Das Ende der Statthalter
| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Atlan-Heftserie (Band 484) |
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| Zyklus: | König von Atlantis | |
| Titel: | Das Ende der Statthalter | |
| Untertitel: | Entscheidung im Hort der Finsternis | |
| Autor: | Horst Hoffmann | |
| Titelbildzeichner: | Johnny Bruck | |
| Innenillustrator: | Dirk Geiling | |
| Erstmals erschienen: | Montag, 23. Dezember 1980 | |
| Hauptpersonen: | Atlan, Razamon, Koratzo, Copasallior, Duuhl Larx, Pammion, Kolphyr | |
| Handlungszeitraum: | August 2650 | |
| Handlungsort: | Ritiquian | |
| Zusätzl. Formate: | E-Book | |
Handlung
Die noch immer handlungsunfähige Flotte der Alven kann die Landung der HERGIEN auf Ritiquian nicht verhindern. Duuhl Larx hat sich mit einem Teil der beim Kampf zwischen dem Dunklen Oheim und dem Seelenvampir von Dorkh freigesetzten Hyperenergien vollgesogen. Er hat kaum noch Kontrolle über sich selbst, sein Verstand ist verwirrt. Der Geist des Neffen weigert sich, den schwarzen Energiering um das Zentralgestirn von Ritiquian als den eigentlichen Anker und Leib der negativen Superintelligenz wahrzunehmen. Stattdessen beginnt er einen Feldzug gegen die Alven.
Nach kurzem, aber schwerem Kampf dringt der rebellische Neffe bis zum Regierungspalast der Alven vor. Begleitet von Koratzo und Copasallior, dringt er bis zum eigentlichen Zentrum der Macht - dem riesigen Thronsaal am Fuß des Horts der Finsternis vor, in dem das Oberhaupt der Alven, Pammion, in ständigem Kontakt mit dem Dunklen Oheim steht. Auf dem Thron im Zentrum des Saals residiert Pammion, der Dunkle Oheim manifestiert sich nur als schwarzer Nebel an der Hallendecke und unter dem Thron. Während die beiden Magier schnell die wahre, körperlose Natur der negativen Superintelligenz erkennen, glaubt Duuhl Larx in seiner Verwirrung, dass Pammion der Dunkle Oheim sei, und greift ihn an. Der alte Alve stirbt nach kurzem Kampf, und Duuhl Larx verlässt zum ersten Mal seine kugelförmige Energiesphäre, um selbst auf dem Thron des Herrschers der Schwarzen Galaxis Platz zu nehmen. In diesem Moment greift der Dunkle Oheim selbst den unvorbereiteten Duuhl Larx an. Das Duell findet ausschließlich auf parapsychischer Basis statt, und für die Magier ist nur zu erkennen, wie der Neffe, unter schweren Krämpfen leidend und vor Entsetzen schreiend, stirbt. Im anschließenden Tumult im Hort der Finsternis gelingt es Koratzo und Copasallior zu entkommen. Es gelingt ihnen sogar, Atlan und Razamon rechtzeitig aus der Neffen-Fabrik zu befreien.
Kolphyr gelang es in letzter Sekunde, die GOL'DHOR unter seine Kontrolle zu bringen, als er die Große Plejade nahe dem Ring der Lebensblase aus dem Raumschiff der Magier warf. Die psionisch aufgeladene Marmorkugel wird vom weißen Energiering angezogen und war für das irrationale Verhalten des Raumschiffes verantwortlich. Als sie die Lebensblase berührt, kommt es zu einer von den Magiern unerwarteten, aber von Yeers und Olken eingeplanten Wechselwirkung. Die Energien von Plejade und Energiering schaukeln sich gegenseitig auf, bis es zur Explosion der Lebensblase kommt. Erneut tobt ein gewaltiger Hypersturm im Ritiquian-System, der weitaus größere Zerstörungen hervorruft als der erste. Die Leiche der jungen Superintelligenz, die sich seit Jahrtausenden wie ein weißer Saturnring aus purer Energie um den Planeten Ritiquian schlängelt, erlischt für immer.