Utik
Der Planet Utik ist die Heimatwelt der kolonialarkonidischen Utiker.
| Astrophysikalische Daten: Utik | |
|---|---|
| Sonnensystem: | Utik |
| Galaxie: | Milchstraße |
| Entfernung zum Solsystem: | 33.974 Lichtjahre |
| Monde: | 0 |
| Schwerkraft: | 0,92 g |
| Atmosphäre: | erdähnlich |
| Bekannte Völker | |
| Utiker | |
Übersicht
Utik ist der zweite von vier Planeten einer gleichnamigen weißen Sonne der Spektralklasse A. Er ist bewohnbar und erdähnlich. Das System liegt an den Grenzen des Sternhaufens M 13. Die Entfernung nach Arkon beträgt nur 36 Lichtjahre.
Die Kontinente des Planeten sind dicht besiedelt. Die Utiker leben von Landwirtschaft, einer kleinen Industrie und Tourismus. Die lokale Währung ist der Lodik. Das Tauschverhältnis von Solar zu Lodik beträgt etwa eins zu elf. Die Preise in den Städten sind moderat für terranische Verhältnisse.
Die planetare Hauptstadt Massennock liegt südlich eines hohen Gebirgsstocks, dessen Vorberge sich bereits am Horizont abzeichnen. Nördlich des Gebirges breitet sich eine große Wüste aus, die sich bis an die gegenüberliegende Küste zieht. Sie besteht aus Sand, eingetrockneten Flußbetten und kahlen Bergen.
30 Kilometer außerhalb von Massenock liegt der größte der wenigen Raumhäfen des Planeten. Die zweitwichtigste Stadt ist Rallathik.
Geschichte
Der Planet wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt von arkonidischen Siedlern kolonisiert.
Anfang des 22. Jahrhunderts gehörte der Planet fest zum Großen Imperium. Die Utiker betrieben selbst keine Raumfahrt. Ein Großteil des Handels wurde mit den Springern abgeschlossen, aber auch eine terranische Handelsmission bestand in Massennock.
Als im Frühjahr 2103 die Gefährlichkeit des Likörs Liquitiv bekannt wurde, untersagten die Behörden den Verkauf. Die Droge war lediglich in begrenztem Maße nach Utik gekommen, so dass es nur wenige Abhängige zu verzeichnen gab. Diese Süchtigen wurden daraufhin interniert.
Im Sommer 2103 spielte sich ein von ES eingefädeltes Drama ab. Dem lokalen Hohepriester des Báalol-Kults, Kalál, wurde ein manipulierter Zellaktivator zum Verhängnis. Die lokale Bevölkerung sah ihn als eine Wunderblume. Im Umkreis von 25 Kilometern um seinen Standorten verfielen alle Personen diesem Wahn und drängten darauf die Blume zu sehen und zu gießen. Kalál musste sich im Báalol-Tempel verschanzen. Dies zog jedoch eine enorme Aufmerksamkeit auf den Báalol-Tempel. Die anderen Priester informierten den Hohen Báalol über diese für den Kult, der die Öffentlichkeit scheute, gefährliche Situation. Dem folgenden Todesurteil der Priester-Konklave konnte sich Kalál aufgrund seiner gesteigerten Fähigkeiten entziehen, doch wurde er schließlich von Agenten der Abteilung III gestoppt. Dabei wurde er in Notwehr erschossen. Während dieser Krise war Utik kurzzeitig von einer Blockadeflotte der Arkoniden isoliert worden.