Pangalaktische Statistiker

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Die Pangalaktischen Statistiker von Wassermal entstanden aus Cynos aus dem Schwarm Kys Chamei.

Neun Technos und eine Mago wurden auf dem Planeten Zabar-Ardaran von Splittern eines unbekannten sterbenden Geisteswesen getroffen. Aus den neun Technos entwickelten sich dadurch die neun Pangalaktischen Statistiker.

Die Mago Kamattagira wurde später der Gute Geist von Wassermal. Der Cyno Rom An Machens, der 1312 NGZ per Zeitbrunnen aus Kys Chamei nach Zabar-Ardaran kam, wird ihren Platz als 10. Pangalaktischer Statistiker einnehmen.

Ihr Sitz ist der Planet Vision bzw. Zabar-Ardaran im System Horani-Hamee, wo sie von der Spitze ihrer neun Türme aus ins Universum hinaushorchen. In festen Intervallen steigen die Statistiker von ihren jeweiligen Türmen herab und teilen den Visienten ihr neues Wissen mit. Die Visienten legen dieses Wissen anschließend in den Kosmologischen Mediotheken ab, scheinbar ohne dabei besonders großen Wert auf Ordnung zu legen.

Türme

PR2134Illu.gif
Vision: Atlan und Trim Marath
Heft: PR 2134 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Jeder der Pangalaktischen Statistiker hat seinen Sitz in einem Turm.

Aufbau

Die Türme sind drei Kilometer hoch und haben einen Basisdurchmesser von 500 Metern. Der Durchmesser an der Spitze beträgt 80 Meter. Die Türme scheinen von einem Flimmerfeld gehalten über dem Boden zu schweben. Ab zehn Metern Höhe beginnt das Flimmerfeld sich zu stabilisieren, bis zu einer Höhe von 20 Metern ist die Turmwandung dann noch transparent. Die Oberfläche der Bauwerke ist buckelig und hat die Farbe von Sandstein. Von der Spitze der Türme scheint ständig Wasserdampf abgegeben zu werden. Um jeden Turm herum erstreckt sich ein Platz mit einem Kilometer Durchmesser, der mit einem spiegelnden Belag versehen ist. Die Türme wurden schon vor Jahrtausenden mit den technischen Hilfsmitteln der ehemaligen Cynos und unter Mithilfe der Pfauchonen erbaut.

Allgemein

Neun Türme sind kreisförmig um einen zehnten, leerstehenden Turm herum über den einzigen Kontinent Visions verteilt. In einer Kammer an der Spitze jedes Turmes residiert ein Pangalaktischer Statistiker. Die Statistiker nutzen die Türme als Resonanzräume zur Verstärkung ihrer geistigen Membran, mit der sie in den Kosmos hinaushorchen. Die Türme sind von unten her zwar frei zugänglich und Besucher werden in einem Transportfeld nach oben getragen. Ab einer gewissen Höhe wird die mentale Präsenz des jeweiligen Statistikers jedoch so stark, dass gewöhnliche Wesen nicht weiter aufsteigen können. Im Kontrollzentrum an der Spitze der Türme befindet sich eine Vorrichtung, mit der es möglich ist, die Türme zu kippen. Auf diese Weise kann eine parabolische Anordnung erzielt werden, die die Fähigkeiten der Statistiker noch um ein Vielfaches verstärkt. Die Statistiker ruhen in geschlossenen, kuppelförmigen Gehäusen in der Mitte der Kammer. Der zentrale zehnte Turm war für die Cyno-Mago Kamattagira vorgesehen, steht jedoch lange Zeit leer, weil Kamattagira nicht in der Lage ist, ihre geistige Membran auf die gleiche Weise zu nutzen wie die Statistiker. Erst im Jahre 1312 NGZ wird der zehnte Turm durch den Cyno Rom An Machens besetzt.

Die Türme der Pangalaktischen Statistiker sind gleichzeitig Zentren von Städten, wobei die Städte nach den jeweiligen Statistikern benannt sind. Beispielsweise heißt Riks Stadt "Rik'ombir".

Namen der Statistiker

Name Ursprünglicher Name Intervall (Tage) Stadt
Tshi Get Leshishi 25 Tshi'ombir
Sba Nos Somba 45 Sba'ombir
Rik Kewin Kirrik 99 Rik'ombir
Raud Reto Noraud 990 Raud'ombir
Ipox Lowi Olpox 4950 Ipox'ombir
Iff Gordo Wiff 34.650 Iff'ombir
Jaada Jar Anada 103.950 Jaada'ombir
Kad Hafrak Ad 173.250 Kad'ombir
Fhof Fer Udhof 519.750 Fhof'ombir

Konjunktionen

Wenn mindestens fünf Statistiker gleichzeitig von ihren drei Kilometer hohen Türmen herabsteigen, spricht man von einer Kleinen Konjunktion, wenn alle neun Statistiker gleichzeitig herabsteigen, von einer Großen Konjunktion.

Bei den Pfauchonen ist die »8« eine Unglückszahl - ein gleichzeitiges Herabsteigen von acht Statistikern kommt niemals vor (siehe auch: Malischer Konjunktionskalender).

Stammbaum

 
 
 
 
 
 
 
Cypron
 
Amugath
 
Element der Finsternis
 
Biophore
 
Kollogom
 
Auper'como
 
 
 
Vibra-Psi
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nega-Cypron
 
Entität AMU
 
 
 
Quant der Finsternis
 
 
 
 
 
Potenzialfeld
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
andere Völker
 
Yakonto
 
Cynos
 
Imaginäre
 
 
 
 
 
KOLTOROC
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Halbcynos
 
Pangalaktische Statistiker
 
Heiße Legion
 
Guter Geist von Wassermal
 
Josminen
 
andere
 
 
 
 
 
 


Geschichte

146.015 v. Chr.:

Die Gruppe um den Cyno Kewin Kirrik war mit einem Forschungsauftrag in Wassermal unterwegs und fing dabei den mentalen Notruf eines unbekannten, im Sterben liegenden Wesens auf. Das formlose Wesen konnte nicht gerettet werden und starb, wobei es eine enorme Schockwelle aus psionischer Energie abgab. Dadurch wurde das Schiff der Cynos irreparabel beschädigt, sie saßen auf dem Planeten (Vision) fest. Außerdem hatte das sterbende Wesen den Cynos Fragmente seines Geistes eingepflanzt, durch die sie die Fähigkeit erhielten, eine geistige Membran auszubilden, mit der sie ins Universum hinaushorchen konnten. Auf diese Weise waren sie in der Lage, Informationen über alles zu sammeln, was sich im Universum ereignete. Zur Verstärkung ihrer Membran benötigten sie Resonanzräume, die sie sich in ihren Türmen einrichteten. Außerdem wurde ihre an sich schon lange Lebensspanne enorm verlängert, eventuell waren sie sogar unsterblich geworden.

145.740 v. Chr.:

Erster Kontakt zu den Pfauchonen.

145.210 v. Chr.:

Angriff der Ayrfi

143.906 v. Chr.:

Fertigstellung des ersten Turmes.

85.249 v. Chr.:

Erster Kontakt zu Cairol, kurz darauf Kontakt zu Goriatch, einem Kundschafter der Chaotarchen.

Um 36.000 v. Chr.:

Das Geisteswesen Former von Haardh wurde bei einer großen Konjunktion von dem Statistiker Tshi auf das Sternengebiet Hol Annasuntha hingewiesen, in welches es sich zurückziehen konnte.

34.331 v. Chr.:

Angriff des Konvents von Bakoq.

1312 NGZ:

Der Cyno Rom An Machens wurde zehnter Pangalaktischer Statistiker

Spätestens 1344 NGZ:

Der Nukleus suchte die Pangalaktischen Statistiker auf, diese konnten ihm allerdings keine hilfreichen Informationen bezüglich der Retroversion einer Negasphäre geben. (PR 2344)

1344 NGZ

Die Pangalaktischen Statistiker erkannten, dass die Bedrohung durch eine entstehende Negasphäre in Hangay akut wurde, und riefen die neun Cynos von Novatho im Sternenozean von Jamondi zu sich.

Quellen

PR 2134, PR 2144, PR 2145, PR 2146, PR 2147