Zuunimalkhahen

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Als Quellfürst war Zuunimalkhahen der Monarch der Propteren.

Erscheinungsbild

Der im Wasser lebende und einem terranischen Kraken ähnelnde Proptere entsprach dem Allgemeinbild seines Volkes.

Charakterisierung

Er zog es vor, die Augen vor dem Elend der Welt zu verschließen.

Geschichte

Zuunimalkhahen war in großer Sorge um den Wasserprinzen Mahaagh. Sein einziger, erst wenige Tage alter Nachkomme befand sich schwer erkrankt in der Spezialklinik Aquarium. In dieser Situation erschien am 19. Januar 1290 NGZ im Propter-System eine Flotte aus 3400 halbwracken Raumschiffen mit millionen setchenischen Flüchtlingen an Bord.

Trotz der verzweifelten Lage an Bord der Schiffe war Zuunimalkhahen nicht bereit, der Bitte um Hilfe nachzukommen. Seit die Propteren 30 Jahre zuvor von einer Dscherro-Horde überfallen wurden, waren sie nicht mehr bereit, Fremde auf ihrem Planeten zu dulden. Als die Flotte trotz einer Aufforderung zur sofortigen Umkehr Kurs auf Propter nahm, befahl der Quellfürst, sie unter Beschuss zu nehmen. Überraschend setzte sich dann jedoch die GLIMMER, die Raumyacht des Bebenforschers Eismer Störmengord, ohne aktivierte Schutzschirme vor die sich weiterhin nähernden Schiffe. Zuunimalkhahen nahm es widerwillig zur Kenntnis, denn sein Respekt vor der Gilde der Bebenforscher war so groß, dass er den Angriff einstellen ließ. Die Setchenen schwenkten daraufhin in einen Orbit um den Planeten ein. Dann setzte sich jedoch ein völlig Fremder, der sich Perry Rhodan nannte, von der GLIMMER aus mit ihm in Verbindung und bedrängte ihn, sich der Flüchtlinge anzunehmen. Eigentlich waren seine Zweifel nicht beseitigt, aber der Terraner beeindruckte ihn sehr. So gab er schließlich die Erlaubnis, dass die Flotte auf einer unbewohnten Insel im Eismeer nahe des Nordpols niedergehen durfte.

Die folgenden Landemanöver der maroden Schiffe führten jedoch zu schweren Verwüstungen. Die Stadt Jamigotuuba wurde in weiten Bereichen zerstört. Der Quellfürst sah sich in seiner Einstellung bestätigt und ließ erneut DRYTORN-B-Raketen aufsteigen, um weiteres Unheil zu verhindern. Für die Setchenen begann nun allerdings ein harter Überlebenskampf. Ohne ausreichende Energie- und Lebensmittelvorräte waren sie den harten Umweltbedingungen ausgeliefert. Als nach fünf Tagen abzusehen war, dass die Setchenen auf dieser Insel nicht überleben konnten, mischte sich erneut Perry Rhodan ein.

Der erschien persönlich in Zuunimalkhahens Residenz und versuchte erneut, ihn von der notwendigen Hilfeleistung zu überzeugen. Doch der Proptere war voller Trauer über seinen gerade erst verstorbenen Nachkommen. So wehrte er sich auch nicht, als Rhodan ihn mit zu der Eismeerinsel nahm. Aber selbst die direkte Konfrontation mit der allgegenwärtigen Not konnte Zuunimalkhahens Überzeugung zunächst nicht ändern. Om Verhaybb, die Kommandantin der Setchenen-Flotte, erzählte ihm jedoch von ihrer derzeitigen Schwangerschaft und dass dieses Kind nun keine Zukunft mehr habe. Derart an sein persönliches Schicksal erinnert gab der Quellfürst schließlich nach. Er erlaubte den Setchenen die Umsiedlung in wärmere Bereiche des Planeten und sagte auch die Bereitstellung von Hilfsgütern zu. Als Ausgleich forderte er jedoch 15 der setchenischen DRYTORN-B-Raketen.

Quelle

PR 1908

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