Telepath

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Ein Telepath ist eine Person mit der Parafähigkeit der Telepathie (altgriechisch: τῆλε (tēle) »fern, weit« und πάθος (páthos) »Leiden«), das heißt sie ist allein durch die konzentrierte Kraft ihres Geistes in der Lage, die Gedanken eines anderen Wesens zu erkennen oder gar zu lesen.

Inhaltsverzeichnis

Die Telepathie funktioniert bei den meisten Lebewesen, sofern jene nicht auf irgendeine Weise abgeschirmt sind, zum Beispiel durch einen Monoschirm, oder eine komplett andersartige Gehirnstruktur aufweisen als jene Person, die zu lesen versucht. Auch mittels eines künstlichen Eingriffes, der so genannten Mentalstabilisierung, kann die Informationsverarbeitung in einem Gehirn für Telepathen unverständlich gemacht werden. Auch manche Energieschutzschirme können die Gedankenübertragungen blockieren.

Es gibt aktive und passive Telepathen. Erstere können die Gedanken anderer Wesen aktiv lesen, während die passiven dazu entweder die Hilfe eines anderen Telepathen benötigen oder die Kräfte eines anderen Telepathen unterstützen können.

Vielen Menschen galten und gelten Telepathen als verdächtig und sogar teils unbeliebt, da sie prinzipiell ohne Kenntnisse eines Betroffenen dessen privateste Geheimnisse ausspionieren könnten. Im Privatleben hatten beispielsweise die Telepathen des Mutantenkorps die Regelung getroffen, niemals einen Menschen ohne dessen ausdrückliche Erlaubnis telepathisch zu sondieren.

Wirkungsweise

Als der Teleporter Ras Tschubai im 15. Jahrhundert NGZ ein Konzept mit Fellmer Lloyd bildete, beschrieb er Telepathie folgendermaßen:

Zitat: [...] Man konnte Gedanken so wenig hören, wie man Bilder riechen, Süße und Bitternis tasten, Ferne und Nähe schmecken konnte. Gedanken waren wie Quellen, aber ihr Wasser tastete und spürte die Dinge, über die es floss, ahmte ihre Kontur nach, füllte und flutete ihre Höhlungen, trug ihre Reflexe mit sich, veränderte sie, schloss sie ein ins Eis ihrer Begriffe. Der Telepath tauchte hinab in dieses gedanklichenflüssige System, schwamm mit seiner Strömung, tröpfelte und verrann und sammelte sich wieder, bedachte die Welt mit den Gedanken des anderen. [...] (PR 2533 S. 27, rechte Spalte)

Geschichte

Die Telepathie war eine der ersten übersinnlichen Fähigkeiten, mit der die Dritte Macht um Perry Rhodan ab 1971 zu tun hatte. Die Träger dieser Fähigkeiten wurden Mutanten genannt und zur Bekämpfung außerirdischer Gefahren im Mutantenkorps vereinigt und ausgebildet.

Auch der erste Führer des Mutantenkorps, John Marshall, war Telepath.

Mutanten wie Kitai Ishibashi erhielten ihre Fähigkeit aufgrund von genetischen Änderungen durch die Strahlungen der beiden gezündeten Atombomben über Japan gegen Ende des Zweiten Weltkriegs.

Mittels eines arkonidischen Hirnwellen-Ortungsgerätes konnten auch Telepathen aufgespürt werden.

Obwohl es nach dem 13. Jahrhundert NGZ mehr Menschen gibt als jemals zuvor, sind nur sehr wenige Telepathen bekannt. Die Anzahl der Telepathen pro Bevölkerungsperzentil hat womöglich aus unbekannten Gründen abgenommen.

Fellmer Lloyd – eigentlich Orter – gelang es im Laufe der Zeit, die aufgefangenen Gehirnwellen zu entschlüsseln und damit ebenfalls Gedanken zu lesen, dies allerdings auf einer sehr viel niedrigeren und für ihn arbeitsintensiveren Ebene. Er entschlüsselt die Gedanken, während echte Telepathen sie einfach lesen.

Nicht alle telepathischen Signale sind für alle Bewusstseine zu entziffern. Wenn das sendende Bewusstsein zu fremdartig ist, ist ein Medium zur Übersetzung nötig.

Bekannte Telepathen

Anmerkung: Gemäß Mutanten bei der Solaren Abwehr: Huy Yong.

Bekannte Völker und Personengruppen mit telepathischer Fähigkeit

Pflanzen und Tiere

Technische Umsetzungen

Sonstiges

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