Zyklopen (Präbios)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit den Zyklopen, die von den Takerern gezüchtet wurden. Für weitere Bedeutungen, siehe: Zyklopen.

Die Zyklopen waren das Ergebnis genetischer Zuchtexperimente der Takerer auf der Erde etwa 200.000 v. Chr.

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Heft: PR 426
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Sie waren durchschnittlich zehn Meter groß und hatten eine schwarze bis dunkelbraune Körperbehaarung. Das Gesicht war nur grob modelliert und wurde von einem einzelnen großen, roten Auge auf der niedrigen Stirn dominiert.

Ihre Konstitution war außerordentlich robust: sie konnten nur mit einem direkten Treffer ins Herz getötet werden. (PR 437)

Charakterisierung

Zyklopen besaßen aufgrund ihres winzigen Gehirns nur eine rudimentäre Intelligenz und primitive Instinkte. Sie waren nicht in der Lage, aus eigenem Entschluss zielgerichtet zu handeln; jedoch konnten Zentauren sie innerhalb gewisser Grenzen führen.

Ein Rätsel blieben die von ihnen sinnlos aufgetürmten Steinhügel, von den Terranern Zyklopenhügel genannt. Zyklopen waren weder imstande, Behausungen zu errichten, und erst recht keine Kultstätten. Dennoch trieben sie sich häufig im nahen Umkreis um die von ihnen aufgeschichteten Steinhügel herum. (PR 437)

Geschichte

Die Takerer betrieben auf dem von ihnen Lemu genannten Kontinent, der später als Lemuria bekannt werden sollte, gentechnologische Zuchtexperimente. Das Projekt lief unter der Bezeichnung »Unternehmen Tranat-System«. Ziel war es, eine ganze Rasse brauchbarer Pedopole als Gastkörper zu erschaffen, die ein Optimum für eine Pedotransferierung darstellten. Diese sollten auf Planeten des cappinschen Herrschaftsbereiches verteilt werden, um mit ihrer Hilfe alle Cappin-Völker zu unterwerfen.

Die Zyklopen wurden wie die Zentauren, Pseudo-Neandertaler und Argazaten gezüchtet, um einen besonderen Evolutionsdruck auf die Erste Menschheit – die Lemurer – auszuüben. Diese fassten ihre verschiedenen von den Takerern gezüchteten Gegner unter den Oberbegriff Konos zusammen.

Da die Konos nur unter dem Einfluss der Sextadimstrahlung der Blauen Türme auf der Halbinsel Genetika fruchtbar waren, blieben sie vermutlich auf Lemuria beschränkt.

Die takerische Schaltstation auf der Insel Genetika wurde im Jahre 52.288 v. Chr. durch Alaska Saedelaere und Lord Zwiebus zerstört.

Anmerkung: Ob die Zyklopen ausstarben oder möglicherweise auch ohne Sextadimstrahlung fortpflanzungsfähig waren, ist nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass ihr Erscheinungsbild im kollektiven Gedächtnis der ersten und der zweiten Menschheit weiterlebte und so Eingang in die Sagenwelt fand.

Quellen

PR 425, PR 426, PR 429, PR 437, PR 438