Autorenfehler

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt Autorenfehler der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für Autorenfehler der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Autorenfehler (PR Neo).

Aufgrund der Fülle des Datenmaterials über das Perryversum und der Vielzahl der beteiligten Teammitarbeiter gibt es in den veröffentlichten Produkten leider auch Fehler. Die Fehlerquellen sind vielfältig und reichen vom Exposé über die Autoren und das Lektorat bis zur Setzerei. Obwohl nicht ganz zutreffend, hat sich aus Bequemlichkeit der Begriff Autorenfehler eingebürgert. Natürlich ist die Redaktion bemüht, Fehler möglichst vor der Veröffentlichung zu erkennen und zu beheben – ganz vermeiden lassen sie sich wohl nie, und die Fans spüren früher oder später alles auf.

Die erkannten Fehler werden auf dieser Seite dokumentiert. Fehler in Rechtschreibung und Grammatik, Tipp-, Schreib- und Druckfehler sind damit jedoch nicht gemeint. Es geht um widersprüchliche Sachverhalte, für die (bisher) keine schlüssige Erklärung geliefert wurde. Der Erfindungsreichtum der Autoren ist glücklicherweise unerschöpflich, und so kann es auch passieren, dass viele Jahre später eine Begründung für etwas nachgeliefert wird, was bisher ein Fehler war ... dann muss diese Liste entsprechend bereinigt werden.

Allgemeines

Es werden immer wieder falsche Entfernungs-, Größen- und Jahresangaben gemacht, Namen und Begriffe werden verwechselt oder es werden Dinge beschrieben, die selbst den phantastischen physikalischen Gesetzmäßigkeiten des Perryversums widersprechen. Manchmal kommt es auch zu Kontinuitätsfehlern, d. h. beispielsweise tauchen Personen auf, die sich laut anderen Romanen eigentlich zur gleichen Zeit an ganz anderen Orten aufhalten müssten.

Hinzu kommen Abweichungen bzw. Eigenkreationen der Autoren in sekundärkanonischen Quellen, die zur Verwirrung beitragen. In der Vergangenheit wurden insbesondere von Rainer Castor Versuche unternommen, diese Abweichungen zu kanonisieren, indem sie in die Heftromanserie übernommen und gleichzeitig »geradegebogen« wurden.

Siehe auch:

Allgemeine Fehler

  • Paralysatortreffer führen immer wieder zu Bewusstlosigkeit, während Schocker ihre Opfer manchmal nur lähmen. Es verhält sich aber genau umgekehrt.
  • Ab und zu kommt es vor, dass sich Personen bei vollständig geschlossenem Raumanzug (inklusive Helm) am Kopf kratzen und dergleichen. In PR 2677 übergibt sich Gucky sogar bei geschlossenem SERUN über Mondra Diamonds Beine.
  • Das Schockwellen-Problem: Nach der Explosion eines Raumschiffes, der Vernichtung eines Planeten usw. heißt es hin und wieder, es würden sich Schockwellen ausbreiten, die auch andere Schiffe in Mitleidenschaft ziehen. Druckwellen oder Stoßwellen (wie Detonationswellen) können sich aber nur in einem Medium (Luft, Wasser, Gestein) ausbreiten, nie jedoch im Vakuum. Diese Hürde wird manchmal (z. B. in PR 2353) mit der Andeutung umschifft, es könne sich um hyperphysikalische Schockwellen handeln. Sollte es sich um Partikel- oder elektromagnetische Strahlungsfronten handeln, so wurde dies bisher nicht ausdrücklich erwähnt. Die Wortwahl »Schockwelle« verleitet deshalb immer zu den genannten falschen Assoziationen.
  • Da Platzangst im allgemeinen Sprachgebrauch als Synonym für eine Klaustrophobie (die Angst vor engen Räumen) verwendet wird, die Platzangst jedoch fachsprachlich für das Gegenteil (Agoraphobie – die Angst vor weiten Räumen) steht, ist es eigentlich ein Fehler, wenn jemand in engen Räumen Platzangst bekommt, wie es manchmal beschrieben wird.
  • Es wird häufig der Begriff Bahre falsch verwendet. Auch wenn umgangssprachlich oft Trage und Bahre bzw. Tragbahre gleichgesetzt werden, werden in der medizinischen Fachsprache Kranke und Verletzte mit einer Trage transportiert, nur Tote auf einer Bahre.
  • Humanoide werden oft als Hominide bezeichnet, obwohl ersterer Begriff alle Lebewesen bezeichnet, die einen menschenähnlichen Körperbau haben, letzterer jedoch nur Menschenaffen und die »affenähnlichen« Vorfahren des Menschen.
  • Fremde Galaxien werden immer wieder als XYZ-Galaxis bezeichnet, obwohl die Bezeichnung Galaxis nur für die Milchstraße zutrifft. Alle anderen Sternansammlungen sind Galaxien.

Entfernungen

  •    ... todo: Sol–Milchstraßenzentrum ...
  • Laut PR 168 ist Lysso 58.111 Lichtjahre von Sol und 9842 Lichtjahre von Verth entfernt. Der Abstand Sol–Verth beträgt aber 68.319 Lichtjahre, folglich sind diese Angaben unmöglich. Aus Spartac 2.1 ergibt sich, dass die Entfernung Lysso–Sol von Rainer Castor auf 59.111 Lichtjahre korrigiert wurde. Damit geht die Rechnung auf.
  • Gemäß PR 200, Kap. 1 liegt Halut fast genau im Milchstraßenzentrum, 51.321 Lichtjahre von Terra entfernt. In PR 372 sind es 51.231 Lichtjahre, was ein Zahlendreher sein könnte. Diese ursprünglichen Zahlen beruhen auf der seinerzeit bei der Veröffentlichung (1965 und 1968) angenommenen Entfernung des Solsystems vom Milchstraßenzentrum von über 50.000 Lichtjahren (siehe oben) und müssen als veraltet angesehen werden. Im Lauf der Jahrzehnte wurden einzelne Entfernungsangaben des Perryversums an neue astronomische Erkenntnisse angepasst:
    • Aus Spartac 2.1 ergibt sich, dass die Entfernung Haluta–Sol von Rainer Castor auf 30.231,1 Lichtjahre korrigiert wurde, was annähernd mit dem Lexikon (30.000 Lichtjahre) übereinstimmt.
    •    ... todo: Silberbände, Nachauflagen oder später erschienene Hefte für die neuen Entfernungen ...
  • Dem seinerzeitigen Kenntnisstand (1965) entsprechend, beträgt die Entfernung MilchstraßeAndromeda in PR 200, Kap. 6 1,45 Millionen Lichtjahre. Daraus leiten sich weitere Entfernungsangaben ab, wie in K. H. Scheers Schaubild (Abbildung) . Auch diese Entfernungsangaben wurden mittlerweile aufgrund neuer astronomischer Messungen angepasst, die allerdings – je nach Jahr und Quelle – keineswegs einheitlich sind.
    • Der letzte Stand im Perryversum laut Lexikon: 2,3 Millionen Lichtjahre.
    •    ... todo: Heftquellen (Nachauflagen oder später erschienene Hefte) für die neuen Entfernungen, Silberbände ...

Personen

  • Obwohl John Marshall sich in PR 51 von seinem Ausweichquartier in den Slums von Tolimon aus bei Perry Rhodan gemeldet und ausführlich berichtet hatte, spricht Rhodan in PR 52 davon, dass sich die Mutanten im Gebirge befunden hatten. Auch ist Rhodan nicht bekannt, in welcher Gefahr sich seine Leute befinden.
  • Clark Darlton zeigt in PR 498 eine widersprüchliche Seite des Charakters von Vascalo. Freundlich bittet der schwer bewaffnete, gewissenlose Takerer ein unbewaffnetes Forscherehepaar um ein Nachtlager, lässt sich Orangensaft servieren und hält ein kleines Nickerchen – darauf vertrauend, dass Bewohner des Mondes, dessen Verwüstung er zu verantworten hat, ihn nicht überwältigen. Nach seinem Schlaf verabschiedet sich der machtgierige Kriegsherr herzlich von seinen Gastgebern und ermordet im weiteren Verlauf des Romans einige Soldaten, die Verdacht schöpfen.
  • Über den Körperbau Mart Hung-Chuins gibt es unter den Autoren verschiedene Ansichten. Bei Kurt Mahr ist der Wissenschaftler »stämmig gebaut« (PR 547, PR 600), bei H. G. Ewers dagegen »zierlich gebaut« (PR 563). Da Mahrs Romane in der Überzahl sind und Ewers' Beschreibung mit dem »konstanten höflichen Lächeln« stark einem asiatischen Klischee entspringt, lässt sich der Fehler vermutlich Ewers zuschreiben.
  • In PR 789 hat Ras Tschubai Wissen, das er nicht haben kann. Er identifiziert einen Angreifer der SEIDENRAUPE als Forscher, obwohl er von diesem Volk noch nie zuvor gehört hat. Wenig später passiert auch Galto Quohlfahrt und Icho Tolot selbiges, als sie die Fremden an anderer Stelle gleich mit dem richtigen Namen betiteln, ohne jemals mit ihnen gesprochen zu haben.
  • Bei seinem ersten Auftritt in PR 1293, Kap. 8 wird Ijarkor fälschlich als ein Meter groß mit einem ein Meter langen Knorpelschwanz beschrieben – also wie ein Singuva. Er war aber mit 1,65 Meter etwas größer als ein durchschnittlicher Pterus, die um 1,60 Meter groß sind und keinen Schwanz haben.
  • In PR 1305, Kap. 5 hält Reginald Bull bei seinem Aufenthalt auf Bonfire (Zitat) »[...] nach einem kleinen Gavvron-Mutanten [...]« Ausschau. Zu diesem Zeitpunkt konnte er aber noch nichts von diesem wissen. Selbst Perry Rhodan begegnete ihm erst etwas später (in demselben Kapitel) und wusste noch nicht, wer oder was Lainish ist. In PR 1331 wird er überhaupt erstmals als Mutant bezeichnet, jedoch nicht als »Gavvron-Mutant«.
  • In PR 1330, Kap. 3, 7 heißt es, Posy Poos sei gut 40 Zentimeter groß und habe je sechs Finger an jeder Hand – anstelle von 30 Zentimetern und fünf Fingern.
  • In PR 1962 beobachtet Shabazza nach dem Mord an Emor Gharehn, dass der Asteroidenkörper des Gestalters zu Staub zerfallen ist. Als er jedoch in PR 1978 in Vorbereitung auf seinen für Torr Samaho inszenierten Schauprozess und die vorgetäuschte Hinrichtung gefragt wird, ob es eine Möglichkeit gäbe, den Bluff anhand seines in der Gewalt Samahos verbliebenen Asteroidenkörpers zu durchschauen, verneint er dies.
  • In PR 1979 wird erwähnt, dass Monkey, zu dieser Zeit Besatzungsmitglied der SOL, seit Wochen in einer Sondermission unterwegs sei. Das hindert ihn jedoch nicht daran, wenig später in der Zentrale des Schiffes aufzutauchen.
  • Perry Rhodan denkt in PR 1995 an sein noch ungeborenes Kind, doch er kann unmöglich wissen, dass Mondra Diamond, die zu diesem Zeitpunkt bereits im 11. Monat ist, noch nicht entbunden hat. Dafür ist er sich plötzlich sicher, dass sie einen Jungen zur Welt bringen würde. Und das, nachdem Mondra ihm bereits acht Monate zuvor diese Information gegeben hatte.
  • K'rigan denkt in PR 2042 daran, dass er für das ausgestochene Auge und die Narbe im Gesicht seines Freundes Koo Parkinson verantwortlich wäre. Doch nicht Parkinson hat diese Merkmale, sondern er selbst.
  • Andreas Findig behauptet in PR 2055, dass Julian Tifflor über Jahrzehnte, in seiner persönlichen Zeit sogar noch länger, von Shabazzas Kontrollchip gesteuert wurde. Tifflor geriet jedoch schon vier Tage nach der Landung auf Curayo in ein Feld aus Müder Zeit, das er erst 1290 NGZ wieder verlassen konnte. Wenig später wurde der Chip entfernt. Tifflors Beeinflussung kann also nur wenige Wochen oder Monate gedauert haben.
  • In PR 2417 behauptet Atlan auf S. 41 (Zitat): »[...] Ich war immer ein Kämpfer gewesen, hatte nie in meinem Leben ans Aufgeben auch nur gedacht. [...]« In PR 86 sah das noch anders aus: (Zitat): »[...] Ich war ein arkonidisches Fossil, eine denkende und fühlende Kreatur, die es auf einmal satt hatte, von einem technischen Wunderwerk am Sterben gehindert zu werden. [...] Ich wollte aufgeben, dabei aber doch beweisen, wer ich war, woher ich kam und wie grenzenlos überlegen ich jenem Gebilde war, das Männer von meiner Art gebaut hatten. [..]«
  • In PR 2434, S. 21 hat Ekatus Atimoss in seinem Nacken einen Sender, (Zitat) »[...] knapp neben der Einstichkanüle, durch die die Kralle aus ihm hervorgeholt worden war.« [...] Dies widerspricht dem Kenntnisstand über das Atrentus-Verfahren, abgesehen davon, dass er kaum die Kanüle noch stecken hat.
  • In PR 2447 denkt Generalin Kamuko daran, dass sie sich Jahrhunderte lang zu Perry Rhodan hingezogen fühlte. Dies ist entweder ein Autorenfehler, da sie Perry Rhodan damals nur wenige Tage kannte, oder es ist auf ihre geistige Verwirrung durch die Folter zurückzuführen.
  • Der Laosoor Limbox hat den Spitznamen Nano-Hand, weil er als Telekinet jedes Schloss knacken kann. In PR 2464 wird aber sein Schwanz-Tentakel als Nano-Hand bezeichnet.
  • In PR 2486 hofft Perry Rhodan, dass ESCHER und der Weltweise eine gute Position für die Zerstörung von GLOIN TRAITOR gefunden haben. Von der Position des Weltweisen in der Gegenwart kann er jedoch keine Kenntnis haben, da noch kein Kontakt zum Hangay-Geschwader stattgefunden hat.
  • Der Ablauf der Ereignisse, in denen Betty Toufry ihren Vater erschoss, wird in PR 2580, S. 4-5 anders geschildert als in PR 7, S. 34, 38. In PR 2580 geht Toufrys Vater zur Arbeit und aus seinen Gedanken erkennt sie, dass er von einem IV übernommen wurde. Das sei das erste Mal gewesen, dass ihr bewusst wurde, Gedanken lesen zu können. Abends, bei seiner Rückkehr, erkennt sie ebenfalls telepathisch von seiner Absicht, ein Atombombenlager zu sprengen. Sie holt den Revolver aus dem Nachttisch und erschießt ihren Vater. In PR 7, S. 38 gibt sie gegenüber Ernst Ellert an, schon immer die Gedanken ihres Vaters gelesen zu haben. Bei der abendlichen Rückkehr ihres Vaters erkannte sie schon vor seinem eigentlichen Eintreffen die Übernahme durch einen IV und dessen Absichten. Auf dem Schoß ihres Vaters sitzend, entriss sie ihm telekinetisch seine Dienstwaffe und erschoss ihn.
  • Perry Rhodan berechnet in PR-Action 7 die zurückgelegte Strecke im freien Fall mit der Zeit, der Schwerkraft und dem Körpergewicht. Als Kernphysiker müsste Perry Rhodan wissen, dass das Körpergewicht gar nicht in der Gleichung vorkommt.
  • Zu Beginn von PR-Arkon 8 lässt der Kralasene Shallowain Wunden behandeln, die er sich auf dem Planeten Archetz zugezogen haben will. Später, auf S. 59, erinnert sich Ronald Tekener an ein Treffen mit Shallowain auf Archetz einen oder zwei Tage zuvor. Tatsächlich fand das Treffen zwischen Shallowain und Tekener auf Tynoon statt, und von dort stammten wohl auch Shallowains Verletzungen (PR-Arkon 5).
  • In Atlan 142 trifft Atlan auf Topsider. Dies widerspricht seiner eigenen Aussage aus PR 83, wonach ihm dieses Volk aus seiner Jugendzeit nicht bekannt ist. In Blauband 21 wird dieser Fehler korrigiert, indem aus den Topsidern Dron gemacht werden.
  • In Atlan 143, S. 24 sagt Ronald Tekener zu Atlan beim Landeanflug auf Karagamia: (Zitat) »[...] Ich habe den Zellaktivator nicht von ES erhalten, sondern aus der Hand Rhodans [...]«. Zur Erinnerung: Tekener hat sich den Aktivator im Jahre 2409 auf dem Planeten Khaza angeeignet und sich geweigert, ihn an die USO abzuliefern. Es handelte sich um eines der von ES ausgestreuten und bis dahin nicht gefundenen Exemplare.

Völker

  • In PR 420 werden die Blues als eierlegende Spezies bezeichnet. Tatsächlich bringen weibliche Blues nach einer Schwangerschaft von drei Monaten sechs bis acht Nachkommen zur Welt, die gestillt werden.
  • In PR 725 wird eine Delegation der Barkoniden erwähnt. Dieses Volk ist jedoch im Jahr 3580 bereits ausgestorben.
  • In PR 1903 heißt es, dass mit den vorhandenen Raumschiffen nicht einmal sechs Prozent der Bevölkerung gerettet werden könnten, was höchstens 4 Millionen Setchenen ausmache. Die Gesamtbevölkerung beläuft sich demnach auf weniger als 67 Millionen Setchenen, doch in PR 1908 werden 100 Millionen Setchenen zu Opfern des Kesselbebens. In PR 1919 erhöht sich die Opferzahl auf Milliarden von Setchenen.
  • Während Zyteker in PR 1975 nur selten mehr als einen Meter groß werden, bringen sie es in PR 1996 auf zwei Meter Länge.
  • In PR 2053 tritt ein Naat als Henker für den Betreiber von Radio Freies Ertrus auf, nachdem erst in PR 2031 den Naats ein hoher Ehrenkodex attestiert wurde, der ihnen eine Beteiligung an derartigen Aktionen gegen die Zivilbevölkerung verbietet.
  • Durch das Vibra-Psi degeneriert das Volk der Roganer und stirbt langsam aus. In PR 2428 leben noch einige Hunderttausend. In PR 2431 leben noch einige hundert Millionen.
  • In PR 2445 greifen die Laosoor mit ihren Pranken zu. In Wirklichkeit benutzen sie ihre Pranken nur zum Laufen. Sie greifen mit ihren tentakelartigen Ohrenhänden.
  • In PR-Action 30, S. 13 wird korrekt dargestellt, dass Ferronen nur über den Mund schwitzen können. Auf S. 16 allerdings wischt sich ein Ferrone Schweiß von der Stirn.

Orte

  • Auf der Venus, deren Rotationsperiode 240 Stunden beträgt, gibt es in PR 8 einen 480-stündigen Tag: 240 Stunden hell, 240 Stunden dunkel.
  • Der zerstörte Mond Nereid darf sich in PR 792 noch einmal im besten Zustand präsentieren – eigentlich wurde er schon im 25. Jahrhundert zerstört. Dieser Fehler passiert den Autoren noch mehrmals.
  • In PR 1295 ist die Periode des veränderlichen Sterns Lyra mit 13 Stunden angegeben. Die Hanse-Karawane wird zur Landung auf dem inneren Planeten gezwungen, was auf wenigen Seiten gegen Ende des Romans erzählt wird. In PR 1355 sind es 22,2 Stunden und die Karawane kämpft auf dem äußeren, zweiten Planeten ums Überleben. Ein großer Teil des Romans spielt dort. Daher wird diese Variante als gültig betrachtet, die außerdem mit den Daten in Perry Rhodan-Lexikon III, Band 3, Seite 202 übereinstimmt.
  • In Atlan 60, S. 10 wird Pluto ein Durchmesser von 14.000 Kilometern verpasst. Tatsächlich weist der Planet einen Durchmesser von 2390 Kilometern auf.

Technik

  • Selbst nach einer kurzen Verweildauer jenseits der Überlappungsfront im Druuf-Universum würden radioaktive Elemente dermaßen schnell zerfallen sein, dass eine Alterung der Materie um Jahrtausende per Strahl-Orter messbar wird – schreibt Clark Darlton in PR 64, obwohl der Zeitablauf eigentlich um den Faktor 72.000 langsamer wird.
  • In PR 472 stirbt ein Rukal sofort nach Anlegen von Atlans Zellaktivator. Dies steht im Gegensatz zu den bis dahin in der Serie genannten Eigenschaften der Zellaktivatoren Perry Rhodans und Atlans, da die individuell angepassten Zellaktivatoren sehr wohl auch dazu verwendet wurden, um unter anderem Fremde zu heilen (Zeitabenteuer) oder kurzfristig von einem Fremden getragen werden konnten (der Diebstahl von Atlans Zellaktivator in PR 96).
  • In PR 492 versuchen die Thunderbolts, die Herkunft eines unbekannten Geruchs im Inneren ihres Paladins zu ergründen. Im oberen Deck, das sie durch einen Antigravschacht erreichen, werden sie schließlich fündig. Im Paladin gab es aber keine Antigravschächte, was drei Seiten später auch wieder erwähnt wird.
Anmerkung: Selbst wenn man von einem Druckfehler ausgeht und als Starttermin den 16.6. annimmt, geht die Rechnung nicht auf. Leistungsfähige Metagravtriebwerke aus jener Zeit erreichten nach mehreren Quellen (PR 1300 – Glossar, PR 1309, Kap. 2, PR 1325, Kap. 3) etwa 60-millionenfache Lichtgeschwindigkeit. In den 29 Tagen bis zum 15.7. hätte die Hanse-Karawane somit im günstigsten Fall (ununterbrochener Flug, kein langsameres Schiff) rund 5 Millionen Lichtjahre zurückgelegt.
  • Noch auf derselben Seite erzielt das Virenraumschiff eine Beschleunigung von 30.000 km/s (ohne 2); gemeint war wohl die Geschwindigkeit.
  • In PR 1343 wird der Eindruck erweckt, ein Hypertrop wäre ein fester Bestandteil des Metagravs. Es handelt sich jedoch nur um eine von mehreren alternativen Energiequellen des Antriebs.
  • In PR 2281 verbrauchen die Leuchtkörper in den Spurhöfen Milliarden Terawatt, also etwa 1021 Watt. Diese Leistung würde ausreichen, um Pluto innerhalb von wenigen Minuten zu kochen.
  • In PR 2494 findet sich folgender Fehler: Irgendwie gelangt die THEREME II durch eine Strukturlücke in das Innere der Schutzschirme GLOIN TRAITORS, wo sie mit 40 % Lichtgeschwindigkeit in 20.000 km Abstand eine Warteschleife fliegt. Das bedeutet, dass die OREON-Kapsel eine Zentripetalbeschleunigung von v2/r = 720.000 km/s2 aufbringen müsste!
    Anschließend lässt die THEREME II an Seilen Sprengsätze auf die Oberfläche GLOIN TRAITORS ab, ohne dass erwähnt wird, dass die Fluchtgeschwindigkeit von 120.000 km/s unterschritten wurde.
  • Eine Protuberanz der Sonne schießt »mit einer Geschwindigkeit von 1000 Kilometern pro Sekunde oder 360.000 Kilometern pro Stunde [...] ins All«. (PR 2616, S. 7) Entweder dauert eine Stunde in dem fremden Kontinuum nur sechs Minuten (bzw. eine Minute nur sechs Sekunden) oder der Rechenschieber hat eine Zehnerpotenz verschluckt. Unter Standardbedingungen richtig wären 3.600.000 Kilometer pro Stunde.
  • In PR-TB 404 können gestrandete Raumfahrer der BASIS die etwas höher als gewohnte Schwerkraft des Planeten zwar mit Hilfe ihrer SERUNS ausgleichen, müssen sich aber schließlich doch damit arrangieren, da sie wegen der Hitze gezwungen sind, sich bis auf das Nötigste auszuziehen.
  • In Atlan 50 wird bei Zellaktivatorträgern von einer Frist von sechs Stunden anstelle der üblichen 62 Stunden ausgegangen. Dieser Fehler findet sich später auch noch in anderen Atlan-Bänden. Die Abweichung wurde in Atlan 74 nachträglich damit begründet, dass die längere Frist erst ab einer Tragezeit des Zellaktivators von 450 Jahren gelte.

Zeitangaben

Anmerkung: Falsche Zeitangaben zu Einzelpersonen werden unter #Personen einsortiert.
  • In PR 492 führt William Voltz aus, dass sich die Christen vor etwa zweitausend Jahren entschlossen hatten, mit einem Mindestmaß an Organisation und kommerzieller Betätigung auszukommen. Da dieser Entschluss in das 15. Jahrhundert fallen würde, muss von einem Irrtum ausgegangen werden.
  • In PR 500 wird behauptet, dass die MARCO POLO am 16. Juli 3438 in Gruelfin in Richtung Milchstraße startet und der Roman selbst am 17. Juli spielt. Im Einleitungstext des Romans und auch im Vorgängerheft wird der 27. Juli als Starttermin angenommen.
  • Die zeitlichen Angaben zu den zwei Zusammenkünften von Reginald Bull und Irmina Kotschistowa mit Perry Rhodan auf Aquamarin sind fragwürdig. Nach der Beschreibung in PR 1298 muss die erste Zusammenkunft in der zweiten Junihälfte 430 NGZ stattgefunden haben. Die zweite Zusammenkunft datiert laut PR 1300, Kap. 4 auf einige Wochen nach Eirenes erstem Geburtstag (15.9.430 NGZ), also ungefähr Oktober; gleichzeitig heißt es aber, es wären nur zwei Monate verstrichen.
  • Eirene war Augenzeugin, als der KLOTZ materialisierte, und wurde durch dieses Ereignis nach Som-Ussad geschleudert. Das Datum kann aufgrund widersprüchlicher Angaben nicht exakt bestimmt werden. Aus der Schilderung in PR 1300, Kap. 5–7 ergibt sich rechnerisch ein Tag zwischen dem 23. und 25. September. Laut PR 1302, Kap. 1 wurde Eirene seit dem 29. September vermisst. In PR 1316 – Computer wird für die Ankunft des KLOTZES dagegen der 30. September genannt.
  • Nach PR 1335, Kap. 1 soll die Erstbesiedlung von Apas mehrere Jahrzehntausende zurückliegen. Dieselbe Quelle berichtet, dass die Apasos zu einer unbestimmten Zeit in die Barbarei zurückfielen. Beides ist zumindest zweifelhaft. Nach derzeitigem Stand gilt Apas seit etwa 7000 v. Chr. als besiedelt.
  • Aus PR 1885 war bereits bekannt, dass die Nonggo seit rund 7000 Jahren Mitglied der Koalition Thoregon sind. Einer Aussage von Robert Feldhoff in PR 1900 zufolge wurde der Kontakt zu ihnen jedoch erst hergestellt, als die Galornen schon seit 10.000 Jahren Mitglied der Koalition waren. Das widerspricht wiederum PR 1853, wonach der erste galornische Bote von Thoregon, Tiis Methare, erst vor rund 8500 Jahren starb. Die durchschnittliche Lebenserwartung von 800 Jahren einbezogen, können die Galornen demnach auch erst vor circa 9000 Jahren in die Koalition aufgenommen worden sein.
  • In PR 2464 nimmt man an Bord der JULES VERNE den 2. Juli 1347 NGZ als Datum, einfach weil die Schiffsuhr dieses Datum anzeigt. Wie die Schiffsuhr auf dieses Datum kommt, ist unklar: Es werden keine stellaren Messungen erwähnt, auf Evolux wird nicht nach dem Datum gefragt. Laut PR 2450 weiß man an Bord der JULES VERNE nicht, in welcher Zeit man sich befindet, aber nach dem Funktionsprinzip des Kontextwandlers müsste man vorerst immer noch von 1346 NGZ ausgehen. Stattdessen wird nun davon ausgegangen, dass die Schiffsuhr die Zeit einfach ab Beginn der Operation Tempus normal weitermisst, und dass es sich dabei auch nach der Rückkehr in die Relativgegenwart um die aktuelle Zeit handelt.
  • Die gedruckte Version von PR 2844 enthält einen Fehler, der im E-Book bereinigt wurde. Das erste Kapitel der Printversion beginnt mit der Überschrift »vor einigen Millionen Jahren« und enthält einen Absatz, dem zufolge die RAS TSCHUBAI vor Antritt des Hypertransfluges zur Milchstraße bereits etwa zwanzigtausend Jahre im Dilatationsflug überwunden habe, weil Perry Rhodan nicht in eine von Tiuphoren zerstörte Galaxis habe zurückkehren wollen. ARCHETIM sei in dieser Zeit noch nicht in der Milchstraße angekommen. Der Autor geht also davon aus, dass sich die RAS TSCHUBAI noch 20 Millionen Jahre in der Vergangenheit befindet. Das steht im Widerspruch zu den in PR 2836 geschilderten Ereignissen, denen zufolge die RAS TSCHUBAI von einer Purpur-Teufe in das Jahr 99.781 v. Chr. versetzt worden war.
  • PR-TB 351: Der Handlungszeitraum erstreckt sich laut dem Epilog des Taschenbuchs bis in das Jahr 2405, obwohl das Zellaktivierungsfeld gemäß PR 261 bereits 2404 abgeschaltet wurde. Dieser Fehler wurde im Vorwort der Zaubermond-Auflage richtig gestellt. Im Epilog wurde die Korrektur durch zwei Druckfehler allerdings verschlimmbessert.
  • Posbi-Krieg 6: Uwe Anton bringt in diesem Roman mehrmals die Zeitangaben in der Geschichte Vhatom Q'Arabindons durcheinander. Er spricht unter anderem davon, Vhatom hätte nach circa 50.000 Jahren im Dienst der Kosmokraten einen Planeten entdeckt, auf dem havarierte Nakken leben. Diese Angabe passt nicht zum weiteren Verlauf und wird wenige Seiten später auch auf 20.000 Jahre geändert.
  • In Atlan 603 behauptet Peter Terrid, Hallam Blake und Alyn hätten eine dreijährige Tochter namens Alysa. Das Mädchen war zwar im November 3804 zur Welt gekommen und die Handlungszeit von Atlan 603 ist das Jahr 3807, aber für die Solaner waren keine drei Jahre vergangen. Die SOL befand sich vom 15. Dezember 3804 bis zum 10. März 3805 (Bordzeit) im Zeittal, wurde dann in die Zukunft versetzt und erreichte somit den 1. September 3807. Alysa kann im Oktober 3807 also nur gut ein halbes Jahr alt gewesen sein. Außerdem heißt es in Atlan 603, Alyn habe nach Alysas Geburt ein zweites Mädchen zur Welt gebracht: Ihre jüngere Schwester Althera. Das ist »technisch« unmöglich – bei einer für Terraner normalen neunmonatigen Schwangerschaft hätte Blake Althera schon vor Alysas Geburt zeugen müssen!
  • Das Altern von Ah'mes scheint in Atlan X 4 stillzustehen. Die Soldaten des Pharaos bescheinigen ihm auf S. 11 mit 74 Jahren eine robuste Gesundheit. 20 Jahre später erstellt Rico auf S. 27 ein Psychogramm, in dem der Herrscher immer noch gute 70 Jahre alt ist.

Sonstige Fehler

  • In PR 10 findet Perry Rhodan in der Venuspositronik die Information, dass das Wega-System 42 Planeten besitzt. In PR 15 tritt Perry mit einer Gruppe eine Zeitreise 10.000 Jahre in die Vergangenheit an und trifft auf den Arkoniden Kerlon, der wie Crest die Welt des Ewigen Lebens sucht und erst Ferrol, dann das Sol-System anfliegt und schließlich dort die Venuspositronik installiert. Bei Kerlons Abflug 8010 v. Chr. hatte das Wega-System noch 43 Planeten, trotzdem wurde das Wega-System mit 42 Planeten in die Venuspositronik eingegeben. Kerlon konnte allerdings nicht wissen, dass irgendwann nach seinem Abflug ES den Planeten Wanderer aus dem Wega-System entfernen würde.
  • Eric Manoli erkrankt 1984 nicht an der Nonus-Pest, obwohl er sich mit an Bord der TITAN befindet (erste Nennung während der Arkon-Reise in PR 38), wo die gesamte Mannschaft infiziert wurde bis auf ein fünfköpfiges Außenteam. In PR 43 erfreut er sich bester Gesundheit und hilft bei der Untersuchung der Krankheit.
  • Icho Tolot gibt in PR 395 Informationen aus alten halutischen Archiven wieder, die nicht nur den Erkenntnissen aus dem Archiv in der Todeszone von Halut in PR 373 völlig widersprechen. Allein die Existenz solcher Archive erklärt das gesamte Heft 373 für nichtig, da die Fallensysteme, die es darin zu überwinden galt, hauptsächlich dem Zweck dienten, die Haluter daran zu hindern, in ihrer eigenen Vergangenheit herumzusuchen.
  • In PR 437 ist Merceiles temperamentvolle Halbblutstute Kasama (S. 16) plötzlich ein Hengst (S. 18) und dann doch wieder eine Stute (S. 21).
  • Das Einsatzkommando auf Asporc sitzt am Ende von PR 574 in einer Kammer aus verfestigtem PEW-Metall gefangen, aus der man sich nicht mehr ohne Hilfe von außen befreien kann. Im Folgeband PR 575 ist ihnen die Befreiung aber offensichtlich selbst gelungen, ohne dass bekannt wird, wie.
  • Die von Kurt Mahr am Ende von PR 699 beschriebene neue Zeitrechnung, die durch die Änderung der Rotationsgeschwindigkeit der Erde nach der erfolgreichen Stabilisierung der Umlaufbahn um die Sonne Medaillon zum Tragen kam, wurde im folgenden Aphilie-Zyklus nicht mehr aufgegriffen. Ein Beitrag von Kurt Mahr auf der LKS von PR 708 beschreibt, wie diese neue Zeitrechnung gemäß dem Exposé hätte sein sollen.
  • Wegen der Teilnahme an einer Geheimkonferenz des NEI erwägen die Laren in PR 725 als mögliche Vergeltung gegen die Arkoniden die Vernichtung des Robotregenten. Dieser wurde aber bereits im Jahre 2106 zerstört.
  • Auf den Vorspannseiten von PR 1306 und PR 1307 heißt es (Zitat) »[...] Glücklicherweise hat der Sotho den Widerstand der Galaktiker brechen können [...]«. Ab PR 1308 lautet der Satz wieder korrekt (Zitat) »[...] den Widerstand der Galaktiker nicht brechen können. [...]«
  • Nach der Versetzung Alashans mit dem TLD-Tower nach DaGlausch wird in PR 1921 von der Errichtung eines neuen Towers auf Luna berichtet, was in PR 1936 mit der Erwähnung eines provisorischen TLD-Centers auf Luna bestätigt wird. In PR 1995 beziehen die Agenten jedoch eine neue provisorische Basis im HQ-Hanse. Folgerichtig wird in der Stadtführung durch Terrania in PR 2000 der fertige neue TLD-Tower in der Hauptstadt vorgestellt. In PR 2002 werden die Agenten zurück in den Luna-Tower verfrachtet, wo sie in PR 2009 aufgestöbert und zurück nach Terrania überführt werden. Vorübergehend, denn in PR 2072 befindet sich die TLD-Zentrale wieder auf dem Mond, wo sie verbleibt, bis sie nach Karthagos Fall zerstört wird.
  • Laut PR 1967 ist die Abstimmung eines Passantums auf die Persönlichkeit eines neuen Trägers nur in Shaogen-Himmelreich möglich. Mhogena muss sich zu diesem Zweck persönlich zu den Baolin-Nda begeben. Dies widerspricht allen anderen geschilderten Passanti-Vergaben.
  • In der LEIF ERIKSSON verfolgt man in PR 2116 eine Aufzeichnung, die zeigt, wie eine Kreatur von Quintatha ein Messer wirft, das einer Ausweichbewegung Guckys folgt und anschließend sowohl den Paratronschirm als auch den Schutzanzug des Ilts durchdringt. Dies widerspricht den Schilderungen in PR 2114, wo Gucky im Vertrauen auf seinen Schutzschirm keinen Ausweichversuch unternimmt und erst von einem zweiten Wurfmesser getroffen wird, nachdem das erste den Paratron zusammenbrechen ließ.
  • Ebenfalls in PR 2381 wird MASCHINE ZWÖLF mit MASCHINE-10 verwechselt. MASCHINE-10 entspricht nicht der üblichen Schreibweise in Romanen und tauchte auch namentlich noch nie in der Handlung auf.
  • Im Glossar von PR 2476 wird versucht, eine Kolonnen-MASCHINE dem Element der Technik rückwirkend als MASCHINE anzudichten. Dadurch ergeben sich einige Widersprüche und Unklarheiten. Die Implikationen des Glossarbeitrags werden sogar noch undurchsichtiger und verwirrender, wenn man bedenkt, dass schon einmal (siehe oben bei PR 2381) MASCHINE ZWÖLF als MASCHINE ZEHN bezeichnet wurde.
  • In PR 2484 gibt es mit der Geschichte der Kontaktwälder zwei Fehler: Zum einen wurden sie nicht unter Gewaltandrohung abgegeben/gezeugt. Zum anderen waren sie von Anfang an als Pseudo-Herrscher für die Erish Vikhtold gedacht.
  • In PR 2487 tauchen zwei Fehler auf: Demnach ist die Aura eines Terminalen Herolds eine wirkliche Kälte und nicht nur eine psychische Ausstrahlung. Außerdem heißt es, in der Kugel des Weltweisen befände sich Wasser. In PR 2493 devoliert er zu einer Art Riesenqualle, also war das vermutlich eine vorrauseilende Rechtfertigung, oder es wurde doch etwas durcheinander gebracht.
  • In PR 2601 wird der griechische Gott Morpheus, nach dem die Sonne Morpheus benannt wird, als Gott des Schlafes bezeichnet. Tatsächlich ist dies Hypnos, Morpheus ist der Gott des Traumes.
Die Abweichungen zum offiziellen Kanon sind darauf zurückzuführen, dass die Autoren bei den Planetenromanen größtmögliche Freiheiten hatten. Der Roman erschien 1964, in der Hauptserie wurde der Planet Zeut und dessen Zerstörung erstmals 1966 in PR 264 thematisiert. Allerdings ist selbst für den Wissensstand von 1964 eine Erde, die vor 60 Millionen Jahren gerade einmal erste Spuren von Leben trug, recht frei fabuliert.
  • In mehreren Romanen der Heftserie wird behauptet, Atlan habe die IPRASA gegründet. Da Taschenbuch-Aussagen in der Regel eine geringe Priorität haben, muss demnach das in PR-TB 409 geschilderte Zusammentreffen Atlans mit dem bereits existierenden Geheimkommando als Autorenfehler gewertet werden.
  • Hubert Haensel beschreibt in Kosmos-Chroniken 1, S. 61–62, dass der Ostblock seine Atomraketen zwei Minuten nach dem Atomschlag der Asiatischen Föderation (AF) als Vergeltungsschlag gegen die AF und den Westblock startete, nachdem feststand, dass Moskau und Leningrad als Ziele anvisiert worden waren. In PR 2 III, S. 61–62 startet der Ostblock seine Raketen auch erst nach zwei Minuten, allerdings ausschließlich in Richtung der Wüste Gobi, um die STARDUST zu vernichten. Zudem wird der Ostblock weder von der Asiatischen Föderation, noch vom Westblock angegriffen, und wäre somit der einzige überlebende Staatenbund.