Die Macht des Goldenen

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Perry Rhodan-Planetenromane
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Temur-Trilogie II


Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 402)
PR-TB-402.jpg
© Heyne Verlag
Titel: Die Macht des Goldenen
Untertitel: Beim Temur-Sonnenfünfeck – Atlan trifft auf die Schatten der Vergangenheit
Autor: Rainer Castor
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: September 1996
Handlungszeitraum: 2421-2422
Handlungsort: Temur-Station

Handlung

Zweiter Band der Temur-Trilogie um die altlemurischen Anlagen des 103. Tamaniums. Die Handlung begann mit PR-TB 396 »Für Arkons Ehre« und wird mit PR-TB 411 »Das Versteck der Sternengarde« fortgesetzt.

Wider Erwarten war es dem Historischen Korps der USO im Jahr 2421 doch gelungen, erneut Zugang zur Temur-Station zu erhalten. Dann brach jedoch im Oktober 2421 sämtlicher Kontakt zu den Forschungsschiffen LEONARDO und EINSTEIN ab, als sich die lemurische Station im Halbraum abschottete.

Atlan geht mit der neuen IMPERATOR III in den Einsatz. Er beabsichtigt, den Zugang wiederherzustellen. Zunächst erkunden die Wellensprinter Rakal Woolver und Tronar Woolver die Station. Sie können jedoch keinen Kontakt zu den USO-Mitarbeitern herstellen, sondern werden von Abwehreinrichtungen angegriffen.

Professor Arno Kalup schlägt vor, durch Modifikation eines Kalup-Konverters einen Zugang zu der Halbraumblase, in der sich die Temur-Station befindet, zu öffnen. Dieser Plan wird erfolgreich umgesetzt: Die Beibootflottille der IMPERATOR III dringt durch die geschaffene Öffnung zur Temur-Station vor, wo erbitterte Gefechte gegen Roboter und Abwehranlagen folgen. Die Aufzeichnungen des Wissenschaftsoffiziers Conrad Nosinsky werden gefunden. Ihnen ist die Information zu entnehmen, dass sich Fremde, vermutlich Tefroder, in der Temur-Station bewegen.

Fähnrich Marius Richard Bogin, ein angehender USO-Spezialist und erfahrener Hacker, unterstützt Atlan und seine Leute beim Vordringen in die Station. Sein Ziel ist es, einen Computervirus in den Zentralrechner einzuschleusen, um Atlans Hochrang-Anerkennung als Hoher Tamrat zu erreichen.

Da geht eine Nachricht an alle USO-Mitarbeiter ein: Der Goldene Talossa, ein ehemaliger Diener der Meister der Insel, gibt bekannt, dass er die Selbstvernichtung der Station eingeleitet habe. Er verhöhnt Atlan und seine Spezialisten und eröffnet ihnen dann, dass er das Solsystem in Kürze vernichten werde. Die Woolver-Zwillinge reiten auf der Funkwelle in Talossas Schlachtschiff, geraten aber in eine vorbereitete Parafalle und werden gefangen genommen. Talossa war bereits seit Monaten gemeinsam mit einer größeren Zahl von Tefrodern in der Station aktiv, und es ist ihm gelungen, große Mengen an High-Tech in seinen Stützpunkt in einem nicht näher geschilderten Sonnensystem zu befördern.

Atlan versucht dennoch, die Selbstvernichtung der Station aufzuhalten. Fähnrich Marius Bogin wird von Sicherheitssystemen des lemurischen Rechners eingefangen und muss erkennen, dass er sich wohl nicht mehr vom System lösen kann. Trotzdem setzt er seine Bemühungen fort.

Talossa hat einen Situationstransmitter programmiert, eine Shimada-Aufrissbombe in das Solsystem zu senden und dieses so zu zerstören. Da spricht die Sicherheitsschaltung Lemuria an und verweigert den Befehl, da der Schutz des ehemaligen Apsu-Systems und insbesondere Lemurs oberste Priorität genießt. Die bereits geschärfte Bombe wird an ein Zufallsziel umgeleitet.

Ein durch Talossa befreiter Haluter, der, in suspendierter Animation gelagert, aus der Zeit des großen Krieges gegen die Lemurer stammt und noch alle Züge einer Bestie aufweist, stürzt sich auf die USO-Truppe. Vergor von Tatolos stirbt im Kampf gegen den Haluter durch Genickbruch. Atlan gelingt es aber mithilfe seiner besonderen Dagorista-Ausrüstung, die unter anderem ein Schwert aus SAC-Metall mit Desintegrator-Funktion und einen speziellen Skaphander mit SAC-Schuppen und Muskelverstärkern einschließt, den Haluter mithilfe des Krish'uns im Nahkampf zu besiegen und zu töten. Der Temur-Zentralrechner reagiert darauf, indem er Atlan mit dem Heroen Dar Tranatlan gleichsetzt und ihn auffordert, sich in die Hauptzentrale zu begeben und seine Vernichtung zu verhindern.

Das Bewusstsein von Fähnrich Marius Bogin verschmilzt mit dem Zentralrechner der Station.

Atlan wird als Hoher Tamrat anerkannt und kann die Selbstvernichtung der Temur-Station im allerletzten Augenblick aufhalten. Überall detonieren die von den Tefrodern gelegten Bomben, und Abwehreinrichtungen der Station reagieren. Unter anderem wird das Pyramidenfünfeck durch eine Explosion zerstört und die Einrichtungen der Station, insbesondere die Anlagen zur Aufrechterhaltung der Halbraumblase, beschädigt oder teilweise vernichtet. Temur-Station stürzt in den Normalraum zurück.

Die IMPERATOR III verfolgt Talossa. Dieser fordert daraufhin freien Abzug gegen das Leben der Woolvers, was ihm von Atlan gewährt wird. Er entkommt mit seinem Schlachtschiff, gibt aber vorher die Woolver-Zwillinge frei. Hyperimpulse des Stationsrechners machen kurz zuvor noch die vier Shimada-Aufrissbomben, die Talossa verladen hatte, unbrauchbar.

Namentlich aufgeführte Personen

Atlan Lordadmiral der USO
Rakal Woolver Wellensprinter
Tronar Woolver Wellensprinter
Arno Kalup Wissenschaftler und Zellaktivatorträger
Conrad Nosinsky Wissenschaftsoffizier
Fähnrich Marius Richard Bogin Computerhacker
Talossa Der Goldene verfolgt seine Pläne.
Vergor von Tatolos Dagor-Meister