Autorenfehler

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt Autorenfehler der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für Autorenfehler der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Autorenfehler (PR Neo).

Autorenfehler kommen trotz der Koordination der schriftstellerischen Tätigkeit mittels Autorenkonferenzen und Exposés auch im komplexen Perryversum vor. Fehler in Rechtschreibung und Grammatik sind mit diesem Begriff jedoch nicht gemeint.

Allgemeines

Es werden immer wieder falsche Entfernungs-, Größen- und Jahresangaben gemacht, Namen und Begriffe werden verwechselt oder es werden Dinge beschrieben, die selbst den phantastischen physikalischen Gesetzmäßigkeiten des Perryversums widersprechen. Manchmal kommt es auch zu Kontinuitätsfehlern, d. h. beispielsweise tauchen Personen auf, die sich laut anderen Romanen eigentlich zur gleichen Zeit an ganz anderen Orten aufhalten müssten.

Hinzu kommen Abweichungen bzw. Eigenkreationen der Autoren in sekundärkanonischen Quellen, die zur Verwirrung beitragen. In der Vergangenheit wurden insbesondere von Rainer Castor Versuche unternommen, diese Abweichungen zu kanonisieren, indem sie in die Heftromanserie übernommen und gleichzeitig »geradegebogen« wurden.

Siehe auch:

Allgemeine Fehler

  • Ab und zu kommt es vor, dass sich Personen bei vollständig geschlossenem Raumanzug (inklusive Helm) am Kopf kratzen und dergleichen. In PR 2677 übergibt sich Gucky sogar bei geschlossenem SERUN über Mondra Diamonds Beine.
  • Das Schockwellen-Problem: Nach der Explosion eines Raumschiffes, der Vernichtung eines Planeten usw. heißt es immer wieder, es würden sich Schockwellen ausbreiten, die auch andere Schiffe in Mitleidenschaft ziehen. Druckwellen oder Stoßwellen (wie Detonationswellen) können sich aber nur in einem Medium (Luft, Wasser, Gestein) ausbreiten, nie jedoch im Vakuum. Diese Hürde wird manchmal (z. B. in PR 2353) mit der Andeutung umschifft, es könne sich um hyperphysikalische Schockwellen handeln. Sollte es sich um Partikel- oder elektromagnetische Strahlungsfronten handeln, so wurde dies bisher nicht ausdrücklich erwähnt. Die Wortwahl »Schockwelle« verleitet deshalb immer zu den genannten falschen Assoziationen.
  • Da Platzangst im allgemeinen Sprachgebrauch als Synonym für eine Klaustrophobie (die Angst vor engen Räumen) verwendet wird, die Platzangst jedoch fachsprachlich für das Gegenteil (Agoraphobie - die Angst vor weiten Räumen) steht, ist es eigentlich ein Fehler, wenn jemand in engen Räumen Platzangst bekommt, wie es prinzipiell von den Autoren oft beschrieben wird.
  • Es wird häufig der Begriff Bahre falsch verwendet. Auch wenn umgangssprachlich oft Trage und Bahre bzw. Tragbahre gleichgesetzt werden, werden in der medizinischen Fachsprache Kranke und Verletzte mit einer Trage transportiert, nur Tote auf einer Bahre.
  • Humanoide werden nicht selten als Hominide bezeichnet, obwohl ersterer Begriff alle Lebewesen bezeichnet, die einen menschenähnlichen Körperbau haben, letzterer jedoch nur Menschenaffen und die »affenähnlichen« Vorfahren des Menschen.
  • Fremde Galaxien werden immer wieder als XYZ-Galaxis bezeichnet, obwohl die Bezeichnung Galaxis nur für die Milchstraße zutifft. Alle anderen Sternansammlungen sind Galaxien.

Personen

  • Obwohl John Marshall sich in PR 51 von seinem Ausweichquartier in den Slums von Tolimon aus bei Perry Rhodan gemeldet und ausführlich berichtet hatte, spricht Rhodan in PR 52 davon, dass sich die Mutanten im Gebirge befunden hatten. Auch ist Rhodan nicht bekannt, in welcher Gefahr sich seine Leute befinden.
  • Bing Hallgan wurde in PR 224 im Jahre 2401 an Bord der KITARA mit Giftgas getötet und in den Weltraum ausgeschleust. In PR 225 wurde er dann in einem geschlossenen Raumanzug von der Besatzung der CASSO aufgefunden.
  • Gucky besitzt in PR 489 unglaubliche Fähigkeiten. Nachdem der Mausbiber vier Lichtjahre weit teleportiert ist, behauptet er, die ihm bis dato völlig unbekannte Gehirnfrequenz des Pedolotsen Guvalasch genau zu kennen und findet zielsicher den Gesuchten in der takerischen Flotte mit 100.000 Schiffen. Danach nimmt er Guvalasch den Komudak-Gürtel problemlos ab, obwohl die Bedienung der Gürtelschnalle zuvor nur dem Pedolotsen möglich war.
  • Clark Darlton änderte die Persönlichkeit von Vascalo in PR 498 leicht ab. Freundlich bittet der schwer bewaffnete, gewissenlose Takerer ein unbewaffnetes Forscherehepaar um ein Nachtlager, lässt sich Orangensaft servieren und hält ein kleines Nickerchen - darauf vertrauend, dass Bewohner des Mondes, dessen Verwüstung er zu verantworten hat, ihn nicht überwältigen. Nach seinem Schlaf verabschiedet sich der machtgierige Kriegsherr herzlich von seinen Gastgebern und ermordet im weiteren Verlauf des Romans einige Soldaten, die Verdacht schöpfen.
  • K. H. Scheer lässt den USO-Spezialisten Mentro Kosum in PR 500 ernsthaft überlegen, ob er das Angebot Atlans annehmen soll, von der Solaren Flotte zur USO wechseln... Dabei war es Scheer selbst, der den USO-Mann in PR 450 eingeführt hatte. Ferner zeigt sich der ZbV-Raumlandungssoldat Shenko Trestow vielseitiger als erwartet, wird er doch plötzlich als Professor und Chefarzt der Inneren Medizin geführt (Die Chefärzte an Bord sind vielmehr Khomo Serenti und Heyne Kaspon).
  • Über den Körperbau Mart Hung-Chuins gibt es unter den Autoren verschiedene Ansichten. Bei Kurt Mahr ist der Wissenschaftler »stämmig gebaut« (PR 547, PR 600). Bei H. G. Ewers dagegen »zierlich gebaut« (PR 563). Da Mahrs Romane in der Überzahl sind und Ewers' Beschreibung mit dem »konstanten höflichen Lächeln« stark einem asiatischen Klischee entspringt, lässt sich der Fehler vermutlich Ewers zuschreiben.
  • Obwohl Thunar Eysbert 25 Jahre lang Chefkosmopsychologe der Solaren Flaggschiffe war und mehrmals in beratender Funktion in wichtigen Lagebesprechungen direkt mit Rhodan gesprochen hatte, muss Gucky ihn dem Großadministrator erst vorstellen, als sie sich in PR 608 begegnen.
  • In PR 789 hat Ras Tschubai Wissen, das er nicht haben kann. Er identifiziert einen Angreifer der SEIDENRAUPE als Forscher, obwohl er von diesem Volk noch nie zuvor gehört hat. Wenig später passiert auch Galto Quohlfahrt und Icho Tolot selbiges, als sie die Fremden an anderer Stelle gleich mit dem richtigen Namen betiteln, ohne jemals mit ihnen gesprochen zu haben.
  • In PR 1962 beobachtet Shabazza nach dem Mord an Emor Gharehn, dass der Asteroidenkörper des Gestalters zu Staub zerfallen ist. Als er jedoch in PR 1978 in Vorbereitung auf seinen für Torr Samaho inszenierten Schauprozess und die vorgetäuschte Hinrichtung gefragt wird, ob es eine Möglichkeit gäbe, den Bluff an Hand seines in der Gewalt Samahos verbliebenen Asteroidenkörpers zu durchschauen, verneint er dies.
  • In PR 1979 wird erwähnt, dass Monkey, zu dieser Zeit Besatzungsmitglied der SOL, seit Wochen in einer Sondermission unterwegs sei. Das hindert ihn jedoch nicht daran, wenig später in der Zentrale des Schiffes aufzutauchen.
  • Perry Rhodan denkt in PR 1995 an sein noch ungeborenes Kind, doch er kann unmöglich wissen, dass Mondra Diamond, die zu diesem Zeitpunkt bereits im 11. Monat ist, noch nicht entbunden hat. Dafür ist er sich plötzlich sicher, dass sie einen Jungen zur Welt bringen würde. Und das, nachdem Mondra ihm bereits acht Monate zuvor diese Information gegeben hatte. Sofortumschalter sind eben auch nicht mehr, was sie mal waren.
  • K'rigan denkt in PR 2042 daran, dass er für das ausgestochene Auge und die Narbe im Gesicht seines Freundes Koo Parkinson verantwortlich wäre. Doch nicht Parkinson hat diese Merkmale, sondern er selbst.
  • Andreas Findig behauptet in PR 2055, dass Julian Tifflor über Jahrzehnte, in seiner persönlichen Zeit sogar noch länger, von Shabazzas Kontrollchip gesteuert wurde. Tifflor geriet jedoch schon vier Tage nach der Landung auf Curayo in ein Feld aus Müder Zeit, das er erst 1290 NGZ wieder verlassen konnte. Wenig später wurde der Chip entfernt. Tifflors Beeinflussung kann also nur wenige Wochen oder Monate gedauert haben.
  • In PR 2104 geht Bré Tsinga an Bord der nach Tradom aufbrechenden LEIF ERIKSSON und wird auch in PR 2105 dort erwähnt. Obwohl das Schiff zwischenzeitlich nicht in die Milchstraße zurückgekehrt ist, wird Bré jedoch in PR 2124 auf Merkur aktiv. Da auf dieses Ereignis später wieder eingegangen wird, ist ihr Tradom-Abenteuer als Autorenfehler zu werten.
  • In PR 2417 behauptet Atlan auf Seite 41 (Zitat): »[...] Ich war immer ein Kämpfer gewesen, hatte nie in meinem Leben ans Aufgeben auch nur gedacht. [...]« In PR 86 sah das noch anders aus: (Zitat): »[...] Ich war ein arkonidisches Fossil, eine denkende und fühlende Kreatur, die es auf einmal satt hatte, von einem technischen Wunderwerk am Sterben gehindert zu werden. [...] Ich wollte aufgeben, dabei aber doch beweisen, wer ich war, woher ich kam und wie grenzenlos überlegen ich jenem Gebilde war, das Männer von meiner Art gebaut hatten. [..]«
  • In PR 2434, S. 21 hat Ekatus Atimoss in seinem Nacken einen Sender, (Zitat) »[...] knapp neben der Einstichkanüle, durch die die Kralle aus ihm hervorgeholt worden war.« [...] Dies widerspricht dem Kenntnisstand über das Atrentus-Verfahren, abgesehen davon, dass er kaum die Kanüle noch stecken hat.
  • In PR 2447 denkt Generalin Kamuko daran, dass sie sich Jahrhunderte lang zu Perry Rhodan hingezogen fühlte. Dies ist entweder ein Autorenfehler, da sie Perry Rhodan damals nur wenige Tage kannte, oder es ist auf ihre geistige Verwirrung durch die Folter zurückzuführen.
  • Der Laosoor Limbox hat den Spitznamen Nano-Hand, weil er als Telekinet jedes Schloss knacken kann. In PR 2464 wird aber sein Schwanz-Tentakel als Nano-Hand bezeichnet.
  • In PR 2486 hofft Perry Rhodan, dass ESCHER und der Weltweise eine gute Position für die Zerstörung von GLOIN TRAITOR gefunden haben. Von der Position des Weltweisen in der Gegenwart kann er jedoch keine Kenntnis haben, da noch kein Kontakt zum Hangay-Geschwader stattgefunden hat.
  • Der Ablauf der Ereignisse, in denen Betty Toufry ihren Vater erschoss, wird in PR 2580, S. 4-5 anders geschildert als in PR 7, S. 34, 38. In PR 2580 geht Toufrys Vater zur Arbeit und aus seinen Gedanken erkennt sie, dass er von einem IV übernommen wurde. Das sei das erste Mal gewesen, dass ihr bewusst wurde, Gedanken lesen zu können. Abends, bei seiner Rückkehr, erkennt sie ebenfalls telepathisch von seiner Absicht, ein Atombombenlager zu sprengen. Sie holt den Revolver aus dem Nachttisch und erschießt ihren Vater. In PR 7, S. 38 gibt sie gegenüber Ernst Ellert an, schon immer die Gedanken ihres Vaters gelesen zu haben. Bei der abendlichen Rückkehr ihres Vaters erkannte sie schon vor seinem eigentlichen Eintreffen die Übernahme durch einen IV und dessen Absichten. Auf dem Schoß ihres Vaters sitzend, entriss sie ihm telekinetisch seine Dienstwaffe und erschoss ihn.
  • Perry Rhodan berechnet in PR-Action 7 die zurückgelegte Strecke im freien Fall mit der Zeit, der Schwerkraft und dem Körpergewicht. Als Kernphysiker müsste Perry Rhodan wissen, dass das Körpergewicht gar nicht in der Gleichung vorkommt.
  • In PR-Stardust 1, S. 25 machte Uwe Anton den Esnur Clun'stal, den letzten bekannten Vertreter seines Volkes, zum Botschafter seines Volkes. Außerdem erklärt er, die Esnur hätten vormals ein Bündnis mit anderen Völkern Anthurestas gehabt. Sicherlich verwechselt er hier die Esnur mit den Essa Nur.
  • In Atlan 125 (2. Auflage, Seiten 57 und 61) wird der Epsaler Kurito Mikuma zum Terraner gemacht. Auf Seite 62 darf er wieder Epsaler sein.
  • In Atlan 142 trifft Atlan auf Topsider. Dies widerspricht seiner eigenen Aussage aus PR 83, wonach ihm dieses Volk aus seiner Jugendzeit nicht bekannt ist. In Blauband 21 wird dieser Fehler korrigiert, indem aus den Topsidern Dron gemacht werden.
  • In Atlan 143, S. 24 sagt Ronald Tekener zu Atlan beim Landeanflug auf Karagamia: »Ich habe den Zellaktivator nicht von ES erhalten, sondern aus der Hand Rhodans«. Zur Erinnerung: Tekener hat sich den Aktivator im Jahre 2409 auf dem Planeten Khaza angeeignet und sich geweigert, ihn an die USO abzuliefern. Es handelte sich um eines der von ES ausgestreuten und bis dahin nicht gefundenen Exemplare.
  • Zu Beginn von PR-Arkon 8 lässt der Kralasene Shallowain Wunden behandeln, die er sich auf dem Planeten Archetz zugezogen haben will. Später, auf Seite 59, erinnert sich Ronald Tekener an ein Treffen mit Shallowain auf Archetz einen oder zwei Tage zuvor. Tatsächlich fand das Treffen zwischen Shallowain und Tekener auf Tynoon statt, und von dort stammten wohl auch Shallowains Verletzungen (PR-Arkon 5).

Völker

  • In PR 725 wird eine Delegation der Barkoniden erwähnt. Dieses Volk ist jedoch im Jahr 3580 bereits ausgestorben.
  • In PR 1903 heißt es, dass mit den vorhandenen Schiffen nicht einmal sechs Prozent der Bevölkerung gerettet werden könnten, was höchstens 4 Millionen Setchenen ausmache. Die Gesamtbevölkerung beläuft sich demnach auf weniger als 67 Millionen Setchenen, doch in PR 1908 werden 100 Millionen Setchenen zu Opfern des Kesselbebens. In PR 1919 erhöht sich die Opferzahl auf Milliarden von Setchenen.
  • Während Zyteker in PR 1975 nur selten mehr als einen Meter groß werden, bringen sie es in PR 1996 auf zwei Meter Länge.
  • Durch das Vibra-Psi degeneriert das Volk der Roganer und stirbt langsam aus. In PR 2428 leben noch einige Hunderttausend. In PR 2431 leben noch einige hundert Millionen.
  • In PR 2445 greifen die Laosoor mit ihren Pranken zu. In Wirklichkeit benutzen sie ihre Pranken nur zum Laufen. Sie greifen mit ihren tentakelartigen Ohrenhänden.
  • In PR-Action 30, S. 13 wird korrekt dargestellt, dass Ferronen nur über den Mund schwitzen können. Auf Seite 16 allerdings wischt sich ein Ferrone Schweiß von der Stirn.

Orte

  • Der zerstörte Mond Nereid darf sich in PR 792 noch einmal im besten Zustand präsentieren – eigentlich wurde er schon im 25. Jahrhundert zerstört. Dieser Fehler passiert den Autoren noch mehrmals.

Technik

  • Selbst nach einer kurzen Verweildauer jenseits der Überlappungsfront im Druuf-Universum würden radioaktive Elemente dermaßen schnell zerfallen sein, dass eine Alterung der Materie um Jahrtausende per Strahl-Orter messbar wird – schreibt Clark Darlton in PR 64, obwohl der Zeitablauf eigentlich um den Faktor 72.000 langsamer wird.
  • In PR 472 stirbt ein Rukal sofort nach Anlegen von Atlans Zellaktivator. Dies steht im Gegensatz zu den, bis dahin in der Serie genannten Eigenschaften der Zellaktivatoren Perry Rhodans und Atlans, da die individuell angepassten Zellaktivatoren sehr wohl auch dazu verwendet wurden, um unter anderem Fremde zu heilen (Atlan Zeitabenteuer) oder kurzfristig von einem Fremden getragen werden konnten (der Diebstahl von Atlans Zellaktivator in PR 96).
  • In PR 492 versuchen die Thunderbolts, die Herkunft eines unbekannten Geruchs im Inneren ihres Paladins zu ergründen. Im oberen Deck, das sie durch einen Antigravschacht erreichen, werden sie schließlich fündig. Im Paladin gab es aber keine Antigravschächte, was drei Seiten später auch wieder erwähnt wird.
  • In PR 1128 beträgt die Reichweite von Transformkanonen 20 Lichtminuten. Hinzu kommt als Nebenwirkung eine Erschütterung des Raumzeitgefüges, sodass die Borduhren neu gestellt werden müssen. Das entspricht nicht der sonstigen Beschreibung der Waffe.
  • In PR 1297 will Domo Sokrat mit einem Dimetranstriebwerk vom Solsystem in die GMW fliegen und steuert deswegen das Milchstraßenzentrum an, weil nur da ein Absprung möglich sei. Dimetranstriebwerke brauchen aber nicht das galaktische Massenzentrum als Absprunggebiet. Auch ist es fraglich, ob die GMW überhaupt mit einem Dimetranstriebwerk zu erreichen ist, oder ob man dabei im Milchstraßenzentrum rematerialisiert.
  • Noch auf derselben Seite erzielt das Virenschiff eine Beschleunigung von 30.000 km/s (ohne 2); gemeint war wohl die Geschwindigkeit.
  • In PR 1406 kann Perry Rhodan durch einen Knopfdruck den gesamten Tarkan-Verband während des Metagravflugs auf einen Umkehrkurs bringen, um ihn vor der Zerstörung im Chronopuls-Wall zu bewahren. Da sich Schiffe im Metagravflug nicht gegenseitig orten oder anfunken können ein Fehler.
  • In PR 2281 verbrauchen die Leuchtkörper in den Spurhöfen "Milliarden Terawatt", also etwa 1021 Watt. Diese Leistung würde ausreichen, um Pluto innerhalb von wenigen Minuten zu kochen.
  • In PR 2494 findet sich folgender Fehler: Irgendwie gelangt die THEREME II durch eine Strukturlücke in das Innere der Schutzschirme GLOIN TRAITORS, wo sie mit 40 % Lichtgeschwindigkeit in 20.000 km Abstand eine Warteschleife fliegt. Das bedeutet, dass die OREON-Kapsel eine Zentripetalbeschleunigung von v2/r = 720.000 km/s2 aufbringen müsste!
    Anschließend lässt die THEREME II an Seilen Sprengsätze auf die Oberfläche GLOIN TRAITORS ab, ohne dass erwähnt wird, dass die Fluchtgeschwindigkeit von 120.000 km/s unterschritten wurde.
  • Arndt Ellmer verwechselte die JULES VERNE mit der SOL. In PR 2536, S. 10 beschreibt er Explosionen in der 2500 Meter durchmessenden Kugelzelle der JV-1. Die JV-1 ist mit 800 Metern Durchmesser jedoch deutlich kleiner.
  • Eine Protuberanz der Sonne schießt »mit einer Geschwindigkeit von 1000 Kilometern pro Sekunde oder 360.000 Kilometern pro Stunde [...] ins All«. (PR 2616, S. 7) Entweder dauert eine Stunde in dem fremden Kontinuum nur sechs Minuten (bzw. eine Minute nur sechs Sekunden) oder der Rechenschieber hat eine Zehnerpotenz verschluckt. Unter Standardbedingungen richtig wäre 3.600.000 Kilometer pro Stunde.
  • Die Wirkung einer Desintegrator-Haftladung wird in PR 2792 S. 22 eher wie die Wirkung einer Thermobombe beschrieben. Anstelle des charakteristischen grünlichen Feldes und einer anschließenden Staubwolke des aufgelösten Metallplastik, schmilzt das Metallplastik.
  • In PR-TB 404 können gestrandete Raumfahrer der BASIS die etwas höher als gewohnte Schwerkraft des Planeten zwar mit Hilfe ihrer SERUNS ausgleichen, müssen sich aber schließlich doch damit arrangieren, da sie wegen der Hitze gezwungen sind, sich bis auf das Nötigste auszuziehen.
  • In Atlan 39 aktiviert einer der USO-Spezialisten einen Paratronschirm, obwohl der Roman im Jahr 2408 spielt und die Paratrontechnik erst über 30 Jahre später nach dem Kontakt mit den Uleb verfügbar wird.
  • In Atlan 50 wird bei Zellaktivatorträgern von einer Sechs-Stunden und nicht 62-Stunden Frist ausgegangen. Dieser Fehler findet sich später auch noch in anderen Atlan-Bänden. Die Abweichung wurde in Atlan 74 nachträglich damit begründet, dass die längere Frist erst ab einer Tragezeit des Zellaktivators von 450 Jahren gelte.

Zeitangaben

  • In PR 492 führt William Voltz aus, dass sich die Christen vor etwa zweitausend Jahren entschlossen hatten, mit einem Mindestmaß an Organisation und kommerzieller Betätigung auszukommen. Da dieser Entschluss in das 15. Jahrhundert fallen würde, muss von einem Irrtum ausgegangen werden.
  • In PR 500 wird behauptet, dass die MARCO POLO am 16. Juli 3438 in Gruelfin in Richtung Milchstraße startet, und der Roman selbst am 17. Juli spielt. Im Einleitungstext des Romans und auch im Vorgängerheft wird der 27. Juli als Starttermin angenommen.
  • In PR 569 behauptet H. G. Ewers, dass eine ganjasische Expedition bereits im September 3440 auf eine verdummte Milchstraße traf. Jedoch entfaltete die Verdummungsstrahlung des Schwarms ihre Wirkung erst ab dem 29. November.
  • In PR 593 behauptet Clark Darlton, das Raumschiff der Paramags mit dem Namen PARGAT hätte (rechnerisch) um 46.556 v. Chr. bei der Rückkehr von einer Expedition im Paramag-Alpha-System eine Bruchlandung gemacht. Zuvor soll die PARGAT den Planeten Zeut entdeckt haben, der jedoch bereits 50.068 v. Chr. durch die Haluter zerstört wurde. Entweder hat die PARGAT für den Rückflug von nur knapp 40.000 Lichtjahren mehr als 3400 Jahre benötigt, oder Darlton hat sich bei den Zeitangaben in PR593 kräftig verrechnet.
  • Expokrat Robert Feldhoff unterliegt in PR 1900 einer Chronodegeneration. Aus PR 1885 war bereits bekannt, dass die Nonggo seit rund 7000 Jahren Mitglied der Koalition Thoregon sind. Feldhoff zufolge wurde der Kontakt zu ihnen jedoch erst hergestellt, als die Galornen schon seit 10.000 Jahren Mitglied der Koalition waren. Das widerspricht jedoch PR 1853, wonach der erste galornische Thoregon-Boten, Tiis Methare, erst vor rund 8500 Jahren starb. Die durchschnittliche Lebenserwartung von 800 Jahren einbezogen, können die Galornen demnach auch erst vor circa 9000 Jahren in die Koalition aufgenommen worden sein.
  • In PR 2409 behauptet Dr. Indica, sie sei im Jahre 1432 NGZ mit Perry Rhodan im Sternenozean von Jamondi unterwegs gewesen. Dabei kann es sich nur um eine kleine Flunkerei handeln, wenn man bedenkt, dass sie dies in der aktuellen Handlungszeit des Jahres 1346 NGZ sagt.
  • Im Glossar von PR 2423 ist der Eintrag über das Element der Maske offensichtlich falsch. Dort steht, vor einer Milliarde Jahren wären 50.000 Gys-Voolbeerah-Flüchtlinge vom Element der Technik gefangengenommen worden. Der Dekalog der Elemente wurde jedoch erst circa 50 Mio. v. Chr. gegründet. (Zeit-Manipulationen werden in keiner Quelle erwähnt.)
  • In PR 2464 nimmt man an Bord der JULES VERNE den 2. Juli 1347 NGZ als Datum, einfach weil die Schiffsuhr dieses Datum anzeigt. Wie die Schiffsuhr auf dieses Datum kommt ist unklar: Es werden keine stellaren Messungen erwähnt, auf Evolux wird nicht nach dem Datum gefragt. Laut PR 2450 weiß man an Bord der JULES VERNE nicht, in welcher Zeit man sich befindet, aber nach dem Funktionsprinzip des Kontextwandlers müsste man vorerst immer noch von 1346 NGZ ausgehen. Stattdessen wird nun davon ausgegangen, dass die Schiffsuhr die Zeit einfach ab Beginn der Operation Tempus normal weitermisst, und dass es sich dabei auch nach der Rückkehr in die Relativgegenwart um die aktuelle Zeit handelt.
  • Die gedruckte Version von PR 2844 enthält einen Fehler, der im E-Book bereinigt wurde. Das erste Kapitel der Printversion beginnt mit der Überschrift »vor einigen Millionen Jahren« und enthält einen Absatz, dem zufolge die RAS TSCHUBAI vor Antritt des Hypertransfluges zur Milchstraße bereits etwa zwanzigtausend Jahre im Dilatationsflug überwunden habe, weil Perry Rhodan nicht in eine von Tiuphoren zerstörte Galaxie habe zurückkehren wollen. ARCHETIM sei in dieser Zeit noch nicht in der Milchstraße angekommen. Der Autor geht also davon aus, dass sich die RAS TSCHUBAI noch 20 Millionen Jahre in der Vergangenheit befindet. Das steht im Widerspruch zu den in PR 2836 geschilderten Ereignissen, denen zufolge die RAS TSCHUBAI von einer Purpur-Teufe in das Jahr 99.781 v. Chr. versetzt worden war.
  • PR-TB 351: Der Handlungszeitraum erstreckt sich laut dem Epilog des Taschenbuchs bis in das Jahr 2405, obwohl das Zellaktivierungsfeld bereits 2404 abgeschaltet wurde. (PR 261) Dieser Fehler wurde im Vorwort der Zaubermond-Auflage richtig gestellt. Im Epilog wurde die Korrektur durch zwei Druckfehler allerdings verschlimmbessert.
  • In PR-TB 400 erfreut sich Geo Sheremdoc noch drei Wochen nach Rückkehr der BASIS aus Hirdobaan bester Gesundheit, obwohl er schon über einen Monat zuvor bei der Vernichtung der POLYAMID ums Leben gekommen sein sollte.
  • Posbi-Krieg 6: Uwe Anton bringt in diesem Roman mehrmals die Zeitangaben in der Geschichte Vhatom Q'Arabindons durcheinander. Er spricht unter anderem davon, Vhatom hätte nach circa 50.000 Jahren im Dienst der Kosmokraten einen Planeten entdeckt, auf dem havarierte Nakken leben. Diese Angabe passt nicht zum weiteren Verlauf und wird wenige Seiten später auch auf 20.000 Jahre geändert.
  • In Das Rote Imperium 2 dichtet Christian Montillon dem Protagonisten Bavo Velines für das Jahr 1342 NGZ Angst vor der Terminalen Kolonne TRAITOR an. Die galaktische Öffentlichkeit erfuhr aber erst zwei Jahre später von der Existenz TRAITORS.
  • In Atlan 603 behauptet Peter Terrid, Hallam Blake und Alyn hätten eine dreijährige Tochter namens Alysa. Das Mädchen war zwar im November 3804 zur Welt gekommen und die Handlungszeit von Atlan 603 ist das Jahr 3807, aber für die Solaner waren keine drei Jahre vergangen. Die SOL hatte sich vom 15. Dezember 3804 bis zum 10. März 3805 (Bordzeit) im Zeittal befunden. Das Schiff wurde dann in die Zukunft versetzt und erreichte somit den 1. September 3807. Alysa kann im Oktober 3807 also nur gut ein halbes Jahr alt gewesen sein. Außerdem heißt es in Atlan 603, Alyn habe nach Alysas Geburt ein zweites Mädchen zur Welt gebracht: Ihre jüngere Schwester Althera. Das ist »technisch« unmöglich - bei einer für Terraner normalen neunmonatigen Schwangerschaft hätte Blake Althera schon vor Alysas Geburt zeugen müssen!
  • Das Altern von Ah'mes scheint in Atlan X 4 stillzustehen. Die Soldaten des Pharaos bescheinigen ihm auf Seite 11 mit 74 Jahren eine robuste Gesundheit. 20 Jahre später erstellt Rico auf Seite 27 ein Psychogramm, wo der Herrscher immer noch gute 70 Jahre alt ist.

Sonstige Fehler

  • Auf der Venus, deren Rotationsperiode 240 Stunden beträgt, gibt es in PR 8 einen 480-stündigen Tag: 240 Stunden hell, 240 Stunden dunkel.
  • In PR 10 findet Perry Rhodan in der Venuspositronik die Information, dass das Wega-System 42 Planeten besitzt. In PR 15 tritt Perry mit einer Gruppe eine Zeitreise 10.000 Jahre in die Vergangenheit an und trifft auf den Arkoniden Kerlon, der wie Crest den Planeten des ewigen Lebens sucht und erst Ferrol, dann das Sol-System anfliegt und schließlich dort die Venuspositronik installiert. Bei Kerlons Abflug 8010 v. Chr. hatte das Wega-System noch 43 Planeten, trotzdem wurde das Wega-System mit 42 Planeten in die Venuspositronik eingegeben. Kerlon konnte allerdings nicht wissen, dass irgendwann nach seinem Abflug ES den Planeten Wanderer aus dem Wega-System entfernen würde.
  • Eric Manoli erkrankt 1984 nicht an der Nonus-Pest, obwohl er sich mit an Bord der TITAN befindet (erste Nennung während der Arkon-Reise in PR 38), wo die gesamte Mannschaft infiziert wurde bis auf ein fünfköpfiges Außenteam. In PR 43 erfreut er sich bester Gesundheit und hilft bei der Untersuchung der Krankheit.
  • Laut PR 168 ist Lysso 58.111 Lichtjahre von Sol und 9842 Lichtjahre von Verth entfernt. Der Abstand Sol–Verth beträgt aber 68.319 Lichtjahre, folglich sind diese Angaben unmöglich. Aus Spartac 2.1 ergibt sich, dass die Entfernung Lysso–Sol von Rainer Castor auf 59.111 Lichtjahre korrigiert wurde. Damit geht die Rechnung auf.
  • Icho Tolot gibt in PR 395 Informationen aus alten halutischen Archiven wieder, die nicht nur den Erkenntnissen aus dem Archiv in der Todeszone von Halut in PR 373 völlig widersprechen. Allein die Existenz solcher Archive erklärt das gesamte Heft 373 für nichtig, da die Fallensysteme, die es darin zu überwinden galt, hauptsächlich dem Zweck dienten, die Haluter daran zu hindern, in ihrer eigenen Vergangenheit herumzusuchen.
  • In PR 437 ist Merceiles temperamentvolle Halbblutstute Kasama (S. 16) plötzlich ein Hengst (S. 18) und dann doch wieder eine Stute (S. 21).
  • Das Einsatzkommando auf Asporc sitzt am Ende von PR 574 in einer Kammer aus verfestigtem PEW-Metall gefangen, aus der man sich nicht mehr ohne Hilfe von außen befreien kann. Im Folgeband PR 575 ist ihnen die Befreiung aber offensichtlich selbst gelungen, ohne dass bekannt wird wie.
  • In PR 591 werden durch Ernst Vlcek erneut die Raumschiffe der Asporc-Rettungsflotte aufgezählt, die in PR 587 von Hans Kneifel zusammengestellt wurde. Er erhöht die Anzahl der Großraumfrachter um eins auf 874 und wandelt 165 Explorerschiffe in Experimentalraumschiffe um.
  • In PR 675 lässt H.G. Ewers auf dem Planeten Olymp ein kleines Rausmchiff in einem unterirdischen Schacht auf eine Geschwindigkeit von 30% der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen (knapp 100.000 km pro Sekunde), die in wenigen Minuten erreicht wird. Anschließend schießt es aus einer Öffnung in die Atmosphäre des Planeten und geht in den Linearflug über.
  • Die von Kurt Mahr am Ende von PR 699 beschriebene neue Zeitrechnung, die durch die Änderung der Rotationsgeschwindigkeit der Erde nach der erfolgreichen Stabilisierung der Umlaufbahn um die Sonne Medaillon zum Tragen kam, wurde im folgenden Aphilie-Zyklus nicht mehr aufgegriffen. Ein Beitrag von Kurt Mahr auf der LKS von PR 708 beschreibt, wie diese neue Zeitrechnung gemäß dem Exposè hätte sein sollen.
  • Wegen der Teilnahme an einer Geheimkonferenz des NEIs erwägen die Laren in PR 725 als mögliche Vergeltung gegen die Arkoniden die Vernichtung des Robotregenten. Dieser wurde aber bereits im Jahre 2106 zerstört.
  • In Roman PR 1121 rammt die Space-Jet CERBERUS den Sonnenhammer, der tief in der Korona einer Sonne stationiert ist. Es kommt zu einem Hüllenbruch, und Weltraumkälte dringt ein, so dass die Atemluft kondensiert und gefriert.
  • Henna Zarphis informiert Perry Rhodan in PR 1635 darüber, dass er das Hauptquartier der Blauen Legion in der Äquatorzone des Mondes Aszal finden kann. Im Orbit angekommen, suchen sieben Schiffe zunächst sechs Stunden lang den Nordpol ab, und Perry wünscht sich, Henna hätte sich klarer ausgedrückt...
  • Nach der Versetzung Alashans mit dem TLD-Tower nach DaGlausch wird in PR 1921 von der Errichtung eines neuen Towers auf Luna berichtet, was in PR 1936 mit der Erwähnung eines provisorischen TLD-Centers auf Luna bestätigt wird. In PR 1995 beziehen die Agenten jedoch eine neue provisorische Basis im HQ-Hanse. Folgerichtig wird in der Stadtführung durch Terrania in PR 2000 der fertige neue TLD-Tower in der Hauptstadt vorgestellt. In PR 2002 werden die Agenten zurück in den Luna-Tower verfrachtet, wo sie in PR 2009 aufgestöbert und zurück nach Terrania überführt werden. Vorübergehend, denn in PR 2072 befindet sich die TLD-Zentrale wieder auf dem Mond, wo sie verbleibt, bis sie nach Karthagos Fall zerstört wird.
  • Laut PR 1967 ist die Abstimmung eines Passantums auf die Persönlichkeit eines neuen Trägers nur in Shaogen-Himmelreich möglich. Mhogena muss sich zu diesem Zweck persönlich zu den Baolin-Nda begeben. Dies widerspricht allen anderen geschilderten Passanti-Vergaben.
  • In PR 2053 tritt ein Naat als Henker für den Betreiber von Radio Freies Ertrus auf, nachdem erst in PR 2031 den Naats ein hoher Ehrenkodex attestiert wurde, der ihnen eine Beteiligung an derartigen Aktionen gegen die Zivilbevölkerung verbietet.
  • In der LEIF ERIKSSON verfolgt man in PR 2116 eine Aufzeichnung, die zeigt, wie eine Kreatur von Quintatha ein Messer wirft, das einer Ausweichbewegung Guckys folgt und anschließend sowohl den Paratronschirm als auch den Schutzanzug des Ilts durchdringt. Dies widerspricht den Schilderungen in PR 2114, wo Gucky im Vertrauen auf seinen Schutzschirm keinen Ausweichversuch unternimmt und erst von einem zweiten Wurfmesser getroffen wird, nachdem das erste den Paratron zusammenbrechen ließ.
  • Ebenfalls in PR 2381 wird MASCHINE ZWÖLF mit MASCHINE-10 verwechselt. MASCHINE-10 entspricht nicht der üblichen Schreibweise in Romanen und tauchte auch namentlich noch nie in der Handlung auf.
  • Im Glossar von PR 2476 wird versucht, eine Kolonnen-MASCHINE dem Element der Technik rückwirkend als MASCHINE anzudichten. Dadurch ergeben sich nicht wenige Widersprüche und Unklarheiten. Die Implikationen des Glossar-Beitrags, werden sogar noch undurchsichtiger und verwirrender, wenn man bedenkt, dass schon einmal (siehe oben bei PR 2381) MASCHINE ZWÖLF als MASCHINE ZEHN bezeichnet wurde.
  • In PR 2484 gibt es mit der Geschichte der Kontaktwälder zwei Fehler: Zum einen wurden sie nicht unter Gewaltandrohung abgegeben/gezeugt. Zum anderen waren sie von Anfang an als Pseudo-Herrscher für die Erish Vikhtold gedacht.
  • In PR 2487 tauchen zwei Autorenfehler auf: Demnach ist die Aura eines Terminalen Herolds eine wirkliche Kälte und nicht nur eine psychische Ausstrahlung. Außerdem heißt es, in der Kugel des Weltweisen befände sich Wasser. (In PR 2493 devoliert er zu einer Art Riesenqualle, also war das vermutlich eine vorrauseilende Rechtfertigung, oder es wurde doch etwas durcheinander gebracht.)
  • Christian Montillon lässt in PR 2523 Eritrea Kush in Sandiors Bar ein silbern eingeschlagenes Buch mit dem Titel »Die Dritte Macht« finden. Angeblich handelt es sich um eine historische Abhandlung über Rhodans ersten Flug ins All. Allerdings ist dieses Buch des Perryversums dann nicht identisch mit dem Buch »Die Dritte Macht«, da der dort beschriebene Flug Rhodans mit der STARDUST nicht sein erster Flug ins All war, siehe hier.
  • Ein Fehler ausgerechnet bei einem Klassiker des Perryversums, dem Wasservers: In PR 2545, S. 12 werden die Urheber verwechselt. Nicht Perry Rhodan dichtete den Vers, sondern Atlan. Im selben Roman bezeichnet Atlan Perry Rhodan als Beuteterraner. Auch hier wurden die Personen vertauscht.
  • In PR 2601 wird der griechische Gott Morpheus, nach dem die Sonne Morpheus benannt wird, als Gott des Schlafes bezeichnet. Tatsächlich ist dies Hypnos, Morpheus ist der Gott des Traumes.
Die Abweichungen zum offiziellen Kanon sind darauf zurückzuführen, dass die Autoren bei den Planetenromanen größtmögliche Freiheiten hatten. Der Roman erschien 1964, in der Hauptserie wurde der Planet Zeut und dessen Zerstörung erstmals 1966 in PR 264 thematisiert. Allerdings ist selbst für den Wissensstand von 1964 eine Erde, die vor 60 Millionen Jahren gerade einmal erste Spuren von Leben trug, recht frei fabuliert.
  • In PR-TB 94 wird die weitere Geschichte geschildert: Ernst Ellert stößt nach dem Sturz in die Ewigkeit in einem anderen Universum auf ein Schiff der terranischen Explorerflotte. Er weiß sofort, wie es funktioniert, insbesondere der Linearantrieb ist ihm vertraut. Allerdings kann Ellert, der 1971 die Erde verlassen hat, nichts von alledem wissen. Außerdem weist der Roman weitere Fehler auf, die sich wie in PR-TB 4 nur durch Annahme eines Paralleluniversums »geradebiegen« lassen:
  • In mehreren Romanen der Heftserie wird behauptet, Atlan habe die IPRASA gegründet. Da Taschenbuch-Aussagen in der Regel eine geringe Priorität haben, muss demnach das in PR-TB 409 geschilderte Zusammentreffen Atlans mit dem bereits existierenden Geheimkommando als Autorenfehler gewertet werden.
  • Hubert Haensel beschreibt in Kosmos-Chroniken 1 auf den Seiten 61 und 62, dass der Ostblock seine Atomraketen zwei Minuten nach dem Atomschlag der Asiatischen Föderation als Vergeltungsschlag gegen die AF und den Westblock startete, nachdem feststand, dass Moskau und Leningrad als Ziele anvisiert worden waren. In PR 2 III, S. 61–62 startet der Ostblock seine Raketen auch erst nach zwei Minuten, allerdings ausschließlich in Richtung der Wüste Gobi, um die STARDUST zu vernichten. Zudem wird der Ostblock weder von der Asiatischen Föderation, noch vom Westblock angegriffen, und wäre somit der einzige überlebende Staatenbund.
  • In Atlan 60, S. 10 wird Pluto ein Durchmesser von 14.000 Kilometern verpasst. Tatsächlich weist der Zwergplanet einen Durchmesser von 2390 Kilometern auf.