Positronik

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Eine Positronik ist eine allgemeine Computerstruktur. Diese hatte in der Milchstraße einige 10.000 Jahre Bestand, bis sie von den Syntroniken abgelöst wurde.

Abschnitt bearbeiten: Aufbau Aufbau

Der Aufbau einer Positronik ähnelt stark dem alt-terranischer PCs (eher Mainframes) – es gibt Prozessoren, Speicher und Eingabe/Ausgabe-Geräte. Die Positroniken sind im Allgemeinen nur sehr groß, was bis zu Quadratkilometer Fläche belegenden Einheiten wie dem Robotregenten oder Gomasch Endredde führen kann.

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Abschnitt bearbeiten: Außerhalb des Perryversums Außerhalb des Perryversums

Das Wort »Positronik« geht auf Isaac Asimov zurück, der in den 1940er Jahren in seinen Androiden-Büchern Positroniken (also mit Positronen statt Elektronen rechnende Computer) als einzige Möglichkeit beschrieb, ein mechanisches Wesen mit menschlicher Psyche auszustatten.

Clark Darlton und K. H. Scheer übernahmen den »modernen« Namen in die Rhodan-Serie, sahen darin aber eher einen Rechner, wie er zu der Zeit üblich war – somit waren die haushoch überlegenen Computer der Arkoniden Häuser füllende Ungetüme, in denen jedoch wie damals üblich die Relais klackerten und die am Ende der Berechnung eine Lochkarte ausspuckten.

Zitat: [...] Irgendwo hinter den massiven Wänden klickten Kontakte und Relaisstationen. Auf der Schalttafel leuchteten Lämpchen auf. Im Lautsprecher der Übertragungsanlage knackte es vernehmlich. [...] Rhodans Hand zitterte unmerklich, als er den kleinen Hebel unter der roten Lampe nach unten legte. Das Licht erlosch, dafür knackte es erneut im Lautsprecher. Eine mechanische und seelenlose Stimme sagte metallisch: [...] »Bitte, bedienen Sie die entsprechende Schaltung. An der endgültigen Entschlüsselung wird weitergearbeitet. Ende der Durchsage.« [...] Er (Anm.: Perry Rhodan) ließ seine rechte Hand über die Kontrollen des Computers gleiten und drückte mehrere Knöpfe ein. Lämpchen erloschen, andere flammten auf. Irgendwo begann es zu ticken. Ein breiter Spalt öffnete sich. Die drei Männer starrten erwartungsvoll auf diesen Spalt. Aus ihm mußte nun der Klartext herausgleiten. (PR 15)

In den nachfolgenden Auflagen und Ausgaben wurden diese Anachronismen ausgemerzt bzw. ausgebessert.

Das Positron ist das Antiteilchen des Elektrons, Positronik ist also Elektronik aus Antimaterie. Würde man tatsächlich ein positronisches Gerät bauen, dann hätte es exakt dieselben Fähigkeiten wie das äquivalente, aus herkömmlicher Materie bestehende elektronische Gerät.

Abschnitt bearbeiten: Innerhalb des Perryversums Innerhalb des Perryversums

Bereits die Lemurer hatten vor etwa 50.000 Jahren Positroniken entwickelt. Deren Nachfolger - Akonen, Arkoniden, Tefroder und andere - hatten das Prinzip übernommen und teils weiterentwickelt.

Im Tai Ark'Tussan wurden sie üblicherweise als KSOL bezeichnet.

Abschnitt bearbeiten: Geschichte der terranischen Positronik Geschichte der terranischen Positronik

Erste Erfahrungen mit den positronischen Rechneranlagen sammeln die Terraner im Jahr 1971 bei ersten Kontakt mit den Arkoniden. Schnell stellt sich allerdings die Schwäche dieser Anlagen heraus, da sie nur auf Basis ihrer jeweiligen Programmierung und des verfügbaren Datenmaterials logische Entscheidungen treffen können. So sind sie anfällig gegenüber Überraschungen, Bluffs, logisch nicht nachvollziehbaren Ereignissen und Gebieten, die ihre Programmierung nicht abdeckt. So ist es beispielsweise den Terranern möglich, durch den überraschenden Einsatz einer katalytischen Fusionsbombe die AETRON zu vernichten. (PR 3)

Auf der Venus finden sie einen verlassenen Stützpunkt der Arkoniden, welcher von einem riesigen Positronikgehirn namens »Der Kommandant« gesteuert wird. Dieses wartet seit 10.000 Jahren dort auf die Rückkehr eines Befehlshabers. (PR 8)

In der Folge bauen die Terraner auch eigene große Positroniken. Im Jahr 2105 gibt es beispielsweise ein Positronisches Rechenzentrum Terra, damals das größte Positronengehirn auf Terra. (PR 122)

Die von den kybernetischen Posbis genutzten Positroniken waren eine ganze Generation weiter entwickelt als die arkonidischen – nicht zuletzt durch die hypertoyktische Verzahnung genannte Verbindung mit dem biologischen Plasma. Deren Prinzip nannte man Hyperinpotronik.

Dieses Prinzip wurde von den Terranern übernommen, die beispielsweise ihre TARAS den Posbis nachempfanden, oder ihre großen Rechneranlagen wie NATHAN oder SENECA dem Zentralplasma nachmodellierten. Nicht zuletzt wegen der schlechten Erfahrungen mit dem Robotregenten, der kurzerhand den Imperator der Arkoniden absetzte, wollte man eine biologische Komponente zur Kontrolle der kalten Maschinenlogik haben.

Durch den enormen Platzaufwand und den hohen Energieverbrauch wurden sie in den ersten Jahrhunderten neuer galaktischer Zeitrechnung mehr und mehr durch die im Hyperraum angesiedelten und zudem noch überlichtschnellen Syntroniken abgelöst.

Durch die seit dem November 1331 NGZ wirkende Hyperimpedanz sind jedoch alle Syntroniken ausgefallen, womit die als veraltet geltenden Positroniken als Low Level-Technik plötzlich wieder heiß begehrt sind. Ein Beispiel ist der Logikpositronikverbund (LPV) mit Eigennamen Stellatrice an Bord der STELLARIS.

Abschnitt bearbeiten: Quelle Quelle

... PR 2426, PR 2498

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