ZEUT (Entität)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Megaintelligenz. Für weitere Bedeutungen, siehe: Zeut.

ZEUT war eine Megaintelligenz, die aus dem PEW-Metallvorkommen des Planeten Zeut entstand.

Entstehung

Sie entstand nach und nach durch die Einwirkung der mit der Besiedlung des Planeten Zeut zwangsläufig verbundene Hyperstrahlung der lemurischen Aggregate auf das dort vorhandene Drokarnam – und war daher von ihrem Ursprung her eng mit den Lemurern und der lemurischen Kultur verbunden. (Centauri 11)

Anmerkung: Offensichtlich führten die Aktivitäten der Takerer um 200.000 v. Chr. im Rahmen des Projekts Proconis nicht zur Entstehung einer Paradox-Intelligenz.

Das Projekt Zeut

Von ZEUT selbst stammte der Plan, den Planeten in eine günstigere Position zu bringen. Bei dem 5450 dha-Tamar (50.950 v. Chr.) begonnenen Projekt Zeut kamen erstmals primitive Sonnenzapfer zum Einsatz, die allein in der Lage waren, den immensen Energiebedarf der Projektorstationen zu decken. Die von ihnen projizierten gravomechanischen Kraftfelder schufen ein nur auf Zeut wirkendes, von ZEUT selbst paranormal verstärktes, virtuelles Gravitationszentrum, dem der Planet unweigerlich entgegenstürzte. Der Gravofokus wurde wiederholt neu ausgerichtet, und Zeut folgte, um nach 110 Jahren seine neue Umlaufbahn zu erreichen. Die einheimische Flora und Fauna starb unter den geänderten Bedingungen aus. (Centauri 11)

Die Zeut-Ellwen

Die wenigen zehntausend auf Zeut geborenen Zeut-Ellwen fungierten als die besonderen Mittler der Megaintelligenz ZEUT. Das für sie typische Abjin ergibt sich aus der Kombination der Paradrüse ihres Gehirns und einer erhöhten Drokarnam-Konzentration in ihrem Blut. Den ersten Vollkontakt zu der Megaintelligenz erhalten sie im Alter von zwölf Jahren in der Jyril-Abtei, gelegen auf einem schroffen Eiland im Khanshar-See. (Centauri 11)

Auf Tausenden Welten des Großen Tamaniums gab es Mittler-Plattformen aus Drokarnam, deren separierte Eigenbewusstseine zwar autonom waren, aber auf Abjin-Ebene mit ZEUT vernetzt blieben. (Centauri 11)

Der Kriegsbeginn

Der am 11. Ty des Torlon Keub im Jahre 6320 dT erfolgende Überraschungsangriff von 100.000 halutischen Kugelraumern auf Lemur konnte nur dank des Eingreifens von ZEUT abgewehrt werden. Hypnosuggestive Schockfronten lähmten die Bestien weitgehend und machten sie handlungsunfähig, so dass die von den Wahrnehmungen ZEUTS wie auch von seinen überlichtschnellen Blitzschlägen unterstützte Systemverteidigung sich formieren und zum Gegenangriff übergehen konnte. (Centauri 11)

Am 18. Ty des Torlon Ezrach im Jahre 6332 dT griffen die Haluter erneut an, dieses Mal allerdings ausschließlich den fünften Planeten Zeut. Die Attacke diente dabei einzig und allein dem Ziel, den Planeten zu zerstören. Nuklearexplosionen verwandelten das Drachenmetall, aus dem Zeut zu einem großen Teil bestand, in Hyperenergie, die sich sofort im Hyperraum verflüchtigte. Die Megaintelligenz ZEUT und Milliarden Lemurer starben bei der Vernichtung des Planeten. (Centauri 11)

Die Überreste des Planeten Zeut waren der letzte Schutz der Zentralwelt des Großen Tamaniums vor den Halutern, denn die drokarnamhaltige Staubwolke und die hyperenergetischen Prozesse in ihr störten zwar die Technik und blockierten die Evakuierung per Großtransmitter, hielten jedoch auch die Haluter fern. (Centauri 11)

Quelle

Centauri 11