Schmiegschirm

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Der Schmiegschirm ist ein hyperdimensionaler Energieschirm, der um die einzelnen Schwärme aufgebaut ist und sie vom umgebenden Universum abtrennt.

Übersicht

Er wird von einem Satellitennetzwerk aus Reizimpulsstationen in den Außenregionen eines Schwarms aufgebaut. Die notwendige Energie beziehen die Satelliten direkt von den umgebenden Sonnen des Schwarms, so genannten TE-Sonnen (Transitionsenergiespender). Hier stationierte Sonnenzapfer gewinnen die Energie und leiten sie an das Netzwerk weiter.

Für die Transition eines Schwarms wird der Schmiegschirm in ein schwarmumfassendes Transitionsfeld umgepolt. Im Fall des Lokalen Schwarms erfolgte die Koordinierung der Reizimpulsstationen von der zentralen Schaltwelt Stato, die die vier Lichtjahre durchmessende blaue Gigantsonne Statik umkreiste; die zentralen Statiksonne gewährleistete die Hyperstrahlgebundene Statikstabilisierung der Innenschicht des Schmiegschirms, die für die Stabilität des gesamten, durch die Umpolung erzeugten Transitionsfeldes notwendig war.

Der eigentliche Schirm scheint aus größerer Entfernung kristallin zu sein – vereinzelt wurde daher der Begriff Kristallschirm verwendet – und aus miteinander verwobenen Seifenblasen zu bestehen. Für die Innenseite des Schmiegschirms prägte Dalaimoc Rorvic den Begriff der Eierschalenhaut. Hierbei verwendete er das Gedankenmodell eines Eis. Während der kristallin wirkende Schmiegschirm die harte Eierschale darstellt, bildet die Innenseite die weiche Eierschale. (PR 555) Trifft ein Raumschiff auf den Schirm, so verformt sich dieser elastisch und schmiegt sich daran an. Bei einer bestimmten Dehnung reißt er auf und lässt das Schiff passieren. Allerdings kann der Schirm auch unpassierbar gemacht werden. Nebenbei schützt der Schirm die Völker innerhalb des Schwarms vor der Änderung der Gravitationskonstante und damit vor der Verdummung.

Kollisionen mit Sonnensystemen der durchflogenen Galaxie werden durch Hyperkokoneinlagerungen vermieden. (PR 568)

Ein Teil der Sonnensysteme wurden auch wie das System OPUS-Nurmo durch eine Transition entfernt. (PR 530)

Der Schmiegeschirm des so genannten Urschwarms wurde von Litrak Dapsorgam genannt.

Geschichte

Bei der Rückkehr der MARCO POLO aus Gruelfin am 4. Juni 3441 hatte eine allgemeine Verdummung die Völker der Milchstraße befallen. Auslöser dieser Ereignisse war der fehlgeleitete Lokale Schwarm, der von diesem undurchdringlichen Schirm geschützt wurde. Nur mit Hilfe einer Sextagoniumexplosion oder unter Einsatz des Dimesextatriebwerkes gelang das Eindringen.

Nach der Vernichtung der zentralen Schaltwelt Stato I im Jahre 3442 waren weder Transitionen noch das Schalten von Strukturlücken oder die hyperenergetische Einlagerung neuer Systeme möglich.

Später übernahm Stato II diese Aufgaben.

Mehrere Sonnensysteme wurden durch Kollisionen mit dem Schmiegschirm vernichtet. Das Ultraschlachtschiff HYPERION fand auf der Suche nach einer Strukturlücke im Schmiegschirm die Trümmer von sieben Sonnensystemen. Recherchen ergaben, dass zwei dieser Systeme von intelligenten Lebewesen bewohnt gewesen waren. (PR 568)

Anmerkung: Da die HYPERION den Schwarm nur teilweise umflogen hat, kann davon ausgegangen werden, dass noch weitere Sonnensysteme vernichtet wurden.

Spektrale Inselstaaten

Die Sphero nutzen ebenfalls einen Schmiegeschirm, um ihre Spektralen Inselstaaten abzuschotten. Dieser Schmiegschirm besitzt jedoch wesentlich andere Eigenschaften, da er wahlweise den Aufenthalt des Minischwarms im Standarduniversum oder im Hyperraum nach Art eines Hyperkokons ermöglicht, den Flug durch den Hyperraum ohne Transitionen zulässt und zudem als Deflektorfeld dient. (PR 2394)

Schmiegeschirm als Raumschiffschutz

Die STORMON, das Raumschiff des Ritters der Tiefe Permanoch von Tanxbeech, war ebenfalls mit einem Schmiegschirm ausgestattet. Das Raumschiff war damit in der Lage, sein Beiboot in einem Orbit um die STORMON mitzuführen. Somit passte sich der Schirm der Kontur des Beiboots und dessen Orbit an. Inwieweit die verwendete Technologie identisch ist, ist bislang nicht bekannt. (PR 1709, S. 10)

Quellen