Aurelia

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem künstlichen Individuum. Für die Kurzgeschichte, siehe: Aurelia (Kurzgeschichte).

Aurelia war eine positronisch-semitronische Entität ohne Plasmaanteil – eine Posmi. Sie bevorzugte diese Gattungsbezeichnung, doch der von Gucky aufgrund seiner goldfarbenen Augen geprägte Eigenname setzte sich durch.

Erscheinungsbild

Die Posmi hatte einen humanoiden Körper, dessen Endoskelett größtenteils aus hochverdichteten Verbundstoffen bestand, 1,65 m groß war und eine Schulterbreite von 41 Zentimetern hatte. Das Endoskelett war mit einer Biomolplasthülle verkleidet, die der Posmi das Erscheinungsbild einer attraktiven Rayonin mit tiefschwarzer Haut, golden strahlenden Augen und voll funktionsfähigem Emot-Organ verlieh. Das Emot war mit Aurelias Kommunikationsmodul verbunden und zeigte stets die richtigen Reaktionen. (PR 2803)

Ein nach Bedarf aktivierbares hochentwickeltes Modul für Überwachungs- und Abhörzwecke war ebenfalls vorhanden. Damit konnte Aurelia auch das eigene Äußere beobachten. (PR 2803)

Die Biomolplasthülle konnte je nach Einsatzziel, ähnlich wie bei den Robotern der Vario-1000-Baureihe ausgetauscht werden. Für einen Einsatz auf dem Sterngewerk TOIPOTAI trug sie die Maske einer sehr attraktiven Tiuphorin. (PR 2819)

Charakterisierung

Aurelias Bewusstsein entstand nicht wie bei Posbis üblich im lebenden Bioplasma (ein Plasmaanteil war nicht vorhanden), sondern wurde von der Semitronik simuliert. Die Simulation umfasste alle erdenklichen Gedanken und Gefühle, die damit sehr echt wirkten, obwohl sie nicht von einem denkenden und fühlenden Lebewesen stammten. Da alles simuliert war, konnte Aurelia ebenso wenig wie ein mentalstabilisiertes Lebewesen von Telepathen belauscht werden. Aurelia konnte ihre wahre Natur problemlos verbergen. Wer mit der Posmi zu tun hatte und nicht wusste, dass sie kein Lebewesen war, musste sie für weiblich und eine normale Rayonin halten. Aurelia verhielt sich sehr weiblich. Nur unter besonderen Umständen war erkennbar, dass man kein Lebewesen und keine Rayonin vor sich hatte. (PR 2803)

Man gewöhnte es sich daher unwillkürlich an, Aurelia mit weiblichen Attributen zu verbinden und das »sie« zu benutzen, also zum Beispiel »die« Posmi und »die« Aurelia. Auch der Name selbst suggerierte Weiblichkeit. Man gestand ihm, oder »ihr«, außerdem unwillkürlich eine weibliche Persönlichkeit zu, obwohl alles simuliert war. (PR 2803)

Trotzdem verstand sich Aurelia selbst als weibliches Individuum. (PR 2819)

Aufgrund seiner Semitronik war Aurelia in der Lage, eigenständig die bestmöglichen Alternativen für ein bestimmtes Verhalten und Vorgehen zu erkennen und zielorientiert einzusetzen.

Geschichte

Die Posmi wurde im Jahre 1517 NGZ als neue Produktionsreihe von Posbis entwickelt und getestet. In der Besatzungsliste der RAS TSCHUBAI wurde sie als Posbi geführt. Nachdem die RAS TSCHUBAI durch eine Zeitreise in das Jahr 20.103.191 v. Chr. gelangt war und Kontakt mit den Kodexvölkern aufgenommen hatte, wurde Aurelia für einen Spionageeinsatz auf dem Planeten Vennbacc aktiviert, den die Posmi zusammen mit Licco Yukawa erfolgreich absolvierte. Die Aufgabe Aurelias bestand in der Auskundschaftung der auf Vennbacc tätigen Proto-Hetosten. Da zu dieser Gruppe die Telepathin Pey-Ceyan gehörte, durfte das Einsatzteam nur aus Mitgliedern bestehen, deren Gedanken nicht gelesen werden konnten. (PR 2803)

Kurz vor Beginn des Einsatzes auf Vennbacc versuchte Aurelia, den von Gucky bereits in die Besatzungsliste eingetragenen Namen loszuwerden, weil die Posmi ihn für irreführend hielt. Sie hatte jedoch keinen Erfolg und fand sich schließlich mit dem Namen ab. (Aurelia (Kurzgeschichte))

Aurelia setzte ihre weiblichen Reize während des Einsatzes gezielt ein, um dem Gleitertaxifahrer Glaimi Shantur erste Informationen über die Proto-Hetosten zu entlocken. Sie brachte in Erfahrung, dass die Laren nicht nur ihr Schiff, die LARHATOON, reparieren wollten, sondern darüber hinaus den Bau einer besonderen Maschine in Auftrag gegeben hatten. Yukawa und Aurelia beschatteten Pey-Ceyan, die sich zusammen mit ihren Leibwächtern Belven-Ticmel und Aucette-Teend sowie Kniiten aus dem Laren-Zweigvolk der Lajuures zum Technopraktischen Forum begab. Als die Leibwächter einen Ausflug mit einer Tiefseekapsel buchten, folgte Aurelia ihnen mit einer eigenen Kapsel. Sie inszenierte einen Unfall und »rettete« die beiden, um an weitere Informationen heranzukommen. (PR 2803)

Zurück im Forum verschaffte sich Aurelia Zugriff auf eine Positronik, die Informationen über das Vorhaben der Proto-Hetosten enthielt. So fand sie heraus, dass die Laren die LARHATOON in einen SVE-Raumer umwandeln wollten, und dass sie zu diesem Zweck PEW-Metall vom Planeten Zeedun (Zeut) benötigten. Als Vennbacc überraschend von den Tiuphoren angegriffen wurde, gelang es Aurelia und Yukawa nicht mehr, zur BJO BREISKOLL zurückzukehren. Sie wurden in letzter Minute von Gucky dorthin teleportiert. (PR 2803)

Einige Zeit später, während der Kämpfe zwischen den Tiuphoren und dem Kodex um das Mitraiasystem, ging Aurelia mit Gucky und dem Kamashiten Grim Sternhell in einen Einsatz auf dem Sterngewerk TOIPOTAI. Grund für die Auswahl waren ihre außerordentlich guten Überwachungs- und Abhörgeräte sowie der Umstand, dass bereits eine Biomolplasthülle mit dem Aussehen einer Tiuphorin zur Verfügung stand. Ziel der Mission war die Befreiung des Laren Avestry-Pasik aus der Gewalt der Tiuphoren. (PR 2819)

Während des Aufenthalts auf der TOIPOTAI kontaktierte Aurelia einen tiuphorischen Wächter, um von diesem den Aufenthaltsort des Proto-Hetosten zu erfahren. Sie setzte dabei wiederum gezielt ihre weiblichen Reize ein, um an die Informationen zu gelangen. Allerdings konnte der Wärter ihr lediglich mitteilen, dass der ebenfalls gefangene Kniiten von den Tiuphoren getötet worden war. Sie ließ sich daraufhin von Gucky zurück zu Grim Sternhell teleportieren und berichtete ihre Erkenntnisse. (PR 2819)

Als es Gucky gelang, einen Tiuphoren gefangen zu nehmen und ihn seines Kriegsornats zu entledigen, entschloss sich Aurelia, den Kampfanzug anzulegen, um aus dessen Systemen den Aufenthaltsort Avestry-Pasik zu erfahren. Das Conmentum der Brünne lehnte die Posmi aufgrund ihres simulierten Bewusstseins ab und widersetzte sich ihren Befehlen. Erst nach einiger Zeit bekam sie Zugriff auf Informationen des Kriegsornats, allerdings verlor Aurelia dabei die Kontrolle über die Handlungen des Anzugs, der sie direkt zu angreifenden Kampfrobotern brachte, damit diese die Posmi gefangen nehmen konnten. (PR 2819)

Ein von der BJO BREISKOLL mitgebrachter TARA-IX-INSIDE griff ein und rettete Aurelia vor dem Angriff, wurde dabei allerdings vernichtet. Die Brünne floh aus dem Bereich der Kampfhandlungen. Erst als die Posmi ihr simuliertes Bewusstsein abschaltete, verlangsamte das Kriegsornat die Flucht und schaltete seinen Schutzschirm ab. Gucky und Grim Sternhell gelang es, den Anzug zu öffnen und Aurelia daraus zu befreien. Das fehlende simulierte Bewusstsein war der Posmi deutlich anzumerken. Ihre Augen wirkten leer und die Stimme klang ungewöhnlich schnarrend. Es war ihr allerdings möglich, das simulierte Bewusstsein wieder zu starten und ihr Verhalten normalisierte sich im Laufe der nächsten Minuten wieder. Gemeinsam suchten sie die Zelle Avestry-Pasiks auf und befreiten den Laren. Im Anschluss setzten sie sich auf die BJO BREISKOLL ab, während die TARAS ihren Rückzug deckten. (PR 2819)

Quellen