Syntronik

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Eine Syntronik oder Syntron ist ein Computer, der komplett im Hyperraum angesiedelt ist und damit überlichtschnell rechnen kann. Materielle Bauteile werden in der eigentlichen Syntronik nicht verwendet. Stattdessen arbeiten diese Computer mit miniaturisierten hyperenergetischen Strukturfeldern, die die Funktionen von Prozessoren, Arbeitsspeichern, Datenspeichern und so weiter übernehmen können.

Inhaltsverzeichnis

Aufbau

Das Innere des Syntrons wird durch einen Inertfeldgenerator mit einem Schirmfeld umgeben, das eine in sich geschlossene Raumkrümmung erzeugt. Die hyperenergetischen Strukturfelder des Syntrons (so genannte Syntronchips) befinden sich also in einem eigenen Mikro-Universum, in dem theoretisch unendlich viel Platz zur Verfügung steht. Die Strukturfelder werden von einer Batterie aus Projektoren erzeugt, je nach Bedarf können auf diese Weise theoretisch unendlich viele Energiefelder entstehen.

Als Schnittstelle zwischen »herkömmlichen« Ein-/Ausgabegeräten und der eigentlichen syntronischen Einheit im Hyperraum dient das so genannte symmunative System. Der Symmunikator stellt eine Verbindung zwischen dem Normaluniversum und dem individuellen Mikro-Universum des Syntrons her und sorgt dafür, dass der Anwender überhaupt mit dem Computer kommunizieren kann.

Extrem kleine Syntroniken, wie sie beispielsweise in SERUNS oder ähnlich platzbeschränkten Umgebungen Verwendung finden, werden Pikosyn genannt.

Sowohl Syntroniken als auch Pikosyns emittieren gewisse, wenn auch schwache Hyperfelder. Diese können von empfindlichen Detektoren wahrgenommen werden. (PR 2406)

Geschichte

Die ersten Syntroniken wurden von der LFT im 4. Jahrhundert NGZ entwickelt und vorrangig in militärischen Einheiten installiert.

Wegen der ungeheuren Rechengeschwindigkeit avancierten die Syntroniken im Lauf der Jahrhunderte zum Standard in der gesamten Milchstraße.

Im 13. Jahrhundert NGZ tauchte mit den Korrago ein Virus auf, das KorraVir getauft wurde. Es konnte direkt eingespeist werden, oder indirekt: Durch einen äußeren Einfluss (z. B. Hyperfunk) wurde die Syntronik dazu gebracht, ein Muster nachzuvollziehen. Dabei muss sie dieses Muster nicht einmal über Funkgeräte empfangen; es wird direkt in die Hyperfelder der Syntronik übertragen und setzt sich dort zum Virus zusammen. Dieses Virus bringt danach die Organisation der Netze so stark durcheinander, dass schließlich Hyperenergien in die Syntronchips durchschlagen und das gesamte System explodieren lassen.

Das KorraVir wurde 1291 NGZ aus DaGlausch von der SOL unter Perry Rhodan mitgebracht. Es wurde Camelot übergeben, wo es von einem Spion der Galactic Guardians gestohlen wurde. Die Galactic Guardians führten damit einen Testlauf durch und verkauften es dann an das Kristallimperium. Das Kristallimperium benutzte es schließlich im Jahre 1300 NGZ, um damit die Flotte des Ark'Tussan (alle 20.000 Schiffe) kampfunfähig zu machen und zu zerstören.

Das GALORS besaß zwar ebenfalls syntronische Systeme, allerdings gab es unter allen Nutzern des KorraVir ein unausgesprochenes Abkommen, Sicherheitsroutinen einzubauen, so dass das KorraVir GALORS verschonte.

Nur eine einzige Schutzmöglichkeit war bekannt: Anfang des 14. Jahrhunderts NGZ entwickelte Tautmo Aagenfelt den K-Damm. Der K-Damm war dabei eine äußerst teure Anordnung aus verschiedensten Metallen, Halbleitern, 5D-Schwingquarzen und Hyperfeldern, die die Syntronik mit einer Dicke von mehreren Dutzend Metern lückenlos umschließen musste. Wegen dieses finanziellen und des Platzaufwandes konnten in Raumschiffen keine K-Dämme eingebaut werden. Der K-Damm verhinderte, dass KorraVir-Funkimpulse bis zur Syntronik durchdrangen.

In den Jahren 1300 NGZ bis 1331 NGZ war der KorraVir einer der wichtigsten Faktoren bei allen militärischen und geheimdienstlichen Einsätzen.

Seit der Hyperimpedanz-Erhöhung im Jahre 1331 NGZ sind sämtliche Syntroniken ersatzlos ausgefallen. An den Ursachen wird noch geforscht, aber es sieht nicht so aus, als würde man sie in absehbarer Zeit wieder verwenden können. Schon der hohe Energiebedarf zur Erzeugung der hyperenergetischen Strukturfelder stellt seit dem Hyperschock eine unüberbrückbare Hürde dar.

Im Jahre 1346 NGZ wurde die JULES VERNE, sowie deren Beiboote, Raumanzüge, etc. mit Syntrons bzw. Pikosyns ausgestattet. Diese waren zwar in der Relativgegenwart aufgrund der erhöhten Hyperimpedanz nicht funktionsfähig, sprangen aber nach dem Kontextsprung ins Jahr 20.059.813 v. Chr. an, da in diesem Jahr noch die alte (niedrige) Hyperimpedanz wirkte.

Quellen

PR 2000, PR 2400, PR 2406, ......