Aktakul da Urengoll

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Aktakul da Urengoll (*2. Oktober 1212 NGZ auf Thargdhon, †29. Dezember 1425 NGZ auf Urengoll) war im 14. Jahrhundert NGZ Ka'Marentis des Kristallimperiums.

Erscheinungsbild

Der nur 1,65 m große Kolonialarkonide hatte eine gedrungene, fast quadratische Gestalt mit auffälliger Tonnenbrust, beachtliche Körperkräfte, eine ausgeprägte Hakennase, buschige, schlohweiße Augenbrauen, war ansonsten haarlos und hatte stechend rote Augen. Auf seiner rechten Schläfenseite trug er seit seiner Zeit als 2. Wissenschaftler des Kristallimperiums das Zeichen der SENTENZA, einen tätowierten daumengroßen Raubvogel in blau lumineszierender Farbe.

Charakterisierung

Mit Gaumarol da Bostich verband ihn eine sehr enge Freundschaft, trotz der unterschiedlichen Stellungen. Zusammen wuchsen sie auf Bak Jimbany auf, wo Aktakuls Vater Thantan in der Leibgarde der Bostichs war und seine Mutter Zofe. Sie verstanden sich ohne viele Worte; dass Aktakul seinem Freund einmal das Leben rettete, festigte die Freundschaft noch mehr. Um seine kolonialarkonidische Herkunft vergessen zu lassen, war Aktakul in seiner Einstellung und Gesinnung arkonidischer als viele Arkoniden. Sein Interesse galt ausschließlich der Wissenschaft, doch seine Abstammung behinderte seine Karriere.

Geschichte

Aktakul wurde am 2. Oktober 1212 NGZ auf Thargdhon, dem ersten von drei Planeten der Sonne Thargs Stern, in Cerkol (M 92) geboren, nur 28 Lichtjahre entfernt von Bak Jimbany. Seine Familie hatte seit Generationen dem Khasurn Bostich gedient.

Ab dem Jahre 1228 NGZ begann Aktakul mit seinem Studium auf Arkon II im Fach Hyperphysik. Als Assistent arbeitete er in den Forschungsabteilungen der Orbanaschol-Werft. Knebelverträge machten Aktakuls Erfindungen automatisch zu Orbanaschol-Patenten.

Erst im Jahre 1230 NGZ traf er wieder mit Bostich zusammen. Dieser sorgte dafür, dass Aktakul mit ihm die ARK SUMMIA-Prüfung auf Largamenia ablegen konnte. 1233 NGZ wurde Aktakuls Extrasinn nach erfolgreichem Abschluss der ARK SUMMIA aktiviert. Trotz der Aktivierung wurde Aktakul auch weiterhin von anderen Arkoniden auf Grund seiner kolonialarkonidischen und nichtadligen Herkunft diskriminiert.

Als im Jahre 1240 NGZ Bostich zum Imperator ernannt wurde, besserte sich Aktakuls Position. Der Imperator beförderte ihn zum dritthöchsten Wissenschaftler des Kristallimperiums. Zu dieser Zeit beschäftigte sich Aktakul vor allem mit Alt-Technik wie Transitions- und Halbraumtechnologie.

Nach einer Intrige rückte er in der Hierarchie um einen Posten nach oben, später wurde er nach dem natürlichen Tod des alten Ka'Marentis der neue Ka'Marentis (Chefwissenschaftler) des Kristallimperiums. Während seiner Zeit als 2. Wissenschaftler suchte er sich eigene Verbündete in Form der SENTENZA, um Intrigen begegnen zu können. Schließlich stieg er innerhalb der Organisation bis zur höchsten Position, zum Zarakh'athor auf. (PR 2089, PR 2317)

Aktakul da Ertrus

Im November 1303 NGZ erfüllte Bostich I. einen alten Schwur gegenüber Aktakul. Er erhob ihn in den höchsten Adelsstand, dem eines Ta-Moas: sein neuer Name ist Aktakul da Ertrus. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt geriet Aktakul in den Bann Morkhero Seelenquells.

Aktakul war maßgeblich dafür verantwortlich, dass im Jahre 1303 NGZ im Arkon-System wieder drei Planeten auf einer gemeinsamen Umlaufbahn das Dreieck Tiga Ranton bildeten. Der Planet Subtor wurde dafür mit einem Situationstransmitter an die alte Position von Arkon III versetzt.

Nachdem Perry Rhodan SEELENQUELL besiegt hatte, wurde auch Aktakul von dem Einfluss dieser negativen Superintelligenz befreit.

Aktakul da Urengoll

Von diesem Zeitpunkt an erhielt Aktakul den Planeten Urengoll im Arkon-System als neues Lehen und hieß jetzt Aktakul da Urengoll. Dieser Planet diente ihm bis dahin als Forschungswelt.

Im April des Jahres 1312 NGZ entdeckte Aktakul auf Hayok einen Zeitbrunnen, der sich wieder aktiviert hatte. (PR 2162)

Im Gegensatz zu Imperator Bostich I. nahm Aktakul die terranischen Warnungen vor einer Erhöhung der Hyperimpedanz ernst und traf insgeheim Vorkehrungen, wie den Ankauf von Hyperkristallen und die Umrüstung von Raumschiffen in einer geheimen Werft. Dadurch war das Göttliche Imperium, als sich 1331 NGZ die Hyperimpedanz erhöhte, doch nicht ganz unvorbereitet. (PR 2792, Glossar)

Mit Hilfe von durch Sonnenzapfer gespeisten Situationstransmittern gelang ihm 1332 NGZ ein Transport über 250 Lichtjahre mit einem Überlichtfaktor von 1.000.000. (PR 2239)

1344 NGZ begleitete er Bostich zur Aufbaukonferenz der Völker nach Terra und überlebte den Anschlag der Mikro-Bestien der Terminalen Kolonne TRAITOR. Er entwickelte ein neues Waffensystem, das VRITRA-Geschütz, und identifizierte mit Hilfe seiner Kontakte zur SENTENZA drei Verschwörer, die die Ermordung oder den Sturz Bostichs planten. (PR 2317)

Nach der Zerschlagung des Kristallimperiums wurde er der Leiter des terranisch-arkonidischen Forschungsstützpunkts Photon-City auf Jonathon in der Charon-Wolke, wo er und viele andere an der Verbesserung der VRITRA-Geschütze arbeiteten. Daneben gab es aber auch andere Forschungsprojekte, zum Beispiel den Kontext-Wandler. Dieses Projekt war jedoch geheim, Aktakul erhielt keine Informationen darüber. Dennoch musste er mit Julian Tifflor zusammenarbeiten, was wider Erwarten gut funktionierte, wie die beiden beim Krisenmanagement während des katastrophalen ersten Probelaufes des Kontext-Wandlers am 25. Februar 1346 NGZ unter Beweis stellten.

Nach dem Abzug TRAITORS beschäftigte er sich, gemeinsam mit Malcolm Scott Daellian und Blo Rakane mit der langen vernachlässigten Technik der Situationstransmitter. Sie stellten fest, dass nicht wie angenommen, ein möglichst kleiner Ring optimal im Bezug auf den Energieverbrauch und Verschleiß von Hyperkristallen war, sondern dass große Ringe effizienter sind. (PR 2515)

Aktakul da Urengoll starb am 29. Dezember 1425 NGZ friedlich im Schlaf, in seinem Trichterhaus auf Urengoll, wo sein Körper auch auf eigenen Wunsch am 29. Januar 1426 NGZ nach dem Ende der Trauerfeierlichkeiten im Rahmen einer Desintegrationszeremonie im Konverter eingeäschert wurde. (PR 2515, S. 28, 29, PR 2654)

Vor seinem Tod gab Aktakul sein Wissen über die Verschwörer gegen Bostich, die vermutlich mit der ultrakonservativen Interessengruppe Ark'Tussan in Verbindung stehen, an seinen jungen Protegé Tormanac da Hozarius weiter. Er übertrug Hozarius auch die Ehre, die Protokollführung seines Energiebegräbnisses zu übernehmen. (PR 2515, S. 28, 29, PR 2654)

Quellen

PR 2038, PR 2039, PR 2050, PR 2089, PR 2097, PR 2098, PR 2115, PR 2162, PR 2239, PR 2317, PR 2340, PR 2391, PR 2515, PR 2654