Aoore

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Aoore war ein Punthare auf dem Weltenfragment Dorkh.

Erscheinungsbild

Er trug seinen Bart zu zwei Zöpfen geflochten, weshalb ihn manche auch den Zwiebart nannten. (Atlan 463)

Geschichte

Er war in die hübsche Deela verliebt, aber da er noch keinen Rang innehatte, durfte er sich ihr nicht offenbaren. Eines Tages war Deela zum Fruchtgehen eingeteilt worden. In einem günstigen Augenblick näherte sich Aoore, der zum Blutgehen eingeteilt worden war, und gestand ihr seine Liebe. Sie vereinigten sich, was nicht ohne Folgen blieb; Deela wurde schwanger und blickte damit einem ungewissen Schicksal als Trägerin entgegen. (Atlan 463)

Noch bevor man ihr das anmerken konnte, landete ein Zugor neben dem Aufenthaltsort ihres (vermeintlich gut getarnten) Verbands, und auf respektlos beleidigende Weise forderten Technos vom Vorgeher Riisa den jährlich fälligen Tribut. Da aber bei weitem noch kein Jahr seit der letzten Tributleistung verstrichen war, hatten sie nicht genug Wertgegenstände bei sich. Daher nahmen die Technos fünf Puntharen mit, um sie als Sklaven im SCHLOSS abzuliefern. Eine dieser Personen war Deela. (Atlan 463)

Aoore wollte ohne sie nicht leben und stahl sich in der Nacht von seinem Stammesverband davon. Zunächst gebückt, später aufrecht gehend, was ihm anfangs gar nicht gefiel, ihn aber schneller vorwärts kommen ließ. An einem Wasserloch begegnete er dem Wandersöldner Tirkis, der ihm anbot, ihn bis zum SCHLOSS zu begleiten, da er keine Ahnung hatte, wo es zu suchen war. Als Dank dafür überreichte er dem verbitterten Kämpfer unaufgefordert das einzige Stück Metall, das er bei sich trug: die Spitze seines Speeres. (Atlan 463)

Die Technos hatte Deela in einem von Mord-Chreeans bewachten Pferch zu den hunderten anderen Sklaven gesteckt. Aoore konnte ungehindert ins SCHLOSS eindringen, da es momentan einen Aufstand der tributpflichtigen Völker gab. Er organisierte sich ein langes Seil, machte es an einem Pfeiler fest und sprang in die Zone mit den gefährlichen Echsen. Immer wieder minutenlang bewegungslos und getarnt, dann schnell ein paar Meter weiterhuschend, bis sich ein Mord-Chreean mit einem Fuß im Seil verfing. Die Bestie konnte ihn weder sehen noch riechen, fühlte aber, dass etwas da war. Da dies die einzige Rettung für die Sklaven war, sprangen einige von ihnen an anderer Stelle zu den Echsen und opferten sich, damit Aoore alle anderen retten konnte. Schließlich konnte er tatsächlich unbeschadet den Zaun zu den Sklaven überklettern. Das Seil wurde hier auch noch festgezurrt, und alle hangelten sich auf die andere sichere Seite hinüber. Der Zukaharto Sserda übernahm das Kommando und führte sie in den Kampf gegen die Technos. (Atlan 463)

Als die SCHLOSSHERREN die Mord-Chreeans losließen, sprengte ihre Gruppe auseinander. Deela und Aoore gerieten an den Techno Ghyderzan, der nach einem Gespräch mit ihnen die Seiten wechselte und gemeinsam mit anderen den Kampf gegen die Mordechsen und Bewacher des SCHLOSSES aufnahm. In einem günstigen Moment stahlen sich die beiden Puntharen davon, da dies nicht ihr Kampf war. Sie passierten unbehelligt den Tunnel unter dem Energieschirm, von dem das SCHLOSS umgeben war, sammelten von den vielen Waren vor dem Eingang alles auf, was ihr Stammesverband würde brauchen können, beluden damit einen Wagen, spannten zwei herrenlose Chreeans davor und zogen zurück Richtung Wald von Fryg. (Atlan 464)

Sie waren entsetzt, wie leicht ihr angeblich perfekt getarnter Stamm schon aus der Ferne zu erkennen war. Aoore und Deela näherten sich ihm aufrecht und sprachen zu Riisa. Der Vorgeher behandelte sie mit Unterwürfigkeit und erkannte vorerst nicht, dass sie zu seinem Stamm gehörten. Als sie verkündeten, die Puntharen hätten ab jetzt nichts mehr zu befürchten und sollten allesamt aufrecht gehen, konnte Riisa aber seine Zustimmung nicht geben. Zu eingefahren war der Wunsch nach ständiger Tarnung vor dem Feind (der gar nicht existierte). Da ereignete sich ein lange andauerndes Erdbeben, begleitet von heftigen Blitzen, und danach war die Sonne verschwunden; sie hatte einem eintönig grauen Himmel Platz gemacht. Alle Puntharen, also auch Riisa, legten sich flach auf den Boden und baten Aoore und Deela um Gnade. Als das Beben und die Blitze tatsächlich aufhörten, nutzte Aoore die Situation sogleich aus und verkündete, ab sofort an Riisas statt der neue Vorgeher der Puntharen zu sein. Erneut verlangte er, dass von nun an niemand mehr gebückt gehen sollte, aber diesmal leisteten die Puntharen diesem Wunsch Folge. (Atlan 464)

Quellen

Atlan 463, Atlan 464