Die zeitlose Welt

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2571)
PR2571.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Stardust
Titel: Die zeitlose Welt
Untertitel: Ein Kristallingenieur stößt in die Vergangenheit vor – auf den Spuren seines vergessenen Ichs
Autor: Wim Vandemaan
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Michael Wittmann
Erstmals erschienen: Freitag, 26. November 2010
Hauptpersonen: Clun'stal, Ghos'fajer, Udkigom, Fogudare, Tanfacher, Aghinjan, Munsguj
Handlungszeitraum: Mai 1463 NGZ
Handlungsort: Anthuresta
Beilage:

Galaktische Weihnachtskarten

Risszeichnung: VARIO-1000 Robot-Kernkomponente von Holger Logemann
(Abbildung)
Kommentar: Erstaunliche Zusammenhänge (2)
Glossar: Anthuresta / Anthurianer; Aussehen / Dyson-Sphäre / Essa Nur / TALIN ANTHURESTA
Zusätzl. Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Die Nishai – pflanzenartige Intelligenzwesen wie blattlose Bäume mit vier Augen, drei Wurzelbeinen und einem vergleichsweise niedrigen Technologie-Level – betrachten den Planeten Raqia als Heimat. Sie ahnen nicht, dass sie auf der zeitlosen Welt der Essa Nur leben und dass diese Wesen dort seit Jahrmillionen Kristalle ablagern, in denen ihre Erinnerungen gespeichert sind. Raqia ist die wichtigste Welt der Essa Nur, denn ohne ihre Erinnerungen, die sie aufgrund ihrer Langlebigkeit nicht in ihrem Geist bewahren können, sondern extern ablegen müssen, wären sie verloren. Die Nishai bezeichnen die Lagerstätten als Kristallweiten, denn dort ist der gesamte Boden mit unterschiedlich großen Kristallen bedeckt. Sie glauben, in den Kristallweiten existierten Phantome. Deshalb werden diese Gegenden meist gemieden. Nur Aghinjan, eine unternehmungslustige Nishai, und ihre Begleiterin Munsguj wagen es, tief in eine Kristallweite vorzudringen und dort längere Zeit zu verweilen. So werden sie Zeuge, wie ein Raumschiff landet, dem ein humanoides Kristallwesen entsteigt: Clun'stal.

Clun'stal ist auf der Suche nach seinen verlorenen Erinnerungen. Als er den Planeten betritt, bildet sich der Essa Nur Udkigom aus den Kristallen und verbindet sich mit ihm. Udkigom will als Mentor Clun'stals fungieren und ihm Kristalle mit Erinnerungen zuführen, er warnt Clun'stal aber auch vor den Gefahren, die damit verbunden sein können. Der Geist des Esnur könnte von der Informationsfülle überfordert sein. Der erste Kristall, den Clun'stal berührt, enthält die Erinnerungen des Essa Nur Bhuggadem. Für Clun'stal ist es so, als würde er selbst erleben, was Bhuggadem vor vermutlich langer Zeit getan hat: Er hatte zu einer Abordnung der Essa Nur gehört, die mit Vertretern der Tryonischen Allianz verhandelt hatte. Die Essa Nur hatten seinerzeit eine Kooperation mit der Allianz verweigert, da diese mit Waffengewalt gegen ihre Feinde vorgegangen war. Gewalt haben die Essa Nur schon immer als unlogisch abgelehnt.

Durch den zweiten Kristall wird Clun'stal in eine viel weiter zurückliegende Vergangenheit versetzt. Er erlebt den Großen Gesang der Anthurianer mit, nach dem diese versteinern, wobei psi-materielle Artefakte in ihren Körpern materialisieren. Clun'stal will nun noch weiter in die Vergangenheit vordringen. Der dritte Kristall vermittelt ihm die Erinnerungen Ghos'fajers und durch dessen Augen sieht er sein früheres Selbst, denn Ghos'fajer ist sein Sohn und arbeitet mit ihm zusammen an der Erschaffung von TALIN ANTHURESTA. Von Scheibenwelt Nr. 2861 werden merkwürdige Störungen gemeldet. Ghos'fajer begleitet seinen Vater dorthin. Es stellt sich heraus, dass Fremdwesen, die sich selbst als Ebenbürtige bezeichnen und aussehen wie riesige geflügelte Würmer mit Schnabelmündern und Fußtentakeln, dabei sind, die technologischen Geheimnisse TALIN ANTHURESTAS auszuspionieren. Die beiden Esnur werden gefangen genommen und zur Heimatwelt der Fremden gebracht. Sie finden in ihrem Kerker Kuum 0505 vor, eine vernunftbegabte Maschine, die sie so manipulieren können, dass ihnen mit ihrer Hilfe die Flucht gelingt. Diese Erinnerung wird durch immer heftiger werdende Störungen verunstaltet, und am Ende erkennt Clun'stal, wodurch diese verursacht werden: Sein Sohn Ghos'fajer wurde bei der Flucht getötet, und dadurch wurden seine Erinnerungen beschädigt.

Die Trauer über den Verlust seines Sohnes, von dessen Existenz er bisher keine Ahnung hatte, ist fast zu viel für Clun'stal. Sie droht ihn zu verschlingen. Da hört er die Stimmen Aghinjans und Munsgujs, die ebenfalls in Kontakt mit den Erinnerungs-Kristallen getreten sind. Sie sprechen ihm Mut zu, so dass es ihm doch noch gelingt, in die Realität zurückzukehren.

Von einem Wächter der Kristallweite erhält Clun'stal einen vierten Kristall. Dieser birgt die vermutlich ältesten Erinnerungen aller Esnur und Essa Nur. Erneut sieht Clun'stal sich selbst – er erlebt seine eigene Entstehung mit, die zehn Millionen Jahre zurückliegt. Seine Schöpfer sind die Anthurianer Tanfacher und Fogudare. Sie erklären ihm, es sei ihre Absicht gewesen, intelligente und kreative Maschinen zu erschaffen, die ihnen helfen sollten, die Welt zu verstehen. Als sie die erste dieser Maschinen nach ihrem geistigen Ebenbild konstruierten, erweckten sie sie unabsichtlich zu echtem, zur Selbsterkenntnis befähigtem Leben – so entstand Clun'stal.

Clun'stal will nun weiterreisen, um weitere verlorene Erinnerungen zurückzugewinnen. Aghinjan nimmt sich vor, eines Tages in die Kristallweite zurückzukehren, um von den dort gelagerten Erinnerungen zu lernen.

Innenillustration