Sonnenzapfung

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Sonnenzapfung ist allgemein der Oberbegriff für ein Verfahren, einen Stern durch technische Einrichtungen als direkte Quelle für Hyperenergie zu nutzen. In der terranischen Technologie verwendet man dazu einen Hypertronzapfer.

Allgemeines

Bei dem von den Wissenschaftlern des Newton-Systems entwickelten KPL-Gerät - dem Konstantfluß-Paraverbund-Labilisator - das den Energiefluss eines larischen SVE-Raumers anzapft und stört, handelt es sich um einen modifizierten Hypertronzapfer.

Anmerkung: Wie das Beispiel des Konstantfluss-Paraverbund-Labilisators zeigt, kann ein Hypertronzapfer wohl auch andere Hyperenergiequellen anzapfen.

Die Anzapfung einer Sonne bietet die Möglichkeit, das enorme hyperenergetische Potenzial eines Sternes zu nutzen und gleichzeitig die Verluste bei der Wandlung von konventionell erzeugter Energie zu vermeiden. Die Sonnenzapfung kann somit als erste »saubere« Gewinnungsform von Hyperenergie betrachtet werden, die hinsichtlich ihres Wirkungsgrades nur noch von der Hypertrop-Zapfung übertroffen wurde.

Sie wurde somit bis zur Einführung der direkten Anzapfung energetisch übergeordneter Universen (Hypertrop) als ergiebigste Quelle für Hyperenergie betrachtet.

Die Sonnenzapfung ging visuell so vor sich, dass sich einer oder mehrere Zapfstrahlen von den Empfangsgeräten lichtschnell zur anzuzapfenden Sonne bildeten. Über diese Strahlen wurde die Energie dann abgeleitet. Die Sonne blähte sich dabei während des Zapfvorgangs deutlich auf.

Geschichte

5450 dha-Tamar

Bei dem 5450 dha-Tamar begonnenen Projekt Zeut der Lemurer kamen erstmals primitive Sonnenzapfer zum Einsatz, die allein in der Lage waren, den immensen Energiebedarf der Projektorstationen zu decken, die den Planeten Zeut auf eine sonnennähere Umlaufbahn brachten.

25. Jahrhundert

Die erste Begegnung der Terraner mit dieser Technologie erfolgte beim Kontakt mit den Meistern der Insel im Jahre 2404. Die Lemurer und Tefroder errichteten Situationstransmitter durch Sonnenzapfung. Auch der Zeittransmitter Vario zapfte die benötigten Energien zur temporalen Versetzung der CREST III von seiner Sonne Big Blue. Das gleiche galt für die Superfestung Tamanium - hier durchmaß der Zapfstrahl zur Sonne Luum 500 Kilometer. (PR 265, PR 297)

Die Tefroder planten, mithilfe dieser Technologie genügend Energie aus einer künstlich geschaffenen Sonne zu zapfen, um den Planeten Barkon durch den Hyperraum in die Milchstraße zu versetzen. (PR 275)

Auch die Uleb stützten sich im Enemy-System auf Sonnenzapfung, um Atlas und seine Monde in ihrem Versteck in der Zukunft zu halten. (PR 396)

35. Jahrhundert

Die Energieversorgung des Antitemporalen Gezeitenfeldes des Solsystems für den Fall Laurin 3430 und des systemumspannenden Paratronschirmes 3434 im Rahmen von LAURIN II beruhte auf Hypertronzapfern auf Merkurs Nordpol. Auch die MARCO POLO war ab Ende Dezember 3437 mit Hypertronzapfern ausgerüstet. (PR 400, PR 449, PR 463)

Im Lokalen Schwarm wurde Sonnenzapfung vor allem für die Massentransitionen genutzt. Die Schwarminstallateure versetzten ganze Sonnensysteme mit ihren Pilzraumern. Auch bei der Vorbereitung von Welten für die Teilung der Karties stützten sich die Pilzraumer der Schwarminstallateure auf Sonnenzapfung. (PR 529, PR 530)

3459 entwickelten die Wissenschaftler des Newton-Systems das KPL-Gerät, einen modifizierten Hypertronzapfer, als Waffe gegen die SVE-Raumer der Laren. (PR 657)

36. Jahrhundert

Die riesigen technischen Anlagen der Orbiter wurden mithilfe von Sonnenzapfern mit Energie versorgt. (PR 938)

14. Jahrhundert NGZ

Infolge eines veränderten hyperphysikalischen Widerstandes (Hyperimpedanz) ab 1331 NGZ wurde die Sonnenzapfung wieder verstärkt genutzt. Auf terranischer Seite war 1332 NGZ das Projekt RAINBOW zu nennen. Auch das Göttliche Imperium begann 1332 NGZ damit, Verkehrsstrecken auf der Basis von Situationstransmittern mit Sonnenzapfung einzurichten.

... Sonnenzapfung der SPURHÖFE

Auf der Aufbaukonferenz der Völker stellte Perry Rhodan 1344 NGZ das Konzept eines galaktischen Verkehrsnetzes vor, das auf Käfigtransmittern, die durch Sonnenzapfung gespeist werden, basieren sollte. Das Konzept wurde als Projekt BACKDOOR bezeichnet. (PR 2300)

Darstellung

Datenblatt: »Terranische Technik – PROJEKT BACKDOOR – Hypertronzapfer« (PR 2380 – Report) von Gregor Paulmann

Quellen

PR 265, PR 275, PR 297, PR 396, PR 400, PR 449, PR 465, PR 529, PR 530, PR 657, PR 938, PR 2300, PR 2380, ...