Sie kamen aus dem Nichts

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick

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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Perry Rhodan-Gold-Edition 13
© HJB Verlag

Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 500)
Zyklus: Der Schwarm
Titel: Sie kamen aus dem Nichts
Untertitel: Sie kehren zurück – und finden kein Zuhause mehr
Autor: K. H. Scheer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (11 x)
→ Innenillustrationen
Erstmals erschienen: Dienstag, 20. April 1971
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan, Ricod Esmural, Terso Hosputschan, Elas Korom-Khan, Roi Danton, Holtogan Loga
Handlungszeitraum: 3438 bis 3441
Handlungsort: Zwischen Gruelfin und Milchstraße, Erde
Zum Jubiläum:

Elf Illustrationen der Serienhelden

Risszeichnung: Fragmentraumschiff der Posbis von Rudolf Zengerle
(Abbildung)
Sonnen- oder Todessatellit (Pedopeilstation der Cappins) von Ingolf Thaler
(Abbildung)
Besonderes:

Titelbildmotiv als Posterbeilage

Zusätzl. Formate: E-Book, Perry Rhodan-Gold-Edition,
enthalten in Silberband 55

Handlung

Am 16. Juli 3438 beginnt die MARCO POLO den Rückflug aus der Galaxie Gruelfin in die 36 Millionen Lichtjahre entfernte Milchstraße. Mit dem Dimesextatriebwerk, über das die MARCO POLO als erstes terranisches Raumschiff verfügt, kann milliardenfache Lichtgeschwindigkeit erreicht werden, und der eigentliche Flug soll nur wenige Stunden dauern.

Während man in der Schiffszentrale recht entspannt ist, geht ein kleiner Trupp unter Streifenoffizier Captain Verso Honadri seinem ganz normalen Dienst nach. Da meldet einer der mitgeführten Kampfroboter eine Energieentwicklung in einer nahegelegenen Lagerhalle. Drei Minuten später kommt Honadri vor dem Sicherheitsschott der Halle an; die davor stationierten Wachroboter haben sich selbst zerstört. Als der Trupp eindringt, finden sie einen Saboteur, der mittlerweile sämtliche fünf existierenden Dakkarkom-Funkgeräte mit einem Desintegrator zerstört hat. Damit ist keine Funkverbindung nach Gruelfin mehr möglich.

Der Saboteur ist der Dimesexta-Ingenieur Ricod Esmural. Als Honadri die Sabotage an die Zentrale meldet, lässt Perry Rhodan den Dimesexta-Flug sofort unterbrechen. Die Milchstraße sollte schon gut erkennbar sein, doch das ist nicht der Fall. Der Bordpsychologe Dr. Thunar Eysbert meldet, dass Esmural sehr zurückgezogen lebte und nur mit dem Hyperphysiker Terso Hosputschan Kontakt hatte.

Perry Rhodan lässt sich von Gucky mit feuerbereiter Strahlwaffe in den Ultraenergie-Wandelraum teleportieren, und dort steht Terso Hosputschan mit schussbereiter Waffe vor einer geöffneten Wartungsklappe. Perry Rhodan betäubt ihn sofort, bevor er auf die Wandeltaster schießen kann. Doch Geoffry Waringer stellt fest, dass der Wandeltaster bereits manipuliert worden ist – und die drei Ersatzgeräte hat Hosputschan schon zerstört, wie sich herausstellt. Damit liegt die MARCO POLO erst mal fest: Zwölf Millionen Lichtjahre ist sie von Gruelfin entfernt und 24 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße, und die vier Linearkonverter haben nur noch eine Reichweite von sechs Millionen Lichtjahren. Darüber hinaus weiß niemand, wieviel Zeit außerhalb des Schiffes vergangen ist.

Esmural und Hosputschan werden vor das Bordgericht gestellt. Dort geben sie eine verblüffende Erklärung ab: Sie sind Exemplare einer neuen Menschengattung, des Homo superior. Und weil die neue Gattung ungeheuer friedfertig ist, muss ein Vernichtungsinstrument wie die MARCO POLO mit dem Diktator Perry Rhodan an Bord am Rückflug zur Erde gehindert werden. Waringer gelingt es, die Manipulation am Wandeltaster rückgängig zu machen. Die Besatzung stimmt ab, und der Flug zur Milchstraße wird fortgesetzt. Nur wenig später kommt die MARCO POLO in der Milchstraße an, etwa 30.000 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Eine gigantische Strukturerschütterung lässt sämtliche Strukturtaster durchschlagen und explodieren. Mentro Kosum reagiert blitzschnell und leitet sämtliche verfügbare Energie – 960 Millionen Megawatt – auf die Paratronschirme um, gerade noch rechtzeitig für die nächste, größere Strukturerschütterung. Der nächste Schlag belastet die Schirme zu 99 Prozent ihrer Kapazität.

Drei Pulks mit Transitionstriebwerken sind nur eineinhalb Lichtjahre von der MARCO POLO aus dem Hyperraum gekommen, bestehend aus 20.000, 60.000 und 300.000 Objekten. Es handelt sich dabei nicht nur um Raumschiffe, sondern auch Planeten und Sonnen.

Anmerkung: Die Anzahl der Objekte stellt sich später noch als wesentlich größer heraus.
Dann kommt eine vierte Schockwelle, mit noch einmal mindestens 100.000 Flugkörpern.

Ein fremdes Raumschiff wird nur zwei Lichtstunden entfernt geortet. Es hat die Form eines Mantas, mit dem Stachel nach vorn gerichtet. Die MARCO POLO fliegt bis auf 10.000 Kilometer an das nur 80 Meter lange Schiff heran und versucht, Kontakt aufzunehmen. Das Rochenschiff gibt einen Schuss mit geringster Energieentwicklung auf die MARCO POLO ab. Dieser Schuss legt das Schiff lahm: Die Besatzung der MARCO POLO verdummt. Die meisten Besatzungsmitglieder fallen auf den Intelligenzgrad von Kleinkindern zurück, nur Mentalstabilisierte und die Mutanten sind davon nicht betroffen. Auch alle Positroniken mit Plasmazusatz fallen aus. Im Maschinenhauptleitstand spielt jemand lange genug mit den Schaltern herum, bis die MARCO POLO um ihre Achse zu kreisen beginnt. Kräfte von sechseinhalb Gravos schlagen durch, bevor Mentro Kosum eingreifen kann.

Gucky und Atlan springen zur Feuerleitzentrale. Gucky muss einige Besatzungsmitglieder betäuben, die mit einer scharfen Transformbombe herumspielen. Das Rochenraumschiff war die ganze Zeit in der automatischen Zielerfassung, und Atlan braucht nur einen Knopf zu drücken, um das Schiff vollständig zu vernichten, und die Besatzung kommt wieder zur Besinnung. Dann ergreift Mentro Kosum mit der MARCO POLO die Flucht. Waringer findet heraus, dass der Beschuss die Gravitationskonstante im Schiff um 852 Megakalup reduziert hat – und das scheint sich fatal auf die Intelligenz aller bekannten Lebewesen auszuwirken. Die dafür nötige Energie ist so gering, dass nach Ansicht Waringers die ganze Milchstraße derart manipuliert werden könnte.

Die MARCO POLO fliegt weiter Richtung Erde und taucht nach einem Manöver von 15.000 Lichtjahren aus dem Linearraum auf. Diesmal erfasst die Verdummung die Besatzung sofort. Die Gravitationskonstante ist tatsächlich großräumig reduziert worden. Fünf Stunden vergehen, bis die etwa 200 Immunen an Bord die Lage unter Kontrolle bringen. Gleichzeitig werden tausende von Hilferufen empfangen, zum größten Teil von automatischen Sendern. Die Erde schweigt. Die MARCO POLO dringt erneut in den Linearraum ein, um die letzten paar Tausend Lichtjahre zur Erde zurückzulegen. Sieben Minuten später werden die verdummten Besatzungsmitglieder wieder normal. Es kommt zu einer Abstimmung, und 58 Prozent der Besatzung stimmen zu, zur Erde zu fliegen, wohlwissend, dass sie am Ende des Fluges wieder verdummen werden.

Im Sol-System angekommen, stellt man die Zerstörung des Planeten Pluto fest. Es gelingt, mit Imperium Alpha Funkkontakt aufzunehmen. Durch seinen Sohn Roi Danton erfährt Perry von den Zuständen auf der Erde und das aktuelle Datum. Es ist der 4. Juni 3441! Die MARCO POLO ist fast drei Jahre unterwegs gewesen.

Danton berichtet auch, dass Reginald Bull und Julian Tifflor mit einer Notbesatzung von 322 Personen die INTERSOLAR bemannt hat und unterwegs nach Quinto-Center ist, um den wertvollen Stützpunkt zu sichern und weitere Immune zu holen.

In Terrania gelandet, müssen sich Rhodan und seine Gefährten neu orientieren. Seit dem Einsetzen der Verdummung am 29. November 3440 haben Roi Danton und die Immunen der Erde übermenschliche Arbeit geleistet. Die zwei Millionen Homo superior auf der Erde sind allesamt immun. Anstatt jedoch die wenigen hundert Immunen auf der Erde zu unterstützen, beteiligen sie sich an der Zerstörung technischer Anlagen. Perry Rhodan kann wenige Tage später in einer sechsstündigen Konferenz den 50 Ersten Sprechern der Homo superior das Versprechen abringen, mit den Sabotageakten vorläufig aufzuhören. Dabei kann er Holtogan Loga, den Anführer der Homo superior, zwar beeindrucken, doch das Versprechen ist offenbar nur halbherzig.

Die MARCO POLO ist durch den Mangel an immunen Besatzungsmitgliedern nicht einsatzbereit. Stattdessen wird ein Hundertmeterraumschiff, das Beiboot CMP-41, generalüberholt und auf den Namen GOOD HOPE II umgetauft. Am 5. Juli 3441 startet die GOOD HOPE II, um den Kampf mit dem so genannten Schwarm aufzunehmen.

Innenillustrationen