Sternjuwelen

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Die drei Sternjuwelen waren wesentliche Bestandteile der Zentralfestung Mooshar. Über ihre Herkunft und Funktion gibt es bisher nur teilweise gesicherte Belege. Die Sternsaphire von Samburi Yura ähneln dem Sternsaphir von Mooshar in Funktion und Aussehen, sind aber mit eineinhalb Zentimeter Durchmesser deutlich kleiner. (PR 2651 Glossar)

Aussehen

Aufgrund der drei verschiedenen Farben wurden die kopfgroßen Juwelen auch STERNSAPHIR (blau), STERNRUBIN (rot) und STERNSMARAGD (grün) genannt. Sie sollen aufgeprägte Muster besitzen, die aber wohl nur von Parabegabten wahrgenommen werden können. Sie schweben im normalen Zustand in Form eines gleichseitigen Dreiecks und rotieren gemeinsam umeinander. In ihrem Inneren befindet sich entartete Materie, die mit miniaturisierten Schwarzen Löchern vergleichbar sein soll. Die Juwelen isoliert diese Materie perfekt von ihrer Umgebung. Zwischen den drei Sternjuwelen bestand eine stetige auf Paraebene basierende Verbindung, und dies sowohl über große Entfernungen als auch über große Zeitunterschiede hinweg. (Blauband 14)

Funktion

Die Zentralfestung von Mooshar war ein von den Petroniern konstruiertes Waffensystem, das während dem Großen Galaktischen Krieg gegen die Wilden Horden oder Qa'pesh zum Einsatz kommen sollte. Ihr Standort war exakt im Brennpunkt des Vhalon-Oktaeders angesiedelt.

Die punktförmige Kraftballung der Sternjuwelen hatte es einst den Vrisha-Korallen innerhalb der verlassenen Zentralfestung ermöglicht, sich interaktiv mit dem kosmischen Informationsnetz bzw. mit dem psionischen Netz zu verbinden. Dadurch stand den Sternjuwelen umfassendes kosmisches Wissen zu Verfügung und konnte von Dritten genutzt werden. (Blauband 14) (PR 2651 Glossar)

Geschichte

Bisher erstmalig in Erscheinung getreten sind die Sternjuwelen, als sie zunächst im Gewölbe unter dem Dom Kesdschan auf Khrat eingelagert wurden.

Um das Jahr 1.115.000 v. Chr. versuchte eine Koalition von Ordnungswächtern das kosmische Informationsnetz mit Hilfe der Sternjuwelen zu festigen. Die Cyén, zuerst ebenfalls Mitglieder der Ordnungswächter, wurden vom Gegner Ipotherape »umgedreht« und unterwanderten fortan die Petronier. Dabei stießen sie auf den Widerstand der Galaktischen Ingenieure. (Blauband 14)

Deshalb versuchen die Cyén 1.072.000 v. Chr. auf Mooshar die drei energiespendenden hyperenergetischen Sternjuwelen zu stehlen. Der Raub gelingt zwar, aber beim Versuch, STERNSAPHIR an die Energieversorgung des Cyén-Raumschiff KOAH-SHARA anzuschließen, wird es in den Hyperraum geschleudert und für über eine Million Jahre in einer Hyperraumvakuole in eine Art Stasis versetzt. Die beiden anderen Sternjuwelen materialisieren wieder auf Mooshar, der Planetoid nimmt bei der Aktion aber schweren Schaden und bricht auseinander. Der größte Teil des Planetoiden bohrt sich viel später regelrecht in die Kruste des Planeten Zhygors. (Blauband 15)

Als im Jahr 2048 die drei Sternjuwelen durch die Cyén wieder vereint werden, werden auch Funktionen der Zentralfestung mit teilweise verheerenden Folgen aktiviert. (Blauband 16)

Quellen

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