Die Sporenschiffe

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Die Sporenschiffe (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 965)
PR0965.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Die Kosmischen Burgen
Titel: Die Sporenschiffe
Untertitel: Sechs Giganten im Drink-System – Gefahr für die BASIS
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 19. Februar 1980
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Reginald Bull, Tobias Doofy, Maina, Servus
Handlungszeitraum: Ende August 3587
Handlungsort: Drink-System in Erranternohre
Lexikon: Tockton / Pana
Zusätzliche Formate: E-Book,
Druckauflagen PR-Heft 965,
enthalten in Silberband 114

Handlung

Die im Drink-System aufgetauchten sechs Sporenschiffe werden von den Terranern schnell als die der Mächtigen identifiziert; lediglich die PAN-THAU-RA fehlt aus bekannten Gründen. Erste Befürchtungen über einen eventuellen Angriff erweisen sich als unbegründet. Die Sporenschiffe beziehen lediglich zwischen dem fünften und sechsten Planeten des Drink-Systems Position und halten beharrlich Funkstille.

Die Korvette MEGALIS befindet sich noch über dem inzwischen Ammon getauften siebten Planeten des Systems. Auf die Anordnung zur Rückkehr zur BASIS hat Reginald Bull mitgeteilt, dass dies zur Zeit nicht möglich sei, da er Hinweisen nachgehe, die zu Kemoauc führen könnten.

Nach ihrer Rückkehr zur MEGALIS befinden sich Sheila Winter und Panatheik mit starker Unterkühlung in ärztlicher Behandlung. Jedoch kann Sheila Winter Reginald Bull von ihrem telepathischen Kontakt zu den Ammoniern und dem im Kern des Ammoniak-Kristalls gesichteten Fötus berichten. Da von der MEGALIS aus der Kontakt zu den Ammoniern nicht hergestellt werden kann, beschließt Reginald Bull eine weitere Mission. Zusammen mit Tobias Doofy lässt er sich in der Nähe eines etwa dreißig Kilometer durchmessenden Ammoniak-Kristalls ausschleusen. Um den Kontakt zu erleichtern, wurde dem Wissenschaftler für die Mission per Hypnoschulung der Wunsch eingepflanzt, Teil des Ammonier-Kollektivs zu werden. Tatsächlich gelingt es den beiden, in das Zentrum des Kollektivs vorzudringen, wo sie zu ihrer Überraschung auf eine Vielzahl von humanoiden Föten stoßen. Unter Mitnahme eines dieser Gebilde können sie zur MEGALIS zurückkehren.

Währenddessen hat Perry Rhodan beschlossen, eines der Sporenschiffe zu erkunden. Mithilfe des Bewusstseins Tako Kakutas und begleitet von Gucky und Ras Tschubai springt er zur HORDUN-FARBAN, dem Sporenschiff Kemoaucs. Dort stoßen sie bald auf mehrere Hangars mit UFOs und kurz darauf auch auf UFOnauten, von denen sie sofort bekämpft werden. Rechtzeitig, bevor die HORDUN-FARBAN ihre Schutzschirme aktiviert, kehren die drei zur BASIS zurück. Im Verlauf der Aktion erfährt Perry Rhodan nebenbei von der melancholischen Stimmung der Altmutanten.

Nach der Rückkehr der MEGALIS zur BASIS wird klar, dass die Aktion Reginald Bulls ein Fehlschlag war. Der Fötus besteht aus Ammoniak-Kristall und war lediglich Teil des Ammonier-Kollektivs. Offensichtlich haben die Ammonier die Form eines Fötus gewählt, weil entweder Kemoauc vor langer Zeit Kontakt mit ihnen hatte oder sie diese Form aus Sheila Winters Gedanken entnommen hatten.

Kurz darauf reagieren die Sporenschiffe endlich auf die Kontaktversuche der Terraner. Ein UFOnaut namens Servus macht im herrischen Ton deutlich, dass er eine Annäherung an die Sporenschiffe oder gar deren erneutes Betreten nicht dulden werde.

Perry Rhodan nimmt daraufhin die Versuche mit Laires Auge wieder auf. Das Ergebnis ist jedoch ähnlich wie beim ersten Versuch: Jeder, der durch das Auge schaut, verspürt eine unheimliche, schmerzhafte Schwärze. Plötzlich taucht Laire im Besprechungsraum auf und teilt nach einem Blick durch sein altes Auge lapidar mit, dass sich »hinter« dem Auge eine Materiesenke befinde, bei der es sich um eine erloschene Materiequelle handele. Perry Rhodan kann nunmehr die Botschaft von ES vervollständigen. Offensichtlich ist die Superintelligenz in eine Materiesenke gestürzt.

Währenddessen haben die Terraner ihre Suche nach Kemoauc wieder aufgenommen, werden hierbei jedoch ständig von UFOs behindert. Kurz bevor es zu einer echten Auseinandersetzung zwischen UFOnauten und Terranern kommt, formieren sich plötzlich die Sporenschiffe zu einem gigantischen Sechseck. Bald darauf baut sich in dessen Zentrum eine strahlenden Aura auf.

*

Auf EDEN II befindet sich Maina auf dem Weg nach Askosan, wo die Konferenz der Konzepte stattfinden soll. Bevor sie Ikarien verlässt, trifft sie auf Heirira, eine alte, mürrische Frau, die sie warnt, in dem vor ihr liegenden Land Parabolien »auf Maibäume zu klettern«.

In Parabolien findet Maina eine Vielzahl von Talkesseln vor, die wie Parabolschüsseln aussehen, in denen Konzepte damit beschäftigt sind, Masten aufzubauen. Von Thara, einer jungen Frau, lässt sie sich schließlich dazu überreden, auf die Spitze eines dieser Masten zu klettern, um »ES zu spüren«. Plötzlich erscheinen die Körper dreier Bewusstseine, die vor einiger Zeit in Maina aufgegangen waren, und nehmen diese Bewusstseinsinhalte in sich auf. Erschreckt erkennt Maina, dass die Anlage dazu dient, die Zusammenführung der Bewusstseinsinhalte in einen Körper rückgängig zu machen.

Maina erreicht schließlich Askosan. Das Land wurde als Versammlungsort gewählt, weil die dort lebenden Askosaner gegenüber allen Ansichten neutral sind. Ihr Motto lautet: »Es kommt, wie es kommen muss«. Auf der Versammlung tragen verschiedene Redner ihre Ansichten vor, wie die Konzepte ES gerecht werden können. Unter den Rednern sind auch Herkas und Dommerjan, wobei sich Letzterer als Initiator der Zusammenkunft entpuppt.

Die Hoffnungen Mainas auf einen Konsens erfüllen sich nicht. Enttäuscht stellt sie fest, dass am Ende wieder jeder seiner Wege geht. Dommerjan, der inzwischen Maina als ehrlichen, nachdenklichen Menschen schätzen gelernt hat, macht ihr jedoch klar, dass die Konzepte durch die Zusammenkunft Kraft gewonnen haben, weiterhin an ES festzuhalten.

Innenillustrationen