Orbana und wurde bereits vor Jahrtausenden von den arkonidischen Kolonisten errichtet. Im Laufe der Zeit ist das Gebäude immer wieder erweitert worden, so dass die Anlage die verschiedensten Stilrichtungen und technischen Einrichtungen aufweist. Eine besondere Spezialität des Kasinos ist eine Arena, in der blutige Kampfspiele ausgetragen werden. Kämpfe sind auch in einer speziellen Unterwasserarena möglich. Im Spielkasino ist so ziemlich alles erlaubt, was sonst auf den Planeten der Milchstraße verboten ist.

Kikukate-Passage

Dieses riesige Gebäude steht im Stadtteil Zepa Zapijn. Die Passage erstreckt sich über rund fünf Kilometer und wird auf beiden Seiten von Wohntürmen flankiert. Diese Türme beginnen sich in einer Höhe von 400 Metern aufeinander zuzuneigen und bilden so eine Art freitragendes Gewölbe. Gekrönt wird diese Konstruktion von gewaltigen Platten aus Glassit. Unter dem Kuppeldach sorgen Sauerstoffduschen für erträgliche Temperaturen. (Lepso 1)

Ko-Yoy-Viertel

Dieser Stadtteil Orbanas galt im Jahre 2407 als das verrufenste Viertel der Stadt. Raubmorde, Überfälle und Diebstähle gehören hier zum Alltag.

Konko

Konko ist ein Bezirk in der Altstadt von Orbana. (Lepso 1)

Kouchella-Komplex

Der Kouchella-Komplex ist der Hauptraumhafen der Stadt Orbana. (Lepso 1)

Naatvokar

Naatvokar ist das Vergnügungsviertel der Naat-Kolonie. (Lepso 1)

Omero-Wabusch-Sektor

Der Omero-Wabusch-Sektor ist ein Bezirk Orbanas, der weit außerhalb der Altstadt liegt, unweit des Morw-Dschungels. In diesem, selbst vom SWD gemiedenen Gebiet tummeln sich Vertreter aller bekannten Völker der Milchstraße. Das Gelände, wie dieses Gebiet auch genannt wird, liegt im Nordosten von Cnuuzo und bedeckt eine Fläche von etwa 50 mal 50 Kilometern. Das teils flache, teils hügelige Gebiet wird von Schienen und den dazu gehörenden Oberleitungen durchzogen. (Lepso 1)

Orbana Spaceport Palace

Dieses Hotel liegt in unmittelbarer Nähe des Raumhafens von Orbana. Das Gebäude ragt in Form eines runden Turms in den Himmel. Das Hotel wird von einem Park, der mit alten Bäumen bepflanzt ist, umgeben. Die Gäste dieses Hotels sind Geschäftsleute, die in der Milchstraße Rang und Namen haben. (Atlan 15)

Orbana-Ugry

Dieser Stadtteil Orbanas galt im Jahre 2407 als größter Umschlagplatz des galaktischen Rauschgifthandels. Wenn man Neuigkeiten aus allen Ecken der Milchstraße hören will, muss man Orbana-Ugry besuchen. (Atlan 4)

Otto-Wasmund-Institut für Kryotechnik

Dieses Institut an der Einmündung der Ontonto und der Kodbandel in die Chylamassa dient der Lagerung von Patienten, die nach der Wasmundschen Technik eingefroren wurden. Diese Personen hofften, dass es in naher Zukunft eine Heilmöglichkeit für ihre Krankheiten geben würde.

Das Gebäude ähnelt einem von Türmchen und Zinnen versehenen Schloss aus bläulichem Eis. (Lepso 1)

Park der Purpurnen Kreatur der Lust

Diese Parkanlage liegt in der Altstadt von Orbana. (Lepso 1)

Paukentheater

Das Paukentheater ist eine künstlerische Einrichtung in Orbana. Ein Orchester spielt auf Trommeln und Pauken unterschiedlichster Größen. Durch Aufstampfen mit Schallstiefeln werden die Schwingungen der Instrumente derart verstärkt, dass das ganze Gebäude vibriert. (Lepso 1)

Platz der himmlischen Fürsorglichkeit

Der Platz der himmlischen Fürsorglichkeit liegt in Zepa Zapijn. In der Mitte befindet sich eine kleine Anpflanzung von Zepa-Pilzen. Hier liegt das Café Camouflage. Interstellar tätige Banken haben hier ihre Filialen eingerichtet. Auch die GCC unterhält auf diesem Platz eine Niederlassung. (Lepso 1)

Schrei nach Gerechtigkeit

Der Schrei nach Gerechtigkeit ist ein Gebäude im Arena-Komplex von Orbana. Es handelt sich bei dem dem Kopf eines Humanoiden nachempfundenen Bauwerk um die Zentrale des SWD. Der leicht in den Nacken geneigte Kopf ist mehr als 40 Meter hoch. Aus den Augen schießen zwei Laserstrahlen in den Himmel. Der Mund ist wie zu einem Schrei geöffnet.

Der Eingang liegt unterhalb des Kehlkopfes. Der Kopf ist hohl. Fünf Säulen werden von gestaffelten Hochenergieschirmen umhüllt. Diese Antigravschächte führen in den Untergrund. Dabei ist nur der mittlere so gebaut, dass er etwa 300 Meter senkrecht in die Tiefe reicht, während die übrigen dicht unter der Oberfläche in die vier Haupthimmelsrichtungen krümmen. Die Schwerkraftprojektoren sind so justiert, dass man, trotzdem die Schächte waagrecht verlaufen, meint, senkrecht in die Tiefe zu schweben.

Der Schrei nach Gerechtigkeit reicht 60 Stockwerke in die Planetenkruste. In den untersten drei Etagen ist die Kommandozentrale des Staatlichen Wohlfahrtsdienstes untergebracht. Von hier aus erstreckt sich ein wahres Labyrinth an Gängen, Korridoren und Schächten unter den gesamten Arena-Komplex. Einzelne Sektionen sind nur über Transmitter zu erreichen. Fünfdimensionale Energieschirme schützen besonders sensible Regionen gegen Teleporter. (Lepso 1)

Selbstmordturm

Der Selbstmordturm – auch Freitod-Turm genannt – ist ein Bauwerk in Orbana. Er erreicht eine Höhe von etwa 60 Metern und ist aus rostigen Eisenplatten in der Form eines Kartenhauses gefertigt. Auf der Spitze ist eine Plattform angebracht, von der die Selbstmordwilligen in die Tiefe springen.

An den Flanken des Turmes ist eine riesige Leinwand befestigt, auf der die von Kameradrohnen übertragenen Bilder des Sprunges gezeigt werden. (Lepso 1)

Stratto

Dieser Bezirk liegt in der Altstadt von Orbana. Stratto befindet sich im Nordosten an den Ufern der Chylamassa. (Lepso 1)

Tokkat-Casino

Das Casino liegt hinter dem Park der Purpurroten Kreatur der Lust in der Altstadt von Orbana. (Lepso 1)

Troptorr

Troptorr ist ein kleinerer Raumhafen der Stadt. (Lepso 1)

Winterpalast

Der Winterpalast stellt die Residenz des Thakan von Lepso dar. Er erhebt sich inmitten des Brattko-Meridennew-Sandparks. Mehrere stählerne Türme mit den verschiedensten Waffensystemen sorgen für den Schutz des Winterpalastes. Impuls-, Desintegratorgeschütze, Transform- und Gegenpolkanonen in miniaturisierter Ausführung sind den Geschützen wie sie auf Einheiten der arkonidischen, akonischen, tefrodischen und terranischen Flotte eingesetzt werden, nachempfunden.

Der Palast selbst besteht aus einer Ansammlung verschiedener Zelte, die neben- und auch übereinander errichtet wurden. (Lepso 1)

Zentralbank

Dieses Geldinstitut ist intergalaktisch tätig. Es ist unabhängig und selbst vor dem Zugriff des SWD und des jeweiligen Thakan sicher.

Das Gebäude der Zentrale liegt an der Küste des Äquatorialmeeres und ist von einer wunderschönen Parkanlage umgeben. Wege mit Verteidigungs- und Alarmanlagen sowie Fallensystemen führen durch den Park bis zum gläsernen Portal. Von außen sind die Eingangshalle und zahlreiche Büros gut zu erkennen.

Die Zentralbank wurde in Form einer weißen Kuppel mit einer Scheitelhöhe von 200 Metern errichtet. Merkwürdig aussehende Auswüchse sind auf der Kuppel zu erkennen. Im Zentrum der Kuppelhalle steht eine 60 Meter durchmessende Röhre aus Glas, die die Verbindung zu den einzelnen Stockwerken darstellt. (Atlan 13)

Zepa Zapijn

Dieser Stadtteil liegt in der Altstadt von Orbana. In diesem Bezirk liegt der Platz der himmlischen Fürsorglichkeit. (Lepso 1)

Ishigat

Die Stadt liegt auf dem Südkontinent. (Atlan 1)

Pynko Taebellu

Pynko Taebellu ist ein kleinerer Raumhafen. Hier landen vor allem die Schiffe von Prospektoren. An den Raumhafen angeschlossen ist eine Börse für Schwingquarze. (Lepso 1)

Tshotum

Im Jahre 2407 galt Tshotum mit rund zwölf Millionen Einwohner als zweitgößte Stadt Lepsos.

Tu-Ki

Die Kleinstadt Tu-Ki lag am südlichen Ufer des langgestreckten Sees Frugid auf direkter Linie zwischen Orbana und der Sukkussum-Wüste. Tu-Ki hatte im Jahre 2103 30.000 Einwohner. (PR 109)

Zanithon

Zanithon lag am südöstlichen Rand der Sukkussum-Wüste und war neben Orbana eine der wichtigsten Handelsplätze auf Lepso. Den Mittelpunkt der Stadt bildete ein großer Platz. Im Jahre 2103 hatte die terranische Handelsmission ihren Sitz am Fünf-Meere-Boulevard im Nordviertel der Stadt. Weiter bekannt sind die 84. Straße und das Büroviertel in der 86. Straße. (PR 108)

Lepso als Freihandelswelt

Lepso besaß den Status einer Freihandelswelt und war somit von keiner galaktischen Macht abhängig, sondern völlig autonom. Einreise-, Handels- und Zollkontrollen fanden nicht statt. So wurde Lepso zum Schmelztiegel für Individuen verschiedenster Völker. Im Jahre 2102 bestand die Bevölkerung je zur Hälfte aus Humanoiden und Nichthumanoiden. Die Vielzahl an unterschiedlichen Spezies und Kulturen, die Lepso besuchen, hat zu einem sehr uneinheitlichen Baustil in den Städten geführt. Lepso war darüber hinaus ein beliebter Ort für Galaktische Händler, Verbrecher und zwielichtige Gestalten. Auf Lepso fanden sowohl völlig legale Handelsgeschäfte als auch andernorts verbotene Transaktionen wie Schwarzhandel, Geldwäsche und Schiebereien statt. Dazu gehörte auch das organisierte Glücksspiel, welches Lepso den Rufe einer gigantischen Spielhölle einbrachte. Vergnügungseinrichtungen jeder denkbaren Art und für jedes noch so exotische Bedürfnis waren vorhanden. Diese Gemengelage machte Lepso zu einem Hexenkessel aus undurchsichtigen Interessensverhältnissen, brutalen Machtkämpfen und Korruption. (PR 108)

Formal herrscht auf Lepso ein Diktator, der den Titel Thakan führt. Eine Regierung im eigentlichen Sinne gibt es aber praktisch nicht, ebenso wenig Wert wird auf eine stringente Gesetzgebung gelegt. Die meisten Bürger Lepsos kennen nicht einmal den Namen des amtierenden Thakans. Tatsächlich liegt die Macht beim Staatlichen Wohlfahrtsdienst »SWD«. Die Aufgaben des SWD sind einerseits das Erstellen der jährlichen Steuerschätzung für alle auf Lepso ansässigen Unternehmen und Personen, andererseits der Schutz der bestehenden Verhältnisse gegen eine Veränderung des Systems. Aufgrund des stetigen Wandels in den Machtstrukturen der kriminellen Organisationen ist das Leben auf Lepso allerdings unberechenbar.

Geschichte

Gavivis und Tyarez

Vor der Besiedlung durch die Arkoniden waren die mit den Tyarez in Symbiose lebenden Gavivis die vorherrschende Spezies auf Lepso. Mit Hilfe der Tyarez entwickelten die Gavivis eine besondere Technologie, die es ihnen ermöglichte, beliebig große Objekte zu erschaffen, die um eine räumliche Dimension "gekürzt" waren und auch als Raumschiffe genutzt werden konnten. Diese Phase dauerte mehrere Jahrtausende an. (Lepso 3)

Prä-Monos-Zeit

Lepso wurde bereits im 10. Jahrtausend v. Chr. von den Arkoniden besiedelt. Leiter des Besiedlungsprojektes war Shukkirah da Onur. Er errichtete auf dem von Dschungel bedeckten Zentralkontinent die erste Siedlung. Dort entdeckte er auch die Gavivis, die er als intelligente Wesen einordnete. Gristy da Tromin hielt die Gavivis jedoch für Tiere und forderte, ihnen nur auf dem Zentralkontinent Lebensraum zu gewähren. Hunderttausende dieser Wesen wurden von den Arkoniden regelrecht abgeschlachtet und verschwanden von den Kontinenten Lepsos. (Lepso 2)

Als nach zwölf Jahren die Besiedlung beinahe abgeschlossen war, wurde die jüngste Schwester Shukkirah da Onurs mit durchschnittener Kehle tot aufgefunden – ein später Racheakt der Familie Tromin. Die da Onur errichteten auf Lepso eine herrliche Lehnsherrschaft. Als sie den Planeten Sadik, eine Welt mit reichen Rohstoffvorkommen entdeckten, zogen sie sich von Lepso zurück, um später, als sie durch Intrigen des Khasurn der da Tromin in Ungnade fielen, wieder zurückzukehren. (Lepso 2)

Die Arkoniden ahnten nichts von der hoch entwickelten Kultur der Gavivis. Von ihrer hoch entwickelten Kultur ahnten sie nichts. Die letzten Tyarez verließen Lepso mit der CAMOUFLAGE. (Lepso 3)

Anmerkung:Laut Lepso 1 erfolgte die Besiedlung durch Arkoniden 7600 v. Chr.

Im 21. Jahrhundert war der Planet eines der wichtigsten Handelszentren der Milchstraße. Die Terraner unterhielten auf Lepso eine offizielle Handelsmission. (PR 108)

Im März 2103 verhängte das Solare Imperium eine Blockade gegen Lepso, um den Handel mit der Droge Liquitiv zu beenden. Über Wochen hinweg besetzten terranische Truppen die wichtigsten Städte des Planeten und nahmen die Regierung in Arrest. Sämtliche Produktionsstätten und der Báalol-Tempel wurden von den Terranern erobert. Verschiedene Verbände der Springer und Überschweren versuchten auf Druck der Báalols, die Blockade zu brechen, doch gegen die massive Unterstützung durch arkonidische Robotraumer hatte man keine Chance. (PR 109, PR 110)

Während der Existenz des Solaren Imperiums existierten dort auch Geheimstützpunkte der Solaren Abwehr und der USO.

Der Onkel von Guy Nelson, Zacharias Nelson, war auf Lepso Anwalt. Als Zacharias Nelson 2400 verstarb, machte sich Guy Nelson auf den Weg nach Lepso, um dort diese Angelegenheit zu klären. In der Viertelstunde, die Guy Nelson zum leerstehenden Anwaltsbüro auf dem Weg war, wurde er Zeuge eines Mordanschlags, er wurde mit einer Schusswaffe bedroht und schließlich mit einer Neuropeitsche überfallen. Zum Glück für Guy Nelson stand der Komplize des Räubers in der Schuld von Zacharias Nelson.

In den Jahren 2406 bis 2408 war Lepso immer wieder Brennpunkt von USO-Einsätzen gegen die Aktivitäten der CONDOS VASAC, die schließlich 2408 zur Zerstörung der geheimen Lenkzentrale der CONDOS VASAC führten. Im April und Mai 2408 musste vorübergehend eine Quarantäne über den Planeten verhängt werden, weil die Metamorphose-Seuche von Heyscal eingeschleppt worden war. Es kam zu bürgerkriegsartigen Zuständen, drei Viertel der Bewohner Lepsos verloren ihr Leben.

Möglicherweise war diese Katastrophe der Auslöser für einen allmählichen Niedergang Lepsos. In den folgenden Jahrhunderten traten andere Planeten, unter anderem Olymp, an die Stelle Lepsos als Haupthandelswelt.

Im Jahre 3102 wurde Atlan auf das Schicksal der Tyarez und Gavivis aufmerksam gemacht und erlebte einige Abenteuer auf Lepso, bevor es ihm gelang, die CAMOUFLAGE zu befreien.

Ratber Tostan gründete auf Lepso im 35. Jahrhundert die Mammon-Sekte.

Nach den Dunklen Jahrhunderten

1291 NGZ floh Shabazza, der den Körper Perry Rhodans kontrollierte, nach Lepso. Dort fand er sein Ende, als er mit seinem Bewusstsein die kollektive Intelligenz des Waldes von Lepso-Suma übernahm, der anschließend vernichtet wurde.

Im Jahr 1329 NGZ wurde die Station LE-prachtvoll im Orbit von Lepso errichtet. Sie sollte als neues Freizeitzentrum der BASIS Konkurrenz machen. Ab 1337 NGZ wurde auf der Station die Kristallbörse eingerichtet, sie wurde zum wichtigsten intergalaktischen Handelsplatz für Hyperkristalle.

Lepso gehörte zu den Welten, die im Jahre 1340 NGZ mit dem Ara-Toxin infiziert waren.

Anfang November 1344 NGZ wurde die Börse wegen der Bedrohung durch die Terminale Kolonne offiziell geschlossen und evakuiert. Einige Privatleute betrieben sie jedoch auf eigene Faust weiter. Ende November wurde die Station von Traitanks zerstört, da sie einen offenen Verstoß gegen die TRAITOR-Direktive darstellte. (PR 2306, PR 2326)

Nationalhymne

Der Text der Nationalhymne lautet:

Orbana, du Schöne
Hüterin verborgener Schätze
Mantel und Schild den heimlich
Liebenden, Juwel
In Lepsos Stirn. (Lepso 1)

Quellen

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Formatvorlagen
Werkzeuge