PHARAO-Klasse

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Die Raumschiffe der PHARAO-Klasse sind terranische Kugelraumer vom Typ THEBEN, die aus lemurischen Modellen entwickelt wurden.

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Heft: PR 719
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Technische Daten der Pharao-Raumschiffe

Die lemurischen Pharao-Raumschiffe sind Schwere Kreuzer bzw. Jagdkreuzer, kugelförmig mit einem Durchmesser von 355 Metern (5000 le). Die äußere Form unterscheidet sich jedoch deutlich von den bis dahin bekannten lemurischen Kugelraumern. Die Triebwerke sind nicht mehr in einem Ringwulst untergebracht, sondern in einer trichterförmigen Konstruktion, die am unteren Drittel des Schiffsrumpfes ansetzt. Der obere Durchmesser des Trichters beträgt 213 m (3000le), der untere 355 m (5000le) und die Höhe 142 m (2000le). Die Trichterwand besitzt eine Stärke von 17,75 m (250le). Die Gesamthöhe des Raumschiffs beträgt 461,5 m (6500le).

Die Trichterkonstruktion ersetzt gleichzeitig die Teleskoplandestützen früherer Modelle. Bei Landungen setzt das Schiff auf dem Trichter auf.

Technische Daten: PHARAO-Klasse
Typ: Kugelraumer mit einem angeflanschten Trichter
Größe: Gesamthöhe 461,5 m, Durchmesser der Kugelzelle 355 m, Trichterdurchmesser oben 213 m, unten 355 m, Trichterhöhe 142 m
Unterlichtantrieb: 10 Triebwerke im unteren Kugelsegment, 8 Triebwerke im oberen Kugelsegment, Antigravtriebwerk
Beschleunigung: 680 km/s2 (Verzögerung 525 km/s2)
Überlichtantrieb: 2 Lineartriebwerke (auswechselbar), vergleichbar mit terranischen Schiffen des 36. Jahrhunderts
Reichweite: 2×650.000 Lichtjahre
Offensivbewaffnung: 15 schwere Konstantriss-Nadelpunkt-Kanonen, 15 Gegenpolkanonen (≈1000 GT), 7 schwere Thermokanonen, 7 schwere Desintegratoren
Defensivbewaffnung: 2-fach gestaffeltes Halbraumfeld, 1 blauer HÜ-Schirm, Prallschirm, Antiortungsschirm und Deflektor-Feld
Energieversorgung: Aggregate nach dem Funktionsprinzip des Schwarzschildreaktors
Beiboote: 2 Kampfaufklärer der 80 m-Klasse, 32 Zwei-Mann-Raumjäger (überlichtschnell), 4 Landungsboote, 5 bewaffnete Atmosphärengleiter, 10 Kampfpanzer
Besatzung: Insgesamt 760 Personen (Schiffsführung 40, Wartungspersonal 424, Beibootbesatzung 212, Beibootwartung 84), bis zu 40 Wissenschaftler, 400 Landungstruppen, zusätzlich 400 Kampf- und 200 Wartungsroboter

Bekannte Raumschiffe

Technische Daten der Raumschiffe vom Typ THEBEN

Schiffe des Typs THEBEN sind als Schlachtschiffe klassifizierte Kugelraumer mit 1200 Metern Durchmesser und einer Stammbesatzung von 1500 Personen. Schiffe vom Typ THEBEN verfügen über Linearantrieb und Impulstriebwerke. Der Linearantrieb ist in doppelter Ausführung vorhanden und besteht aus vier einzelnen Linearkonvertern. Die Schiffe haben deshalb eine Reichweite von 1,2 Millionen Lichtjahren.

Die Beschleunigung beträgt im unterlichtschnellen Flug maximal 680 km/s2. Die Bewaffnung wurde nach terranischem Standard ergänzt. Die Kommandozentrale befindet sich - anders als bei herkömmlichen Kugelraumern - nicht im genauen Mittelpunkt der Schiffszelle, sondern im oberen Drittel.

Trotz ihrer Größe gelten diese Schiffe lediglich als Beiboote, da sie auf der BASIS eingesetzt werden.

Anmerkung zur THEBEN-Klasse

In PR 1403 wird erwähnt, dass Sandra Bougeaklis das Kommando an Bord eines Raumers der THEBEN-Klasse übernahm und mit der Besatzung von der sich dezentralisierenden BASIS floh. Auch in verschiedenen anderen Quellen (PR 858, PR 866) wurden sie als Raumer der THEBEN-Klasse bezeichnet.

Trotz des teilweisen Gleichsetzens von Typ und Klasse, der in diesem besonderen Fall aus Gründen der Einzigartigkeit der Kugelraumer auftritt, ist die Klassenbezeichnung des Kugelraumers falsch. Es handelte sich um Beiboote der BASIS und damit um Raumer der PHARAO-Klasse vom Typ THEBEN.

Geschichte

Die Raumschiffe der PHARAO-Klasse sind keine Eigenentwicklung der Terraner. Ihre Entwicklung geht auf 172 lemurische Raumschiffe zurück, die der ägyptische Wissenschaftler Prof. Ahmid el Fataro im Jahre 3580 in der versunkenen Lemurerstadt Porta-Pato im Pazifik entdeckte und als Pharao-Raumschiffe bezeichnet hatte. Diese Raumschiffe hatten einen Durchmesser von lediglich 350 Metern, wiesen aber bereits den charakteristischen trichterförmigen Fortsatz auf.

Der Auffindung dieser Raumschiffe verdankten die Terraner auch die Entdeckung von Waffen, die nach dem KNK-Prinzip arbeiteten.

Die lemurischen Schiffe wurden von den Terranern übernommen und in die Flotte integriert. Eines dieser Schiffe erhielt den Eigennamen PHARAO.

Ausgehend von diesem Schiffsdesign entwickelte NATHAN für die BASIS im Geheimen einen neuen Typ von Großraumbeibooten: Die 1200 Meter durchmessenden Schiffe vom Typ THEBEN. Die 16 Raumschiffe dieses Typs waren die einzigen bekannten Schiffe der PHARAO-Klasse.

In einem dieser Beiboote kämpften im Jahr 3587 Laire und der Quellmeister Pankha-Skrin, nachdem sie die Besatzung durch ein Gas narkostisiert hatte. Sie gingen sogar soweit, den Schutzschirm des Schiffes einzuschalten, was schwere Schäden im Hangar anrichtete, damit sie niemand stören konnte. Nur die Robotologin Verna Theran konnte das Schlimmste verhindern, indem sie die Kontrahenten voneinander ablenkte und schließlich die Schirme wieder ausschaltete. (PR 919)

Risszeichnungen

Quellen

PR 718, PR 719, PR 858, PR 919, PR 1403