Zeitspeer
Der Zeitspeer - auch Ährenspindel, Mächtige Garbe, langer Gang, Jahrmillionengang oder Jahrmillionentunnel genannt - wird durch die 20 Zeitkörnern gebildet, die im Jahr 297.388 v. Chr. aus dem PARALOX-ARSENAL entstanden. Damals wurde das ARSENAL in 20 Teile fragmentiert, die durch den Sicherheitsmechanismus räumlich und durch den Zeitumformer auch zeitlich versetzt wurden.
Allgemeines
Wohin die Zeitkörner im Einzelnen versetzt wurden, ist nicht bekannt, allerdings ist davon auszugehen, dass die meisten von ihnen in die Galaxie Anthuresta versetzt wurden. Zeitlich wurden die Zeitkörner in verschiedene Zeiten zwischen 300.000 v. Chr. und 10 Millionen v. Chr. versetzt. Dabei entstanden sogenannte Nullfeldblasen, die die Zeitkörner in der jeweiligen Zeit festhielten. Die Zeitkörner waren außen von einem Temporalmantel umgeben, der die Gebilde in ein Mikrouniversum mit eigenen Gesetzen entrückt. Die Psi-Materie, die den einzelnen Fragmenten des PARALOX-ARSENAL aufgeprägt war, haftete nun den einzelnen Zeitkörnern an.
Von außen waren die Zeitkörner nur über Zeittüren zu erreichen, Untereinander waren sie durch eine Art Nabelschnur, den sogenannten Jahrmillionengang verbunden. Der Jahrmillionengang präsentierte sich als unendlich langer, im Wesentlichen gradlinig verlaufender Gang von weißer Farbe, dessen Wände mit einer Art Watte bedeckt waren. Lebewesen konnten diesen Gang passieren, allerdings versagte in ihm höhere Technik, sodass man ihn nur zu Fuß durchwandern konnte. Bei einem solchen Fußmarsch dauerte die Wanderschaft zwischen zwei Zeitkörnern in etwa so lange, wie die Zeitkörner zeitlich voneinander versetzt waren. Da man davon ausgehen kann, dass der mittlere zeitliche Versatz zwischen zwei Zeitkörner etwa 500.000 Jahre betrug (laut Duleymon der Siebenundsechzigsten variierte die Gehzeit zwischen zwei Zeitkörnern zwischen 300.000 und drei Millionen Jahren (PR 2592, S. 36)), war es einem sterblichen Wesen nicht möglich, diese Strecke zurückzulegen. Allerdings sendete der Gang Vitalimpulse aus, die wiederum nur von Wesen verwertet werden konnten, die einen Zellaktivator oder etwas Ähnliches besaßen.
Bei der Entstehung des Zeitspeers und dem Erscheinen der Zeitkörner an ihrem jeweiligen Zielort und ihrer jeweiligen Zeit kam es zu mächtigen Explosionen. Eine der heftigsten bekannten Explosionen ereignete sich im Jahre 10 Millionen v. Chr. in Anthuresta, wodurch die sogenannte Schneise entstand. Die Explosionen sorgten auch dafür, dass Materie, die sich in der Nähe des Entstehungsortes des jeweiligen Zeitkorns befand, in dessen Inneres gerissen wurde. So entstand im Inneren der Zeitkörner eine sogenannte Kruste. Auch Lebewesen, die sich zum Beispiel in Raumschiffen in der Nähe der Entstehungsorte befanden, wurden in das Innere gerissen und bildeten damit die Bevölkerung der jeweiligen Kruste.
Die Ausdehnung der Kruste variierte von Zeitkorn zu Zeitkorn. Möglicherweise hing die Abmessung der Kruste von der Menge an Materie ab, die bei der Entstehung des Zeitkorn in dessen Inneres gerissen wurde.
Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Begriffe für die Zeitkörner und den Zeitspeer entwickelt, die aber im Wesentlichen dieselbe Bedeutung haben:
- Die Zeitkörner wurden auch Lebenskörner genannt. Die planetenartige Oberfläche, die sich innerhalb der einzelnen Zeitkörner gebildet hatte und die in ihrer Ausdehnung von Zeitkorn zu Zeitkorn variierte, wurde als Kruste bezeichnet.
- Der Zeitspeer wurde auch Ährenspindel oder Mächtige Garbe genannt. Die Nabelschnur, die die einzelnen Zeitkörner miteinander verband und die wie ein nicht enden wollender weißer Gang mit weichen, wie Watte wirkenden Wänden wirkt, wurde auch der lange Gang, Jahrmillionengang oder Jahrmillionentunnel genannt.
Die Zeitkörner im Einzelnen
- Anmerkung: Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau der einzelnen Zeitkörner. Es beschreibt in Teilen aber auch einzelne Abschnitte der Jahrmillionen dauernden Reise Julian Tifflors durch den Zeitspeer. Die zugrunde liegende Rahmenhandlung ist dem Kapitel Geschichte zu entnehmen.
1. Zeitkorn
Die Kruste des 1. Zeitkorns entsprach einer Agrarlandschaft mit Plantagen. Eine Vielzahl von Völkern war hier ansässig. Hier traf Julian Tifflor auf die kleinwüchsigen humanoiden Wesen Krepsh und Velrit, die ihn in eine KyBaracke zur Kybernetikerin Urga Chremtaka brachten. Unter dem Vorwand, Tifflors defekten Zellaktivator reparieren zu wollen, löste diese den Impuls erst aus, der Tifflors Zellaktivator in der Zukunft beschädigte. Damit wollte sie erreichen, dass Tifflor die Aufgabe, den Zeitspeer entlangzuwandern, nicht ablehnen konnte. Kurz darauf traf Tifflor auf die Herrscherin dieser Kruste, die Vatrox Duleymon die Siebenundsechzigste. Sie residierte in einem abgestürzten Schlachtlicht und beauftragte Tifflor, alle Zeitkörner des Zeitspeers aufzusuchen, die dort verborgenen Perianth-Schlüssel zu bergen und in das erste Zeitkorn zurückzubringen. Duleymon wollte damit den kompletten Zeitspeer kontrollieren und so das PARALOX-ARSENAL in eine Relativgegenwart zurückbringen und dem Volk der Vatrox zurückgeben.
2. Zeitkorn
Die Kruste des 2. Zeitkorns bestand aus einer Wüstenlandschaft, die von Skulpturen aus Spinnweben bedeckt war. Der Perianth-Schlüssel dieses Zeitkorns befand sich ein einer Stadt aus Spinnweben, genauer an der Spitze eines Turms mit Spinnweben. Einst war diese Kruste von Spinnenwesen bewohnt gewesen, die sich aber im Laufe der Zeit gegenseitig ausgerottet hatten. (PR 2592, S. 47)
3. Zeitkorn
Die Kruste des 3. Zeitkorns bestand aus einer felsigen Landschaft, in der zwei verfeindete Parteien einen ewigen Krieg gegeneinander austrugen. Ziel dieses Krieges war die Eroberung eines havarierten und nahezu vollständig zerstörten Raumschiffs. In diesem Raumschiff vermuteten beide Parteien wertvolle Heiligtümer. Allerdings war keine der beiden Parteien jemals bis ins Innere vorgedrungen. Hier traf Julian Tifflor auf Divijut und verhalf dessen Partei zur Eroberung des Raumschiffs, wofür er im Gegenzug den Perianth-Schlüssel erhielt, der sich im Inneren des Raumschiffs befand. (PR 2592, S. 52)
4. Zeitkorn
Die Kruste des 4. Zeitkorns war winzig, hatte nur einen Durchmesser von etwa vier Metern und bestand somit nur aus einem einzigen, winzigen Raum. Hier traf Julian Tifflor auf Banifour Crumplei, den ehemaligen Orbiter des Ritters der Tiefe Cryel Des Laox. Banifour musste sich selbst töten, damit Tifflor an den Perianth-Schlüssel gelangen konnte, der sich im Inneren des Körpers des Orbiters befand. (PR 2592, S. 60)
5. Zeitkorn
Dieses Zeitkorn wurde von einem einzigen, metallischen, Maschinenwesen bewohnt, das sich NullEins oder EinsNull nannte. Dieses Wesen war auf der Suche nach seinem Schöpfer, seinem Gott. Es versprach, Julian Tifflor den Perianth-Schlüssel zu geben, wenn er ihm half, einen Teil seiner selbst in das nächste Zeitkorn zu transportierte, da er hoffte, dort Gott zu finden und ihn zu töten. Da Tifflor befürchtete, dass das Maschinenwesen in nächsten Zeitkorn große Verwüstungen anrichten würde, wandte er einen Trick an, drehte irgendwann auf dem Weg zum nächsten Zeitkorn um und brachte das Wesen in sein eigenes Zeitkorn zurück. Das Wesen bemerke die Täuschung nicht und übergab Tifflor den Schlüssel. (PR 2593, S. 7)
6. Zeitkorn
Die Kruste dieses Zeitkorns wurde von einer pflanzlichen Zivilisation aus wandernden Lianenwesen bevölkert, die sich selbst als Caridis-Geschirre bezeichneten. (PR 2593, S. 10)
7. Zeitkorn
Auf dieser Zeitkorn-Kruste lebte eine Symbiontengesellschaft. Der Symbiont, der doppelt so groß war wie sein Wirt, ließ sich von diesem durch die Gegend tragen. Die Gesellschaft war von Stillstand und geistiger Trägheit geprägt. (PR 2593, S. 11)
8. Zeitkorn
In diesem Zeitkorn war die Kruste ganz von Eis bedeckt. Es gab breitbeinige Säugetiere und Vögel, aber Tifflor konnte hier keine intelligente Zivilisation feststellen. (PR 2593, S. 13)
9. Zeitkorn
Das Zentrum diese Kruste war nahezu komplett von einem See bedeckt, der aus einer Flüssigkeit bestand, die in etwa die Viskosität von Glycerin hatte. Um auf die andere Seite der Kruste zu gelangen, musste man diesen See überqueren, der von allerlei räuberischen Meeresbewohnern bevölkert wurde, von denen medusenartige Räuber die größte Population darstellten. (PR 2593, S. 14)
10. Zeitkorn
Dieses Zeitkorn wurde von friedlichen Wesen mit Tentakelarmen bevölkert, die im Aussehen an Vogelscheuchen erinnerten. (PR 2593, S. 23)
11. Zeitkorn
Die Kruste dieses Zeitkorns wurde von einem Volk von 40 Zentimeter großen Gnomen bewohnt, die sich selber als Triunden bezeichneten. Hauptzeitvertreib dieser Triunden war das Glücksspiel mit Würfeln. (PR 2593, S. 27)
12. Zeitkorn
Die Kruste dieses Zeitkorns wurde von fast sechs Meter großen Riesen bewohnt, deren Biologie sieben verschiedene Gemütszustände kannte. Jeden Tag durchliefen diese Wesen nacheinander diese Gemütszustände, von in sich gekehrter Philosophie über Aggression bis hin zu zügellosen Paarungsverhalten. (PR 2593, S. 27)
13. Zeitkorn
Diese Kruste war eine von Morast und Schlamm bedeckte Welt, die von Nachkommen der Ayindi bewohnt wurde. Um die Zeit in dem Zeitkorn zu überdauern, fertigen sie immer wieder Klone von sich an. Sie hatten das Land in drei Teile aufgeteilt, und die drei Teile der Ayindi-Bevölkerung führten permanent Krieg gegeneinander. Dies taten sie zu Zeitvertreib, denn die lange Zeit im Zeitkorn hatte sie wahnsinnig gemacht. (PR 2593, S. 28)
14. Zeitkorn
Diese Kruste wurde von stempelartigen Steingebilden dominiert. An den Spitzen dieser Felsen hatte das Volk der Kaituryx, einem friedliebenden Vogelvolk, seine Nester. Bedroht wurden die Kaituryx von einem reptiloiden, einem humanoiden und einem Volk von eineinhalb Meter großen Erdmännchen. (PR 2593, S. 31)
15. Zeitkorn
Diese Welt war komplett mit Eis und Schnee bedeckt. Sechs Meter lange, asselartige Geschöpfe trieben Tunnelsysteme tief durch das Eis, um an Blasen heißer Luft heranzukommen, die durch vulkanische Aktivitäten entstehen. Die Zivilisation dieser Geschöpfe wurde allerdings bedroht, da die vulkanische Aktivität und somit die Entstehung der Heißluftblasen in den nächsten fünf bis sechs Jahrtausenden zu erlöschen droht. (PR 2593, S. 31)
16. Zeitkorn
Dieses Zeitkorn wurde von einer Roboterzivilisation sowie einem Volk bewohnt, dass aussah wie terranische Grizzlybären. Regent dieses Zeitkorns war der Roboter Safri-16. Da in diesem Zeitkorn permanent Frieden herrschte, war der leicht sadistische Safri-16 gelangweilt, allerdings verbot ihm seine Moral, Unfrieden zu stiften. Um sich die Zeit zu vertreiben, experimentierte Safri-16 mit den Zeitfenstern, die ihm durch die Temporale Hülle des Zeitspeers einen Blick auf die nähere Umgebung in der relativen Gegenwart des Zeitkorns erlaubten. Mithilfe der bereits eingesammelten Perianth-Schlüssel ermöglichte es Julian Tifflor Safri-16, eine Zeittür zu öffnen, sodass dieser das Zeitkorn verlassen konnte. Bei dieser Gelegenheit gab Tifflor Safri-16 sein Tagebuch, das sogenannte Fährtenbuch mit, das danach auf unbekannte Art und Weise zu Duleymon der Siebenundsechzigsten ins erste Zeitkorn gelangte. (PR 2593, S. 37)
17. Zeitkorn
Dieses Zeitkorn war leer, es enthielt weder eine Kruste noch enthielt es die Psi-Materie, die es als der zwanzigste Teil des ursprünglichen PARALOX-ARSENALS eigentlich enthalten sollte. Allerdings war auch hier ein Perianth-Schlüssel zu finden. (PR 2593, S. 42)
18. Zeitkorn
Die Kruste dieses Zeitkorns bestand aus einer paradiesischen Seenlandschaft mit ornamentalen Gärten, in denen große Pagoden standen. Sehr verschiedenartige Wesen bevölkerten diese Kruste. Die Kruste hatte die Ausdehnung eines kleinen Planeten. Hier traf Tifflor auf den Anthurianer Banlaroguel. (PR 2593, S. 43)
19. Zeitkorn
Von diesem Zeitkorn sah Tifflor nur eine weiße, wattierte Galerie, in der sich Zeitfenster befanden. Danach teletemporierte ihn Banlaroguel weiter ins zwanzigste Zeitkorn. (PR 2593, S. 43)
20. Zeitkorn
Dieses Zeitkorn war eine Wasserwelt, in der der Anthurianer Banlaroguel lebte. Hier erfuhr Tifflor, wie Banlaroguel versucht hatte, die Anthurianer vor ihrer Ausrottung durch die Vatrox zu bewahren. Dabei hatte er unter anderem den Anthurianer Fogudare in den Wahnsinn getrieben. Mithilfe der von Tifflor gesammelten Perianth-Schlüssel plante er nun, in eine Zeit vor der Ausrottung der Anthurianer durch die Vatrox zurückzukehren, diesen Akt zu verhindern und dadurch die Vergangenheit zu ändern, sodass die Vatrox nie damit begonnen hätten, das PARALOX-ARSENAL anzusammeln, wodurch auch der Zeitspeer nie entstanden wäre. Dazu versetzte er Tifflor zurück in das erste Zeitkorn, damit dieser den letzten Schlüssel von Duleymon der Siebenundsechzigsten holen konnte. Tifflor allerdings gelang es, Banlaroguels Plan zu vereiteln. (PR 2593, S. 45)
Geschichte
Auf der Suche nach dem PARALOX-ARSENAL stießen Perry Rhodan und seine Begleiter an Bord der MIKRU-JON mehr durch Zufall auf einen Mond, von dem eine verdächtige Strahlung ausging. In einem im Orbit um den Mond treibenden Gesteinsbrocken fanden sie eine Kugel, in deren Inneren sie auf den vermissten und für tot gehaltenen Lotho Keraete stießen. (PR 2590)
Lotho Keraete erzählte Perry Rhodan und seinen Begleitern, wie er von ES beauftragt worden war, in die Vergangenheit zu reisen, um der Spur des verschwundenen PARALOX-ARSENALS zu folgen. Er erreichte das Jahr 297.388 v. Chr. und den Handelsstern TAQARAN, an dem die Vatrox am Ende der Dritten Hyperdepression das PARALOX-ARSENAL befestigt hatten. TAQARAN war am Ende der Dritten Hyperdepression wie alle Höfe des Polyport-Netzes in eine Hyperraumblase ausgelagert worden, wurde aber ungefähr um 2.2 Millionen v. Chr. durch den im Universum umherirrende Frostrubin in den Normalraum zurückgeschleudert. Das PARALOX-ARSENAL verblieb in einer separaten Hyperraumblase, die über eine Nabelschnur mit dem Handelsstern verbunden war. (PR 2591)
Beim Versuch, das ARSENAL gegen die Entität VATROX-VAMU zu verteidigen, wanderte Keraete an der Nabelschnur entlang bis in die Hyperraumblase, wobei die Entität ihm folgte. Es gelang Keraete mit Mühe, VATROX-VAMU vom ARSENAL fernzuhalten, doch als er bzw. sein Sicherheitsmodul TiefenEins den Zeitumformer, den er für seine Zeitreise genutzt hatte, einschaltete, um in die Relativgegenwart zurückzukehren, löste er damit ungewollt die Katastrophe aus: die Sicherheitsschaltung der Vatrox, die das PARALOX-ARSENAL in 20 Teile fragmentieren und räumlich versetzten sollte, reagierte mit dem Zeitumformer, und die 20 Teile wurden nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich versetzt, wodurch der Zeitspeer mit den 20 Zeitkörnern entstand. Das erste Zeitkorn entstand in einer Nullfeldblase, die sich zeitlich etwa im Jahr 300.000 v. Chr. befand. Das letzte Zeitkorn wurde in der Zeit bis in das Jahr 10 Millionen v. Chr. und räumlich nach Anthuresta versetzt. Die Ankunft in Anthuresta löste eine gewaltige Explosion aus, wodurch die sogenannte Schneise entstand. (PR 2591)
Mithilfe von Lotho Keraetes Zeitumformer gelang es Perry Rhodan und seinen Begleitern, eine Verbindung, eine sogenannte Zeittür, zum ersten der Zeitkörner des PARALOX-ARSENALS herzustellen. Aus nicht näher bekannten Gründen war es Julian Tifflor, der als einziger berechtigt war, diese Verbindung zu nutzen und in das erste Zeitkorn zu gelangen. Dort angekommen traf er auf die weibliche Vatrox Duleymon die Siebenundsechzigste, die ihn beauftragte, den Zeitspeer entlang zu wandern und in den einzelnen Zeitkörnern die 20 Perianth-Schlüssel einzusammeln. Da im Zeitspeer höhere Technik versagte, war Tifflor gezwungen, die Strecke zu Fuß zurückzulegen. Dafür benötigte er mehrere Millionen Jahre. (PR 2592) Im 18. Zeitkorn angekommen begegnete er dem Anthurianer Banlaroguel, der ihm half, schnell an die Schlüssel des 19. und 20. Zeitkorns zu gelangen und ebenso schnell in das 1. Zeitkorn zurückzukehren. Nachdem Tifflor Duleymon der Siebenundsechzigsten auch den Schlüssel dieses Zeitkorns abgenommen hatte, kehrte er in das Jahr 1463 NGZ zurück. Für Tifflor waren mehrere Millionen Jahre vergangen, für Perry Rhodan und sein Team nur wenige Stunden. Mithilfe der Perianth-Schlüssel konnte die in den Zeitkörner abgelagerte Psi-Materie in das Jahr 1463 NGZ geholt werden, wo sie sich wieder zum PARALOX-ARSENAL, einem 1088 Kilometer durchmessenden Objekt aus 675 Millionen Kubikkilometern reiner Psi-Materie, verbanden. Der Zeitspeer mit den Zeitkörnern blieb bei dieser Aktion aller Wahrscheinlichkeit nach bestehen. (PR 2593)