Rudolf Zengerle
Rudolf Zengerle (* 13. Mai 1937; † 13. Februar 2009 in Heusenstamm) war der Pionier der Risszeichner bei Perry Rhodan. Mit ihm begannen die Veröffentlichungen von Risszeichnungen im Perry-Rhodan-Heft 192.
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Dies kam durch puren Zufall: Eine Arbeitskollegin von ihm war Hanna Voltz, die Stiefmutter von William Voltz. So kam es, dass William Voltz bei Besuchen seiner Eltern Zeichnungen von Zengerle sah. Von den Karikaturen und Witzzeichnungen beeindruckt, fragte William Voltz, ob Zengerle auch technische Sachen zeichnen könnte; mit Erlaubnis von Kurt Bernhardt wurde dann die erste RZ geschaffen.
Zengerle erlernte seine Kunst auf der Famous Artists School mit Auszeichnung. Er gehörte zusammen mit Bernard Stoessel und Ingolf Thaler zu den Zeichnern der "klassischen Epoche" der Risszeichnungen.
Mit dem Ausscheiden der Troika Zengerle-Thaler-Stoessel ging gleichzeitig diese Epoche zu Ende, worauf dann die zweite Generation von Risszeichnern, zu deren Vertretern Christoph Anczykowski gehörte, in ihre Fußstapfen stieg.
Nach Angaben von Bernard Stoessel beendete Zengerle aufgrund fortschreitender Arthritis in den Händen seine Laufbahn als Risszeichner. (Quelle: Persönliches Gespräch auf dem Franken Con 3)
Zengerle starb nach langer Krankheit im Alter von 71 Jahren am Freitag, dem 13. Februar 2009.
Risszeichnungen
Risszeichnungen der Perry Rhodan-Heftserie
Anmerkung: (nc) bezeichnet ein nicht kanonisches Thema der betreffenden Zeichnung.
Atlan-Heftserie
- 200: Herrscher im Mikrokosmos - Sinclair M. Kennon mit Vollprothese
Sonstiges
- PR 517: LKS-Karikatur zum Flottenhaarschnitt
- PR 518: LKS-Karikatur Summen im Empfänger
Weblink
- Nachruf: Rudolf Zengerle ist tot
