Transporthof

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Die Transporthöfe, auch als Polyport-Höfe bezeichnet, sind wichtige Elemente des Polyport-Netzes, eines intergalaktischen Verkehrsnetzes.

Aufbau

Allgemeines

Polyport-Höfe bestehen aus bernsteinfarbener, stabil verfestigter Formenergie. Sie haben im Wesentlichen die Form zweier mit der Innenfläche aufeinander gelegter, flacher, quadratischer Teller mit abgerundeten Ecken. Der Durchmesser eines typischen Transporthofs beträgt circa 2600 Meter, die Dicke ist dagegen klein und beträgt lediglich 202 Meter. Im Zentrum eines jeden Transporthofes findet sich das zentrale Transferdeck, ein 1400 Meter durchmessender und 102 Meter hoher, nach oben offener Raum, der mit einer Art transparentem Prallschirm gegen die Außenwelt abgetrennt ist. Außerhalb des Transferdecks befindet sich eine umfangreiche Infrastruktur zur Unterbringung von Personen und Lagerung von Gütern nach einem Polyport-Transport. Neben den bernsteinfarbenen Geräten und Einrichtungsgegenständen existieren auch blau-graue und silberne Aggregate, die ebenfalls aus Formenergie zu sein scheinen.

Eine Besonderheit existiert beim Polyport-Hof NEO-OLYMP. Dieser weist an den 202 Meter dicken Schmalseiten acht sternartige, ebenfalls bernsteinfarbene Anbauten aus, die den Polyport-Hof wie einen regelmäßigen, achtzackigen Stern mit einem Durchmesser von circa 4000 Metern aussehen lassen. Von der Basis bis zur Spitze der Zacken beträgt die Breite dieser Anbauten bis zu 700 Meter. Die Funktion dieser Anbauten ist unbekannt.

Transferkamine

Das Transferdeck enthält die Transferkamine. Hierbei handelt es sich um die eigentlichen Transportsysteme. Gesendet oder empfangen wird vom zentralen, 200 Meter durchmessenden Verladeplatz aus, von dem die vier Transferkamine nach allen vier Seiten ausgehen. Mittels der so genannten Controller können die Transferkamine unabhängig von den bestehenden Justierungen der Transporthöfe auf einen anderen Transporthof einjustiert werden. Hierbei kann jeder Transferkamin einzeln geschaltet werden. Passagiere werden in diesen Röhren mit Transportkapseln befördert, für Waren werden Frachtplattformen verwendet.

Die langen Röhren mit 50 Metern Durchmesser werden nach über 500 Metern allmählich durchscheinend und verschwinden scheinbar nach 600 Metern im Nichts. Ihre Sendebereitschaft wird durch einen kalten blauen Farbton signalisiert. Beim Empfang verfärben sich die Transferkamine rot. Abgeschaltete Transferkamine verfärben sich grau-schwarz.

Risszeichnung

»Polyport-Hof GALILEO« (PR 2515) von Andreas Weiß

Sonstige technische Daten

Die Transporthöfe sind selbst raumfähig, dieses bedeutet, dass die Höfe auf Anweisung (via B-Controller) ihre Position im Raum ändern können. Hierfür bewegt sich der Transporthof offenbar selbst durch das Polyport-Netz. (PR 2546)

Der Rechner eines Polyport-Hofes ist nicht an einem Ort lokalisiert, sondern über die ganze Station verteilt. (PR 2715, S. 11)

Der Hof und vor allem seine technischen Konsolen und Steuerpulte besitzen eine Autoreparatur in Form von Minirobotern, die eine exponentiell voranschreitende Reparatur ermöglicht. Mondra Diamond vermutete in diesem Zusammenhang, dass sich der Hof bei kontinuierlicher Beschädigung gegen seine Peiniger wenden würde. Sie meinte, dies sei sinnvoller als das permanente Ersetzen von entstehenden Schäden. Es wurde jedoch nicht weiter auf diese Vermutung eingegangen. Sie wurde somit nicht bestätigt oder abgetan. (PR 2500)

Besatzung

Auf jedem aktiven Polyport-Hof existiert eine Art Besatzung, die den Hof verwaltet bzw. betreibt. Bis zum Jahr 1463 NGZ war dies mindestens ein von den Halbspur-Changeuren ernannter Transfer-Operateur, der die Transfereinrichtungen kontrollieren konnte. In mindestens einem Fall (PR 2397) wurde mit Pscholian Lox auch ein Lademeister bekannt, der als eine Art Hausmeister des Polyport-Hofes fungierte.

Geschichte

Um die Geschichte der einzelnen bekannten Höfe einzusehen, siehe: Übersicht bekannter Polyport-Stationen

Quellen