Atopisches Tribunal

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Das Atopische Tribunal ist eine aus den Atopen und verschiedenen Hilfsvölkern bestehende Organisation. Es stammt aus einer die Jenzeitigen Lande genannten Kosmischen Atopie.

Anmerkung: Das griechische Wort atopía bedeutet so viel wie »Ortlosigkeit«. In der Philosophie ist damit ein Ethos, ein Ideal oder die undefinierbare Qualität einer besonderen Empfindung gemeint. Siehe auch: Atopie in der realen Welt.

Übersicht

Ziele

Zweck des Atopischen Tribunals ist es, die Atopische Ordo herzustellen, zu bewahren und zu gewährleisten, auch wenn dies mit großen Opfern verbunden ist. (PR 2710)

Das Atopische Tribunal ordnet alles so, wie es gemäß der Atopischen Ordo hätte sein sollen, wären nicht an unzähligen Stellen zu unzähligen Zeitpunkten falsche Entscheidungen getroffen worden. (PR 2719) Zur Erkennung solcher Fehlentwicklungen wird die Kontra-Historik herangezogen. (PR 2744)

Zitat: »Es ist das Recht. Es ist eine Formel, die Thez aus dem GESETZ abgeleitet hat. Es ist eines der Sinnesorgane von Thez. [...] Sein Gleichgewichtssinn für das Universum.«, Meister Q-Blau des Quarantänekommandos der Veste Tau. (PR 2850)

Fauthen

Sie sind die Stellvertreter von Thez, dem Landesherrn der Jenzeitigen Lande. Die Fauthen sind aus den Vögten der Ländereien von Thez hervorgegangen. Sie halten sich ausschließlich in den Jenzeitigen Landen auf und verteidigen diese in der Atopie. Sie ernennen die Atopische Richter und geben ihnen Raumschiffe. (PR 2829)

Die folgenden Fauthen wurden namentlich bekannt:

Atopen

Um unter der Atopischen Ordo Recht zu sprechen, dienen im Atopischen Tribunal die sogenannten Atopen, allgemein als »Richter« oder »Richter des Tribunals« bezeichnete Wesen. Nach Angaben des Atopen Matan Addaru Dannoer ist jeder dieser Richter ein einzigartiges Individuum. (PR 2724)

Der Atopische Hof koordiniert die Missionen der Atopischen Richter. (PR 2850)

Die Richter bilden den Rat der Atopen. (PR 2700)

Nach der Atopischen Ordo müssen immer zwei Richter in einer Galaxie aktiv sein. (PR 2811)

Die folgenden Atopen wurden namentlich bekannt:

Mitgliedsvölker des Tribunals

Neben den Richtern des Tribunals agieren unter ihrer Führung folgende Völker:

Die Jenzeitigen Lande

Nach den Angaben der Richterin Saeqaer sind die Jenzeitigen Lande eine Kosmische Atopie, eine Seinsregion, die nicht der gleichen Chronosphäre wie das Standarduniversum angehört, aber von jedem Richterraumschiff zu erreichen ist, vorausgesetzt, der Pilot war schon einmal jenseits der Materiequellen. (PR 2756)

Dazu muss das Richterraumschiff in den Kosmoglobus I beim Planeten Shyor eindringen, um so auf dem Weg der Synchronie (eine künstliche Zeit-Dimension) die Jenzeitigen Lande zu erreichen, die sich außerhalb der Zeit des Einsteinuniversums befinden. (PR 2776)

Eine Kontaktaufnahme mit den Jenzeitigen Landen ist auch über einen Atopischen Synaptor möglich.

Technische Hilfsmittel

Der Atopische Synaptor dient zur Kontaktaufnahme der Atopen mit ihrer Heimat, den »Jenzeitigen Landen«. (PR 2736, PR 2738)

Eine Transmitterbahnhofstrecke zwischen Larhatoon und der Milchstraße, bestehend aus fünf Sternenportalen, wird vom Tribunal genutzt und wohl auch kontrolliert. (PR 2733)

Die Ordischen Stelen dienen der Rechtsprechung und als Frühwarnsystem des Atopischen Tribunals. (PR 2795)

Der Extraktorist ein Raumschiff, um Ordische Stelen zu bergen. (PR 2840)

Die Atopische Sonde dient dazu, eine Person als Boten in die »Jenzeitigen Landen« und zurück zu bringen. (PR 2811)

Der Planet Andrabasch dient als Zugang von der Synchronie zu den Jenzeitigen Landen. (PR 2822)

Milchstraße

Das Atopische Tribunal benutzte den irdischen Mond als »mobilen Gerichtshof«.

Nach der Eroberung des Arkon-Systems diente dieses als zentrale Basis des Tribunals in der Milchstraße und ist Standort des Atopischen Konduktors. (PR 2718, PR 2744)

Des Weiteren nutzten die zum Tribunal gehörenden Völker diverse Dunkelplaneten in der Milchstraße als Stützpunkte und Gefängniswelten. (PR 2731)

Die Verstecke der onryonischen Raumflotte waren in der Regel hinter PaCam-Schleiern verborgen. (PR 2729)

Ein Ferntransmitterportal zwischen dem Arkon-System und dem Naata-System, mit der Hauptwelt der Naat-Föderation. (PR 2796)

Larhatoon

Auf dem Planeten Volterhagen unterhalten die Onryonen Forschungsstätten. (PR 2734)

Das Kontrafaktische Museum auf den Planeten Axxallia-Annor dient der Darlegung der Atopischen Version der Geschichte von Larhatoon. Es beherbergt einen Atopischen Synaptor und ein Physiotron. (PR 2735, PR 2736)

Ein gigantischer Repulsor-Wall riegelt die Domäne Shyoricc, das Zentrum der Galaxie Larhatoon, ab. (PR 2752)

Der Planet Shyor, der von Keloskern bewohnt wird, dient jetzt dem Kristallinen Richter als Residenz. (PR 2753)

Die zwei Kosmogloben im Orbit des Planeten Shyor bilden nach Ansicht der larhatoonischen Onryonen ein zentrales Element der atopischen Macht in dieser Galaxie. Der erste Globus beinhaltet nach bisherigem Kenntnisstand der Galaktiker ein Miniaturuniversum (PR 2774), der zweite dient als Zugang zur Synchronie und somit zu den Jenzeitigen Landen. (PR 2776)

Auf dem Planeten Kaidhan im Haoshall-System übergibt das Atopische Tribunal Gefangene an Schuldmeister aus dem Volk der Ollcaden, die sie zur Informationsbeschaffung raffinierten Foltern unterziehen. (PR 2755)

Geschichte

Primordiales Autokausales Ereignis

Anmerkung: Die Terraner bezeichnen dieses Ereignis etwas respektlos als »Urknall«

Eine Superintelligenz aus einem anderen Universum versuchte in das neu entstandene Standarduniversum einzudringen, fand aber keinen Halt in der Planck-Zeit und durchfuhr das Universum wie ein Blitz, der sich vom Anfang bis zum Ende des Universum erstreckte. Die Superintelligenz stieß einen Hilferuf aus, der Äonen später von einer Retrosonde der Vögte der Ländereien von Thez empfangen wurde. (PR 2850)

Vor etwa 20 Millionen Jahren

In dieser Zeit bewahrte Matan Addaru Llevthat einen Planeten GA-yomaads vor der Entvölkerung durch die Tiuphoren. Nach einem Flug durch die Synchronie in die Zukunft erschien er in der Endphase des tiuphorischen Feldzugs in der Milchstraße. Hier rettete Matan die letzen Rayonen vor den Tiuphoren. Dabei wurde die 96-COLPCOR so schwer beschädigt, dass sie als 97-COLPCOR neu entstand. Mit dieser jagte und vernichtete Matan Addaru Llevthat die letzen Tiuphorenverbände in der Galaxis. Nach der Rettung der Rayonen hielt er eine bewegende Rede, mit der er sie für das Atopische Tribunal gewann. (PR 2869)

Unbekannter Zeitpunkt

Nach einer Bitte an ES um Informationen über das Atopische Tribunal bekamen Atlan, Reginald Bull und Toio Zindher von der zu diesem Zeitpunkt noch von der »Geburt« TALINS stark geschwächten Superintelligenz Einblick in das Gedächtnis von Ernst Ellert. Dieser war zu einem unbekannten Zeitpunkt als Gesandter von ES der Einladung der Vögte der Ländereien von Thez gefolgt.

Vor Emissären zahlreicher anderer positiver und negativer Superintelligenzen verkündeten die Vögte ein Projekt zur Suche nach der legendären »Ersten Superintelligenz«. Die Vögte wollten zu diesem Zweck einen zeitlosen Ort erschaffen: eine Atopie. ES lehnte die Teilnahme an dem Projekt ab. (PR 2779)

Anmerkung: Da ES durch die Abtrennung von TALIN schwer mitgenommen war und außerdem anscheinend die meisten Erinnerungen Ellerts über diese Mission aus seinem Gedächtnis gelöscht wurden, ist der Grad der Wahrheitsgenauigkeit dieser Darstellung unbekannt.

8050 v. Chr.

Im Jahre 8050 v. Chr. war Perry Rhodan mit der RAS TSCHUBAI auf dem Rückflug aus der Vergangenheit. Er befreite Chuv'akhuu, den Verschwiegenen Boten von ES, aus dem Hyperfrost. Der Bote war in diesen geflüchtet, um der Anwerbung durch Corm Potomp, den Werber der Superintelligenz XUUN, zu entgehen. Doch Chuv'akhuu, erschaffen von ES, war vom Hyperfrost beschädigt. Bei der Bergungsaktion starb der Naat Lendert Dodnar. Der Bote bat Perry Rhodan um die Erlaubnis, auf Lendert Dodnars Gene zuzugreifen, um sich zu vervollständigen. Chuv'akhuu erfüllte seine Mission und half den Taumuu und Maahks, über einen Sonnentransmitter nach Andromeda zu flüchten. Rhodan war überzeugt, dass Chuv'akhuu eines Tages als Richter Chuv zurückkehren würde. (PR 2846)

Anmerkung: Aus dem Roman geht nicht klar hervor, ob dies eine Vermutung Rhodans oder ein historisches Faktum ist.

Um 3585 n. Chr.

Laren-Historiker vermuten, dass das Atopische Tribunal schon kurz nach dem Zusammenbruch des Konzils der Sieben erste Brückenköpfe in der Galaxie Larhatoon errichtet hat. Somit wäre mit den Vorbereitungen für die Eroberung dieser Galaxie irgendwann nach 3585 begonnen worden. (PR 2733)

Um 971 NGZ.

Auf Befehl Matan Addaru Dannoers versuchten die Onryonen ihre erste Praeterital-Kolonie auf dem Planeten Soynur in der Milchstraße zu errichten. Doch das Unternehmen misslang wegen Überresten der dort untergegangenen Kultur. Die Onryonen evakuierten Soynur. (PR 2847)

11. Jahrhundert NGZ

Anfang des 11. Jahrhunderts NGZ eroberte das Atopische Tribunal die Galaxie Larhatoon. Vermutlich wurde die Galaxie Lajaspyanda, in der ein Bruderkrieg der Laren tobte, ungefähr zur selben Zeit vom Atopischen Tribunal befriedet. (PR 2733)

Das Tribunal teilt Larhatoon in vier Domänen (und zahlreiche Subdomänen) auf: Die der Onryonen, der Laren und der Lucbarni. Shyoricc, die vierte Domäne im galaktischen Zentrum, gilt als Sperrzone. Alle Völker müssen in ihrer jeweiligen Domäne bleiben, für diesen Zweck ist die Reichweite aller Raumschiffe gedrosselt. (PR 2734)

1150 NGZ

Die Onryonen besiedeln ihre erste Welt in der Milchstraße, die Dunkelwelt Poycoron in der Southside, die erste von acht Dunkelwelten, die als Weltenrudel gelten. (PR 2811)

Um 1200 NGZ

Nach den Angaben des Benetah Neacue war das Atopische Tribunal seit ca. 1200 NGZ in der Milchstraße aktiv. (PR 2732)

1495 NGZ

Im Jahre 1495 NGZ wurde der Lare Avestry-Pasik durch einen Richter des Tribunals wegen eines Verbrechen verurteilt, das er noch nicht begangen hatte, als Avestry-Pasik gegen die Atopische Ordo und das Tribunal kämpfte, weil diese Larhatoon okkupierte. (PR 2732)

1514 NGZ

Am 19. Juni 1514 NGZ verkündete der Onryone Shekval Genneryc als Sprecher des Atopischen Tribunals eine Botschaft, die in der gesamten Milchstraße empfangen werden konnte. Er verkündete den ersten Tag des ersten Jahres des Atopischen Tribunals. Als Hauptangeklagte wurden Perry Rhodan und Bostich I. genannt. Rhodan sollte sich für den von ihm verursachten DORIFER-Schock sowie für die Tötung von Superintelligenzen wie Seth-Apophis und KOLTOROC verantworten. Außerdem wurde er eines Verbrechens angeklagt, das er erst noch begehen musste. Im 8. Kreis der Gerechtigkeit des Jahres 84.387, so teilte Shekval Genneryc mit, werde Rhodan einen Weltenbrand verursachen: die Ekpyrosis von GA-yomaad. Aufgrund der Schwere dieser Tat habe sich der Rat der Atopen entschlossen, präventiv vorzugehen. Rhodan und Bostich sollten umgehend ausgeliefert werden. Es blieb zunächst unklar, welche Verbrechen Bostich vorgeworfen wurden. (PR 2700)

Anmerkung: Perry Rhodan vermutet in PR 2726, dass das Atopische Tribunal nicht entstehen kann, wenn der Weltenbrand ausgelöst wird.

Im anhängigen Verfahren war Matan Addaru Dannoer für den Fall Perry Rhodan zuständig, Chuv für den Fall Bostich. (PR 2704)

Perry Rhodan erfuhr hiervon erst am 21. Juni, denn er hatte am Tag der Anklageverkündigung den Repulsor-Wall des irdischen Mondes durchquert und war mit der STARDIVER auf Luna abgestürzt. Von YLA erfuhr er, dass sich auf Luna nur der Atope Matan Addaru Dannoer aufhielt. (PR 2702)

In der Zwischenzeit griffen die Onryonen einen Flottenverband der LFT mit Linearraumtorpedos an, was ein entsetzliches Massaker unter dem Flottenverband anrichtete. (PR 2700)

Als Reginald Bull mit der JULES VERNE eingriff, mussten sie aus dem Solsystem fliehen. Das Atopische Tribunal setzte daraufhin als Belohnung einen Zellaktivator für die Auffindung der JULES VERNE aus (PR 2704), was im Solsystem einiges Chaos auslöste, da die Onryonen jegliche Raumfahrt per Linearflug verboten hatten. Bei einem Gefecht zwischen den Onryonen und der JULES VERNE bekam Reginald Bull Informationen, dass sich ein Richter des Atopischen Tribunals, Chuv, beim Schwarzen Loch Tephaya im Zentrum der Milchstraße aufhielt. (PR 2705) Doch das entpuppte sich als eine Falle, um die JULES VERNE aufzubringen. Tatsächlich wurde die JULES VERNE von dem Schwarzen Loch zerrissen. Was aus Reginald Bull wurde, war zunächst unbekannt. (PR 2706)

Ab 25. Juni 1514 NGZ tauchten die Tesqiren auf: Im Taranis-System, im Wega- und Illema-System, bei den Swoon und im Kristallimperium. Sie verkündeten die Ziele und Zwecke des Tribunals. (PR 2707)

Der Jaj Leza Vlyoth bekam von Shekval Genneryc den Auftrag, Icho Tolot zu finden und zu beseitigen. Leza Vlyoth folterte den im Sterben liegenden Haluter Fancan Teik, um die benötigen Informationen zu erhalten. (PR 2709) Er jagte Icho Tolot und seine halutischen Begleiter auf dem Planeten Kamaad. (PR 2710) Als Leza Vlyoth die Haluter gefangen nahm, kam ihm Perry Rhodan in die Quere, der mit der KRUSENSTERN dem Notruf der Haluter gefolgt war. Es gelang ihm, die Haluter zu befreien und über das Atopische Tribunal einige Informationen zu erhalten, während Leza Vlyoth flüchtete. (PR 2711)

In der Zwischenzeit eroberten die Tefroder mit Hilfe von vier Mutanten den Polyport-Hof ITHAFOR-5 im Gebiet der Blues. (PR 2708) Da das Galaktikum zerstritten war, reagierte das Atopische Tribunal. Eine Flotte von 450 Raumschiffen der Onryonen erschien. Ihr Anführer Ghonvar Toccepur verbot den Streitparteien jegliche Kampfhandlung. Da griff der Hohe Tamaron Vetris-Molaud persönlich mit einer Flotte von 700 Raumschiffen die Flotte der Onryonen an und besiegte sie. Doch das Atopische Tribunal verkündete, dass die Tefroder sich entweder zurückziehen müssten oder der Atopische Gerichtshof Luna werde in den Orbit von Tefor verlegt, außerdem werde das Polyport-Netz desaktiviert.

Die USO entschloss sich, in das Geschehen einzugreifen und Luna aus dem Orbit von Terra zu bringen. (PR 2714) Die Flotte der Onryonen zog sich zurück. Der Hohe Tamaron Vetris-Molaud gab seinen Mutanten den Einsatzbefehl für das Solsystem. Am 9. August 1514 NGZ um 17:37 Uhr verschwand Luna aus dem Erdorbit. Das Solsystem hüllte sich in den Kristallschirm. (PR 2715)

Luna bewegte sich auf der Hyper-Indifferenzspur auf sein Ziel, das Helitas-System, zu, als Schwierigkeiten entstanden und ein Zwischenstopp eingelegt wurde. Danach sollte Luna weiter zum Arkon-System versetzt werden, doch durch Sabotage materialisierte Luna in einer Konstellation von vier Neutronensternen. (PR 2727) Die Gravitationskräfte drohten den Erdmond zu zerstören. In einem verzweifelten Versuch gelang es, mit den Konstrukteuren dieser Konstellation Kontakt aufzunehmen. Die Gravo-Architekten bewegten Luna aus der Gefahrenzone, doch der Erdmond unterlag aufgrund der Gravophänomene einer Zeitdilatation. Luna befand sich in der Milchstraßen-Southside, aber die Lunarer wussten nicht wann. (PR 2728)

In der Zwischenzeit traf sich Perry Rhodan mit Imperator Bostich wegen der Probleme mit dem Polyport-Netz. Im Anschluss daran versuchte Rhodan, diesen Problemen auf den Grund zu gehen, und sah sich gezwungen das Polyport-Netz abzuschalten, um es zu retten. Bei seiner Rückkehr erfuhr er, dass die Onryonen sich in auffälliger Weise für das Arkon-System interessierten. (PR 2716)

Ein gemeinsames Kommandounternehmen der Onryonen und der Jaj griff das Arkon-System an. Die Onryonen kamen mit einer Flotte von 80.000 Raumschiffen. Ihr Anführer Kalosd Xallavor bot einen Zellaktivator als Belohnung für die Ergreifung von Imperator Bostich. Der Vize-Imperator Tormanac da Hozarius aktivierte den Kristallschirm, doch ein Kommando der Jaj eroberte die Leitstelle des Kristallschirms. Als Bostich mit der GOS'TUSSAN II ins Arkon-System zurückkehrte, begann der Richter Chuv mit der CHUVANC einen Tunnel durch den Kristallschirm zu bohren und drang mit Teilen der Flotte ein. Bostich gab den Angriffsbefehl für die arkonidische Flotte. (PR 2717)

Während der Invasion kamen weitere Onryonen-Raumschiffe, nunmehr belagerten sie mit 140.000 Einheiten das Arkon-System. Jaj-Kommandos eroberten die zentrale Schaltstelle der Systemverteidigung. In der Zwischenzeit verkündete der Richter Chuv das Arkon-System zur neuen Basis des Atopischen Tribunals, ebenso sollte das Arkon-System den wahren Kindern dieses Sonnensystems zurückgegeben werden: den Naats. (PR 2718)

Imperator Bostich versuchte, die zentrale Schaltstelle des Systemverteidigung zu vernichten, doch die GOS'TUSSAN II wurde von der CHUVANC zum Wrack geschossen und geentert. Mittlerweile verhandelte der Richter Chuv mit Vize-Imperator Tormanac über die Atopische Ordo. Das Arkon-System sollte den Naats zurückgegeben werden und die Arkoniden sollten das System innerhalb eines Jahres verlassen. Tormanac gelang es, diese Frist auf fünf Jahre zu verlängern. In der Zwischenzeit konnte Bostich entkommen und fand im Solsystem auf Terra Unterschlupf. (PR 2719)

Bostich bekam Asyl durch den Solaren Premier und befand sich unter der Obhut Ronald Tekeners in Istanbul. Dort wurde der Imperator von tefrodischen Mutanten angegriffen, dabei kam Ronald Tekener ums Leben. (PR 2722)

Die Tefroder nahmen Bostich gefangen und entfernten seinen Zellaktivatorchip, um Perry Rhodan damit zu erpressen. Er hatte eine Frist von 62 Stunden, sich dem Atopischen Tribunal zu ergeben, oder Bostich würde sterben! Vier Stunden vor Ablauf der Frist stellte sich Perry Rhodan dem Mutanten-Kommando und rettete Bostichs Leben. Zeitgleich erschien Matan Addaru Dannoer mit seinen Raumschiff 232-COLPCOR im Sonnensystem und verkündete, dass der Prozess gegen Rhodan und Bostich auf Terra stattfinden würde. (PR 2723)

Bei seiner Ankunft wurde auf Dannoer einen Anschlag verübt, aber Dannoer begann seine Vorbereitungen für den Prozess, ohne auf das Attentat einzugehen. Er wählte das Happy Betty-Etablissement in Happytown als Sitzungsgebäude. Seine Auswahl der Schöffen war außergewöhnlich: neben zahlreichen Terranern auch eingebürgerte Fremdwesen, intelligente Tiere, Roboter und sogar ein Futugen – ein simuliertes Bewusstsein einer ungeborenen Person. Dazu verlangte Dannoer auch, mit Gucky zu sprechen, sowie eine Untersuchung des Leichnams TAFALLAS. Die terranische Regierung hielt alle diese Bedingungen für lächerlich, aber die Volksabstimmung zu letzteren konnte das Atopische Tribunal mittels paramechanischer Manipulation gewinnen.

Rhodan und Bostich, die an Bord der 232-COLPCOR gefangen waren, bekamen von Dannoer und ihrem Wärter Angakkuq weitere Informationen zu ihrem Prozess. Das Urteil wurde schon vor langer Zeit gesprochen, es handelte sich um eine Formsache oder eine Farce, je nach Standpunkt. Julian Tifflor trat auf Bitte Dannoer als Zeuge auf. Am 20. September 1514 NGZ fand der Prozess statt, nach terranischem Recht eine Farce. Der Zeuge Tifflor erklärte, dass er von ARCHETIMS HORT aus den Weltenbrand gesehen hätte, aber dessen Ursprung nicht, weil das Solsystem in dieser Epoche von einem Korpuskalen Dunst getrübt wäre. Laut Tifflor wäre TAFALLAS hieran nicht beteiligt, sondern Rhodan und einige andere. Nach der Anhörung der Schöffen durch Matan Addaru Dannoer verkündete der Richter das Urteil: Perry Rhodan und Gaumarol da Bostich wurden zu 500 Jahren Mobilitäts- und Autoritätsentzug auf einer Welt des Atopischen Tribunals verurteilt. Die beiden entlockten Dannoer weiter wichtige Fakten: Die Atopen wussten gar nicht, wie Rhodan und Bostich die Ekpyrosis auslösen würden! Rhodan schloss daraus, dass das Atopische Tribunal nicht aus moralischen Gründen in der Milchstraße erschien, sondern aus Selbstschutz; die Ekpyrosis würde die Existenz der Atopen bedrohen. Rhodan spekulierte auch, dass die Atopen versuchten, das Polyport-Netz unter ihre Kontrolle zu bringen.

Am 23. September hielt Matan Addaru Dannoer eine Ansprache. Er verkündete die Atopische Ordo: Die Milchstraße sollte entmilitarisiert werden, alle besetzten Welten sollen an ihre Ureinwohner übergeben werden, die Onryonen würden die Polizei und Militärmacht in der Galaxis stellen. Dann verließ er mit seinen Gefangenen das Solsystem (PR 2724)

Am 4. Oktober 1514 NGZ fand auf dem Planeten Zaltertepe ein Treffen der Vertreter des Galaktikums, der LFT, des Bundes Freies Ertrus und der USO statt. Die Ertruser wollten die Präsenz der Onryonen in ihrem Heimatsystem nicht länger dulden. Für ihre geplante Offensive benötigten sie Unterstützung durch LFT und USO. Diese wurde ihnen zugesichert und vom Vorsitzenden des Galaktikums absegnet. Der Bund Freies Ertrus forderte die Onryonen auf, sich bis zum 30. Oktober aus dem Kreit-System zurückzuziehen. (PR 2729)

Am 12. Oktober 1514 NGZ wurde der Zellaktivator des Atopischen Tribunals an Vetris-Molaud übergeben, was von einem missglückten Putsch überschattet wurde. Nach der Zeremonie gab sich der Hohe Tamaron einen neuen Titel: Maghan, während über ihm ein Hologramm mit dem Logo der Meister der Insel entstand. (PR 2726)

Am 30. und 31. Oktober kam es zur Schlacht um das Kreit-System. Der Versuch des Bundes Freies Ertrus, der USO und LFT, die Onryonen zu vertreiben, endete in einem Debakel, als diese mit einer Übermacht von 32.000 Raumschiffen eingriffen und mit der Vernichtung des Planeten Ertrus drohten. Danach forderte Shekval Genneryc das Galaktikum auf, den Vorfall offiziell zu untersuchen. Andernfalls müsste das Galaktikum als feindliche Macht betrachtet werden. Am 31. Dezember erklärte das Galaktikum das Ultimatum der Ertruser und das Eingreifen der USO für rechtmäßig. Das Atopische Tribunal bezeichnete die USO als Terrororganisation und erklärte sie für verboten. Der Bund Freies Ertrus ergab sich dem Atopische Tribunal, um weites Blutvergießen zu verhindern. Ertrus sollte womöglich als eine der ersten Welten die Ordische Stele erhalten. (PR 2729)

1515 NGZ

Zwischen Oktober 1514 NGZ und Mai 1516 NGZ installierte das Atopische Tribunal 33 Ordische Stelen auf diversen Planeten in der Milchstraße. (PR 2745)

1516 NGZ

Im März 1516 NGZ entdeckte die LFT auf der Suche nach Perry Rhodan und Bostich, dass die Onryonen diverse Dunkelplaneten als Stützpunkte verwendeten. (PR 2731)

Ebenso sollte auf der Zentralwelt des Galaktikums, Aurora, eine Ordische Stele errichtet werden. Am 16. Mai 1516 NGZ erschien eine Flotte der Onryonen unter Befehl Penccas Khelliods. Als das Galaktikum die Errichtung ablehnte, stellte Kelliod ein dreitägiges Ultimatum. Nach dessen Verstreichen vernichteten die Onryonen den Nachbarplaneten Noros, dabei wurde die intelligente Rasse der Erinn-Flugschlangen ausgerottet. Das Galaktikum prangerte den Völkermord milchstraßenweit an. (PR 2740) Die Ordische Stele wurde auf Aurora installiert, sie sollte in Konfliktfällen Recht sprechen. Bei einem USO-Einsatz gelang es endlich, einen Linearraumtorpedo zu bergen und zu untersuchen. (PR 2741)

In der Zwischenzeit benötigte Matan Addaru Dannoer Psi-Potential zum Überleben. Er überfiel den Planeten Yo und wütete unter den Nachfahren des Mutanten Jabarim Gneppo, bis dieser ein Psi-Duell mit ihm begann. Zwar konnte der Atope den Mutanten töten, wurde aber schwer verletzt und flüchtete. (PR 2742) Der Richter erreichte mit letzter Kraft Luna, der plötzlich in der Southside auftauchte, nach dem er zwei Jahre verschollen war. Dort im Schwarzen Palast unterzog sich der Atope einer Regeneration in der Wehengrube. Er bekam einen neuen Aktionskörper und nannte sich nun Matan Addaru Jabarim. Gleichzeitig zerfiel 232-COLPCOR in seine tt-Progenitoren und baute sich neu als 233-COLPCOR auf. (PR 2743)

Zur gleichen Zeit vertrieben die Onryonen brutal die Arkoniden aus dem Arkon-System und sprengten die verlassenen Trichterbauten. Der Arkonide Pellender da Shamonay entdeckte, warum das Atopische Tribunal es auf das Arkon-System abgesehen hatte: Nur auf Arkon I war der lebenswichtige Atopische Konduktor wirklich sicher. Da Shamonay gelang es, mit seinem Wissen zu entkommen. (PR 2744)

Um den 10. Juni versuchten die Gataser vom Planeten Vysninc die dortige Ordische Stele zu vernichten, was jedoch in einem Debakel endete. Eine Flotte der Onryonen unter dem Befehl Shekval Gennerycs erschien im LFT-Regierungssystem Yogul. Genneryc wollte dort drei Ordische Stelen installieren. Dazu sollte die Solare Residenz übergeben werden. LAOTSE sollte sich an der Aufteilung der Milchstraße in Domänen beteiligen.

Homer G. Adams brachte in Erfahrung, dass die Jaj LFT-Regierungsmitglieder ersetzt hatten. Auch suchte das Atopische Tribunal nach einem terranischen Geheimprojekt unter dem Kodewort ZbV; selbst Vetris-Molaud wurde beauftragt, das Geheimnis zu lüften. Doch Adams gelang es, die Jaj mit Fehlinformationen zu täuschen, während Arun Joschannan verkündete, dass man dem Ultimatum der Onryonen nicht nachgeben würde und den Angriffsbefehl gab. (PR 2745)

Es gelang Adams, die Onryonen glauben zu lassen, dass das Projekt ZbV in Omega Centauri geplant war, zeitgleich sollte die Solare Residenz zur Bombe umgebaut übergeben werden. LAOTSE begab sich ins Wega-System. Bei dem Versuch, LAOTSE abzufangen, entkam die Solare Residenz in das Solsystem. Gleichzeitig erschien die REGINALD BULL im Kharag-Sonnendodekaeder und wurde von einer Flotte der Tefroder angegriffen und vernichtet; eine weitere Täuschung Adams, um die Fertigstellung des Projekts ZbV zu sichern. (PR 2746)

Im November 1516 NGZ hielten die LFT und das Galaktikum ihre Flotten versteckt in Bereitschaft. Der Atope Chuv stufte das Solsystem als ein Widerstandsnest ein und drohte mit Strafaktionen.

Anmerkung: Warum Chuv nicht mit der CHUVANC einfach den Kristallschirm des Solsystems durchbrach, ist unklar.

Die Onryonen warfen daraufhin gigantische Mengen von Lineartorpedos in den Halbraum um das Solsystem. Diese sendeten Störimpulse, um den Hyperfunk zu stören. Projekt ZbV wurde unterdessen fertiggestellt: Es handelte sich um das neue Fernraumschiff RAS TSCHUBAI, welches nun bereit war, nach Larhatoon aufzubrechen.

Ein erneutes Täuschungsmanöver brachte das Atopische Tribunal und die tefrodischen Spione auf eine falsche Fährte. Die Posbi-BOX-100000 verließ das Solsystem mit einem Geleitschutz vollrobotischer Posbi-Boxen. Die Onryonen fielen auf die List herein und die RAS TSCHUBAI konnte mithilfe dieser Ablenkung entkommen. Das Gerücht eines neuen terranischen Superraumschiffs machte in der Milchstraße die Runde. (PR 2750)

In der Zwischenzeit wurde der geflohene Perry Rhodan in der Galaxie Larhatoon von Onryonen gefangen genommen. (PR 2754) Er wurde nach erfolgloser Folter der Richterin Saeqaer übergeben. (PR 2755, PR 2756) Zu Rhodans Überraschung beschäftigten sich die Gäste an Bord der CHEMMA DHURGA mit alternativen Versionen der Ultimaten Fragen.

1517 NGZ

Im Januar gelang es den Tefrodern, die Posbis mithilfe von Posbiviren zu infizieren, die ihr Bioplasma schädigten. Die befallenen Posbis entwickelten einen paranoiden Hass gegenüber Terranern. Sie sahen in Vetris-Molaud einen Erlöser und bereiteten dem Tefroder einen großen Empfang. (PR 2760) Die infizierten Posbis auf Everblack begannen neue Waffensysteme zu entwickeln und zu bauen, wovon sich Vetris-Molaud einen strategischen Vorteil gegenüber dem Atopischen Tribunal erhoffte. (PR 2782)

In Februar begann die Besatzung der RAS TSCHUBAI erste Aktionen in Larhatoon; darunter die Befreiung Perry Rhodan aus der Gewalt der Richterin Saeqaer. (PR 2765, PR 2766, PR 2767)

Am 15. Februar eroberten die Tefroder mithilfe des Atopischen Tribunals den Sonnentransmitter Vengil-Trio. (PR 2761, PR 2762)

Gleichzeitig begann auf Tefor die vom Atopischen Tribunal angesetzte erste Ordo-Konferenz aller galaktischen Völker, in deren Verlauf die Umsetzung der Atopischen Ordo in der Milchstraße geplant werden sollte. Ein Fiasko: das Galaktikum boykottierte die Konferenz und eine Handvoll abstruser Vertreter kaum bekannter Völker kamen. (PR 2762)

Mitte März materialisierte Luna im Baagsystem – dem ehemaligen Arkonsystem – und wurde vierter Mond des Planeten Naat. (PR 2763)

Im Baagsystem war Arkon III fest in onryonischer Hand, auch Arkon II war von Arkoniden und Mehandor geräumt. Auf Arkon I wurden weiterhin Zwangsräumungen durchgeführt.

Auf Arkon III breitete sich das Technogeflecht aus, seit der Ankunft Lunas geschah dies exponentiell. In der Zwischenzeit nahm der Richter Chuv am naatschen Kampf-Sport-Fest Muathamen teil und kämpfte ehrenvoll. Im Finale wurde auf Richter Chuv ein Anschlag verübt, aber von den Attentätern abgebrochen. Dafür entkamen sie mit Chuvs Genmaterial, dessen Auswertung überraschend war. Chuv entstand aus diversen Völkern wie den Naats. Dieser verkündete – unbeeindruckt von dem Ereignis – über Trivid die Sicherung des Atopischen Friedens, der mit dem Zusammenschluss von Luna und Arkon III erfolgen sollte, dass der Repulsor-Wall Lunas mit dem Kristallschirm des Baagsystems zu einem neuen Ganzen verschmelzen werde, und dass M 13 zu einer eigenständigen Domäne werden solle. (PR 2763)

Am 5. März stellte die Domänenwacht in Larhatoon fest, dass jemand (die RAS TSCHUBAI) den Repulsor-Wall der Domäne Shyoricc durchquert und mehrere Sonden sowie ein Abwehrfort zerstört hatte. Bei dem Großereignis Assaree Dymae auf dem Planeten Vlaera entdeckte die Domänenwacht einige der Eindringlinge. Einer wurde getötet, eine zweite Person (Baucis Fender) wurde gefangen genommen. Die Domänenwacht erkannte, dass es sich bei den Eindringlingen um Terraner aus der Milchstraße handelte. (PR 2772)

Am 14. März kündigte das Atopisches Tribunal die Errichtung einer Ordischen Stele auf den Planeten Ekhas an. Dessen Regierung bat die USO um Hilfe. Am 20. März erfolgte ein Angriff der Posbis und USO auf den onryonischen Konvoi, der die Stele transportierte. Dieser hatte überwältigenden Erfolg dank neuer Waffensysteme und Triebwerke. Der Konvoi und die Stele wurden vernichtet, doch die USO-Besatzung verspürte furchtbare Scham und Reue. (PR 2769)

Den 16. März begann die RAS TSCHUBAI eine Raumschlacht, um die Domänenwacht abzulenken und somit das Einsatzteam auf Vlaera zu befreien. Das Manöver hatte Erfolg und mit den auf Vlaera erbeuteten Daten konnten die Terraner den Planeten Shyor erreichen. (PR 2773)

Den 24. März wurde der Domänenwacht ein ungewöhnlicher Vorfall gemeldet: Auf dem Planeten Shyor hatten zwei Onryonen (Perry Rhodan und Sichu Dorksteiger in Maske) einen der dort lebenden Kelosker in seinen n-dimensionalen Berechnungen gestört, obwohl dies untersagt war. (PR 2775) Als die unbekannten Onryonen festgenommen werden sollten, entkamen diese mit Hilfe zweier Kelosker, die den Kran einsetzten. Danach versuchten die Eindringlinge, einen der zentralen Bestandteile der Anlagen des Repulsor-Walles anzugreifen, was die Domänenwacht verhinderte. Hierbei handelte es sich lediglich um ein Ablenkungsmanöver der Terraner. (PR 2776)

Auf der schon vier Wochen tagenden Großen Ordo-Konferenz des Atopischen Tribunals auf Tefor wurde verkündet, dass den Onryonen eine eigene Domäne, genannt die Alten Sternenlande, in der Milchstraßen-Southside zugesprochen werden sollte. Dorthin sollten auch die Onryonen aus Larhatoon übersiedeln. (PR 2770)

Am 8. April gelang dem Terranischen Liga-Dienst ein wahres Husarenstück: Ein Kommando unter Leitung von Attilar Leccore entführte die Ordische Stele des Planeten Allema und ersetzte sie durch eine Kopie. Die echte Stele wurde zum Planeten Ockhams Welt gebracht. Sie sollte dort untersucht werden. (PR 2771)

Die Onryonen versuchten erfolglos, der Mehandor-Sippe der Scerven die Vorzüge eines Atopischen Restriktors zu erklären. (PR 2780) Auch versuchte das Atopische Tribunal eine Ordische Stele auf dem Planeten Halut zu installieren. Dabei verhielten sich die Onryonen arrogant und respektlos gegenüber den Halutern. Diese verkündeten, dass sie lieber Halut aufgeben und sich eine andere Heimat suchen wollten, falls die Stele installiert würde. Gleichzeitig versuchte eine tefrodische Terrorgruppe den Planeten Halut mit zwei SHIVA-Aufrissbomben zu vernichten. Dies wurde in letzter Sekunde durch das Eingreifen Vetris-Molauds und der USO unter Monkey verhindert. Die Haluter errichteten für die USO eine unterirdische Produktionsstätte für Librodrohnen auf Halut. (PR 2780, PR 2781)

Am 16. April sollten 52 Proto-Hetosten in Larhatoon auf dem Planeten 50.000 von den dortigen fünf Ordischen Stelen verurteilt werden, doch das Ganze war ein Selbstmordanschlag der Proto-Hetosten gegen das Atopische Tribunal. Es gelang den Laren, die fünf Stelen zu vernichten. Einem Einsatzkommando der RAS TSCHUBAI gelang es, die überlebenden und toten Proto-Hetosten zu bergen. (PR 2783)

Die toten Proto-Hetosten verschmolzen mit den ÜBSEF-Konstanten der Stelen, und wurden damit ein unwiderstehlicher Köder für Richterin Saeqaer. Die Terraner brachten die ECELLU, als Wrack getarnt, in die Nähe der CHEMMA DHURGA. Die Aktion wurde ein Erfolg: mit den Leichen der Proto-Hetosten an Bord wurde die ECELLU in Globus Zwei gebracht. Ein Einsatzkommando der RAS TSCHUBAI drang in Globus Eins ein. Zur Überraschung Saeqaers und des Weißen Bacctou war ein Mitglied des Kommandos ein Ritter der Tiefe! Atlan verlangte als Pilot der CHEMMA DHURGA eingesetzt zu werden. (PR 2784)

Er erhielt die Erlaubnis, es zu versuchen, doch es misslang. Das Richterschiff weigerte sich, weil es bereits eine Pilotin hatte: Saeqaer. Das Kommando bekam einen Tag Schonfrist und den Auftrag, einen Aufstand im Richterschiff zu beenden. In der Zwischenzeit hatte Saeqaer ein Kaffeekränzchen mit Atlan, bei dem beide ihre Lebensgeschichten austauschten. Am Ende des Dialogs eröffnete Saeqaer Atlan, dass sie in ihre Zukunft, die Infinitum genannte Chronosingularität zurückkehrten werde. Die Terraner beschlossen in die Milchstraße zurückzukehren. (PR 2785)

Im Juni meldete die Ordische Stele von Olymp, dass eine »Alte Wunde« auf dem Planeten aufgerissen worden sei, weil ein terranisches Einsatzkommando eine dortige uralte Station der Laren untersucht habe. (PR 2787)

Am 29. Juni wurde in der Provcon-Faust ein Anschlag auf Vetris-Molaud verübt. Matan Addaru Jabarim erschien mit der 233-COLLPCOR und besuchte den Verletzten. Er entlarvte ihn als Doppelgänger. Daraufhin verließ er die Provcon-Faust wieder. (PR 2788)

Im Juli grassierte unter den Onryonen eine hoch ansteckende Krankheit namens Finsterfieber. Die Opfer erblindeten und ihr Emot-Organ stellte die Funktion ein. Die Arkoniden versuchten erfolglos, die Sublimierung von Arkon III mit einen Angriff von Robotraumern zu verhindern. Am 28. Juli 1517 entstand aus Arkon III der Atopische Konduktor. (PR 2791)

Imperator Bostich gelang es, sein Flaggschiff GOS'TUSSAN II zu kapern und das Arkon-System zu verlassen. (PR 2792)

Den Terranern gelang es, im Solsystem drei Jaj-Agenten aufzuspüren und zu töten, während tefrodische Agenten einen Anschlag auf die Solare Residenz verübten. (PR 2793, PR 2794 )

Das Tribunal hatte in der Zwischenzeit das TLD-Täuschungsmanöver auf Allema durchschaut und suchte die gestohlene Ordische Stele in der gesamten Galaxie. Ein TLD-Agent wurde vom Atopischen Tribunal aufgespürt und ermordet. Das Tribunal ermittelte drei mögliche Orte, an denen sich die Ordischen Stelen befinden konnten. Einer war Ockhams Welt. Dort haben LFT Wissenschaftler vergeblich versucht, mit der Ordischen Stele zu kommunizieren. Sie haben nur kryptische Bemerkungen als Antwort erhalten. Ein Raumrudel der Onryonen erreichte Ockhams Welt. Dessen Kommandant war TLD-Chef Attilar Leccore in Gestalt von Boyton Holtorrec. Um Blutvergießen zu vermeiden willigte die Ordische Stele in einen Tausch ein. Ihre ÜBSEF-Konstante wurde in einen Dolan transferiert. Die Onryonen konnten nur noch eine leere Stelen bergen und brachten sie zu den Sganshanum auf Luna im Baagsystem. (PR 2795)

Der Atopische Richter Chuv interessierte sich sehr für die Naats und bot der Naat-Föderation die Rücksiedlung ins Baagsystem an. Zu diesem Zweck wurde im Naatasystem ein Ferntransmitterportal installiert. Das wiederum rief die Terraner und Arkoniden auf den Plan. Mit dem Vierstufenplan Ultima Margo versuchten sie das Richter-Raumschiff CHUVANC zu erobern, Richter Chuv zu instrumentalisieren und somit die Jenzeitigen Lande zu erreichen.

Mit Hilfe eines Virus, den Optogenetischen Agenten, sollte der Atope Chuv mit Hilfe von Lichtsignalen manipuliert und gefügig gemacht werden. (PR 2796)

Bostich griff das Naatasystem an, um Chuv anzulocken. Dabei hatte er Erfolg. Ein terranisches Kommando unter Perry Rhodan eroberte die CHUVANC und Chuv wurde mit den Optogenetischen Agenten infiziert. Am 17. November 1517 NGZ übernahm Atlan das Kommando über die CHUVANC. (PR 2797, PR 2798)

Doch Yuunüs Phörn, der Sekretär Chuvs, setzte sich zur Wehr und ermordete den Atopen, damit er nicht weiter den Terraner dienen konnte. Der Bordrechner der CHUVANC erhob Atlan zu seinem neuen Lebensteil und nannte das Richterschiff jetzt ATLANC. Doch Matan Addaru Jabarim erkannte, dass an Bord der CHUVANC etwas nicht in Ordnung war und griff mit der 233-COLPCOR an. TLD-Chef Attilar Leccore in Gestalt von Boyton Holtorrec gab den Onryonenverbänden den Befehl, die 233-COLPCOR anzugreifen, angeblich weil Terraner sie übernommen hätten. Der ATLANC gelang die Flucht ins Baagsystem. Dafür wurde Attilar Leccore gefangen genommen. (PR 2799)

Bei der Schlacht wurde Angakkuq tödlich verletzt, aber sein Todeskampf sollte ein Jahrhundert dauern. Am 20. November verkündete das Tribunal offiziell die Ermordung Chuvs durch die Kardinal-Fraktoren Perry Rhodan und Gaumarol da Bostich. (PR 2811)

Der Versuch mit der ATLANC die Jenzeitigen Lande über die Synchronie zu erreichen scheiterte infolge eines Verrats der Proto-Hetosten an Bord. Stattdessen gelangte die ATLANC ins Jahr 20.103.191 v. Chr. in der Milchstraße. Dabei erzeugte die ATLANC einen Zeitriss quer durch die Galaxie. Aus diesem Riss sickerten Quanten aus Vergangenheit und Zukunft in den Einsteinraum. (PR 2800)

Im Dezember, nach dem Anschluss des Olymp-Komplexes an das Neue Tamanium der Tefroder, zogen die onryonischen Einheiten aus dem System Boscyks Stern ab. Als dieser fast abgeschlossen war tauchten nahe Olymp drei riesige Walzenraumer aus dem Zeitriss auf. Die Besatzung aus Tiuphoren gab an, sie seien vom »Raumriss« überrascht und verschlungen worden. Der Versuch einer Kontaktaufnahme durch die Galaktiker entpuppte sich als eine tödliche Falle. Zwar griff die onryonische Flotte ein, aber die drei riesige Walzenraumern flogen daraufhin ein neues ziel an, die Sonne Swaft. (PR 2806)

1518 NGZ

Anfang Januar des Jahres tauchten die drei Sterngewerke bei Swoofon auf. Die dortigen Onryonen versuchten die Atopische Ordo durchzusetzen, hatten dabei aber keinen großen Erfolg. Drei Tesqiren hatten schon ohne Erfolg versucht, die Swoon umzustimmen. Die Atopische Stele von Swoofon wurde mit unzähligen trivialen Lappalien und Streitigkeiten bei Vertragsabschlüssen behelligt.

Die Tiuphoren versuchten mit dem gekaperten Handelsraumer TRAOCAST XII auf Swoofon zu landen, um technische Daten zu sammeln und sich der erhöhten Hyperimpedanz anzupassen. Das Gefecht endete mit einem Sieg der Swoon, die ihre Geheimwaffe Jabberwooky aktivierten. Die Angreifer erbeuteten nur drei Positroniken und flohen. Ihr Anführer Accoshai glaubte, er könne endlich neue Provinzen für das Unbegrenzte Imperium von Tiu erobern. (PR 2807)

Ab dem 15. Januar 1518 NGZ nahm sich die LFT der Tiuphorenfrage an und entsandte eine terranisch-arkonidische Flotte, die Tiuphorenwacht. Sie sollte den Zeitriss erforschen und dort nach Tiuphoren Ausschau halten. Erst am 28. März griffen die Tiuphoren die Freihandelswelt Vaar an. In diesem System waren nur schwache onryonische Streitkräfte vorhanden. Die Tiuphoren landeten auf Vaar, rissen die dortige Atopische Stele aus der Verankerung und dockten sie am Sterngewerk PRUITENTIU an. Doch es kam zu einer Wechselwirkung mit dem Sextadim-Banner des Sterngewerks. Infolgedessen wurde die PRUITENTIU zerstört. Das Eingreifen der Tiuphorenwacht verhinderte Schlimmeres. Trotzdem entkamen zwei Sterngewerke mit den benötigten Hyperkristallen von Vaar. Am Zeitriss gelang den Tiuphoren Funkkontakt mit der Vergangenheit. Accoshai forderte Verstärkung an. (PR 2808)

Am 31. März wurde das Flaggschiff der Tiuphorenwacht, die GALBRAITH DEIGHTON V, von Indoktrinatoren der Tiuphoren zerstört, die während der Raumschlacht von Vaar auf sie übergewechselt waren. (PR 2809)

Nach der Ermordung des Richters Chuv gerieten die Aktionen des Tribunals ins Stocken. Die Konferenz über die Aufteilung der Milchstraße machte keine Fortschritte, ebenso wenig die Begrenzung der Reichweite der galaktischen Raumschiffe auf den Ordischen Radius. Einzig die Aufstellung von Atopischen Stele erfolgte planmäßig, zwischenzeitlich unterbrochen von Scharmützeln zwischen Einheiten der Neuen USO und des Tribunals. (PR 2811)

Am 27. April erhielt Julian Tifflor eine Einladung von Matan Addaru Jabarim, ihn im Baagsystem zu treffen. Dort unterbreitete Jabarim dem Terraner ein Angebot. Er sollte als Bote des Atopen in die Jenzeitigen Lande reisen, dort Instruktionen für das Auftauchen der Tiuphoren einholen und darum bitten, einen weiteren Richter als Ersatz für den ermordeten Chuv zu senden. Außerdem zeigte Jabarim Tifflor eine kontrahistorische Vision einer Erde, auf der Adolf Hitler im Jahre 1916 starb. Während dieses Treffens gelang es Attilar Leccore aus seiner Gefangenschaft zu fliehen und mit der GAUPELLAR GUZDRIN das Baagsystem zu verlassen. Gleichzeitig begab sich Julian Tifflor als Bote in die Jenzeitigen Lande. (PR 2811)

Am 4. Mai verlangte die Ordische Stele auf Olymp nach der Kaiserin Indrè Capablanca und erklärte ihr die Entdeckung eine bedrohlichen Erscheinung: der dys-chronen Drift. Ohne weitere Erklärungen gab die Stele ihr den Auftrag, die Raumstation Tonne aufzusuchen und dort nach der Leiche von Nos Gaimor zu suchen. Vor Ort fand Indrè Capablanca den Leichnam von Nos Gaimor, doch dieser verschwand im selben Moment, als sie ihn sah. Auf Nachfrage beim Bordrechner der Tonne gab dieser eine abweichende Erklärung der offiziellen Geschichtsschreibung. Anstatt in Jahre 3459 im Zweikampf um den Titel des Ersten Hetran von Leticron getötet zu werden, hatte Gaimor den Aufzeichnungen der Tonne zufolge gemeinsam mit Leticron gegen eine Gruppe von Individualverformern gekämpft und überlebt. Gaimor war erst im Jahre 3469 gestorben und wurde von der Tonne desintegriert. Die Kaiserin teilte der Ordischen Stele auf Olymp die neuen Erkenntnisse mit. Die Stele bat sie, die Archivwelt der Galkiden aufzusuchen und die Daten der Tonne mit den dortigen Aufzeichnungen zu vergleichen. In der Zwischenzeit hatte sich die Ordische Stele auf Olymp verändert, sie zeigte schwarze Schlieren. (PR 2837),

Auf Kaldik, dem Archivplaneten der Galkiden, fanden die Olympier weitere Hinweise auf die Ausbreitung der dys-chronen Drift. Ausgerechnet in Leticrons Säule, in ihr befanden sich Reste von Leticrons Erinnerung, doch diese waren dual: In einer tötete er Nos Gaimor, in der anderen rettete er ihn. Aichatou Zakara kam zu der Schlussfolgerung: Diese Realität wurde durch eine neue ersetzt, mit Kaldik als Zentrum, was auch beide Ordischen Stelen auf Kaldik bestätigten. Sie teilen mit, dass die Realität in der Milchstraße von dem abwich, was der Vergangenheit des Atopischen Tribunals entsprach. Sie konnten neue Koordinaten eines weiteren Brennpunkts der dys-chronen Drift übermitteln, dann lösten sich die beiden Stelen auf. In der Zwischenzeit zeigten alle Ordischen Stelen in der Milchstraße die gleichen Symptome: Sie waren von schwarzen Schlieren überzogen und zeigten keine Reaktion, es sei denn, man spielte ihnen eine bestimmte Melodie vor. (PR 2838)

Die Koordinaten führten die Olympier nach Medusa, wo seit Mai die Flotten der LFT und des Atopischen Tribunals versammelt waren. Es herrschte ein Streit über die Frage, wer für die Kerouten verantwortlich war und die Verteidigung gegen die Tipphoren sicherstellen sollte. In der Zwischenzeit entdeckten die Olympier, dass Medusa einer dys-chronalen Vibration unterlag und dass der Zeitriss sich Medusa näherte. Dies wurde verursacht durch die im Hyperfrost eingelagerte RAS TSCHUBAI. Am ersten Juni versuchten die Terraner und die Onryonen gemeinsam ohne Erfolg, die RAS TSCHUBAI von Medusa weg zu transportieren. (PR 2839)

In der Zwischenzeit ging die TLD dem Degenerationsprozess der Ordischen Stelen nach, in der Hoffnung, eine Möglichkeit zu finden, diesen zu beschleunigen. Auf dem Planeten Maharani gelang es dem TLD-Team unter Attilar Leccore, Kontakt mit der dortigen Stele aufzunehmen. Diese berichtete, sie sei nicht krank, sondern der Chronokausale Kontext, in dem sie eingebettet sei. Sie werde den Planeten verlassen, wenn der Extraktor eintreffe. Am 21. Mai geschah die Katastrophe. Die Tiuphoren griffen Maharani an, die Zentralwelt der LFT, wobei der Erste Terraner Arun Joschannan umkam. Während der Schlacht erschien der Extraktor über Maharani. Die dortige Ordische Stele löste sich auf, danach ging der Extraktor gegen die Tiuphorenflotte vor. Die Sextadimbanner der Sterngewerke wurden gestört und die Tiuphoren ergriffen die Flucht. Attilar Leccore wurde im Chaos verletzt und von den Onryonen errettet. Diese brachten ihn zur Präterial-Kolonie On-Vennbacc. Diese Welt war Teil der On-Ökumene, gesichert in gigantischen Halbraumblasen. Der Onryone Shekval Genneryc meinte zu erlebten, dass etwas »grauenvoll schief lief« in GA-yomaad. (PR 2840)

Am 3. Juni 1518 NGZ versuchte Imperator Bostich die Schäden an der GOS'TUSSAN II zu beheben, die sie während der Operation Ultima Margo erlitten hatte. Deswegen befand sich die GOS'TUSSAN II im Ortungsschutz der Sonne Choina. Dabei wurde Bostich in eine Intrige zwischen den Achoiniden, der Planetenintelligenz Siwahla und den Tiuphoren verwickelt. Imperator Bostich überlebte diese dank des Jaj Marshall Gysnain. Dieser erklärte, dass alle Jaj den Dienst in dieser Epoche aufkündigen und GA-Yomaad verlassen würden, weil die Tiuphoren wieder da seien und die dys-chrone Drift ein ernsthafte Warnsignal für die kommende Ekpyrosis sei. (PR 2843)

Bis zum dem 3. Juli konnte die Crew der RAS TSCHUBAI aus dem Schiff evakuiert werden. In der Zwischenzeit versuchte Bostich den Zeitriss zu bekämpfen. In der Wahl seiner Mittel nicht zimperlich setzte er Teslym-Geschossen und SHIVA-Aufrissbomben ein. Aber anstatt die Perforationspassagen zu vernichten und den Zeitriss zu schließen, bewegten sich die Perforationspassagen mit Überlichtgeschwindigkeit voneinander weg. Die eine direkt in Richtung des Black Hole Dengejaa Uveso, die andere bewegte sich direkt auf das Solsystem zu. Bostich empfand bei den Explosionen eine mentale Resonanz. Der Zeitriss hatte einen »Biogenen Nachgeschmack« von einer Art Leben. (PR 2849)

Etwa vier Milliarden Jahre in der Zukunft

Der Richter Veirdandi erschien in der ZEITWEIDE über Luna und wünschte den letzen Menschen zu sprechen, Veirdandi warnte Matan Addaru vor dem Atopischen Tribunal. Einige Jahre später kam ein anderer Atopischer Richter und rekrutierte Matan Addaru für das Tribunal. Luna wurde in die Synchronie versetzt und in die Jenzeitigen Lande gebracht. Der Mond bildete den Kern der Veste Tau und Sitz des Atopen Matan Addaru. (PR 2854)

Am Ende des Frühen Morgens, zu Beginn des Lichten Morgens

Die Vögte der Ländereien von Thez fanden den Korpus der Ersten Superintelligenz. Dieser war verzerrt und verwirbelt durch die Zeiträume des Universums. Die Vögte nahmen das größte Projekt von Thez in Angriff. Dieses dauerte einige hunderttausend Jahre. Die Vögte mussten einige Superintelligenzen zur Mithilfe bewegen. Sie bargen den Korpus und sicherten ihn, studierten ihn und passten ihn an. Aus dem Korpus entstand die Synchronie. Zur gleichen Zeit entwickelten sich die Vögte zu den Fauthen weiter. (PR 2850)

Anmerkung: Nach Tifflor ereignete sich dies circa 6 bis 7 Milliarden Jahre nach 1518 NGZ.

Im Lichten Morgen des Universums

Thez erwachte in den Ländereien von Thez als Superintelligenz. (PR 2850)

70 Milliarden Jahre

Nach Angaben der Richterin Saeqaer hat das Atopische Tribunal die Galaxie Larhatoon in eine Chronosingularität verändert, ein Infinitum, das vom Standarduniversum isoliert ist. (PR 2785)

Die Mittagsdämmerung des Universums

Thez diente als außerordentliche Materiequelle länger als die meisten Materiequellen. (PR 2850)

Im Erlöschenden Nachmittag des Universums (100-110 Mrd. Jahre)

Das Konsortium der Mentalen Schablonen, ein multipler, multitemporaler Verband von annähernd 100 Kulturen in 50 Galaxien, befand sich seit einigen Jahrhunderten im Krieg gegen das Atopische Tribunal. Das Konsortium ging sogar gegen die Jenzeitigen Lande vor, was Thez durch ein »Umdenken« beendete. (PR 2841, PR 2842)

Unbekannte ferne Zukunft

Diese Zeit wurde von Matan Addaru Jabarim folgendermaßen beschrieben: (Zitat) [...] »Dieses Universum hat seinen Zenit überschritten und beginnt zu vergreisen.« [...] (PR 2811)

Der Atopische Richter Skonten Prenzer rekrutierte die Tolocesten von einem Ort, den er als Chronomatisches Labyrinth bezeichnete. Das Tribunal stellte ihm die Technoklausen zur Verfügung, mit denen es gelang, die Tolocesten aus dem Labyrinth zu locken. (PR 2811)

Das Ereignis von TEPOROA

Thez und der Chaotarch Whyroo überstanden zu einem unbekannten Zeitpunkt das Ereignis von TEPOROA, welches auch als partielle Septaverfinsterung des Universums bezeichnet wurde. Whyroo verblasste jedoch nach diesem Ereignis. (PR 2850)

Am Tiefen Abend des Universum

Die Kosmokratie und Chaotarchie begannen mit dem Auszug ins Neuland. Thez folgte Whyroos Beispiel und verblasste. So entzog Thez sich dem Exodus und blieb er selbst. Er wurde somit eine Einzigartigkeit in der Mentalen Architektur des Universums. Thez dachte sich in den Abendabgrund hinein, erschuf aus dem Brei die Inseln der Hiesigkeit und errettete sie in die Jenzeitigen Lande. (PR 2850)

Das Zeitalter, in dem das Universum nur noch ein Brei ist

Hier befindet sich eine Raumzeitblase (Chronosingularität?) mit dem Planeten Andrabasch. Dieser dient als Zugang von der Synchronie zu den Jenzeitigen Landen. Außerhalb dieser Blase besteht das Universum aus einem »Brei« aus dunklen Singularitäten, die langsam verdampfen. (PR 2822)

Anmerkung: Nach den Angaben der Cüünen ist das mehr als 150 Milliarden Jahre in der Zukunft.

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Quellen

PR 2700, PR 2702, PR 2704, PR 2705, PR 2706, PR 2707, PR 2709, PR 2711, PR 2714, PR 2715, PR 2716, PR 2717, PR 2718, PR 2719, PR 2722, PR 2723, PR 2724, PR 2726, PR 2729, PR 2731, PR 2733, PR 2734, PR 2736, PR 2738, PR 2740, PR 2741, PR 2743, PR 2744, PR 2745, PR 2746, PR 2750, PR 2752, PR 2755, PR 2756, PR 2760, PR 2761, PR 2763, PR 2785, PR 2786, PR 2787, PR 2788, PR 2791, PR 2792, PR 2793, PR 2794, PR 2795, PR 2796, PR 2797, PR 2798, PR 2799, PR 2800, PR 2806, PR 2807, PR 2808, PR 2811, PR 2822, PR 2841, PR 2842, PR 2850, PR 2854, PR 2859, PR 2863, PR 2864, PR 2865, PR 2866