Die große Konjunktion

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2147)
PR2147.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Die große Konjunktion
Untertitel: Auf der Spur des Ersten Thoregon – Atlan liest die Statistik des Universums
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 15. Oktober 2002
Hauptpersonen: Atlan, Rom An Machens, Rik, Trim Marath, Mohodeh Kascha
Handlungszeitraum: 1311 NGZ
Handlungsort: Vision
Risszeichnung: Arkonidischer 500-Meter-Schlachtkreuzer in Tender- /Träger-Konfiguration TERMON-Klasse von Andreas Weiß
(Abbildung)
Kommentar: Zeitbrunnen
Glossar: Erranternohre / Hangay / Mohodeh Kascha / Keifan Sogho Nirwai'Mangolem / Kewin Kirrik / Mega-Dom / Salthi
Zusätzl. Formate: E-Book

Handlung

Rom An Machens kommt an Bord der SOL zu Bewusstsein. Er soll nach dem Willen Ronald Tekeners zunächst seine Krankenkabine nicht verlassen. Er setzt sich aber mithilfe seiner Cyno-Ausrüstung unbemerkt ab und nimmt auf Einladung der Pangalaktischen Statistiker Kamattagiras Platz im 10. Turm ein – Trim Marath entscheidet sich kurz vorher, dass er das Angebot der Statistiker lieber ablehnen möchte, um bei seinen Freunden bleiben zu können. Eine gewisse Eifersucht verbleibt bei ihm aber doch. Die Große Konjunktion läuft weiter, aber die Menge des von den Statistikern abgegebenen Wissens ist so groß, dass selbst Atlans fotografisches Gedächtnis versagt: Die Daten strömen praktisch an seinem Bewusstsein vorbei, und er kann sie nicht behalten.

Zur gleichen Zeit erkundet Mohodeh Kascha zusammen mit dem Druiden Keifan die Kosmologischen Mediotheken und findet heraus, dass die Informationen dort doch nicht so chaotisch abgelegt sind, wie zunächst angenommen. Sie sind so geordnet, dass ihre Verteilung der neuronalen Struktur des Gehirns eines Statistikers entspricht. Über eine spezielle Schnittstelle können die Statistiker direkt auf jedes Detail der archivierten Daten zugreifen. Als Kascha auch noch eine solche Schnittstelle entdeckt und Informationen über kosmische Ereignisse abruft, erhält er von Rik ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann: Er soll Verwalter der Mediotheken werden. Zu diesem Zweck wollen die Statistiker seinen Alterungsprozess anhalten. Auch Keifan wird auf Vision bleiben, er soll versuchen, die fortschreitende Degeneration der Visienten zu heilen.

Auf der Suche nach dem verschwundenen Rom An Machens begibt sich Atlan in den SOL-Mittelteil, wo immer noch unerklärliche Phänomene für Chaos sorgen. Dort verschwindet er spurlos und taucht vier Stunden später unversehrt wieder auf. Er kann sich nicht daran erinnern, was in der Zwischenzeit geschehen ist. Er trägt jedoch einen von ihm selbst in einem uralten arkonidischen Dialekt geschriebenen Zettel bei sich, den nur er lesen kann und auf dem wörtlich steht: »Es ist zu früh. Ich darf noch nicht wissen. Finger weg von den SOL-Flanschen. Ich bin einverstanden. Ich habe zugestimmt.« Atlan hat keine Ahnung, was diese Notiz bedeutet. Es bleibt rätselhaft, wo er die in seinem Gedächtnis fehlenden Stunden verbracht hat und wer ihn entführt haben mag.

Die Türme der Statistiker beginnen sich plötzlich zu neigen und die Form einer Parabolantenne zu bilden. Sie fokussieren sich zunächst auf einen Bereich des Universums, in dem sich auch der Mahlstrom der Sterne befindet, dann stellen sie sich auf die SOL ein. Offenbar versuchen die Statistiker mit vereinten Kräften, noch etwas Bestimmtes herauszufinden, bevor sie bereit sind, Atlans Fragen zu beantworten.

Der Pangalaktische Statistiker Rik begibt sich in seiner Ahhani-Gestalt auf die SOL und wirft das Bild der Galaktiker von den Machtverhältnissen im Multiversum über den Haufen. Angeblich haben nicht die Kosmokraten und die Chaotarchen den wesentlichsten Einfluss auf die Geschehnisse im Multiversum, sondern das von den Kosmokraten gesäte Leben an sich. Kosmokraten und Chaotarchen sind zusammen nur für gut ein Drittel des Einflusses verantwortlich, der auf die Geschehnisse diesseits der Materiequellen ausgeübt wird. Das Leben an sich ist durch seine ungezielten, unabsichtlichen Manipulationen im Begriff, die Kontrollinstanzen der Mächte von Ordnung und Chaos außer Kraft zu setzen. Die Hohen Mächte betrachten diesen Vorgang in etwa so, wie ein Terraner eine außer Kontrolle geratene Infektion betrachten würde. Deshalb ist zu erwarten, dass die Kosmokraten in absehbarer Zeit etwas gegen das Leben an sich unternehmen werden.

Die Helioten wollen nach Meinung der Statistiker zu einer eigenständigen Hohen Macht werden. Sie sind in der Lage, den Moralischen Kode des Universums zu beeinflussen, beherrschen dies aber noch nicht richtig. Durch ihre Experimente könnte es zum Erlöschen der Materiequelle Gourdel kommen, außerdem könnte sich in der Galaxie Hangay eine neue Negasphäre herausbilden. Auch die erratische Aktivität der Zeitbrunnen ist auf die Experimente der Helioten zurückzuführen. Um das alles zu verhindern, wollen die Kosmokraten alle Galaxien, in denen es einen PULS, einen Pilzdom oder auch nur ein Energiepotenzial gibt, aus dem sich ein Pilzdom entwickeln könnte, mit Hilfe von sogenannten Galaxienzündern vernichten. Den betroffenen Galaxien würde dann das gleiche Schicksal drohen wie Kohagen-Pasmereix. Auf diese Weise sollen auch die extrauniversalen PULSE zerstört werden.

Da auch Wassermal von dieser Aktion betroffen wäre, legen die Statistiker ihre Neutralitätsverpflichtung etwas weiter aus als gewöhnlich und stellen den Galaktikern Informationen zur Verfügung, aus denen hervorgeht, dass sich das erste Thoregon im Mahlstrom der Sterne befindet. Eine direkte Passage dorthin wäre von der nahe Wassermal gelegenen Galaxie Salthi aus möglich, denn dort ist ein Mega-Dom positioniert. Da die Aura der SOL so programmiert ist, dass das Schiff bei Durchquerung eines Pilzdoms direkt nach DaGlausch geleitet werden würde, muss diese Aura umprogrammiert werden. Die hierzu erforderlichen Daten erhalten die Galaktiker in Form eines Speicherkristalls. Die SOL macht sich auf den Weg nach Salthi, was nur eine Zwischenstation auf dem Weg in den Mahlstrom der Sterne sein wird. Die Galaktiker hoffen, im Mahlstrom endlich mehr über die Helioten zu erfahren.

Innenillustration