SERT-Haube

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Die SERT-Haube dient der direkten Übertragung von Steuerbefehlen aus dem Gehirn des Steuernden in die Steuermechanismen einer Maschine ohne manuellen Eingriff.

PR Lexikon1 Illu Emotionaut.jpg
Emotionaut mit SERT-Haube
Lexikon I
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Allgemeines

Mithilfe einer SERT-Haube sind Personen mit der Parafähigkeit der Simultanen Emotio- und Reflex-Transmission und einer entsprechenden Ausbildung in der Lage, ihre Gefühle und Gedanken direkt auf die Steuereinheit einer Maschine zu übermitteln. Diese spezielle Abnehmer-Haube wird dabei direkt über den Kopf gestülpt, wobei sie ihren Träger bis zur Höhe der Nase bedeckt.

Besonders Emotionauten und Gefühlsingenieure sind für die Arbeit mit einer SERT-Haube geeignet. Aufgrund ihres Trainings werden die Nervenimpulse des Gehirns nicht mehr an den Körper weitergeleitet, sondern über die SERT-Haube direkt an die Steuerung der Maschine. Die einzelnen Mechanismen und Aggregate der angeschlossenen Maschine werden dann als Verlängerung des eigenen Körpers wahrgenommen und entsprechend gesteuert. Damit sind Emotionauten in der Lage, ein Raumschiff oder einen großen Roboter - zum Beispiel Paladin - wie einen Teil ihres Körpers direkt und ohne Zeitverzögerung zu steuern. (PR 350)

Siehe auch: Emotiolenker.

SERT-Interface

Das SERT-Interface ist ein paramechanisches Steuerungsmodul, das unter anderem bei SERUNS zum Einsatz kommt. (PR 2817)

SEMT-Haube

Modifizierte SERT-Hauben wurden zur Entwicklung der simultanen Emotio- und Mnemo-Transmission (SEMT) verwendet. (PR 2703). Diese Technik wurde im Jahre 1516 NGZ zur Interaktion mit Rechnern in Form von SEMT-Hauben eingesetzt. Dabei wurden zwei SERT-Hauben miteinander verknüpft und erlaubten den Austausch von gedachten Informationen. Die Haube schaffte "...eine mentale Gegenwart [des Gegenübers] im Bewusstsein ihres Trägers" (Zitat Toja Zanabazar). Dabei sollte eine gegenseitige Beeinflussung nicht möglich sein (PR 2746).

Gefühlsingenieur

Als Gefühlsingenieur wurde der erste Emotionaut, der Siganese Harl Dephin bezeichnet. Seine parapsychische Gabe ermöglichte die SERT-Steuerung des Paladin-Roboters. (PR 350)

Anmerkung: Vereinzelt wird der Gefühlsingenieur Harl Dephin in PR 350 als Gefühlsmechaniker bezeichnet, was der Beschreibung der Begabung des Gefühlsmechanikers Galbraith Deightons in PR 400 widerspricht.

Gesteuerte Mechanismen

Geschichte

Bereits die Lemurer kannten solche Hauben, über welche die Steuerung von Hochleistungsrechnern vorgenommen wurde.

Inspiriert von den Experimenten der Ersten Menschheit mit der Trennung von Körper und Geist bei den Mitgliedern der Lemurischen Sternengarde und von der Verschmelzung des Bewusstseins des USO-Spezialisten Marius Richard Bogin mit dem Ego-Sektor der Positronik Tarek, entwickelte Prof. Dr. Arno Kalup im Jahre 2422 das Arbeitskonzept der SERT-Haube. (PR-TB 411)

Harl Dephin war der erste Mensch, der eine Maschine mit einer ausgereiften Abnehmer-Haube ebenso schnell steuern konnte wie seinen eigenen Körper. (PR 350)

Ende des 14. Jahrhunderts NGZ verwendete der Arkonide Kerlon da Orbanaschol eine SERT-Haube, um daraus seine eigene messingfarbene Haube weiterzuentwickeln. Diese Haube verwendete er im Jahre 1402 NGZ, um mit der Schwarzen Maschine zu kommunizieren und so die Gehirne alle Arkoniden mit aktiviertem Extrasinn zu kontrollieren. Nach Kerlons Ende übergab Perry Rhodan diese Haube an den Kralasenen Shallowain, der sie an arkonidische Forscher weiterreichen wollte. Es ist davon auszugehen, dass diese Haube bei der Entwicklung der Messinghauben Verwendung fand, die einige Jahrzehnte später von den Messingträumern verwendet wurden. (PR-Arkon 11, PR-Arkon 12)

Im 14. Jahrhundert NGZ nutzte Yannish Capata, der Chefsteward der STELLARIS eine modifizierte SERT-Haube, um Kontakt zu einer Ydonus-Schleiche herzustellen und deren Eindrücke ihres Ultraschall-Sinnesorganes wahrnehmen zu können. (Stellaris 49)

Quellen