Permanenter Konflikt

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Der Permanente Konflikt ist eine pervertierte Version des Dritten Weges.

Philosophie

Er geht davon aus, dass der dritte Weg ein Zustand dynamischer Spannung zwischen dem ersten Weg (Ordnung) und dem zweiten Weg (Chaos) ist. Diese Spannung lässt sich nur dadurch auflösen, dass sie in Form von Kampf und Krieg nach außen getragen wird.

Angeblich garantiere der Permanente Konflikt aufgrund morphogenetischer Felder, in denen alles gespeichert sei, den natürlichen Kreislauf des Lebens von Tod und Wiedergeburt mit dem Evolutionsanreiz des Kampfes. So werde aus dem Kreislauf eine Aufwärtspirale. (PR 1299)

Der Lehre vom Permanenten Konflikt zufolge ist die Bewährung durch immerwährenden Kampf das einzige Mittel für die Weiterentwicklung eines Lebewesens oder eines Volkes. Dadurch erklärt sich der Lebensstil der Ewigen Krieger, ihr Kriegerkodex und die Lehre an den Upanishads.

Geschichte

Auf Betreiben des Singuva Arus wurden im 51. Jahrtausend v. Chr. in den 12 Galaxien der Mächtigkeitsballung Estartu Schulen zur Verbreitung der Philosophie des Dritten Weges gegründet. Schon früh wurde erkannt, dass sich auf diese Weise ein Götzenkult entwickeln könnte. Der Pteru Thok warnte vor dieser Gefahr, wurde aber von Arus beseitigt.

In der Person des zukünftigen Meisterlehrers Oogh at Tarkan, der 50.027 v. Chr. mit der NARGA SANT aus Tarkan erschien, gewannen die Singuva einen charismatischen Vertreter ihrer Ideen. Er wurde jedoch später von den Singuva vertrieben, da er zu viel Einfluss gewann. Danach konnten die Singuva als alleinige Verwalter des Erbes ESTARTUS die ganze Macht an sich reißen. Diese übten sie allerdings im Verborgenen aus, als Stellvertreter konditionierten sie mithilfe des Kodexgases die ersten Ewigen Krieger.

Die Ewigen Krieger traten als Herrscher über die 12 Galaxien auf, wobei sie die inzwischen zur Lehre vom Permanenten Konflikt pervertierte Philosophie ESTARTUS nutzten, um die Völker unter Kontrolle zu halten. Die Ewigen Krieger konnten darüber entscheiden, welches Volk sich durch Kampf bewähren und weiter reifen »durfte«. Die Völker selbst hatten dabei keine Entscheidungsbefugnis, der Kampf wurde ihnen aufgezwungen. Wer sich dem verweigern wollte, wurde vernichtet. Wer sich aber bewährte, wurde in den Troß der Krieger aufgenommen. Durch geklonte Sothos wurde die Lehre vom Permanenten Konflikt in anderen Galaxien verbreitet, darunter auch in der Milchstraße, wo ebenfalls Upanishads gegründet wurden.

Gleichzeitig wurden die Wunder von ESTARTU erschaffen. Diese dienten sowohl der Mystifizierung der Ewigen Krieger als auch der Erschaffung von Kalmenzonen, welche die Gorims fernhalten sollten. Die Gorims (Gänger des Netzes) arbeiteten gegen die Verbreitung der Lehre vom Permanenten Konflikt und für die Erhaltung des Moralischen Kodes. Sie waren somit die »natürlichen Feinde« der Ewigen Krieger und wurden gnadenlos bekämpft.

Nach dem Wiedererwachen Oogh at Tarkans und dem Widerruf der Lehre vom Permanenten Konflikt im Jahre 447 NGZ dürfte der Kult sein Ende gefunden haben.

Quelle

PR 1299