Altao Ta-Camlo

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Altao Ta-Camlo oder Altao da Camlo, auch Altao von Camlo, war eine Tarnidentität Atlans im Jahre 5772 v. Chr.

Charakterisierung

Sein Auftreten war das eines überheblichen, schwerreichen Hochedlen. Als Wappentier des neuerstandenen Khasurn der Ta-Camlo fungierte der tiefschwarze Kopf eines Wolfes mit strahlend blauen Augen auf blutrotem Hintergrund. (Traversan 4)

Geschichte

In ferner Vergangenheit

Nachdem Atlan durch die Zeitstation auf Traversan vom Jahre 1290 NGZ ins Jahr 12.402 da Ark versetzt wurde, war der Hyperkristall der Station ausgefallen. Um Ersatz zu beschaffen und die Gefahr durch Pyrius Bit endgültig zu bannen, entwickelte Atlan im April 5772 v. Chr. die Figur des Zhdopanda Altao Ta-Camlo, eines Adligen Erster Klasse, dessen Lehen die Wasserwelt Camlo war. Mit einigen seiner neuen Freunde von Traversan flog er mit der SHEA DA CAMLO zu den Orbitalen Städten im Schemmenstern-System. (Traversan 4)

Aufsehen

Hier nahm er Kontakt mit Tato Rupiak auf, dem er erzählte, neue Absatzmärkte zu suchen und sich für eine dauerhafte Ansiedlung zu interessieren. Rupiak seinerseits begeistere Altao für die Idee, sich einen Platz für die Audienzreise zum imperialen Hof nach Arkon zu sichern. Während Altao ein Höchstgebot abgab, wurde die lokale SENTENZA auf den reichen Altao aufmerksam, der mit seinem Auftritt auf TAI MEREN MOAS für Aufsehen sorgte. Clanchef Krenor del Conon spannte Rupiak in seine Pläne, die SHEA DA CAMLO auszurauben, ein. Altao und der Besatzung der SHEA gelang es, einen Angriff unter Verlusten abzuwehren und bei einem zweiten Angriff Rupiak gefangen zu nehmen. Ein Treffen mit dem Gijahthrako und Dagor-Hochmeister Zerbeloraan brachte Rupiak zur Besinnung und del Conon schließlich hinter Gitter. (Traversan 4)

Auf dem Weg nach Arkon

Am 36. Prago der Tedar flogen Altao und seine Begleiter Irakhem, Tamarena da Traversan, Riaal, Lesantre und Eshveran on Keithy mit der MOND VON OTREILIAN nach Arkon. (Traversan 4)

Während des Fluges musste Altao sich eines Mordanschlags durch Pantan Tourepon erwehren, der ihn versehentlich als Liebhaber seiner Braut Roca da Moncaddin in Verdacht hatte. (Traversan 5)

Begegnung mit der Imperatrix

Die MOND VON OTREILIAN wurde aufgrund eines Jagdausfluges des imperialen Hofs nach Links-Aubertan umgeleitet und traf dort am 9. Prago des Ansoor ein. Altao zog durch den gewagten Umgang mit einem Kjörk des Weltraumzirkus OSA MARIGA die Aufmerksamkeit der Imperatrix Siamanth da Quertamagin auf sich, die eine Liebesaffäre mit ihm suchte. Altao wand sich darum, um seine begonnene Liebesbeziehung mit Tamarena nicht zu beeinträchtigen. Über Siamanth gelang ihm der Kontakt zum Ka'Chronntis Kemarol da Andeck. Gerade als er während eines Empfangs im Jagdpalast mit Kemarol sprechen konnte, erhielt er von Tamarena die Warnung, dass Männer der Tu-Ra-Cel ein Attentat auf ihn planten. Diese hatte zwischenzeitlich entdeckt, dass Altaos Individualimpulse mit denen eines vor über 2000 Jahren verschollenen Kristallprinzen übereinstimmten und suchten die davon ausgehende Gefahr für den Thronanspruch Reomirs auszumerzen. Altao konnte sich im Bauchbeutel des Kjörk verstecken, den er mit Gurrlauten eines Kjörk-Jungen besänftigte. So war er an Bord des Zirkusschiffes als dieses Links-Aubertan verließ. (Traversan 5)

Weltraumzirkus

Als der Kjörk langsam aus der Paralyse erwachte, gelang es Altao endlich, aus dem Bauchbeutel zu klettern. Er befand sich im Käfig des Raubsauriers an Bord der OSA MARIGA. Die von der Imperatrix Siamanth da Quertamagin erhaltene kleine Strahlwaffe blieb im Beutel zurück. Altao wurde von Ishirea erstaunt beobachtet. Die Vorstellung wurde von einem Warnsignal und einer Lautsprecherdurchsage verhindert. Der Kommandant gab bekannt, dass die Transition nach 12-Lokorn in einem Hundertstel Tonta durchgeführt werden würde. (Traversan 6)

Gleich nach Abebben der Schmerzen wegen der Transition suchte Altao Ta-Camlo die Schiffsführung auf. Er bat darum, nach Links-Aubertan zurückgebracht zu werden, wo seine Freunde auf ihn warteten. Für die Änderung der Route und den erwarteten Einnahmenausfall bot er eine stattliche Entschädigung in Höhe von 100.000 Chronners. Farfanee war einverstanden. Der Betrag wurde von Altaos Chipkarte auf den Kreditchip des Weltraumzirkus umgebucht. (Traversan 6)

Die Strukturtaster der OSA MARIGA schlugen an. Ein Schlachtschiff der imperialen Flotte war in den Normalraum zurückgetaucht und steuerte den Weltraumzirkus an. Die Waffenkuppeln waren ausgefahren, die darin untergebrachten Waffen waren aktiviert. Altao Ta-Camlo, Farfanee, Terban und Jautiasch dom Cicol stürmten in die Zentrale. Altao forderte den Kommandanten auf, eine Nottransition durchzuführen, da der Angreifer ohne Warnung das Feuer eröffnen würde, da er sich zweifellos im Angriffsflug befand. Da die Koordinaten zur Rückkehr in das Links-System noch nicht programmiert worden waren, befanden sich noch immer die Daten für den Sprung in das Couratto-System im Speicher der Bordpositronik. (Traversan 6)

Nottransition

Altao Ta-Camlo und die Besatzungsmitglieder der OSA MARIGA erlebten eine seltsame Transition. In entstofflichtem Zustand konnten sie den Hyperraum wahrnehmen und sahen in einer wabernden Schwärze Gebilde schwimmen, die Quallen mit weit ausragenden Tentakeln und pumpenden Glockenkörpern glichen. Nach Tro Khons Aussage handelte es sich dabei um einzelne Universen. Die Rückkehr in den Normalraum verlief äußerst schmerzhaft. (Traversan 6)

Absturz

Altao und Jautiasch erholten sich am schnellsten von den Entzerrungsschmerzen. Sie übernahmen die Steuerung der OSA MARIGA. Explosionen erschütterten das Schiff. Auf der nur noch zum Teil funktionierenden holographischen Panoramaprojektion wurde ein Planet immer größer. Altao fuhr die verbliebenen Bremstriebwerke auf 110% ihrer Leistung hoch. Hyperfunk und Prallfelder funktionierten nicht mehr. Trotz der Bremswirkung würde es eine harte Landung auf Couratto III werden. In einem Feuerschweif aus ionisierten Luftmolekülen raste die OSA MARIGA der Planetenoberfläche entgegen. Das Schiff tauchte in das Urmeer ein, prallte auf den seichten Meeresboden und überschlug sich. Der Weltraumzirkus versank im Schlot eines unterseeischen Vulkans. (Traversan 6)

Altao Ta-Camlo, Jautiasch und die übrigen Mitglieder der Zentralebesatzung versuchten, die Positronik zu reaktivieren und die erlittenen Schäden festzustellen. Altao allerdings stellte an gewissen Geräuschen fest, dass unter der OSA MARIGA höchstwahrscheinlich ein Vulkan auszubrechen drohte. Ihm und auch der Besatzung war klar, dass sie das Schiff so schnell wie möglich verlassen mussten. Allerdings lag die OSA MARIGA in einer Tiefe von 423 Metern. (Traversan 6)

Am 20. Prago des Ansoor 12.402 da Ark waren sechs Container in Rettungskapseln mit eigenem Antrieb und Luftversorgung umgebaut worden. Die überlebenden 177 Frauen und Männer waren in die Container eingeschweißt worden. (Traversan 6)

Altao Ta-Camlo und seine Gefährten erreichten mit den Containern die Oberfläche des Meeres von Couratto III. Den Frauen und Männern des Weltraumzirkus blieben etwa 30 Tontas Zeit Kontakt mit der Außenwelt herzustellen. Dann würde die Luft knapp werden. (Traversan 6)

Rettung

Nach 22 Tontas gelang es den 114 Überlebenden in ihren vier Druckcontainern Funkkontakt mit einer der arkonidischen Forschungsstationen auf Couratto IV herzustellen. Ein Leichter Kreuzer fixierte mit Traktorstrahlen die Container. Schutzfeldglocken wurden erzeugt, die verschweißten Tore geöffnet und die Insassen geborgen. Der Kreuzer brachte die Überlebenden nach Couratto IV. Dort traf auch die ROMAN ein. Alto Ta-Camlo war davon überzeugt, dass sich sein Jäger ebenfalls an Bord des Schlachtschiffes befand. (Traversan 6)

Blinder Passagier

Gemeinsam mit den Überlebenden der OSA MARIGA marschierte Altao auf die Kontrollgebäude des Raumhafens zu. Strenge Personenkontrollen waren zu erwarten. Dabei würden auch die beiden winzigen Kristallrohlinge entdeckt werden sowie der durchgebrannte Originalchip aus der Zeitmaschine von Traversan. Der Chip konnte nur auf Arkon repariert werden. (Traversan 7)

Er versuchte, den Raumhafen zu umgehen und geriet in ein Gebiet, das durch radioaktiv strahlenden Abfall verseucht war. Ein Transportfahrzeug tauchte auf. Altao zog sich mit letzter Kraft auf die Ladefläche, wo er das Bewusstsein verlor. (Traversan 7)

Als er wieder zu sich kam, fand er sich in einer großen Lagerhalle wieder. Mit dem Lagerarbeiter Lokeag traf er eine Vereinbarung. Gegen Bezahlung von 10.000 Chronners brachte dieser er Altao als blinden Passagier im Inneren eines Frachtcontainers an Bord der PARINDE. (Traversan 7)

Dort versuchte Altao verzweifelt, den Container zu verlassen. Doch die Verschlüsse der Tür ließen sich von innen nicht öffnen. Erst als ein Roboter sich anschickte, das Ladegut auszuladen und an anderer Stelle im Schiff zu deponieren, gelangte Altao ins Freie. Auf einem Korridor traf er einen Zaliter, der ihn zur Kabine des Kommandanten der PARINDE brachte. Altao gestand diesem, dass er sich heimlich an Bord geschlichen hatte, nun aber für einen Flug nach Arkon tief in die Tasche greifen würde. Für 90.000 Chronners war der Kommandant bereit, den Kurs zu ändern. Altao von Camlo bat sich aus, auf den Passagierlisten nicht vermerkt zu werden. Um mit den anderen Passagieren nicht zusammenzustoßen, erhielt er eine Luxussuite zugewiesen und Roboter sorgten für das Service. Das Ziel der PARINDE war Zalak III. Das bedeutete genügend Zeit für Altao, um sich ausruhen und regenerieren zu können. (Traversan 7)

Piraten

Kampfgeräuschen rissen ihn aus dem Schlaf. Sein erster Gedanke galt Lokeag, der anscheinend die Flugroute der PARINDE an Piraten verraten hatte. Beim Streifzug durch das Schiff fand er etliche Tote und sah schwerbewaffnete Springer, die die Passagiere vor sich her trieben. In einem großen Raum fand er die Leichen der Aussiedler, die an Bord der PARINDE mitgeflogen waren, um auf einer unbekannten Welt einen Neuanfang zu versuchen. Die Piraten gingen äußerst brutal vor. Die Besatzungsmitglieder, von denen etwa 40 erschossen worden waren, wurden in einem großen Raum eingesperrt. Aufgrund von Listen suchten die Piraten Passagiere aus, die ihnen von Nutzen sein könnten und brachten diese auf die OKA VIII. Die Piraten begannen mit dem Rückzug. Container mit Beutegut wurden von der PARINDE auf die OKA VIII umgeladen. Altao schlüpfte in einen dieser Container und hoffte, dass dieser luftdicht war. Der Behälter schwebte auf den Walzenraumer zu und verlor dabei an Luft. (Traversan 7)

Altaos Container erreichte den Laderaum der OKA VIII. Allerdings war der Behälter so verstaut worden, dass die Türen sich nicht vollständig öffnen ließen. Erst als der Container umgestapelt wurde, konnte sich Altao befreien. (Traversan 7)

Meuterei

Altao von Camlo fand einen toten Springer, der aus nächster Nähe erschossen worden war. Er nahm dessen Waffe an sich. In einem Kontrollraum entdeckte er, warum es im hinteren Teil des Schiffes so still war. Im vorderen Teil des Walzenraumers war ein rauschendes Fest im Gang. Auf den Bildschirmen erkannte er Piraten, die sich mit Frauen vergnügten. Die männlichen Gefangenen waren in einem Lagerraum eingeschlossen und wurden von Robotern bewacht. Einen der Roboter schaltete er mit einem gezielten Schuss aus dem Desintegrator aus und nahm der Maschine einen kleinen Kodegeber ab. Mit dem Gerät öffnete er das Portal zum Gefangenenlager. Ein übler Geruch schlug ihm entgegen. Mit schmerzverzerrten Gesichtern kamen die Gefangenen auf Altao zu. Ein alter Flottenoffizier übernahm die Konversation mit dem Befreier. Altao schlug vor, mit den kampffähigen jungen Männern einen Angriff auf die Piraten durchzuführen. Die Schwachen sollten sich in das Heck der OKA VIII zurückziehen und dort die Entwicklung abwarten. Einige Bewaffnete wurden zu ihrem Schutz abgestellt. Der alte Offizier, ein Absolvent der Galaktonautischen Akademie von Iprasa, führte die Frauen, Kranken und Schwachen in den hinteren Teil des Schiffes. (Traversan 7)

Altao und seinen Gefolgsleuten gelang es, die Zentrale der OKA VIII zu übernehmen. Auf den Bildschirmen konnte er den Kampf zwischen den beiden rivalisierenden Springer-Gruppen mitverfolgen. Okarz aktivierte mit seiner Fernbedienung die geheime Schaltung, die überall im Schiff Energieschirme aufbauen ließ. Die ehemaligen Gefangenen nahmen Midroth fest. Dieser erklärte, ebenfalls ein Gefangener zu sein. Nun war er der Meinung, dass sich eine Gelegenheit zur Flucht ergeben hatte. Midroth war bereit, Altao eine Schaltung in der Zentrale zu erklären, mit der er die Fernbedienung des Patriarchen übersteuern konnte. (Traversan 7)

Über die bordinternen Lautsprecher ließ Altao ausrichten, dass dieser das Kommando über die OKA VIII übernommen hatte. Die Springer wurden zusammengetrieben. Altao da Camlo wollte mit der OKA VIII nach Zalak III fliegen und dort die Piraten dem Gericht übergeben. Okarz warf sich auf Altao. Doch dieser konnte ausweichen. Es kam zum Kampf. Altao konnte Okarz überwältigen. (Traversan 7)

Zwischenstopp

Auf Zalak III übergab Altao da Camlo die Piraten der arkonidischen Flotte. Das Gerichtsverfahren mit Zeugen- und Sachverständigenanhörung würde einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Verhandlung fand auf Celkar statt. Midroth hatte sich als einziger Zeuge zur Verfügung gestellt. Die Mehrzahl der ehemaligen Passagiere der PARINDE hatte Zalak III bereits verlassen. Altao begegnete Ughan da Quertamagin, der glaubte, ihn bereits einmal gesehen zu haben. Es hätte aber auch auf einem alten Foto sein können. Altao da Camlo war gezwungen, einige Tage auf dem Planeten zu verbringen, ehe er mit einem Raumschiff Zalak III verlassen konnte. (Traversan 7)

Ziel Arkon

An Bord der TURROSSOM versuchte Altao von Camlo Arkon zu erreichen. Am 30. Prago des Ansoor 12.402 da Ark erreichte die TURROSSOM die Grenzen des Arkon-Systems. Altao von Camlo bemerkte die Geräusche, die durch das Hochfahren der Schutzschirme erzeugt wurden. Ein Treffer erschütterte die Schiffszelle. Altao suchte die Zentrale des Passagierraumers auf. Dort erblickte er auf den Bildschirmen ein 400 Meter langes Walzenschiff der Methans, das auf die TURROSSOM feuerte. Der Kommandant befahl die Evakuierung des Passagierschiffes. Altao widerrief den Befehl und befahl stattdessen eine Kursänderung, während der alle verfügbaren Energien auf die Schutzschirmprojektoren geleitet werden sollten. Die Schutzschirme drohten unter der Belastung durch das Feuer der Maahks zusammenzubrechen. Der Kapitän der TURROSSOM befolgte Altaos Anweisungen widerspruchslos und steigerte die Leistung der Triebwerke. Die Entfernung zu dem Walzenraumer nahm zu. Die Materialisierung von sechs Schlachtkreuzern erschütterte das Raum-Zeit-Gefüge. Die Schiffe der arkonidischen Flotte griffen den Maahk-Raumer sofort an. Das Walzenschiff zerbrach in zwei Teile in denen Atombrände wüteten. Die TURROSSOM sprang durch den Hyperraum. (Traversan 8)

Einreisekontrollen

Das Passagierraumschiff landete auf Arkon II. Zusammen mit den anderen Passagieren verließ auch Altao von Camlo das Schiff. Mit einem Zubringerschiff gelangte er nach Arkon I. Dort befürchtete er, dass bei den Einreisekontrollen, die von Robotern durchgeführt wurde, seine Identität auffliegen würde. Ein Zwischenfall mit einem Mann, der eine junge Ara-Frau als Geisel nahm, bewahrte ihn vor den Kontrollen. Der Mann wurde von den Kampfrobotern mit Paralysatorschüssen niedergestreckt. (Traversan 8)

Gefangenschaft

Altaos Gefährten vom Planeten Traversan waren im ARK HOTEL untergekommen. Dieser versuchte, telepathischen Kontakt zu Tamarena von Traversan herzustellen und sie zu einem Treffen in einem dem Hotel nahegelegenen Park zu bewegen. Das Wiedersehen wurde durch einen Angriff zweier Kampfroboter gestört. Die Roboter pflügten rücksichtslos durch den Park und feuerten mehrmals ihre Thermostrahler ab. Altao und Tamarena sprangen in den See und schwammen vom Ufer weg. Auf einem schmalen Bootssteg gingen sie wieder an Land. Ein Schuss aus einem Paralysator traf Tamarena, die in das Wasser kippte. Zwei Schüsse schalteten Altao aus. (Traversan 8)

Er kam in einem Gefängnisraum zu sich. Über Lautsprecher nahm Cooligar da Gonozal mit ihm Kontakt auf und versuchte ihn zu einem Geständnis zu verleiten. Der Agent sprach ihn immer wieder als Atlan da Gonozal an und forderte immer wieder von Altao, endlich zu gestehen, dass er der vor etwa 2000 Jahren verschwundene Kristallprinz war, der den Planeten des ewigen Lebens gefunden haben musste. Dieser behauptete stets Altao von Camlo zu sein, ein Mitglied der Wirtschaftsdelegation aus dem Otreilian-Sektor. Schließlich begab sich der Agent in den Gefängnisraum und stellte sich als Cooligar da Gonozal vor. Der Tu-Ra-Cel-Agent hoffte, durch das Lüften des Geheimnisses der Unsterblichkeit den von der Eyemalin-Abhängigkeit nahenden Tod besiegen zu können. Cooligar erzählte Atlan die Geschichte seiner Familie. (Traversan 8)

Gier nach der Unsterblichkeit

Er brachte den ehemaligen Kristallprinzen in eine gut ausgestattete Medokammer und verabreichte ihm in regelmäßigen Abständen einen Neuroblocker, der seine Muskulatur lähmte. Nur mit krächzender Stimme konnte Atlan die Forderung aufstellen, Rena zu ihm zu bringen. Erst dann wäre er zu einer eventuellen Zusammenarbeit bereit. Doch Cooligar hatte die Traversanerin der Polizei übergeben. Der Agent begann, Hautproben mit einer Desintegratorfräse zu nehmen und Stromstöße durch Atlans Körper zu jagen. Mit diesen Maßnahmen wollte er herausfinden, was den Arkoniden unsterblich machte. Er hatte zwar den Mikrochip in der linken Schulter Atlans entdeckt, wusste aber nicht, wozu dieser diente. Er verstand auch nicht, warum der Kristallprinz einen defekten Chip mit sich herumschleppte. Bevor Cooligar den Aktivatorchip herausoperieren wollte, hatte er vor, einen Klon zu züchten, damit der echte Atlan bei seinen Versuchen keinen Schaden erleiden würde. (Traversan 8)

Cooligar wurde von einem Visiphonanruf der Polizei abgelenkt und verließ für kurze Zeit den Raum. Atlan versuchte aufzustehen. Bevor er irgendeine Aktion setzen konnte, kehrte Cooligar zurück und streckte ihn mit zwei Paralysatorschüssen nieder. (Traversan 8)

Verhör

Während Cooligar im Hauptquartier der Polizei einem Verhör unterzogen wurde, hatte Atlan die Paralyse abgeschüttelt und den Gefängnisraum über einen Lüftungsschacht verlassen. In einem Vorraum fand er einen Nadler mit acht Thermosprengsätzen im Magazin. In einer reich verzierten Pillendose entdeckte er vier Eyemalin-Kapseln, die er zu feinem Pulver zerdrückte. Mit einem winzigen flachen Kodeschlüssel konnte er individual-impulsgesicherte Schlösser öffnen. Dieser verschaffte ihm Zugang zu den Privaträumen Cooligars. In einem riesigen Schreibtisch fand er den Steuerchip für die Zeitmaschine auf Traversan, den ihm Cooligar abgenommen hatte. Atlan verließ das Gebäude und nahm ein Robottaxi zum ARK HOTEL. (Traversan 8)

Der Letzte des Khasurn

Im vornehmen Hotel angekommen erregte Atlan durch seine stark verschmutzte und ramponierte Kleidung Aufsehen. An der Rezeption fragte er nach Irakhem und der Delegation von Camlo. Plötzliches Misstrauen schlug ihm entgegen. Geistesgegenwärtig erklärte Atlan, dass er mit Irakhem ein großes Geschäft abzuwickeln hatte. Nun erfuhr er, dass die gesamte Delegation als Betrüger entlarvt und nach Celkar transportiert worden war. Auf ein intensives Gefühl hin ließ sich Atlan vor der Rezeption fallen. Ein heißer Thermostrahl fauchte über ihn hinweg und traf den Empfangschef in die Brust. Atlan suchte Deckung, während Cooligar weiter auf ihn feuerte. Mit sich überschlagender Stimme forderte dieser den Chip, den Atlan in der linken Schulter trug. Ein Hotelangestellter wagte es, einen Schocker auf Cooligar zu richten. Er bezahlte seinen Mut mit zwei Strahlschüssen, die seinen Kopf verbrannten. Der Kampf ging weiter. Er verlagerte sich aus dem Hotel auf die Baustelle einer Abfallaufbereitungsanlage. Cooligar setzte die Recyclinganlage in Gang. Ein Frischwassertank zerplatzte und die entstehende Flutwelle schlug über einer kleinen Brücke, auf der sich Atlan aufhielt, zusammen. Es gelang ihm, sich an einem verbogenen Gitter festzuhalten. Mit Pendelbewegungen versuchte er, einen sicheren Halt für seine Beine zu erreichen. Cooligar beobachtete mit hämischen Bemerkungen seine Bemühungen. Sein Ziel vor Augen wurde der Agent plötzlich von heftigen Schmerzen gepeinigt. Er ging zu Boden. Blut quoll ihm aus Nase und Mund. Mit einem Gurgeln starb Cooligar an der Überdosis Eyemalin. Der letzte Gonozal war tot. Atlan konnte sich in Sicherheit bringen. Sein nächstes Ziel war Celkar. (Traversan 8)

Welt der Richter

Während des Fluges der DARIO MAUT nach Celkar wurde Altao Ta-Camlo am 36. Prago des Ansoor 12.402 da Ark Zeuge einer versuchten Vergewaltigung der beiden Luccianer Cobias und Zaron an der Arkonidin Tsuara. Atlan gelang es mithilfe einiger Dagor-Techniken die Luccianer kurzzeitig außer Gefecht zu setzen und entkam mit Tsuara durch das Lüftungssystem in den Bereich der Ersten Klasse. Tsuara wurde auf Atlans Kosten in der Krankenstation behandelt. (Traversan 9)

Auf Celkar unternahm Altao Ta-Camlo zunächst mit Tran'kudir einen Rundflug, ehe er im Stolz Iprasas abstieg. Dort legte er sich einen Plan zurecht, wie er seine Freunde vor dem Tod bewahren konnte. (Traversan 9)

Altao Ta-Camlo suchte den Gerichtspräsidenten Zyndent auf. Er bot diesem Informationen über das bevorstehende Attentat, das eine Gruppe Luccianer unter der Führung von Cobias durchführen würde. Die Verhinderung dieses Blutbades unter den Zuschauern bei dem Prozess gegen Kigana da Zurie würde der Popularität und dem Ansehen Zyndents einen gehörigen Schub verleihen. Als Gegenleistung sollte der Präsident für den Freispruch der fünf Traversaner mangels Beweisen sorgen. (Traversan 9)

Zusätzlich sollte Zyndent eine Redegenehmigung für Tsuara beim Imperialen Disput erwirken. (Traversan 9)

Doch als die Luccianer nach der Landung der DARIO MAUT untertauchten, beorderte Zyndent ein getarntes Einsatzkommando in die Arena der Gerechtigkeit, das den Angriff der Luccianer bei der Gerichtsverhandlung Kigana da Zuries zurückschlagen sollte. Altao bat sich aus, diesem Kommando anzugehören. (Traversan 9)

Zaron war von seinen Kameraden als Beobachter in die Arena geschickt worden. Als er von Kenar entdeckt wurde, wollte die Gardistin auf den Luccianer ihre Waffe abfeuern, wurde von Altao Ta-Camlo jedoch noch rechtzeitig daran gehindert. Mit einem Gleiter folgten Altao, Kenar, Breidsamed, Rafor, Talan und Marsip dem Fluggerät des Umweltangepassten. In den östlichen Randgebieten Kutenraynds verschwand Zaron in einem Wohnblock. Während Altao Ta-Camlo, Kenar, Rafor, Talan und Marsip den Gleiter verließen, wurde Breidsamed mit der Flugmaschine weggeschickt, um Verstärkung zu holen. Doch ein Energiestrahl schlug in das Heck des Gleiters ein. Die Maschine explodierte. (Traversan 9)

Altao und seine Gefährten lagen unter schwerem Beschuss. Kenar und der Zhdopanda suchten einen der uralten unterirdisch angelegten Tunnel auf, die Kutenraynd durchzogen. Im Wohnblock, in dem sich die Luccianer verschanzt hatten, kamen sie wieder an die Oberfläche. Einen der Umweltangepassten nahm die Gardistin unter Dauerfeuer. Ein Schuss Altaos ließ den Schutzschirm des Luccianers zusammenbrechen. Dessen Körper ging in Flammen auf. Nur ein Umriss an der Wand blieb von ihm übrig. (Traversan 9)

Mit dem erbeuteten Minirak-Werfer beschoss Altao Ta-Camlo die Decke des Stockwerkes, die pulverisiert wurde. Er machte so lange weiter, bis drei Luccianer mit ihren Antigravgeräten im Schutz ihrer körpereigenen Schutzschirme nach unten schwebten. Durch die Überbelastung der Schirme versagten die Antigravaggregate und die Luccianer stürzten in den Tod. (Traversan 9)

Marsip und Talan starben im Wirkungsfeuer der Umweltangepassten. Rafor war verletzt. Zwei weitere Terroristen waren von den Gardisten getötet worden. Der letzte Überlebende war Cobias. Es war ihm gelungen, Tsuara in seine Gewalt zu bringen, die ihm nun als Schutzschild diente. In einem Gleiter verließ er die Kampfstätte. Das Geschehen war von zahlreichen Journalisten mit ihren Kameras verfolgt worden. Altao Ta-Camlo eignete sich einen schweren und schnellen Gleiter an und verfolgte Cobias. Die beiden Flugmaschinen kollidierten mehrmals und mussten schließlich in einem Park der Stadt Kutenraynd notlanden. Cobias wurde von Zyndent, der in einen schweren Kampfanzug gekleidet war, mit einem Strahler erschossen. Der Gerichtspräsident machte sein Versprechen war und sprach die Traversaner in einem unbeachteten Nebenprozess frei. (Traversan 9)

Rückkehr nach Arkon

Die DARIO MAUT brachte Altao Ta-Camlo, Tamarena da Traversan, Lesantre, Irakhem, Riaal und Eshveran nach Arkon I. Dort gelang es ihnen nicht, eine Audienz bei Kemarol da Andeck zu erhalten, da Imperator Reomir IX. lebensgefährlich erkrankt war und sich die Würdenträger entweder an der Seite des Herrschers befanden oder sich auf ihre Privatbesitze zurückzogen hatten. Während sich drei der Traversaner auf Arkon I bemühten, neue Kontakte zu hohen Würdenträgern zu knüpfen, begaben sich Altao Ta-Camlo, Tamarena und Irakhem nach Arkon III. Nur im Forschungskomplex Katrok war es möglich, den ausgebrannten Chip aus der Zeitmaschine der Meister der Insel auf Traversan instand zu setzen. Den größten Schatz trug Altao in einem Beutel bei sich – den defekten Chip und zwei Kristallrohlinge von Schemmenstern. (Traversan 10)

10.000 Chronners sollten Roon Samis, den Manager des KRONE ARKONS, zu einem willfährigen Gehilfen machen. Der Arkonide sollte einen Zutritt zum Katrok-Zentrum sowie ein Gespräch mit dem Leiter der Entwicklungsabteilung einfädeln. Der Manager sah sich gezwungen abzulehnen, da über Katrok gewissermaßen der Verschlusszustand verhängt worden war. Gedanken von Samis an Denios da Pert, einen Gast des Hotels, der in Katrok seinen Forschungen nachging, wurden von Tamarena aufgefangen. (Traversan 10)

In der Hotelbar fand Altao Ta-Camlo den Wissenschaftler bei einem Glas Vengis. Denios da Pert war bereits angeheitert und wurde von dem Hochedlen von Camlo darauf angesprochen, gegen eine entsprechende finanzielle Gegenleistung, ihm den Zutritt in das Forschungszentrum Katrok zu ermöglichen. Noch bevor Altao seinen Wunsch ausformulieren konnte, stolperte neben ihm Prinzessin Tamarena und schüttete ihr Glas über seine Kleidung. Während sie Entschuldigungen von sich gab, raunte sie Atlan zu, dass der beste Freund da Perts beim Sicherheitsdienst von Katrok beschäftigt war. Der Wissenschaftler überlegte, Altao Ta-Camlo diesem Freund zu melden. Schnell machte sich Atlan unter Ausflüchten aus dem Staub. (Traversan 10)

Brotkrumen

In seinem Zimmer verschuf er sich mit einer Intranetmaske einen Überblick über das Forschungszentrum Katrok und beantwortete eine der dringendsten Fragen des Wissenschaftlers Joriega da Zogeen. Dadurch legte er eine Spur, die auf ihn aufmerksam machen sollte. (Traversan 10)

Atlans Plan ging auf. Joriega las die Antwort auf seine brennendste Frage und war über die am Ende des umfangreichen Textes befindliche Formel entzückt. Der Wissenschaftler erkannte auf Anhieb den Wert der Information und ließ Altao von Camlo und seine Begleiter in das Forschungszentrum bringen. Als Gegenleistung für seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Positronik verlangte Altao Ta-Camlo die Reparatur des zerstörten Speicherchips. (Traversan 10)

Während der Besichtigung des Testgeländes für die Versuchsroboter der JO-Reihe verlor Joriega unbeabsichtigt einige Worte über das Zauberhirn-Projekt. Er lenkte jedoch sofort wieder von diesem Thema ab. Altao Ta-Camlo wurde von Doumerkyn da Godan aufgesucht, der versuchte, Ta-Camlo um 100.000 Chronners abzuwerben. Auch als dieser eine Million forderte, war da Godan bereit, die extrem hohe Summe zu bezahlen. Doch Altao lehnte das Angebot ab. Ihm war bewusst, sich einen Feind geschaffen zu haben. (Traversan 10)

Nach drei Tagen in Katrok übertrachte Joriega da Zogeen die Nachricht, dass eine Reparatur des Chips unmöglich war. Eine Neukonstruktion stieß an die Grenzen der arkonidischen Technik. Die Wissenschaftler kapitulierten vor dem Schaltmuster des zentralen Chipbereiches. Anhand eines Hologramms erörterte der Wissenschaftler das Problem. Der Schliff der Kristallrohlinge, die für die Bündelung und die Weiterleitung der eingehenden Impulse verantwortlich waren, lag im Bereich des Möglichen. Doch die Herstellung der holographischen Infoschnittstelle, die gewissermaßen als Filter für die Verarbeitung der eingehenden Informationen zu quasi-intelligenten Entscheidungen verantwortlich war, war mit den Mitteln dieser Epoche unmöglich. (Traversan 10)

Altao Ta-Camlo sah sich gezwungen, mehr von seinem Wissen preis zu geben und begann mit der KSOL-88/1 Programme zu entwickeln, um diese Schaltmuster entwerfen zu können. (Traversan 10)

Mordversuch

Am 23. Prago der Prikur wurde Altao Ta-Camlo auf dem Weg zum Versuchsgelände, auf dem JO-78 seine Fähigkeiten beweisen sollte, von einer Schlägertruppe des Dagoristas Trokk überfallen. Die Gruppe setzte sich aus zwei muskelbepackten Arkoniden, die mit Katsugos und Tharks bewaffnet waren, und einem Naat zusammen. Die Dagoristas versuchten die Flucht ihres Opfers durch das Feuer mit Thermostrahlern zu vereiteln. Dabei wurde die Halle, in die sich Altao Ta-Camlo geflüchtet hatte, in Brand gesteckt. Der Naat schlug den Hochedlen bewusstlos. (Traversan 10)

Als er wieder zu sich kam, sah sich Altao drei Arkoniden und drei Naats gegenüber. Den ersten Dagorista, Erek, der seine Strahlwaffe abgelegt hatte, rammte er die Fingerspitzen der rechten Hand direkt unter die Brustplatten, wo das Herz saß und tötete dadurch den Kämpfer. Manator wurde mit dem Kopf voraus gegen die Wand eines Containers geschleudert, was ihm den Tod brachte. Einen der drei Naats sprang Altao Ta-Camlo auf den Rücken und brachte einen gewaltigen Schlag gegen einen Punkt direkt über dem mächtigen Brustkorb an. Der Koloss stürzte tot zu Boden. Der Arkonide war gezwungen, das Kanth-Yrrh und das Dagor-Zhy anzuwenden, als die beiden verbliebenen Naats auf ihn losstürmten. Dem ersten wich er geschickt aus. Der eigene Schwung ließ den Naat in das in der Halle herrschende Flammenmeer stürzen, in dem er verbrannte. Den dritten Koloss erschoss Altao Ta-Camlo mit dem Strahler, den er in letzter Sekunde aufnehmen konnte. Der verkohlte Leichnam des Naats begrub ihn unter sich. Mit Respekt vor den Kampfkünsten Altaos zog sich Trokk, der verbliebene Dagorista zurück, nachdem er die Leichen zerstrahlt und alle Spuren beseitigt hatte. Altao Ta-Camlo schaffte es nach geraumer Zeit, unter dem Naat hervorzukriechen und in die Kabine Tamarenas zurückzukehren. (Traversan 10)

Prinzessin Tamarena erfuhr, dass das Zauberhirn-Projekt der Großpositronik des Flottenzentralkommandos verbessern sollte. Obwohl damit der wichtigste Bestandteil des zukünftigen Robotregenten bereits bestand und Altao Ta-Camlo mit seinen Kenntnissen bei der Weiterentwicklung mithalf, waren die Traversaner einverstanden, die Herstellung des neuen Speicherchips weiterhin voranzutreiben. (Traversan 10)

Das Experiment

Trotz seiner Verletzungen, die glücklicherweise nur oberflächlich waren, wohnte Altao dem Probelauf des Roboters JO-78 bei. Auch Doumerkyn beobachtete das Experiment. JO-78 baute in wenigen Minuten eine Brücke über einen Wasserlauf fertig. Als sich der Roboter bereits einige Meter auf dem Übergang befand, brach diese zusammen. JO-78 versank im Wasser. Das Experiment war fehlgeschlagen. (Traversan 10)

Am 27. Prago der Prikur überbrachte Joriega die Nachricht, dass der Kristall fertig geschliffen war. In zwei Tagen würde auch das Hologramm eingepasst sein. Die Arbeiten an JO-79 waren auch schon weit fortgeschritten. Altao Ta-Camlo hatte den Wissenschaftler nicht darüber informiert, dass Doumerkeyn da Godan für das Scheitern von JO-78 verantwortlich war. Der Konkurrent Joriegas hatte per Fernsteuerung die magnetischen Verschlüsse der Brückenteile beeinflusst. (Traversan 10)

Attentat

Als Joriega da Zogeen wieder gegangen war, wollte sich auch Altao Ta-Camlo auf den Weg zu Tamarena machen. Doch zwei Naats und drei Arkoniden drangen in das Labor ein. Dem ersten arkonidischen Angreifer nahm Altao zwei spitze Leichtmetallstöcke ab. Einer der Naats versuchte den Hochedlen zwischen seinen beiden riesigen Händen zu zerquetschen. Altao hob einen der Stöcke hoch, der sich durch die Handflächen des Kolosses bohrte. Der Naat stolperte und stürzte in den zweiten Stab. Die Spitze drang in Bauchhöhe in den Körper ein und tötete den Naat. Altao gelang es nicht, unter dem auf ihm liegenden Körper hervorzukriechen. Die beiden verbliebenen Naats befreiten ihn von der Last. Trokk zog sein Dagorschwert und führte einen Streich direkt vor dem Kopf Altaos durch die Luft. Das im Paralysemodus arbeitende Schwert ließ Altao Ta-Camlo zusammenbrechen. Er prallte mit dem Hinterkopf auf eine Tischkante und verlor das Bewusstsein. (Traversan 10)

Er erwachte im Inneren des Testcenters von Katrok wieder. Der Roboter JO-79 trieb ihn durch jenes Labyrinth, das JO-78 am Vortag so bravourös gemeistert hatte. Dank seines Extrasinnes fand auch Altao Ta-Camlo den Ausgang und sah sich am Wasserlauf, der JO-78 zum Verhängnis geworden war. Der Roboter JO-79 zwang Altao, das gegenüberliegende Ufer unter Wasser zu erreichen, da er mit Strahlwaffen auf ihn feuerte. Gleichzeitig öffnete der Arkonide seinen Mentalblock und rief in höchster Todesnot Tamarena um Hilfe. (Traversan 10)

Altao Ta-Camlo erreichte ein weiteres Testfeld, das durch unregelmäßig aktivierte Energiefeldern ein Weiterkommen erschwerte. Eines dieser Felder verbrannte ihm die Haut einer Hand und eines Fußes. (Traversan 10)

Ta-Camlo stieg in den Rumpf des ausgeschlachteten JO-78, der im Testcenter stand. Die Ortung des Versuchsroboters JO-79 wurde von Störfeldern gestört. Altao begann, zwei Tentakel des Roboters JO-78 in sinnlosem Rhythmus zu bewegen. Das bewegte JO-79 dazu, das Testfeld zu verlassen, da sein Gegner anscheinend verschwunden und das Störfeld durch die Bewegungen von JO-78 nicht mehr existent war. (Traversan 10)

Tamarena und Irakhem konnten nun gefahrlos zu Altao vordringen, der in eine wohltuende Ohnmacht fiel. (Traversan 10)

Am 29. Prago der Prikur 12.402 da Ark verabschiedeten sich Altao Ta-Camlo und seine Gefährten von Joriega da Zogeen. Der Wissenschaftler übergab Altao eine Schriftrolle, die er erst beim Flug nach Arkon I öffnen und lesen sollte. In diesem Schreiben gestand Joriega, dass er den Rechner Altaos durchsucht hatte. Ohne das Wissen des Hochedlen hätte es keinen Erfolg für JO-80 gegeben. Außerdem war Joriega davon überzeugt, den Durchbruch im Zauberhirn-Projekt geschafft und den richtigen Weg zur Entwicklung künstlicher Intelligenz eingeschlagen zu haben. (Traversan 10)

Im Zentrum der Macht

Altao von Camlo und seine traversanischen Gefährten bezogen am 28. Prago der Prikur ihre Suiten im Hotel Rulat auf Arkon I. In der Hotelbar diskutierten sie über den Sonnenkur des Brysch-Sektors. Irakhem und Lesantre wurde die Aufgabe zugewiesen, Informationen über die möglichen Nachfolger von Pyrius Bit einzuholen. Das bevorstehende Karaketta-Rennen am 2. Prago der Coroma bot Altao und Tamarena die Möglichkeit, sich unter die Edlen und Hochedlen des Planeten zu mischen. Eldrish sollte ihm dazu verhelfen, in die Nähe der Imperatrix Siamanth zu gelangen. Altao kaufte in einem der Geschäfte des Rulat-Hotels ein mit Circoloy-Steinen besetztes Armband, das er mitsamt einer Botschaft an die Zofe der Imperatrix zustellen ließ. Der Hochedle von Camlo hoffte, dass sich die Imperatrix für ihn bei der Wahl des neuen Kurs des Brysch-Sektors einsetzen würde. (Traversan 11)

Eldrish meldete sich auf einem Holoschirm. Sie übermittelte die Nachricht, dass sich Siamanth am Abend des nächsten Tages in der She'Huhan-Grotte aufhalten würde. Die Imperatrix war in ihrer Eitelkeit gekränkt, da sich Altao nach ihrem Treffen auf Links-Aubertan nicht mehr bei ihr gemeldet hatte. (Traversan 11)

Altao, Riaal und Tamarena da Traversan nahmen an einem von dem Khasurn Merrit und Myskeron Ta-Gnotor veranstalteten Fest teil, in dem Künstler Steinskulpturen herstellten. Auf dieser Veranstaltung waren auch Leuhar da Merrit und seine Mutter Toitma da Merrit anwesend. So bald wie möglich verließen sie das Fest wieder. (Traversan 11)

Am Abend des 32. Prago der Prikur waren Altao, Riaal und Tamarena in der She'Huhan-Grotte anzutreffen. Imperator Reomir IX. war nicht anwesend, da er sich noch von seiner Krankheit erholte. Lesantre informierte Altao, dass sich Timberkan da Copper im Anflug auf Arkon I befand. Siamanth, Laschotsch und Eldrish schwebten auf einer Antigravplattform in die Halle. Altao von Camlo wurde zur Imperatrix gebeten. Siamanth informierte Altao, dass Kemarol da Andeck nicht Altao von Camlo, sondern Leuhar da Merrit und Timberkan da Copper als Anwärter auf den freigewordenen Posten des Kurs des Brysch-Sektors favorisierte. Die Imperatrix sprach eine Einladung zum Gartenjagdfest des Imperators am 35. Prago der Prikur aus. (Traversan 11)

Anschlag

Im Jahrtausendpark der Imperatoren sondierte Tamarena telepathisch drei Naats, die einen Überfall planten. Der Name des Opfers blieb ihr jedoch verborgen. Erst als sich ein vierter Naat zu der Gruppe gesellte und ein Bild herumreichte, konnte Tamarena das Ziel des Anschlags erkennen – es war Timberkan da Copper. Der Dreiplanetenträger wurde kurz darauf auch angegriffen, wehrte sich aber erfolgreich mit blitzschnellen Dagor-Schlägen. Auch Altao und seine Freunde griffen in den Kampf ein. Mit Paralysator-Schüssen konnten die Naats ausgeschaltet werden. Timberkan bedankte sich bei Altao von Camlo mit einem festen Händedruck. (Traversan 11)

Am 36. Prago der Prikur, dem letzten Tag vor dem Karaketta-Rennen, waren alle Piloten der Karaketta-Gondeln im Kristallpalast zu einem Bankett geladen. Altao hatte erneut eine persönliche Einladung erhalten. Zusammen mit Tamarena und Riaal besuchte er das Fest. In der Loge, die den Festsaal überragte, fand sich auch Reomir IX. ein. Altao stellte der Imperatrix Siamanth Timberkan da Copper vor. Siamanth nahm den Dreiplanetenträger in die imperiale Loge mit, wo auch Laschotsch Platz genommen hatte. (Traversan 11)

Tödliche Kuchen

Tamarena warnte vor einem Giftanschlag auf Timberkan. Toitma da Merrit hatte ein tödliches Gift in die Füllung von Descaer-Törtchen injiziert. Um das Attentat zu verhindern, mimte Altao einen betrunkenen Gast und setzte sich an den Tisch der da Merrit. Schnell entfernte er die Schilder aus den kleinen Törtchen, die mit der Aufschrift »Dem Sieger der TOROGAR« versehen waren, nahm zwei Kuchen und verzehrte sie. Der Aktivatorchip sorgte dafür, dass er nicht sofort starb. Allerdings plagten ihn ziemlich heftige Magenschmerzen. Toitma beobachtete das Geschehen sprach- und fassungslos. Als Altao von Camlo von Tamarena, Riaal und Timberkan vom Tisch weggezogen wurde, griff auch Toitma nach dem verbliebenen dritten Kuchen. Sie biss davon ab, sank zu Boden und starb. (Traversan 11)

Zurück im Hotelzimmer warnte Altao Timberkan vor Siamanth. Er sollte sich nicht in die Intrigen des Hofes verstricken lassen, was ihm eventuell den Kopf kosten könnte. Die Imperatrix war unglücklich und würde sich durch einen größenwahnsinnigen Schlag versuchen zu befreien. Altao versprach, während des Karaketta-Rennens auf Timberkan aufzupassen. Tamarena ihrerseits würde auf Altao Acht geben. Ihr Fluggerät würde die TRAVERSAN sein. (Traversan 11)

Das Rennen

Am 2. Prago der Coroma, dem Tag des Rennens, bewegten sich die Massen zur Rennstrecke um den Kristallpalast. Die Gondeln der Piloten wurden zu einer weißen Wand aus Energie gebracht, in der 66 Strukturlöcher eingelassen waren. Reomir IX. begrüßte die Zuschauer und Piloten und berichtete, dass auch sein Sohn Laschotsch an dem Rennen teilnahm. Die Gondel des Kristallprinzen trug den Namen SIAMANTH. (Traversan 11)

Bald nach dem Start zog sich das Feld der Karaketta-Gondeln weit auseinander. Die MEGOLIBELL war auf der dritten Stelle zu finden, Laschotsch mit der SIAMANTH lag im hinteren Mittelfeld, Altao von Camlo mit der LEONARDO ebenfalls und Tamarena mit der TRAVERSAN am Ende des Feldes. Nach sieben Runden waren 15 Piloten ausgeschieden. Tamarena da Traversan hatte große Probleme mit ihrer Gondel. Eine Seitenflosse brach ab und die Gondel begann zu steigen. Die Einspritzanlage des Triebwerks schien nicht richtig zu arbeiten. Die LEONARDO näherte sich der TRAVERSAN. Altao aktivierte die Greifermechanik der Fledermausflügel. Als die TRAVERSAN zu brennen begann, versuchte Tamarena, die Flügel der LEONARDO zu greifen. Altao ließ die Flügel langsam wieder einklappen bis Tamarena sich an der Reling um das Cockpit der Gondel festklammern konnte. Sie zog sich hinter Altao, während die TRAVERSAN abstürzte und explodierte. Die LEONARDO kehrte auf ihre Flugbahn zurück und versuchte die Gondeln Timberkans und Laschotschs einzuholen. (Traversan 11)

In der neunten Runde explodierte der Umperos. Die Trümmer regneten auf die Zuschauer herab. Von einer Sekunde auf die andere waren die Gondeln nur mehr schwer zu kontrollieren. Mehrere Gondeln stürzten ab und explodierten. Timberkan da Copper bremste seine Gondel ab und brachte sie in die Nähe der SIAMANTH. Dem Dreiplanetenträger gelang es, den Kristallprinzen mit den Libellenbeinen der MEGOLIBELL zu packen und in einen See fallen zu lassen, von wo er an das Ufer schwimmen konnte. Währenddessen gelang es Altao von Camlo, die LEONARDO sicher nahe dem Starthangar zu landen. Das Rennen wurde als beendet erklärt. Mit einem Robotgleiter ließen sich Altao und Tamarena in ihr Hotel bringen. (Traversan 11)

Beförderung

Als Altao, Tamarena, Riaal, Eshveran und Lesantre beim Frühstück saßen, wurde eine Ansprache des Imperators übertragen. Im Kleinen Thronsaal des Kristallpalasts waren Reomir IX., Siamanth, Laschotsch und Timberkan zu sehen. Der Imperator dankte dem Dreiplanetenträger für seinen todesmutigen Einsatz während des Karaketta-Rennens und für die Rettung des Kristallprinzen. Der Imperator beförderte ihn zum Einsonnenträger und verlieh ihm den Sonnenorden. Zudem wurde ihm der Brysch-Sternensektor mit 212 besiedelten Sonnensystemen übertragen. Lesantre hoffte, dass Timberkan mit der TOROGAR II einen Antrittsbesuch auf Traversan unternehmen und ihnen dadurch die Möglichkeit einer preiswerten Passage nach Hause ermöglichen würde. (Traversan 11)

Rückkehr

Am 5. Prago der Coroma holte Timberkan in Begleitung seines Ersten Offiziers die Traversaner mit einem Flottengleiter ab. Der neue Kur versprach, für Traversans Sicherheit zu sorgen und die Freunde dorthin zu bringen. Leuhar da Merrit unterstellte er, für die Sprengung des Umperos verantwortlich zu sein. Nur wenige Tontas später hob die TOROGAR II ab und setzte Kurs auf Traversan. (Traversan 11)

Am 8. Prago der Coroma landete die TOROGAR II auf dem Raumhafen von Erican. Der neue Kur des Brysch-Systems war so kurz vor seinem ersten öffentlichen Auftritt sichtlich nervös. Noch während Timberkan da Copper, die mit ihm gereisten Altao von Camlo, Tamarena da Traversan, Riaal, Lesantre, Irakhem und Eshveran on Keithy sowie die Aufstellung nehmenden Raumsoldaten auf die Öffnung der Bodenschleuse warteten, eröffnete Tamarena Altao, dass sie seit den Ereignissen auf Arkon III wusste, wer der angebliche Hochedle von Camlo eigentlich war – nämlich Gonozal VIII. (Traversan 12)

Trennungsschmerz

Am nächsten Tag, dem 9. Prago der Coroma (entspricht dem 20. Juli 5772 v. Chr.) war Altao innig mit Tamarena beschäftigt. Zudem plagten ihn Gedanken an den bevorstehenden baldigen Abschied. Er schwankte zwischen dem Verbleib in der Vergangenheit und der Rückkehr in seine Gegenwart. Ihm schwebte der Gedanke vor, die Prinzessin einfach mitzunehmen, was der Extrasinn aber entschieden ablehnte, mit dem Verweis auf die beim Betrieb der Zeitstation emittierte Strahlung, die nur Zellaktivatorträger überleben konnten. Auch die Gefahr von Zeitparadoxa war nicht unerheblich. Während einer zärtlichen Umarmung öffnete Atlan seinen Monoschirm ein wenig, damit Tamarena an seinen Überlegungen teilhaben konnte. Bei dieser Gelegenheit erkannte sie auch wichtige Stationen im Leben des Unsterblichen. (Traversan 12)

Reaktivierung

Gemderal und seine Wissenschaftler waren nicht untätig gewesen. Die Kuppeln der Zeitstation waren freigelegt worden. Der Traversaner hatte auch einige Sicherheitseinrichtungen einbauen lassen, um zu verhindern, dass die Stationspositronik bei der Reaktivierung Schwierigkeiten machte. Eine leistungsfähige KSOL-88/1 kontrollierte direkt in der Hauptkuppel das Stationsgehirn, eine zweite stand außerhalb der Zeitstation und diente der Gegenkontrolle. Am 11. Prago der Coroma setzte Atlan den rekonstruierten Steuerchip ein. Dieser Vorgang nahm lediglich zehn Minuten in Anspruch. Dann fuhr die Stationspositronik wieder hoch, kontrolliert von kompatiblen Prüfroutinen. Alle Traversaner zogen sich aus Sicherheitsgründen aus der Station zurück. Die Positronik erwies sich als äußerst kooperativ und erkannte Atlans Befehlsgewalt als Maghan an. Das Stationsgehirn berichtete von den erfolglosen Versuchen von Faktor VII, Waffen für den Kampf gegen die Haluter zu organisieren. Nach 36 Versuchen, die immer von der Temporalen Rückstürzpolung des Zeitläufers gestoppt worden waren, ließ der Meister der Insel die Station abschalten. Erst als Selaron und Ermigoa Merota auf Traversan eintrafen, wurde die Station von ihnen reaktiviert und der 37. Versuch unternommen, der wiederum fehlschlug. Die beiden Lemurer entrückten die Station durch ein Labilfeld, das jenem des Antitemporalen Gezeitenfeldes ähnelte, aus dem Standarduniversum. (Traversan 12)

Während Atlan die Aufnahmen von Ermigoa betrachtete, fiel ihm die verblüffende Ähnlichkeit mit Mirona Thetin auf. Ebenso erinnerte er sich an den Tod Ermigoas, die in seinen Armen zu Staub zerfallen war. Lediglich ein Armreif mit einem Edelstein war übrig geblieben. Den Wissenschaftlern war gelungen, aus dem Stein das Selaron-Fragment zu entschlüsseln. Die Geschichte der Meister der Insel sowie des Lemurers Nermo Dhelim darf angezweifelt werden und ist höchstwahrscheinlich auf den Zustand der Verwirrung der Superintelligenz ES zurückzuführen, die anscheinend eine alternative Wirklichkeit konstruiert hat, um einen Zustand innerer Ausgeglichenheit erreichen zu können. (Traversan 12)

Die Zeitstation führte einen zehnstündigen Selbsttest durch. Dazu gab Atlan den Zugriff auf die Aggregate der Station für das Rechengehirn frei. Der Arkonide nutzte die Zeit, um die Station zu verlassen und von seinen Freunden Abschied zu nehmen. (Traversan 12)

Die Ankunft eines Dagoristas

In der Zwischenzeit landete Trokk auf dem Raumhafen von Erican. Er suchte über das Kommunikationsnetz des Planeten nach dem Aufenthaltsort von Altao da Camlo. Da es keinen Anschluss unter diesem Namen gab, war Trokk klar, dass es sich um einen Tarnnamen handelte. Er rief den Palast des Nert von Traversan an. Der Gesuchte nahm den Anruf entgegen. Trokk forderte Altao zur Zusammenarbeit auf. Doch dieser lehnte ab. Der Forderung nach einem Duell kam Altao nach. Es sollte auf dem Raumhafen stattfinden. Auf die Frage nach seinen richtigen Namen gab sich Altao als Atlan von Gonozal zu erkennen. (Traversan 12)

Dagor-Duell

Am 12. Prago der Coroma (entspricht dem 24. Juli 5772 v. Chr.) erreichte der Flottenverband des Merrit-Khasurns das System von Travs Stern. Die 120 Kugelraumer griffen den Planeten an. Atlan hatte von Nert Kuriol da Traversan dessen Dagor-Ausrüstung zur Verfügung gestellt bekommen. Tamarena fungierte als seine Sekundantin. Ein zunächst gleichwertig erscheinender Kampf entbrannte. Als plötzlich ein glühendes Geschoss auf die beiden Kämpfer zuraste und Atlan gezwungen war, auszuweichen, gewann Trokk die Oberhand. Atlan, von der Helligkeit geblendet und von der Hitze umhüllt, wurde von dem mit Riesensätzen herbeigeeilten Trokk mit einem Hagel von Hieben und Tritten eingedeckt und zu Boden geschleudert. Mit einem stahlharten Griff schnürte ihm der Dagor-Hochmeister die Luft ab. Durch die Anwendung des transzendentalen Lichts konnte sich Atlan befreien und kam schwankend wieder auf die Beine. Trokk zog sein Dagorschwert und schlug zu. In diesem Moment sprang Tamarena auf Atlan zu. Trokk konnte noch die Desintegratorwirkung der Schwertklinge abschalten und die Waffe leicht drehen, doch die Breitseite der Klinge traf Tamarena mit voller Wucht auf den Kopf. Mit lebensgefährlichen Verletzungen sank sie an Atlans Seite zu Boden. Der Arkonide brach die Auseinandersetzung ab und nahm die Prinzessin auf die Arme. Die Blicke der beiden Kontrahenten begegneten sich. Trokk erkannte weder Vorwurf noch Hass in Atlans Augen, nur Sorge und Verzweiflung. Atlan stapfte zu seinem Gleiter und flog mit Tamarena ab. (Traversan 12)

Nach der Zerstörung der angreifenden Schiffe lag Tamarena im Zentralklinikum von Erican schon seit Stunden im Koma. Nert Kuriol und seine Frau hatten den Tod gefunden. Irakhem überbrachte Atlan die schlechte Nachricht, dass die Zeitstation von Desintegratoren in Staub verwandelt worden war. Atlan bat den neuen Nert um einen Gefallen. (Traversan 12)

Daheim

Am 10. August 1290 NGZ empfing die RICO einen Anruf über Camelot-Kode 001-Strich-Alpha. Es war Atlan, der sich vom Fuß eines Tafelberges meldete. Sassaron erhielt den Befehl, Vesta-Kreuzer fertigzumachen und Atlan abzuholen. (Traversan 12)

Das Team der RICO fand Atlan, der in einer Halle stand, deren Schott aus Arkonstahl geöffnet war. Dort lehnte er an einem der beiden Gleiter. Er trug eine arkonidische weiße Uniform aus vergangenen Zeiten und einen Antigravgürtel um die Hüfte. Atlan hatte die Zeit in einer geheimen Überlebensstation überdauert. Der stählerne Zylinder mit 200 Metern Durchmesser und etwa der gleichen Höhe war in dem naturbelassenen Tafelberg eingebettet worden. Bereits vor neun Tagen war er von der Automatik aus dem Tiefschlaf geweckt worden. Er hatte etwa 10.650 Jahre geschlafen. Velito Karemus erlaubte sich die Frage, ob er dies ohne Unterbrechung getan hatte. Atlan gab dazu keinen Kommentar ab. Die Station wurde versiegelt. (Traversan 12)

Wehmut

An Bord des Vesta-Kreuzers brandete Jubel auf, als der Arkonide das Schiff betrat. Während sich der Kreuzer der RICO näherte, die für den Abflug aus dem Trav-System bereit gemacht wurde, versuchte auch Cinthia Taubenflug Einzelheiten über Atlans Erlebnisse in der Vergangenheit zu erfahren. Doch dieser verbat sich jegliche Frage danach. Breitbeinig, statuenhaft, mit einem in unergründliche Fernen gerichteten Blick und »Tamarena« flüsternd, stand Atlan mitten in der Zentrale des Vesta-Kreuzers, der sich im Anflug auf die RICO befand. (Traversan 12)

Quellen

Traversan 4, Traversan 5, Traversan 6, Traversan 7, Traversan 8, Traversan 9, Traversan 10, Traversan 11, Traversan 12