Payne Hamiller
Dieser Artikel befasst sich mit der Person Hamiller. Für weitere Bedeutungen, siehe: Hamiller.
Payne Hamiller war einer der wahrscheinlich genialsten Mathematiker und Hyperphysiker der Menschheit.
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Erscheinungsbild
Der schüchterne und leicht erregbare Hamiller hatte braune Augen, war stark kurzsichtig und hatte braunes, kurz geschnittenes Haar. Seine Bewegungen wirkten zumeist linkisch.
Charakterisierung
Wenn es um seine Arbeit ging, vertrat er eisern seine Überzeugung und war mit Leib und Seele Wissenschaftler. Hamiller wollte allen wissenschaftlichen Dingen, mit denen er sich beschäftigte, auf den Grund gehen; mit vagen Erklärungen über ungelöste Fragen gab er sich nicht zufrieden.
Geschichte
Payne Hamiller wurde am 2. Mai 3558 an Bord der SOL geboren. Er war einer der wenigen Solaner, die im Jahr 3585 auf der Erde im Medaillon-System zurückblieben. Zum ersten Mal trat er in Erscheinung, als er mithilfe der von ihm entwickelten Hamiller-Algebra die Umwandlung der Sonne Medaillon in ein Schwarzes Loch vorhersagte.
Anfang des Jahres 3586 wurde Hamiller auf Betreiben von Boyt Margor Terranischer Rat für Wissenschaften im Kabinett von Julian Tifflor. Zu diesem Zeitpunkt stand er völlig unter dem Einfluss des Mutanten Boyt Margor, der auch sämtliche Konkurrenten um das Amt aus dem Weg räumte. Nach der Fertigstellung der BASIS wurde Hamiller deren erster Kommandant. Auf dem langen Flug der BASIS nach Algstogermaht konnte er sich aus dem Einfluss Margors lösen.
Das Amt des Wissenschaftsrates behielt er bis zur Gründung der Kosmischen Hanse, bei deren Aufbau er nur kurze Zeit mitwirken konnte, da er im Jahr 2 NGZ bei einem mysteriösen Verkehrsunfall starb. Nach seinem Tod hielten sich allerdings hartnäckige Gerüchte, sein Gehirn sei noch am Leben und befände sich in der Hamiller-Tube an Bord der BASIS. Diese Theorie konnte bisher weder bestätigt noch entkräftet werden. Ob Hamiller nun auf phantastische Art noch weiterlebte oder nicht, durch seine Ansätze in der Hyperphysik und der Mathematik hatte er die durch das arkonidische Wissen geprägte terranische Wissenschaft aus ihren eingleisigen Bahnen befreit und auf neue Wege geführt.
Forschungsschwerpunkt
Sein besonderes Bemühen galt der Entwicklung einer neuen Algebra zur Lösung von Problemen, die sich mit Vorgängen im Hyperraum befasste. Er ließ es nicht gelten, fünfdimensionale Phänomene erst nach ihrem Auftreten zu beschreiben, sondern wollte sie mit seiner Algebra im vorhinein analysieren, also Dinge spekulativ vorwegnehmen, die noch nicht beobachtet worden waren. Dabei blieb sein großes Ziel eine streng logische Ordnung innerhalb der 5-D-Physik.
Hamiller führte die Theorie der parallelen Universen fort, nannte sie das »Relationenmodell der Kontinua« (PRC 856) und stieß bei seinen Rechnungen auf eine zunächst unerklärliche Variable, die offenbar für die Beschreibung eines fünfdimensionalen Objektes benötigt wurde, weil ohne sie die Beschreibung unvollständig blieb.
Die Variable ergab sich aus der Hamillerschen Algebra sozusagen von selbst und nahm verschiedene Werte an, allerdings Null, wenn sie auf das Standarduniversum bezogen wurde. Dem Phänomen, das die Variable beschrieb, gab Hamiller den Namen Strangeness oder Fremdartigkeit. Aufgrund seiner Rechnungen erkannte er, dass der Zahlenwert der Strangeness-Variablen auf einen engen Bereich beschränkt ist und angibt, ob ein Objekt aus diesem oder einem anderen Universum stammt. Der Minimalwert 0 kennzeichnete hierbei die Tatsache, dass Objekt und Beobachter aus demselben Universum stammten, für den Höchstwert 1 ließ sich postulieren, dass das Objekt aus dem vom Beobachter »am weitesten entfernten« Universum kam.