Thora da Zoltral (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel beschreibt eine Person der Perry Rhodan Neo-Serie. Für weitere Bedeutungen siehe: Thora (Begriffsklärung).

Die Arkonidin Thora da Zoltral war die Kommandantin der AETRON. Sie war die Adoptivtochter von Crest da Zoltral. Ihr Onkel war Charron da Gonozal. (PR Neo 9)

Erscheinungsbild

Thora war groß und athletisch. Ihre Haut war blass und sie hatte lange weiße Haare, volle Lippen und goldrote Augen. (PR Neo 1)

Charakterisierung

Im Gegensatz zu vielen anderen Arkoniden war Thora nicht passiv und den arkonidischen Fiktivspielen verfallen, sondern aktiv und energisch. Gegenüber Nichtarkoniden trat sie sehr arrogant auf, was sich allerdings besonders in Stresssituationen in nackte Panik wandeln kann. Wenn sie einmal (erkennbares) Vertrauen gefasst hat, zeigt sie sich kooperativ.

Geschichte

Thora studierte an einer arkonidischen Militärakademie, der Akademie für Stellare Kriegskunst Strategie, Taktik und Logistik. (PR Neo 4)

Crest da Zoltral überredete Thora zur Suche nach dem ewigen Leben mit der AETRON das Sonnensystem anzufliegen. Dort stürzten sie auf dem Erdmond ab. (PR Neo 3)

Als Crest nach der Notlandung der STARDUST auf dem Mond Perry Rhodan und Reginald Bull an Bord holte, trat Thora sehr arrogant auf und nannte die Menschen »Tiere«. Sie ließ die beiden einsperren. Auf Bitten Crests holte sie dennoch die STARDUST an Bord der AETRON und rüstete sie für den Rückflug zur Erde mit arkonidischer Technik auf, damit deren Besatzung dort medizinische Hilfe für den kranken Crest finden könne. Als die STARDUST in der Erdatmosphäre von irdischen Raketen angegriffen wurde, griff Thora mit einem 60-Meter-Beiboot der AETRON ein und vernichtete die Raketen. (PR Neo 1)

Nach der Landung der STARDUST in der Gobi versorgte Thora Rhodan auf dessen Bitten mit zusätzlicher arkonidischer Ausrüstung, damit er Crest besser helfen könne. Dabei wurde ihr Beiboot von chinesischen Soldaten angegriffen, jedoch wegen dessen starker Schutzschirme nicht ernsthaft gefährdet. Dennoch reagierte Thora mit großer Härte und brachte viele hundert chinesische Soldaten mit den Bordgeschützen um. Bull gegenüber rechtfertigte sie das als »Notwehr« und wies darauf hin, dass sie noch viel mehr Menschen hätte töten können. Beim darauf folgenden Abflug zerstörte Thora auf Bitte Rhodans noch die Störsender der chinesischen Armee und gab ihm damit die Chance, eine Rede an die Menschheit zu senden. (PR Neo 2)

Am 30. Juni 2036 startete Thora mit zwei weiteren Besatzungsmitgliedern der AETRON, der Arkonidin Tamika und der Halbarkonidin Quiniu Soptor, in einem kleinen diskusförmigen, 16 Meter durchmessenden Aufklärer-Beiboot zu einem Ausflug zu anderen Planeten des Sonnensystems. Sie flogen zuerst den Mars an, wo Thora darüber sinnierte, dass Arkoniden den Planeten längst bewohnbar gemacht hätten. (PR Neo 4)

Anschließend flogen sie zum Saturn, umkreisten ihn und schwenkten dann in einen Orbit um dessen Mond Titan ein. Als sie die Atmosphäre des Titan durchflogen, orteten sie in einem unter der achtzig Kilometer dicken Methanhydrat- und Eiskruste liegendem Salzwasserozean eine Energiequelle, deren Signatur zehntausend Jahre alten arkonidischen Maschinen ähnelte. Aus Angst vor automatischen Verteidigungssystemen untersuchten sie diese Entdeckung nicht näher. Auf dem folgenden Flug in Richtung Venus bat Quiniu Soptor darum, selbst fliegen zu dürfen. Thora gewährte ihr diese Bitte und forderte ein zweites Beiboot von der AETRON an, in das Soptor dann umstieg. (PR Neo 4)

Die beiden Kleinraumschiffe erreichten die Venus und tauchten in die Atmosphäre ein. Dort empfingen sie einen Notruf der AETRON. Als Thora daraufhin den Schutzschirm aktivierte, um die Venusatmosphäre schneller verlassen zu können, wurde ihr Schiff von etwas getroffen und stürzte ab. Dabei erkannte sie noch die Möglichkeit, dass Soptors Schiff nicht getroffen worden sei, weil sie von ihr keinen Notruf empfing. (PR Neo 4)

Auf der Venus suchten Thora und Tamika den Standort der Geschütze, von denen sie abgeschossen wurden, und entdeckten die sehr alte arkonidische Station Zarakh'khazil. Sie brachen eine Schleuse auf und drangen ein. Die Station war noch funktionstüchtig und verfügte über Atemluft und Energie. Roboter der Station griffen die beiden Arkonidinnen an und verletzten sie schwer. Thora erwachte mit starken Brandverletzungen an der linken Schulter in einer Krankenstation und sah dort die noch schwerer verletzte und noch immer bewusstlose Tamika. Dann stellte sich Ihr ein Wesen namens Rico vor, das wie ein hochgewachsener, muskulöser Arkonide mit langem weißen Haar aussah und mit einem merkwürdigem Akzent sprach. Rico klärte sie über die Geschichte der Station auf. Sie erfuhr, dass es sich bei der Station um eine 10.000 Erdenjahre alte Zuflucht arkonidischer Kolonisten handelte. Rico klärte sie auch darüber auf, dass Menschen die AETRON vernichtet hatten. Er zeigte ihr außerdem eine irdische Fernsehübertragung von einem Prozess der US-amerikanischen Regierung gegen Crest. (PR Neo 7)

...

Zusammen mit Perry Rhodan dachte Thora über den eigentlichen Grund der Topsider für die Eroberung des Wega-Systems nach. Dabei konnte sie Perry noch nichts vom Geheimnis des ewigen Lebens sagen und ließ ihn im Glauben, das es um die Transmitter ginge. Thora verlieh diesem Glauben Nachdruck indem sie den Transmitter der Ewigen Bastion beim Start der LAST HOPE und damit die ganze Station zerstörte. (PR Neo 15)

An Bord der RUGR-KREHN bereitete Thora mit Hilfe von Ras Tschubai die Sprengung des Raumschiffs vor, um den Angriff der Topsider zu stoppen. Nach der Befreiung von Perry und bei der Flucht zur TOSOMA aktivierte Thora alle Sprengsätze und die RUGR-KREHN wurde zerstört. (PR Neo 16)

Quellen

PR Neo 1, PR Neo 2, PR Neo 3, PR Neo 4, PR Neo 7, PR Neo 9, PR Neo 15, PR Neo 16

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