ATLANTIS (12. Jahrhundert NGZ)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit einem Raumschiff. Für weitere Bedeutungen, siehe: Atlantis.

Die ATLANTIS war ein Kugelraumer von 500 m Durchmesser und über viele Jahre das Raumschiff Atlans. Benannt war es nach dem untergegangenen Inselkontinent Atlantis.

Technische Daten

Die rein arkonidische Konstruktion war das einzige Exemplar der TENDER-Klasse und wurde auf der Orbanaschol-Werft gebaut.

In vollständig bestücktem Zustand glich der Schlachtkreuzer einer Kugel mit sechs überdimensionalen halbrunden Auswüchsen. In Äquatorhöhe waren vier rechteckige Metagrav-Blöcke angeordnet, die etwa zur Hälfte aus dem Rumpf ragten, um Platz für anderweitige Großanlagen zu schaffen. (Centauri 1)

Das Schiff besaß keinen Ringwulst. Der Rumpf wurde im Wabenverbund-Zellensystem aus beschussverdichteten rötlich blauen Ynkon-Legierungen aufgebaut und mit exotischen Keramik-Faserverbundstrukturen in vierschaliger Sandwich-Panzerbauweise verstärkt. Dadurch wurde die 30fache Festigkeit von Terkonit und ein Schmelzpunkt von rund 100.000 Grad Celsius erreicht. Teilweise war dieses Hybridmaterial mit metallischen und organischen Eigenschaften unempfindlich gegenüber Antimaterie. Wenn das Schiff in Verschlusszustand versetzt wurde, entstanden Tausende voneinander abgetrennter Einzelzellen. Laderäume wurden mit Formenergie-Luken verschlossen, die variabel gestaltet werden konnten. (Centauri 1)

Teleskop-Landestützen wurden durch Prallfelder ersetzt. Für Notfälle bei Ausfall dieser Energiefelder war der Rand der unteren Andockbucht vorgesehen. Dort wurde der Rumpf durch eine spezielle Stützstruktur und sechs zusätzliche Stabilisierungs-Segmente, die ausgeklappt werden konnten, verstärkt. (Centauri 1)

Die nachfolgenden Schiffe dieser Bauserie erhielten die Bezeichnung TERMON-Klasse.

Beiboote

In der Höhe des Schiffsäquators konnten vier 150-Meter-Großbeiboote angedockt werden, die zur Hälfte im Schiffsrumpf verschwanden. Bei ihnen handelte es sich um abgespeckte Versionen von Schweren Jagdkreuzern. An den Polen wurden je ein Leichter Kreuzer von 100 Metern Durchmesser verankert. Diese beiden Einheiten dienten als offensive Fernaufklärer. (Centauri 1)

Die externe Anordnung der Beiboote entsprach der Grundkonzeption für die arkonidische Raumflotte von 1145 NGZ bis 1300 NGZ. Die entsprechenden Schiffe der 800 m- und 1500 m-Klasse (ZHYM-RANTON-Klasse) folgten diesem Aufbau.

Bekannte Besatzungsmitglieder

Die Besatzungsstärke für die ATLANTIS und die Beiboote betrug 1000 Personen.

Bekannte Beiboote

Geschichte

Die ATLANTIS wurde in den Orbanaschol-Werften entwickelt und am 4. Juli 1170 NGZ in Dienst gestellt. (Centauri 1)

Unter Kommandantin Theta da Ariga nahm die ATLANTIS im Jahre 1200 NGZ an der Erforschung der Toten Zone teil.

Die ATLANTIS war bei der ersten Expedition zur Großen Leere dabei.

1209 NGZ gab Theta da Ariga das Kommando ab und ging in die arkonidische Politik. Ihr Nachfolger als Kommandant der ATLANTIS war Aktet Pfest.

Am 16. Februar 1225 NGZ wurde die ATLANTIS in der Orbanascholwerft auf Arkon II generalüberholt. Während in die AT-TOSOMA bereits ein neues Transitionstriebwerk eingebaut worden war, fehlte dieses noch bei der ATLANTIS. (Centauri 1)

Nach dem Start von Arkon II nahm die ATLANTIS Kurs auf Terra. Atlan wusste, dass im HQ-Hanse ein Krish'un aufbewahrt wurde. Trotz der Überwachung durch Hatash Brosh und Patricia Likeon gelang es dem Arkoniden, den im STALHOF befindlichen Krish'un, den Perry Rhodan während des Andromeda-Krieges dem Zeitagenten Frasbur abgenommen hatte, von NATHAN ausgehändigt zu erhalten. Gleich nach dem Anlegen des Umhangs kehrte er über eine Transmitterverbindung direkt an Bord der ATLANTIS zurück. (Centauri 1)

Das Schiff setzte Kurs auf Omega Centauri. Schon Lichtjahre vor dem Kugelsternhaufen arbeitete der Metagrav-Antrieb unregelmäßig. Hyperstürme machten einen Hyperfunkverkehr über größere Entfernungen unmöglich. Der Anflug wurde wegen auftretender Hyperphänomene, hervorgerufen durch die Hyperschwallfronten, die die Wahrnehmung der Besatzung beeinträchtigten, abgebrochen. (Centauri 1)

Die ATLANTIS zog sich in den Ortungsschutz einer Sonne zurück, die dem Kugelsternhaufen vorgelagert war und gewissermaßen eine ruhige Enklave darstellte. (Centauri 1)

Der Weiterflug wurde mit der AT-TOSOMA durchgeführt. Deren Besatzung setzte sich aus Vertretern aller möglichen Völker zusammen. (Centauri 1)

Zwei Tage nach dem Tod Li da Zoltrals wurden über einen von Kharba aus aktivierten Situationstransmitter einige Besatzungsmitglieder der AT-TOSOMA von Spezialisten der ATLANTIS ersetzt. Die ATLANTIS setzte Kurs auf Arkon. (Obsidian 1)

Die ATLANTIS erhielt am 5. Mai 1225 NGZ Besuch von der AMENSOON. Die Varganin Kythara und Atlan setzten per Transmitter auf die ATLANTIS über, in der der Arkonide von Aktet Pfest freudig begrüßt wurde. Die Bewusstseinstransferanlage hatte sich in der Stahlwelt aktiviert, obwohl das durch die Schäden gar nicht möglich war. Atlan und Kythara benutzten gleich wieder den Transmitter, um auf die Stahlwelt zu gelangen. Der aufheulende Systemalarm bewog Atlan und Kythara schnellstens auf die ATLANTIS zurückzukehren. Die Vergessene Positronik war am Rand des Sonnentransmitters materialisiert und nahm Kurs auf dessen Zentrum. Annäherungsversuche der ATLANTIS und von ihr ausgeschleusten Sonden scheiterten an einem von der Plattform ausgehenden Abstoßeffekt. Atlan ordnete einen Parallelflug in sicherem Abstand an. Kythara und Atlan unternahmen nun mit der AMENSOON den Versuch, die Plattform zu erreichen. (Lordrichter 1)

Darstellung

Risszeichnung: »Extraterrestrische Raumschiffe – ATLANTIS« (PR 1519) von Oliver Johanndrees

Quellen