ANANSI

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ANANSI war ein hochentwickelter Rechner, der als Zentralcomputer der RAS TSCHUBAI eingesetzt wurde.

Aufbau

Der Rechner hatte die Form einer acht Meter durchmessenden Kugel aus transparentem Material. Das Innere war von unzähligen feinen Fäden wie von Spinnweben durchzogen, an denen Millionen von in allen Farben blitzenden, diamantartigen Tropfen hafteten. Inmitten dieses Gewebes saß eine Gestalt, die einem vier- bis fünfjährigen terranischen Mädchen mit leicht bläulich schimmernder, gläsern wirkender Haut glich, das aus großen Augen neugierig in die Welt schaute. Dieses »Kind« reagierte und sprach wie ein echter Mensch. Es schien eine stark ausgeprägte, möglicherweise etwas naive Persönlichkeit zu besitzen. Wer mit ihr zu tun hatte, betrachtete ANANSI unwillkürlich nicht als Maschine, sondern als Person. ANANSI leitete jedes Gespräch mit der Frage »Wie geht es dir?« ein.

In ANANSI kam terranische, siganesische, swoonsche, ferronische und posbische Spitzentechnik zum Einsatz. Sie verfügte wie ein Posbi über lebendes Plasma in einem Bioponblock mit Hypertoyktischer Verzahnung. (PR 2745) Im Zentrum des Kugelkörpers befand sich eine 70 cm durchmessende Sphäre mit dem Lebenserhaltungssystem für das lebende Plasma. Hierbei handelte es sich um 180.000 cm2 einer bionisch vernetzten egobioplasmatischen Komponente. Sie bildete ein neuronales Netz mit hochregenerativen Binnenstrukturen. (PR 2753 – Kommentar)

Die eigentliche Rechnertechnik befand sich außerhalb des Standarduniversums. (PR 2745) Im Gegensatz zu Syntroniken wurde hierfür kein Inertfeldgenerator eingesetzt. Stattdessen erzeugte ein Hawk-V unter Nutzung des Conchal-Prinzips eine selbststabilisierende Halbraumblase, in die ANANSIS Rechnertechnik eingelagert war und für deren Aufrechterhaltung keine weitere Energiezufuhr erforderlich war. (PR 2754 – Kommentar) ANANSI wurde deshalb als Syntronik auf Halbraumbasis – als Semitronik – bezeichnet. (PR 2750) Die in den Halbraum ausgelagerte Rechnertechnik war nicht festmateriell, sondern bestand aus miniaturisierten Hyperfeldern. Diese wurden von ebenfalls miniaturisierten Projektoren erzeugt, bei denen Howalkrit zum Einsatz kam. (PR 2753 – Kommentar)

Neben der bekannten konventionellen Interaktion über Symmunikator konnte der Rechner auch über eine SEMT-Haube mit einzelnen Personen in Verbindung treten und dabei auch auf Außenmissionen als virtuelle Persönlichkeit anwesend sein. (PR 2746)

Standort ANANSIS in der RAS TSCHUBAI war eine 28 x 28 x 10 m große Halle auf Etage 10-06 oberhalb der Hauptleitzentrale. (PR 2753 – Kommentar) ANANSI war mit dem autarken LPV der RAS TSCHUBAI sowie den Bordrechnern aller Beiboote vernetzt. (PR 2754 – Kommentar)

Geschichte

ANANSI wurde als Bestandteil des Projekts ZbV (wohinter sich der Bau des Raumschiffs RAS TSCHUBAI verbarg) im Jahre 1516 NGZ in einem besonders gesicherten Bereich der Posbi-Dunkelwelt Culsu gefertigt. Maßgeblich daran beteiligt waren die Terranerin Toja Zanabazar, die geistige Mutter von OTHERWISE, und der Ferrone Vetulon Culsander, einer der fähigsten Positroniker der Milchstraße. LFT-Chefwissenschaftlerin Sichu Dorksteiger nahm die fertig gestellte Komponente ANANSI am 13. Juni 1516 NGZ in Augenschein und veranlasste die Überführung in den Kreuzer GLASTONBURY, der zum Werftplaneten Talos im Hephaistos-System weiterflog. (PR 2745)

Dort bat ANANSI darum, einen Besuch auf dem Planeten miterleben zu dürfen. Dies wurde ihr mit der SEMT-Technik ermöglicht. »Gegenstation« war der Kamashite Shalva Galaktion Shengelaia. Er trug ANANSI quasi auf seiner »mentalen Veranda« mit, wobei er weiter mit dem Rechner sprechen konnte. (PR 2746)

Als Zentralrechner der RAS TSCHUBAI übernahm ANANSI zusammen mit dem unter einer SERT-Haube sitzenden Chefpiloten Tauro Lacobacci die Steuerung des gesamten Schiffes, sobald der Hypertrans-Progressor aktiviert wurde, denn die gesamte restliche Mannschaft musste sich aufgrund der Begleiterscheinungen dieser Variante des Überlichtfluges in Suspensions-Alkoven begeben und war somit nicht handlungsfähig. (PR 2750)

Am 21. November 1551 NGZ wurde ANANSI von der Journalistin Shari Myre für ihre Reportage Nacht der 100 interviewt. Zugleich sorgte die Semitronik dafür, dass die Gäonin nicht auf Gi Barr trifft, dessen Anwesenheit an Bord der RAS TSCHUBAI vorerst geheim bleiben sollte. (PR 2939) Am nächsten Tag unterstützte sie die Suche nach den Ursachen der Manipulation der Geschütze der RAS TSCHUBAI während des Gefechtes mit den Einheiten der gäonischen Putschisten. (PR 2940)

Im Dezember 1551 NGZ geriet die Semitronik durch die Manipulation von Iava zeitweilig unter seinen Einfluss. Der Posbi versetzte den Seim mit den Sporen einer Pilzart, die den Plasmaanteil von ANANSI lahmlegten. Erst der Eingriff von Donn Yaradua beendete den Befall. (PR 2945, S. 44–47)

Am 23. Dezember wurde ANANSI erneut manipuliert – diesmal durch die Technologie der Enduun, die auf diesem Weg die Besatzung der RAS TSCHUBAI zum Besuch auf Kuurenduun bewegten. (PR 2946, S. 12–14) Nach der Auswertung der Daten zu diesem Vorfall wurde der Schutz der SHS verstärkt. (PR 2946, S. 59)

Ende März 1552 NGZ häuften sich kleinere Fehlfunktionen der Semitronik. Sichu Dorksteiger stellte fest, dass ein Teil ANANSIS erneut von Barong-Sporen befallen war. Perry Rhodan beschloss daraufhin Quinto-Center anzufliegen, da dort eine weitere Semitronik namens ODUN MANGKOMA existierte. Er erhoffte sich von ihr Hilfe bei der Heilung ANANSIS. Der Plan gelang und ANANSI wurde vollständig wiederhergestellt. (PR 2956)

Quelle