Arxisto

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Arxisto ist der zweite Planet der kleinen blauen Sonne Arx, gelegen in M 13. Die beiden Welten dieses Sterns tragen die Namen Arxistal und Arxisto, wobei Arxisto Sitz eines Kontors der Kosmischen Hanse ist.

Astrophysikalische Daten: Arxisto
Sonnensystem: Arx
Galaxie: Milchstraße (M 13)
Entfernung zum Solsystem: 33.935 Lichtjahre[1]
Entfernung nach Arkon: 87 Lichtjahre
Typ: Dschungelwelt, Sauerstoffwelt
Rotationsdauer: 26,7 h
Durchmesser: 17.512 km
Schwerkraft: 1,10 g
Atmosphäre: unverträgliche Sauerstoffatmosphäre
Mittlere Temperatur: +29,5 °C
Bekannte Völker
Terraner, Arkoniden

Übersicht

Arxisto ist eine Dschungelwelt mit Temperaturen von 29,5 °C im Jahresdurchschnitt bei einer hohen Luftfeuchtigkeit. Es herrscht stets Gewitterstimmung. Da die Sauerstoffatmosphäre Arxistos stark mit Edelgasen angereichert ist, können Terraner und Arkoniden sich in ihr nicht länger als eine halbe Stunde ohne Atemfilter bewegen. Auf Arxisto gibt es drei größere Kontinente: Avis-Tar, Polax und Tobal. Letzterer liegt in der nördlichen Hemisphäre. Dort herrscht ein gemäßigteres Klima. In den ausgedehnten Dschungel- und Sumpflandschaften hat sich eine Fülle tierischen und pflanzlichen Lebens, aber keine intelligente Spezies entwickelt. (PR 1022)

Bekannte Tierarten:

  • Große saurierähnliche Lebwesen mit langem Hals und winzigem Kopf. (PR 1022)
  • Gefährliche räuberische Wesen mit gedrungenem Oberkörper und zahllosen Hörnern auf dem Schädel. (PR 1024)
  • Arxisto-Falken: Aufrecht gehende, zwei Meter große Raubtiere mit Stummelflügeln, die in scharfen Greifklauen auslaufen, sowie einem Raubvogelschnabel. Die Halsdrüse ist begehrt, weil Duftstoffe daraus gewonnen werden können. Dies ist nur möglich, wenn das Tier im Schlaf überrascht und getötet wird, ohne dass es einen Schock erleidet. (PR 1024)
  • Zeyff-Schlangen: 20 Meter lange braune Schlangen, die normalerweise nur in den südlichen Regionen des Planeten vorkommen. (PR 1024)

Arxisto-Park

Das Handelskontor Arxisto-Park wurde auf dem Kontinent Tobal in der Nähe des Farrad-Tafelgebirges am Ufer des in diesem Gebirge entspringenden Flusses Ibson gegründet. Im Bereich des Kontors ist der Fluss stark reguliert. Im Kontor lebten im Jahre 424 NGZ 20.000 Terraner und 8000 Angehörige anderer galaktischer Völker. Auf dem zum Kontor gehörenden, 20 km × 40 km großen Raumhafen konnten täglich bis zu 150 Handelsschiffe abgefertigt werden. Das Kontor verfügte nicht über einen militärischen Stützpunkt. Die Bewohner lebten in nüchternen Zweckbauten. Ein Stadtteil oder Park trug den Namen Errando-Garten. Chef des Kontors war Arger Staball. (PR 1022)

Kavendish

Kavendish ist eine Großstadt und Wirtschaftsmetropole, die im Zentrum von Avis-Tar gelegen ist. In der Nähe von Kavendish befindet sich ein großer Raumhafen. Im Norden der Stadt liegt ein 200 Meter langer und fast ebenso breiter See. Im Juli 1303 NGZ wurde das Wasser dieses Sees durch Strahlenkanonen in Dampf verwandelt, um einem Mrii'Q sein Versteck zu nehmen. (PR 2014, S. 23f)

Geschichte

Die Bauarbeiten in Arxisto-Park waren im Jahre 424 NGZ noch nicht abgeschlossen. Das Kontor sollte der Kosmischen Hanse als Hauptumschlagplatz für den Kugelsternhaufen Thantur-Lok dienen, wurde allerdings nur durchschnittlich von zwölf Raumschiffen frequentiert. Aufgrund eines harten Konkurrenzkampfes mit den Springern um die Gunst der Arkoniden wurde das Kontor massiv ausgebaut. (PR 1022)

Im Oktober 424 NGZ erhielt Perry Rhodan von Julian Tifflor eine Meldung über seltsame Nachrichten von fünf Kontorwelten, darunter Arxisto. Darin war von unerklärlichen Landschaftsveränderungen die Rede. Man ging von einem Angriff der negativen Superintelligenz Seth-Apophis aus. (PR 1020)

Tatsächlich war Arxisto Ziel eines Angriffes mittels einer so genannten Zeitweiche. Der Planet entging nur knapp der totalen Zerstörung. Materiemassen materialisierten durch den Betrieb der Zeitweiche im Umfeld des Hanse-Kontors. Ein Teil einer Hochstraße sowie eine Lagerhalle des Raumhafens wurden auf diese Weise zerstört. Angriffslustige Insektoide erschienen ab dem 15. Oktober überall auf dem Planeten, einige davon sogar innerhalb der Kontorgebäude, und griffen die dort lebenden Galaktiker an. Es kam zu zahlreichen Todesopfern unter der Bevölkerung. Das Versorgungsnetz des Kontors brach zusammen. Perry Rhodan entsandte die TSUNAMI-36 und die TSUNAMI-97 nach Arxisto. Am 20. Oktober begab er sich per Distanzlosem Schritt selbst dorthin. (PR 1022)

Die Insektoiden verschwanden am 30. Oktober, dafür materialisierten andere Lebewesen und Objekte. Nach dem Erscheinen der Flotte der Seolis brach Panik im Kontor aus, als bekannt wurde, dass diese Wesen an der tödlichen, hoch ansteckenden Sonnenwindpest litten. Zwei Raumschiffe kollidierten beim Alarmstart. Es kam zu Todesopfern. Die Flotte der Seolis löste sich wenig später in Nichts auf. (PR 1023)

In den nächsten Tagen wurde die Lage auf Arxisto katastrophal. Im Bereich des Kontors herrschte totales Chaos, weil immer wieder gewaltige Materiebrocken, aggressive Lebewesen, Roboter und dergleichen materialisierten. Viele Gebäude wurden vernichtet, darunter das Hauptquartier des Kontorchefs. Raumschiffe auf dem Raumhafen wurden zermalmt. Die Kontinente Polax und Avis-Tar waren zu großen Teilen von fremden Gesteinsmassen bedeckt. Nach Rhodans Ankunft leitete Arger Staball die Evakuierung ein. Die beiden TSUNAMIS landeten, um hierbei zu helfen. Icho Tolot verließ die TS-36, in der er sich bisher versteckt hatte, und gelangte zusammen mit drei Flüchtlingen, die das letzte Evakuierungsschiff verpasst hatten, nach Arxistal. Perry Rhodan kehrte nach Terra zurück. (PR 1024)

Im 12. Jahrhundert NGZ war Arxisto hauptsächlich von Arkoniden besiedelt. Die Stadt Kavendish und ihr Raumhafen auf dem Kontinent Avis-Tar hatten Arxisto-Park als planetares Wirtschaftszentrum abgelöst.

Im Jahre 1303 NGZ kam Mrii'Qaaler mit dem Medoschiff STERN VON VONER nach Arxisto. Er fraß hier und dort einzelne Arkoniden und versteckte sich ansonsten im See im Stadtpark von Kavendish. Die Tu-Ra-Cel übernahm die Jagd nach Mrii'Qaaler und begann, den See zu verdampfen. Aber es war Sonderermittler Terantal, der Mrii'Qaaler fing, indem er ihm seinen Gleiter als scheinbare Fluchtmöglichkeit anbot. Terantal verriegelte den Gleiter einfach von außen per Fernsteuerung.

Fußnote

  1. In PR 1022 wird zuerst von 37.000 Lichtjahren gesprochen, was angesichts der bekannten Entfernung von M 13 nicht stimmen kann; einige Seiten später sind es rund 34.000 Lichtjahre.
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Quellen

PR 1020, PR 1022, PR 1023, PR 1024, PR 2014