Trilith Okt
Trilith Okt war eine Söldnerin und Dagor-Hochmeisterin von unbekannter Herkunft, die im Jahr 3102 Atlan bei einer Zellaktivator-Jagd unterstützte. Sie wurde von Malotuffok als Schemawesen Acht bezeichnet. (Illochim 3)
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Erscheinungsbild
Trilith Okt war großgewachsen, trug lange schwarze Haare und bevorzugte schwarze Lederkleidung. Um die Mitte ihres Kopfes verlief ein Knochenwulst, außerdem wies sie als weitere körperliche Besonderheiten ein zweites Augenpaar im Hinterkopf (das sie meist unter den Haaren verbarg) und einen besonders ausgeprägten Kehlkopf auf. Die schlank geformte Nase erhob sich zwischen den beiden hellroten wässrigen Augen und oberhalb des vollen Mundes. (Rudyn 1)
Um das rechte Auge war ein schwarzblaues Feuermal erkennbar, das die Form eines Kraken mit neun Armen aufwies. Ein gleichartiges Feuermal war auch über dem Bauchnabel zu finden. (Rudyn 2)
Charakterisierung
Da sie sich an nichts vor ihrem 11. Lebensjahr erinnern konnte, war Trilith heimat- und ruhelos. Schon als Mädchen streifte sie ziellos über ihren »Heimat«-Planeten, immer getrieben von der Suche nach ihrer Vergangenheit. Seit sich ihre erste Liebe als Roboter entpuppt hatte, war sie nie wieder eine enge Beziehung eingegangen, und auch Freudschaften schloß sie nur sehr schwer. Durch dieses absolute Einzelgängertum erschien sie anderen als grausam und unmenschlich, wogegen sie dies als Schwäche ihrer Mitmenschen ansah. In jungen Jahren war sie sehr zurückgezogen und schüchtern, durch ihre langjährige Ausbildung wurde sie äußerst selbstbewusst, aber nicht wirklich arrogant. (Rudyn 1)
Fähigkeiten
Eine der übersinnlichen Fähigkeiten war Triliths Stimme. Sie konnte mithilfe ihres vergrößerten Kehlkopfes Schwingungen im Ultraschallbereich ausstoßen, die für Lebewesen tödlich wirken konnten. (Rudyn 1)
Eine weitere Gabe war der so genannte Scharfblick. Dank dieser Fähigkeit reichte ihr Blick nicht nur äußerst weit, sondern sie konnte ihn auch extrem fokussieren, so dass die beispielsweise erkennen konnte, was tief unter der Wasseroberfläche oder im dichten Nebel geschah. (Rudyn 1)
Trilith Okt war schwach telepathisch begabt. (Rudyn 1)
Auch verfügte sie über die Fähigkeit der Psi-Reflektion. (Rudyn 2)
Geschichte
Jugendjahre bei den Freibeutern
Beim Einsetzen von Trilith Okts Erinnerungen war sie ein elfjähriges Mädchen, das sich alleine als Obdachlose in einer mittelalterlichen Stadt namens Dachaya-Daya (Herberge der Erwählten) durchschlagen musste. Der Hunger nagte an ihr, und sie versuchte alles, um überleben zu können. Als ein Piratenschiff vor der Stadt anlegte, schlich sie sich voller Neugier in eine Kneipe, um die Freibeuter beobachten zu können. Dabei wurde sie von Kapitän Orin Wark entdeckt, konnte aber zunächst von sich ablenken, als sie Wark auf den Taschendieb Lor aufmerksam machte. Als die Piraten die Kaschemme schließlich wieder verließen, wurde ihr ─ von diesen für einen Jungen gehalten ─ angeboten, als Schiffsjunge auf der PIRATENBRAUT mitzufahren. Der bohrende Hunger und die Neugier aufs Piratenleben ließen sie zustimmen. Lor wurde als Smutje ebenfalls aufgenommen.
Am Bord der PIRATENBRAUT kam sehr schnell heraus, dass sie trotz ihres ausgeprägten Kehlkopfes weiblich war, was den abergläubischen Piraten natürlich absolut nicht passte, denn schließlich bringen Frauen auf Piratenschiffen Unglück. Sie wurde zwar vorerst geduldet, hatte in der Hackordnung jedoch den kleinsten Rang inne und nur im Smutje einen Ansprechpartner, während der Rest der Mannschaft sie bei jeder Gelegenheit drangsalierte.
Als zwei Jahre nach ihrem Anheuern schließlich Lor in einem Streit getötet wurde, zog sich das schüchterne Mädchen völlig in sich zurück, da sie sich aufgrund ihrer körperlichen und geistigen (»Scharfblick«, mit dem sie durch Wände sehen kann) Abnormitäten ohnehin ausgegrenzt wurde. Damit die Mannschaft sie nicht auch noch für eine Hexe hielt, hielt sie ihre besonderen Fähigkeiten geheim.
Bei einem Ausflug in die Stadt der Stille wurde Trilith verfolgt und fing in Todesangst zu schreien an. Ihre Stimme glitt in den Ultraschallbereich ab, und als sie wieder zu sich kam, war ihr Verfolger tot. Da ihr diese Fähigkeit noch unheimlicher als der klare Blick war, verdrängte sie diese Erinnerung.
Einige Jahre später geriet das Schiff in einen Sturm und wurde in Untiefen getrieben. Trilith, die aufgrund ihrer Psi-Fähigkeit durch das trübe Wasser sehen kann, brachte ─ von panischer Angst erfüllt ─ den Kapitän dazu, den Kurs ändern zu lassen. Als sich herausstellt, dass sie als einzige die Klippen des Rachen des Galomdon sehen konnte, passierte genau das, was sie die letzten Jahre vermeiden konnte, und Trilith Okt wurde als vermeintliche Hexe an ein Bordell in Tirastan verkauft.
(Rudyn 1)
Ausbildung zur Kämpferin
Im Bordell von Madame Batida musste Trilith im Gegensatz zu den anderen Mädchen keine Liebesdienste leisten. Es wurde ihr sogar verboten, sich in der Nähe der Freier aufzuhalten. Stattdessen bekam sie eine umfassende Ausbildung in Etikette und Allgemeinbildung, was ihrem Selbstwertgefühl zugutekam. Schließlich eröffnete die Inhaberin der nunmehr 17-Jährigen, dass ihre Ausbildung an dieser Stelle beendet wäre und versteigerte sie an einen Mann, der Trilith mit auf sein Anwesen nahm.
Auf diesem Anwesen kannte niemand die Identität und das Aussehen des »Herrn«, der sich ständig unter Tüchern verbarg. Trilith Okt erhielt eine umfassende Kampfausbildung. Außerdem musste sie Handgriffe und Bewegungen einstudieren, deren Sinn sich ihr nicht erschloß. Sie verliebte sich in den Kutscher Libertin und teilte ihr Bett mit ihm. Nach einigen Jahren wurde das Gehöft von Marodeuren angegriffen. Trilith Okt war die einzige Überlebende. In den abgebrannten Ruinen suchte sie ihren Geliebten und musste feststellen, dass es sich bei ihm offensichtlich um einen Roboter handelte, außerdem fand sie die Leiche des »Herrn« und konnte seine Identität lüften: Es handelte sich bei ihm um ein insektoides Wesen. Tief getroffen und innerlich verletzt, nahm sie einige Waffen an sich und ging in eine beliebige Richtung davon.
Jahre später war Trilith, inzwischen 25 Jahre alt, eine bekannte und gefürchtete Söldnerin geworden ─ unübertroffen mit Schwert und Armbrust. Jedoch war sie ebenso heimat- und ruhelos und blieb nie lange an einem Ort oder bei einem Auftraggeber. Bei einem Auftrag, bei dem sie mit anderen Söldnern zusammen einige Marodeure töten sollte, verlor Trilith zum ersten Mal einen Kampf. Einer ihrer Gegner blieb unverletzt, obwohl sie sich sicher war, ihn mehrfach getroffen zu haben. Schließlich ging dieser zum Gegenangriff über und tötete sie scheinbar durch einen Messerstich in die Brust.
Als Trilith Okt wieder zu sich kam, war sie verwundert, noch am Leben zu sein. Auch von der vermeintlich tödlichen Wunde war kaum etwas zu sehen. Sie erwachte in einem großen Himmelbett. Ihr Mörder betrat den Raum und stellte sich als Romeus Abrom vor, einer der berüchtigsten Assassinen ─ von dem natürlich auch sie schon gehört hatte. Romeus eröffnete ihr, dass er sie weiter ausbilden wolle, denn ihre Fähigkeiten lägen noch weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Er spach sie auch ganz offen auf ihre übernatürlichen Fähigkeiten an und bemühte sich ─ obwohl selbst nicht Psi-begabt ─ diese zu schulen. Trilith lernte ihr bisher unbekannte Waffen und Technik wie Strahler, Vibratorklingen, Schutzschirme und Medoroboter kennen und nutzen. Ferner wurde sie im All-Kampf geschult. Nach einigen Jahren, als ihr bewusst wurde, mit Romeus inzwischen gleichrangig geworden zu sein, eröffnete ihr dieser, dass sie den Rang einer Tai-Laktrote, einer Hochmeisterin, nur erreichen könne, wenn sie ihn im Duell bezwinge und töte. Trilith war fassungslos, aber sah ein, keine andere Wahl zu haben. Es gelang ihr, Romeus Abrom zu töten. In seinem Safe fand sie einen Vibratordolch, der wie für sie geschaffen zu sein schien. Da sie hier nichts mehr hielt, zog sie wieder in die Welt hinaus.
Die nächsten Jahre zog Trilith Okt weiter rastlos durch die Welt. Die Erinnerungen an die Ereignisse der Vergangenheit nagten an ihr, und sie kam mehr und mehr zu der Erkenntnis, von Unbekannten gezielt gelenkt und gefördert worden zu sein. Da alle ihre Lehrer jedoch ums Leben kamen, blieb dies nur eine Vermutung. Ebenso lag ihre unbekannte Herkunft und die fehlende Erinnerung an alles vor ihrem 11. Lebensjahr wie ein Schatten auf ihr. (Rudyn 1)
Aufbruch mit der GAHENTEPE
Mit 29 Jahren traf sie auf einen geheimnisvollen vermummten Boten, der ihr Antworten auf ihre Fragen versprach, falls sie innerhalb einer bestimmten Frist den »Ort der Wahrheit« erreiche und mittels eines Kodegebers, den er ihr überreichte, öffne. Trilith war verwirrt, aber die Neugier überwog. Auf dem beschwerlichen Weg dorthin traf sie auf Andemir Pes und Lalia Bir, eine Frau in ihrem Alter, und erfuhr von diesen, dass sie mehr oder weniger exakt dasselbe erlebt hatten wie sie selbst: Keine Erinnerungen an die frühe Kindheit, geheimnisvolle Lehrer, eine umfassende Kampfausbildung. Bei einem Angriff eines Tieres kam der Mann ums Leben, aber Lalia Bir blieb bei ihr.
Den beiden Frauen gelang es den Ort der Wahrheit zu erreichen, der sich als das Raumschiff GAHENTEPE entpuppte. Dort wurden sie schon von demselben Boten erwartet, der sie losgeschickt hatte. Er eröffnete ihnen, dass nur eine von ihnen das Schiff betreten und ihre Antworten bekommen dürfe. Wer das sein wird, müsse durch ein Duell entschieden werden. Trilith und Lalia blieb nichts anderes übrig als der Aufforderung Folge zu leisten. In dem Kampf gelang es schließlich Trilith, obwohl selbst schwer verletzt, ihre Freundin zu besiegen. Mit letzter Kraft betrat sie zusammen mit dem Boten das Schiff und ließ sich auf seine Anweisung hin in der Medo-Station behandeln. Der Bote wieß sie darauf hin, dass dieses Schiff nun ihr Eigentum wäre, erklärte sonst aber gar nichts. Trilith ─ außer sich vor Zorn ─ wollte ihm seine Maske vom Kopf reißen und tötete ihn dabei unabsichtlich, weil auch dieser Bote ein fragiler Insektoide war. Trilith nahm Lalia, die noch Lebenszeichen zeigte, mit an Bord und startete das Schiff. Kaum im Orbit, erklärte ihr die Schiffspositronik, dass die Ausbildung nun beginnen könne. (Rudyn 1)
Die letzte Aufgabe
Nach dem Start übernahm die Bordpositronik der GAHENTEPE die Ausbildung der jungen Frau. Sie wurde mehreren Hypnoschulungen unterzogen und lernte verschiedene Sprachen wie Altarkonidisch, Lemurisch, Tefroda, Interandro, Englisch, Akonisch, Jülziish, Satron, Arkona-I, Torguisch, Ferrol und Interkosmo. Auch Kenntnisse auf den Gebieten Physik, Astronomie, Philosophie und anderen Wissensgebieten wurden ihr vermittelt.
Während des Anfluges auf den Planeten Fauron wurde ihr in der Krankenstation ein Breitbandantibiotikum injiziert. Neben dem Medikament enthielt die Injektion auch Nanoroboter, die später bei der Heilung ihrer Verletzungen wertvolle Unterstützung leisteten.
Kurze Zeit später wurde Trilith mitten im Dschungel abgesetzt. Sie sollte als letzte Aufgabe ihrer Ausbildung den Urwald durchqueren und die etwa 20 Kilometer entfernte Küste erreichen. Dort würde sie von der GAHENTEPE wieder an Bord genommen. Erschwerend war die Tatsache, dass das Schiff Trilith Okt den linken Unterschenkel dicht unter dem Knie mit einem präzisen Schuss aus dem Bordgeschütz abtrennte. Das Schiff hob ab und verschwand Richtung Küste.
Trotz der Schmerzen machte sich Trilith Okt auf den Weg. Mannigfaltige Gefahren erwarteten sie bei ihrem Marsch durch den Dschungel. So musste sie sich beispielsweise der halluzinogenen Ausstrahlung bunter Schmetterlinge mit ihrer Ultraschallstimme erwehren. Auch mit saurierähnlichen Echsen musste sie sich auseinandersetzen.
Ihrer Fähigkeit der Psi-Reflektion verdankte sie ihr Leben, als sie zur Absturzstelle der MORCH I gelangte. Die ehemalige Patriarchin Morchete ließ die Tix auf das Mädchen los. Doch dank der Gabe wendeten sich die Käfer ab und nahmen ihre Königin als willkommene Nahrungsquelle an.
Trilith wurde von der GAHENTEPE an Bord genommen und medizinisch versorgt. Sie erhielt eine Beinprothese. (Rudyn 2) Es kam zu heftigen Abstoßreaktionen ihres Körpers. Erst nach Wochen besserte sich Triliths Zustand, so dass die Psi-Kämpferin ihre täglichen Trainingseinheiten wieder absolvieren konnte. Allerdings blieb ein ständiger Juckreiz an der linken Wade zurück. (Rudyn 3)
Kampf um den Zellaktivator
Trilith Okt erreichte im September 3102 mit der GAHENTEPE den Planeten Finkarm. Dort hoffte sie, den auf dieser Welt versteckten Zellaktivator zu finden, um ihrer Freundin Lalia Bir damit das Leben zu retten. Doch ZGU-Agenten kamen ihr zuvor. Sie nahm Lordadmiral Atlan an Bord, der ebenfalls hinter dem Aktivator her war, und gemeinsam machten sie sich an die Verfolgung der TRADIUM.
Im Ephelegon-System ließ Trilith die GAHENTEPE an Bord der KAPIUR einschleusen. Kapitän Sente Maluba erklärte sich bereit, Atlan und Trilith Okt mit der KAP-1 als Mitglieder der Verhandlungsteams zur ZUIM zu bringen. Auf dem Sphärenrad versuchten die beiden Gefährten, der Spur des Zellaktivators zu folgen. Es kam vermehrt zu Spannungen zwischen Trilith Okt und Koramal-Atlan. Als die junge Frau den schwerverletzten Oberst Melvin Alachaim in einem Lagerraum das Genick brach, war sich Atlan, der protestierte, sicher, dass es jederzeit zu einem offenen Kampf zwischen ihnen kommen konnte.
Auf der ZUIM wurde Alarm ausgelöst. Ponter Nastases Versuch, in der ZGU die Macht an sich zu reißen, lief auf Hochtouren. Trilith Okt und Atlan versuchten, die Dockingbuchten in den Schubsektoren zu erreichen. Dabei stießen sie auf Neife Varidis, die von Soldaten des Wissenschaftlichen Überwachungskorps umzingelt worden war. Mit ihrem Vibro-Dolch tötete Trilith die Soldaten. Die Kalfaktorin schloss sich ihnen an und erkannte in Koramal Lordadmiral Atlan. Die kleine Gruppe traf auf Ernesta Gori und Oderich Musek, die von Trilith Okt als Gegner eingestuft wurden. Ehe die Kämpferin von Atlan gestoppt werden konnte, hatte sie Gori bereits eine lebensgefährliche Stichwunde zugefügt. Musek wurde von einem herabstürzenden Stahlträger getroffen. Während die dem Tode nahe Ernesta Gori für Feuerschutz sorgte und den Gefährten damit einen ausreichenden Vorsprung verschaffte, konnten die vier Personen an Bord eines Segmentcontainers gehen. (Rudyn 2)
Es kam zu einem Unfall mit Protodo-Säure, bei dem Neife Varidis schwere Verätzungen erlitt. Pattevkaja Ochomsova entdeckte die Blinden Passagiere. Mit einem U-Schweber verließ die kleine Gruppe die Müllschute. Sie wurden von den Santuasi aufgegriffen und nach Gympmost gebracht. Dort wurden Neife Varidis und Oderich Musek von der angehenden Heilerin Ti Sun und Kan Yu behandelt. (Rudyn 3)
Trilith freundete sich mit dem Wabyren Pöör an. Mit ihrem neuen Gefährten entfernte sich die Psi-Kämpferin von Gympmost. Als die KONTER nahte, begann Pöör eine Höhle freizulegen, in die sich Trilith und der Wabyren zurückziehen konnten. Im Erdinneren überlebte die junge Frau den Vorbeiflug der KONTER, die gewaltige Luftwirbel produzierte und große Zerstörungen hervorriefen. (Rudyn 3)
Das Mädchen rechnete mit dem eventuellen Tod Atlans und wollte sich dessen Zellaktivator aneignen, um ihn als Tauschmittel für den Aktivator Ponter Nastases, den sicherlich bald Perry Rhodan in Händen halten würde, zu verwenden und damit Lalia Bir helfen zu können. Trilith machte sich auf den Weg ins völlig zerstörte Gympmost. Beim Standort des U-Schwebers beobachtete sie, wie Atlan von Nayati Mahekara niedergeschlagen wurde. Während der Santuas den Arkoniden abtastete, stürzte sich die Kämpferin auf ihn. Mahekara schoss sie mit einem Paralysator nieder. Dann öffnete er mit dem erbeuteten Kodegeber den Gleiter, kletterte in den U-Schweber und startete. (Rudyn 3)
Artur Lokwenadse flog die aus Trilith Okt, Koramal, Ti Sun, Pöör und Neife Varidis bestehende Gruppe mit seinem Lastengleiter nach Genzez. Auf dem Weg trafen sie auf eine angeforderte Drohne, die ein Transmitterfeld aufbauen konnte. Alle verließen den Gleiter und sprangen durch das Feld in die geheime USO-Station in Genzez. (Rudyn 3)
Trilith Okt war beim Einsatz auf Moltov Port dabei, als Ponter Nastase dort gestellt werden konnte. Sie schlug den Generalkalfaktor zu Boden. Derius Manitzke schlug einen Hartplastikkoffer auf ihren Hinterkopf. Manitzke nahm den Zellaktivator an sich. Mit einem Hieb ihres Vibromessers enthauptete Trilith den Träger des künstlichen Extrasinns. Der Aktivator wechselte abermals den Besitzer und hing nun um Triliths Hals. Nastase kam zu sich und zielte mit dem Strahler auf den Aktivator. Der Rudyner wurde von einem von Atlan abgefeuerten Schuss in den Kopf getroffen, konnte aber noch seine Waffe auslösen. Der Energiestrahl traf Trilith in die linke Schulter. (Rudyn 3)
Es kam zu Handgreiflichkeiten mit Atlan, der die Aushändigung des Aktivators verlangte. Die GAHENTEPE erschien und zog Trilith und Pöör mit Traktorstrahlen an Bord. Das Diskusraumschiff beschleunigte und verschwand im Himmel über Rudyn – und mit ihm der Zellaktivator. (Rudyn 3)
Das Mädchen legte den Aktivator Lalia Bir an. Doch der Heilungsprozess kam nicht in Gang. Das Gerät erhitzte sich und ließ sich nicht mehr von Lalias Brust lösen. Die Hitze nahm zu, sodass die Haut Blasen warf. Der Medoroboter schnitt den eingesunkenen Aktivator aus der Haut. Mit einem Schrei starb Lalia Bir. (Rudyn 3)
Die junge Frau kehrte nach Fauron zurück, wo sie Lalia Bir beerdigte. (Illochim 3)
Illochim
Am 31. Mai 3103 landete die GAHENTEPE direkt neben der ESHNAPUR auf Orgoch, wo sich Atlan und zwei Gatusain der Illochim befanden. Trilith Okt behauptete, die Illochim seien jene Unbekannten, denen sie ihre Existenz verdanke, angeblich wisse sie auch, wie Atlan von seiner Gatusain-Sucht befreit werden könne. Im Gegenzug solle der Arkonide ihr beide Artefakte aushändigen. Atlan willigte ein, ließ die Artefakte auf die GAHENTEPE bringen und begab sich ebenfalls auf dieses Schiff. (Illochim 2)
Von den Gatusain hatte sie aus den Speichern der GAHENTEPE erfahren. Dort fand sie Abbildungen und Teile technischer Zeichnungen der Sarkophage. (Illochim 3)
An Bord der GAHENTEPE machte Atlan eine Entziehungskur durch. Schmerzen und Halluzinationen begleiteten den Prozess. Nach einigen Tagen war der Lordadmiral wieder hergestellt. Trilith Okt wagte ein Experiment. Sie und Atlan brachten die beiden Gatusain mit den Rudimentärbewusstseinen in einem Lagerraum der GAHENTEPE zusammen. Neben Atlan reagierte auch die GAHENTEPE mit Schmerzen auf die Nähe der Muscheln. Trilith platzierte nun die beiden Sarkophage in unmittelbarer Nähe der biologischen Komponente des Diskusschiffes. (Illochim 3)
Mit der Platzierung der beiden Gatusain in der so genannten Gruft fügte Trilith der GAHENTEPE Schmerzen zu, was sich in Schluchzen, Schreien und Wehklagen äußerte. (Illochim 3)
Waheijathiu nahm über die Bordlautsprecher Kontakt zu Trilith Okt und Atlan auf. In den Speichern der GAHENTEPE hatte er Daten über den Planeten Shahimboba gefunden. (Illochim 3)
Der Flug nach Shahimboba wurde von der Psi-Kämpferin verzögert, um der GAHENTEPE die Möglichkeit zu geben, die Rudimentärbewusstseins Waheijathius und Gasuijamuos aus den Gatusain zu extrahieren und in zwei Sujadin zu transferieren. (Illochim 3)
Auf Shahimboba litt Trilith Okt sehr unter der Ausstrahlung des Arrachieda-Erzes. Sie hatte ständige Kopfschmerzen. Die Kämpferin, Atlan und die beiden Sujadin gelangten in die Residenz des Navigators Malotuffok. Dabei wurden sie von den Deubtars unter Sheena Deubtar unterstützt. (Illochim 3)
Beim Kampf mit dem Navigator wurde Trilith Okt arg zugesetzt. Schlussendlich konnte sie Atlan, selbst am Ende seiner Kräfte, dazu bringen, ihre Fähigkeit als Psi-Reflektorin gegen Malotuffok einzusetzen. Der Navigator verlor den Kampf. Mit seinen letzten Worten wies er Trilith Okt darauf hin, die »Suche« fortzusetzen und nach den Letzten der Hohrugk zu suchen. Nach diesen geheimnisvollen Anweisungen starb Malotuffok. (Illochim 3)
Trilith Okt brachte Atlan mit der GAHENTEPE an die Peripherie des Solsystems, wo er von einem Schiff abgeholt und nach Terra zu Homer G. Adams gebracht wurde. Zuvor vereinbarten die beiden Gefährten ein Treffen am 1. Juli 3104 auf Ertrus. (Illochim 3)
Quellen
Rudyn 1, Rudyn 2, Rudyn 3, Illochim 2, Illochim 3, Marasin 1
