Die Höhlen von Magintor

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 201)
A201 1.JPG
© Heinrich Bauer Verlag KG

 

Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 28/47)
Titel: Die Höhlen von Magintor
Untertitel: Die Goldene Göttin wartet auf Atlan – und Ra, der Barbar, startet ins Abenteuer
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1975
Hauptpersonen: Ischtar, Ra, Bel Etir Baj, Thabek, Das Ergothal
Handlungszeitraum: 10.498 da Ark
Handlungsort: Krassig, Ark'Alor
Zusätzliche Formate: E-Book,
enthalten in Blauband 31

Kurz­zusammen­fassung

Bel Etir Baj wird auf Krassig von einem der befreiten Gefangenen vor der Explosion der Bombe in seinem Körper bewahrt. Ein Olpher – ein Energiewesen – macht die Bombe unschädlich. Mit neuer Hoffnung erreicht Etir Baj die einzige entkommende Korvette, während Krassig explodiert. Bei seinem Kampf gegen das einzige Besatzungsmitglied, den Piraten Ter Mytor, werden die Kontrollen zerstört, so dass das Schiff manövrierunfähig wird. Bel Etir Baj setzt einen Notruf ab.

Bei Skrantasquor erträgt Ra Ischtars Nähe nicht länger und verlässt das Schiff mit einem Beiboot. Er fängt den Notruf auf und nimmt Bel Etir Baj auf. Dabei erwähnt er, dass er ein Anhänger des jungen Gonozal Atlan ist, was Bel Etir Baj augenblicklich zu seinem Todfeind macht. Der Gerettete überwältigt Ra und zwingt ihn, Ark'Alor anzufliegen, die Heimatwelt der Con-Treh.

In der Hauptstadt Magintor wird der Con-Treh-Than einberufen. Bel Etir Baj berichtet, dass sein Erkundungsflug vor zwölf Jahren fehlgeschlagen sei und er sein Schiff mit einer Rettungskapsel habe verlassen müssen. Ra wird als Freund eines Gonozals zum Tode verurteilt.

Indem Ra mit aufwendigen Ritualen einen Götzen anbetet, um sich angeblich auf den Tod vorzubereiten, kann er mit Qualm und einem hypnotischen Tanz die Wachen betäuben und entkommen. In der Zentrale eines Schiffes besiegt er gewitzt den jungen Hitzkopf Thabek, ohne ihn zu töten. Dies bringt ihm so viel Respekt ein, dass ihm die Con-Treh eine Chance geben wollen.

Ra soll die Halle der Erinnerungen wieder öffnen, was seit 200 Jahren niemandem mehr gelungen ist. Dazu reist er mit Bel Etir Baj als Begleiter über den Fluss Donacona zum Binnenmeer Abdalor, wobei sie Flusspassagen durch Höhlen mitsamt Raubtier und einen Steppenbrand überstehen müssen. Bei Abdalor bergen sie ein Boot aus einem verlassenen Dorf und gelangen damit zu einer Vulkaninsel, auf der das Wrack eines 800-Meter-Raumers liegt.

Das Raumschiff ist inzwischen von einem intelligenten Monster besetzt, dem Ergothal. Dieses steht in Verbindung mit dem Vulkan und bezieht aus ihm Energie. Zugleich hat es das Schiff mit Eiern gefüllt und bemüht sich um die Reparatur des Schiffes, um nach Art seines Volkes jedes Ei auf einen anderen Planeten abzuwerfen. Sein Elter hat einst durch Erpressung der jungen Kolonie Siret ihr einziges Schiff abgenommen und über Ark'Alor ein Ei abgeworfen.

Ra und Bel Etir Baj nehmen den Kampf gegen das Ergothal auf. Durch Starten des Schiffes verliert das Ergothal seine Verbindung zum Vulkan und stirbt. Mit einer Bruchlandung setzt das Schiff wieder auf.

Handlung

Das Doppelpyramidenschiff der Goldenen Göttin steht noch immer im System des Planeten Skrantasquor, umzingelt von Walzenraumern der Maahks. Ischtar hat das Verschwinden ihres Geliebten Atlan in den Mikrokosmos mit ihren hervorragenden Ortungsgeräten mitverfolgt. Die Varganin ist voll darauf konzentriert, die Rückkehr Atlans auf keinen Fall zu verpassen, und starrt stundenlang reglos auf die Bildschirme.

Ra, der Barbar, dessen Annäherungsversuche von Ischtar immer wieder zurückgewiesen werden, hält es vor lauter Langeweile an Bord nicht mehr aus. Von der Varganin unbeobachtet, rüstet er eines der Beiboote aus und verlässt das Doppelpyramidenschiff. Die träge reagierenden Maahk-Walzen stellen für das wendige Beiboot kein Problem dar. Bald geben die Methanatmer die Verfolgung des Schiffes auf, das mit hohen Beschleunigungswerten aus dem System rast.

Auf dem von schweren Explosionen erschütterten Asteroiden Krassig wartet Bel Etir Baj auf den Tod. Die in seinen Körper eingepflanzte Thermitladung kann jeden Moment detonieren. Plötzlich ertönt eine freundliche Stimme, die verspricht, ihrem Freund aus der aussichtslosen Lage zu helfen. Der Olpher schiebt sich durch das Gestein und dringt in Etir Bajs Körper ein. Unter für Bel Etir Baj großen Schmerzen wandelt das seltsame Wesen die tödliche Sprengladung in zwei faustgroße Diamanten um. Damit ist die Lebensgefahr gebannt. Auf dem Weg zum Hangar beschafft er sich einen Raumanzug. Immer wieder begegnet er Gruppen von Piraten, die wütend gegeneinander um einen Platz an Bord des einzigen Raumschiffes kämpfen. Etir Baj wählt einen Weg über die Oberfläche des Asteroiden und gelangt so unbehelligt an Bord des 60 Meter durchmessenden Schiffes. Startvorbereitungen bestätigen ihm, dass jemand an Bord ist und versucht, Krassig auf schnellstem Wege zu verlassen. Im Pilotensessel ist ein Pirat damit beschäftigt, eine möglichst große Distanz schnell zwischen das Schiff und den Asteroiden zu bringen. Krassig explodiert.

Ter Mytor will das Schiff nach Arkon fliegen. Etir Baj legt den Raumanzug ab. Die Hüftwunde, vom Strahlschuss Alfert Torpehs stammend, schmerzt. Der Blutverlust hat Bel Etir Baj bereits so geschwächt, dass er die Besinnung verliert. Mytor fängt ihn auf und legt ihn behutsam auf den Boden. Dann versorgt er die Wunde. Der Pirat will hinter Etir Bajs bisher wohlbehütetes Geheimnis kommen.

Mit vorgehaltener Waffe versucht Mytor, Etir Baj das Geheimnis seiner Herkunft zu entreißen. Doch mehr als dass Bel Etir Baj Arkonide sei, ist aus ihm nicht herauszubringen. Ein heftiger Zweikampf entbrennt, aus dem Etir Baj als Sieger hervorgeht. Ein Schuss löst sich aus der Strahlwaffe Mytors und zerstört einen Bildschirm. Ein Fußtritt befördert den Piraten in das Instrumentenpult. Der Stromschlag aus dem Bildschirm tötet Ter Mytor auf der Stelle.

Doch nicht nur der Bildschirm ist defekt, auch das Instrument zur Synchronisierung der einzelnen Triebwerke hat durch den Treffer Schaden genommen. Bel Etir Baj setzt einen Notruf ab.

Der Funkspruch wird von Ra aufgefangen. Etir Baj ist ein kleines Doppelpyramidenschiff, wie jenes, das nahe seinem Standort materialisiert, völlig unbekannt. Verwundert stellt Etir Baj fest, dass der unbekannte Pilot einwandfreies Arkonidisch spricht und sich als Freund des zukünftigen Imperators von Arkon ausgibt. Auf die Frage nach dem Namen, den dieser Imperator tragen wird, erhält Bel Etir Baj Gonozal VIII. als Antwort. In seinen Augen hat der Unbekannte damit sein Leben verwirkt.

Bel Etir Baj setzt auf das fremde Schiff über. Auf seinen Wunsch hin, zerstört Ra das Kugelschiff der Piraten. Nach einer kurzen Ruhepause schleicht sich Etir Baj in die Zentrale und überrascht den schlafenden Ra. Er kann den Barbaren entwaffnen. Ra ist verwundert über den Hass, der ihm entgegenschlägt. Der Barbar gibt die befohlenen Zielkoordinaten in den Bordrechner ein.

Als das Beiboot am Ziel der Reise ankommt, nimmt Bel Etir Baj Funkkontakt auf. Das Kodewort »El Mafus« verhindert, dass das Doppelpyramidenschiff von den Abwehrforts des Sauerstoffplaneten abgeschossen wird. Das Beiboot setzt in einem Talkessel auf. Aus hervorragend getarnten Stellungen nähern sich dunkelhaarige Arkoniden. Zwei Männer, bewaffnet mit Pfeil und Bogen, Dolchen und kurzen Schwertern, betreten die Zentrale des varganischen Schiffes. Etir Baj wird in Magintor willkommen geheißen. Als einer der beiden Männer hört, dass Ra ein Freund Atlans aus der Sippe der Gonozal ist, führt er einen schnellen Streich mit dem Schwert nach dem Barbaren. Etir Baj beruhigt den Kämpfer. Ra wird gefesselt und soll vor das Con-Treh-Than gebracht werden. Der Sprecher dieser Gruppe verurteilt Ra zum Tod. Dem Barbaren wird ein letzter Wunsch gewährt. Ra will in eine Zelle gebracht werden, die vom Licht des Sonnenuntergangs erhellt werden wird. Zudem zählt er eine lange Liste mit vielen unnützen und manchen für seinen Plan wichtigen Dingen auf, die er angeblich braucht, um seinen Gott gnädig zu stimmen. Nachdem seiner Bitte entsprochen wird, baut Ra in seiner Zelle nahe der Planetenoberfläche einen Altar auf und beginnt zu tanzen. Die Wachen schauen seinem Treiben fasziniert zu. Der Barbar wirft ein zusammengemischtes Pulver ins Feuer. Ein stark betäubender Rauch verbreitet sich in der Zelle und in den Gängen davor. Die Con-Treh verlieren das Bewusstsein. Ra macht sich auf, die Raumschiffshangars zu finden. Er gelangt an Bord eines startklaren verlassenen Schiffes mit 60 Metern Durchmesser. Mit einem Knopfdruck öffnet er die Hangardecke.

Noch bevor Ra die Ein-Mann-Katastrophenschaltung betätigt, betritt Thabek den Hangar und wundert sich über das offen stehende Hangarschott. Der Con-Treh schließt die Felsdecke. Ra begräbt seine Fluchtpläne, die sich ohne Gewalt anwenden zu müssen, nicht mehr realisieren lassen. Thabek kommt an Bord und greift Ra sofort an. Der Barbar zermürbt den Con-Treh im wilden Kampf.

Das Con-Treh-Than berät erneut über Ras Schicksal, der seltsamerweise nicht mit dem Schiff gestartet ist und auch Thabeks Leben geschont hat. Bel Etir Baj spricht sich dafür aus, Ra eine Chance zu geben. Der Barbar soll versuchen, die Halle der Erinnerungen zu betreten. Dies ist seit 200 Jahren keinem Con-Treh mehr gelungen. Etir Bajs Vorschlag findet Zustimmung. Er wird Ra auf dessen Weg begleiten.

Zu Ras Verwunderung müssen die etwa 5500 Kilometer von Magintor zur Insel im Meer Abdalor zu Fuß zurückgelegt werden. Dank der beinahe schon krankhaften Angst der Con-Treh vor Entdeckung dürfen auch keine verräterischen Energiewaffen mitgenommen werden. So gehören neben Proviant Schwerter, Messer, Pfeil und Bogen und Werkzeug für den Bau eines Bootes zur Ausrüstung der beiden Männer. Nach Überquerung zweiter Gebirgspässe stellen Ra und Etir Baj aus einem gefällten Baum einen Einbaum her, mit dem sie einen Fluss hinunterfahren. Durch Unachtsamkeit geraten die am Flussufer wachsenden Wasserpflanzen, die mittels eines Gases Insekten fangen, um sie als Nahrung zu verspeisen, in Brand. Eine gewaltige Feuerwand nähert sich in Windeseile dem Boot. Das steil aufragende Ufer macht eine Landung unmöglich. Zu allem Unglück ist bereits das Dröhnen eines Wasserfalls zu vernehmen. In einer unterirdischen Höhlung, ausgewaschen vom Fluss, kommt Ra wieder zu sich. Bel Etir Baj ist es gelungen, das Boot zu retten. Die Vorräte sind jedoch verschwunden.

Die beiden Männer setzen ihren Weg auf dem unterirdischen Fluss fort. Es ist stockdunkel und kalt. Nach einiger Zeit beginnen die Felswände, bleiches Licht abzustrahlen. Sie gelangen zu einem unterirdischen See, an dessen Ufern zahlreiche Skelette liegen. Ra und Bel Etir Baj schleppen das Kanu über eine Landzunge, die den Abfluss des Sees so stark einengt, dass der Engpass durch die starke Strömungsgeschwindigkeit unbefahrbar wird. Während die Männer mit dem Boot beschäftigt sind, nähert sich brüllend der Bewohner dieses Felsendoms.

Das Gloohn beschießt Ra und den Con-Treh mit Kristallkugeln, die beim Aufprall in scharfe Splitter zerplatzen. Der Barbar holt ein brennendes Holzscheit aus der Feuerstelle, die er auf dem Kanu eingerichtet hat, und schleudert ihn der Bestie entgegen. Das Gloohn fürchtet sich vor dem Feuer. Bewaffnet mit zwei Fackeln drängt Ra das Tier in seine Höhle zurück. Etir Baj versperrt schnell den Eingang mit einem Holzstoß, den Ra entfacht. Hastig bringen die beiden Männer das Kanu ins Wasser und paddeln weiter. Hinter ihnen brüllt und tobt die Bestie in ihrer Höhle.

Nach Tagen erreichen Ra und Bel Etir Baj endlich wieder die Planetenoberfläche. Bald liegt Abdalor vor ihnen. In einem vor etwa 200 Jahren verlassenen Fischerdorf machen sie Station. Zum Glück findet Etir Baj einen Katamaran aus Kunststoff, mit dem sie das Binnenmeer überqueren können. Die dünne Rauchsäule eines Vulkans weist ihnen den Weg zur Insel mit der Halle der Erinnerungen. Unter Segeln strebt das Doppelrumpfboot mit hoher Geschwindigkeit dem Eiland zu. An der Küste bleichen Skelette in der Sonne. Wasserechsen mit einer Panzerhaut verwehren den beiden Männern die Landung. Ra sticht einem der Tiere die Augen aus. Die übrigen Angreifer stürzen sich im Blutrausch auf ihren Artgenossen und geben so den Weg ans Ufer frei. Die Gefährten nutzen die Gelegenheit. Doch die Echsen kriechen an Land und verfolgen hartnäckig die Männer über den Strand. Erst als Ra und Bel Etir Baj den Urwald erreichen, kehren die Echsen um.

Der Marsch durch den Dschungel erweist sich als mühsam. Der Boden ist morastig und der Pflanzenwuchs ziemlich dicht. Zudem herrscht hohe Luftfeuchtigkeit. Der Con-Treh erklärt, dass das Gebiet um den nun wieder anscheinend tätigen Vulkan früher ein gepflegter Park gewesen sein soll. Er entdeckt auch die Ruine eines verfallenen Gebäudes.

Am Fuß eines Hügels finden sie die Halle der Erinnerungen. Bel Etir Baj ist wie berauscht beim Anblick des Raumschiffswracks. Ra und der Con-Treh dringen in das Schiff ein. Die Innenbeleuchtung flammt auf. In der ehemaligen Kabine des Kommandanten stoßen sie auf kopfgroße Eier mit weißlicher, von rötlichen Punkten bedeckter Schale. Auch in den angrenzenden Kabinen und Gängen sind zahllose dieser Eier untergebracht. Ra erkennt, dass jemand versucht hat, die Maschinen notdürftig zu reparieren.

Vorsichtig nähern sich die beiden Männer der Zentrale. Auch in der Kommandozentrale sind die beinahe allgegenwärtigen Eier zu finden. Mit seinem Schwert zerschlägt Ra eines der Eier. Im Innern befindet sich der Embryo eines anscheinend echsenartigen Wesens. Aus dem nicht funktionsfähigen Antigravschacht schiebt sich ein Ergothal in den Raum. Bevor es die beiden Männer töten will, dürfen sie die Geschichte des Echsenwesens erfahren. Dabei wird Ra und Bel Etir Baj klar, was das Wesen mit den vielen Eiern und der Reparatur des Wracks eigentlich bezweckt. Es versucht, vom Planeten zu starten, und will dann Hunderte von Welten in der Milchstraße mit seiner Nachkommenschaft »beglücken«. Um diese enorme Gefahr für die Galaxis zu bannen, nehmen die beiden Männer das Ergothal mit Energiewaffen, die sie zuvor in einer der Kabinen gefunden haben, unter Beschuss. Doch die Echse erweist sich als unempfindlich gegenüber dem Strahlfeuer. Ra kann mit einem wuchtigen Schwerthieb dem Ergothal den Kopf vom Leib abtrennen. Während sich der Kopf in einer grellen Lichterscheinung und unter enormer Hitzeentwicklung auflöst, wächst aus dem Rumpf ein neuer Kopf heraus. Ra und Etir Baj schleudern die Eier auf das Ergothal. Die Echse versucht, ihre Brut aufzufangen. Ein weiterer Kopf des Ergothal greift in den Kampf ein. Es handelt sich nicht um ein weiteres Ergothal, sondern noch immer um dasselbe, mit einem ungeheuren Regenerationsvermögen ausgestattete Wesen. Da das Ergothal nun keine Rücksicht mehr auf seine Nachkommenschaft an den Tag legt, sieht Ra nur noch eine Chance. Er fährt den Hauptreaktor des Wracks hoch. Mit den Außenkameras verschafft er sich einen Überblick über die Umgebung des Schiffes. Dabei entdeckt er, dass ein dünner Lavafaden vom Vulkan bis ins Innere des Wracks führt. Das Ergothal bezieht somit aus dem Vulkan seine Lebensenergie. Ra richtet die Bordgeschütze auf den Lavafaden aus und beginnt zu feuern. Das Ergothal zieht sich größtenteils aus dem Schiff zurück und badet gewissermaßen in den Energien der Strahlschüsse. Es beginnt, die Energien in den Vulkan abzuleiten. Erdstöße sind die Folge. Ra schaltet die Geschütze aus. Aus den Augenwinkeln bemerkt er Etir Baj, der einen Schwerthieb gegen den Barbaren führt. Der Con-Treh sieht durch die Energieemissionen seine Heimatwelt in Gefahr und in Ra einen Verräter. Ra kann rechtzeitig ausweichen. Ein wilder Schwertkampf entbrennt. Das Ergothal kehrt, von den beiden Männern unbemerkt, in die Zentrale zurück und betrachtet interessiert den Zweikampf. Ra nähert sich dem Schaltpult und aktiviert erneut die Geschütze. Das Ergothal verlässt wiederum die Zentrale. Mit einem barschen Befehl ruft Ra den Con-Treh zur Zusammenarbeit auf. Er soll die Kanonen abschalten und nach kurzer Zeit wieder aktivieren, um das Ergothal zu beschäftigen. Ra fährt in der Zwischenzeit die Triebwerke hoch. Das Schiff schüttelt sich, gewinnt aber langsam an Höhe. Das sich teilweise außerhalb des Schiffes befindliche Ergothal zieht das Schiff auf den Boden zurück. Ra drückt den Beschleunigungshebel nach vorn. Mit Höchstlast schieben die Impulstriebwerke das Schiff wieder in die Höhe. Das Ergothal verliert den Kontakt zum Lavafaden. In Sekundenschnelle löst sich die Bestie bis auf ein grünlich schimmerndes Skelett auf. Die Triebwerke arbeiten unregelmäßig und beginnen zu stottern. Rasend schnell nähert es sich wieder seinem ursprünglichen Standort. Der heftige Aufprall raubt den beiden Männern das Bewusstsein. Die stählerne Kugel überschlägt sich zweimal. Dann kehrt tödliche Stille auf der Insel ein.

Anmerkungen