Aychartaner

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Aychartan-Piraten)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

Die Aychartaner waren Piraten im Hoheitsgebiet des Herzogtums von Krandhor in der Galaxie Vayquost. Sie beherrschten hier seit vielen Generationen den Raumsektor Juumarq, den sie erbittert gegen Eindringlinge verteidigten.

PR1004.jpg
Heft: PR 1004
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Die circa 1,5 Meter großen Aychartaner entwickelten sich aus amphibischen Wesen und hatten eine grob humanoide Gestalt. Der Körper war haarlos und mit braunen Schuppen bedeckt. Der halslos auf dem Rumpf sitzende eiförmige Kopf wurde von zwei großen Fischaugen dominiert. (PR 1005)

Neben den mit Schwimmhäuten besetzten Händen und Füßen besaßen die Wesen zwei zusätzliche 1,5 Meter lange bewegliche Tentakel, die sich in Bauchhöhe befanden. Vom Rücken ragten zwei große, dicke Hautlappen, bei denen es sich um ehemalige Flossen handelte, nach vorne. Der Bauch trug wulstige Rippen. Zwischen einem schwammigen Organkragen (zusätzliche Wahrnehmungsorgane) und dem Kopf befand sich ein Gehirnzusatz, dessen geäderte Blase leicht pulsierte. (PR 1005)

Die Aychartan-Piraten verabscheuten Bekleidung und Raumanzüge. Sie bevorzugten ein feucht-warmes Klima. (PR 1004)

Ihre Stimmen klangen so, als ob sie unter Wasser sprechen würden. (PR 1004)

Die Piraten trugen keine Spoodies.

Charakterisierung

Aychartaner waren streng hierarchisch organisiert. Ihr Chef bestimmte über alles, was bedingungslos akzeptiert wurde. Die Nachfolge ging – mit den gleichen Kompetenzen – auf seinen Vertreter und Nachfolger über. Fremden gegenüber waren sie sehr kühl und verschlossen. Selbst ihr Aussehen hielten sie weitgehend geheim.

Die Aychartaner lehnten Symmetrie und Geradlinigkeit ab. Sie hingen einer Lehre an, die verschiedene Verhaltensregeln enthielt. Unter anderem forderte die Lehre im Falle eines Misserfolges von der betroffenen Person stoische Ruhe, Rückbesinnung auf zuvor getroffene Entscheidungen und Selbstbezichtigung für den Fall, dass die Fehlerhaftigkeit der Entscheidungen festgestellt wurde. (PR 1004) Die Lehre erlaubte die Tötung intelligenter Lebewesen nur in bestimmten Ausnahmefällen. (PR 1005)

Raumschiffskommandanten trugen den Titel Bordchef. (PR 1004)

Heimatplanet

Der Heimatplanet, sein Name sowie die weiteren Stützpunkte der Aychartaner waren ein streng gehütetes Geheimnis.

Bekannte Aychartaner

Technik

PR1005Illu.jpg
Aychartaner
Heft: PR 1005 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Besonders fortschrittlich war die auf dem Magnetismus basierende Technik. Hierbei nutzten die Piraten den Magnetismus des Universums, der Sonnen und Planeten und sogar des eigenen Körpers. Der Transport innerhalb von Raumschiff wurde durch Magnetkapseln sichergestellt.

Schaltungen konnten per Augenbefehl vorgenommen werden. Hierbei schossen Blitze aus den Augen des betreffenden Aychartaners zu Rezeptoren in den entprechenden Geräten. (PR 1005)

Der Bordchef eines Raumschiffes war in der Lage, die Stimmung seiner Raumfahrer mit Hilfe spezieller Sensoren zu ermitteln. Die Stimmungen wurden ihm mit verschiedenen Farben angezeigt. (PR 1004) Mittels Projektoren vermochte er sie auch zu beeinflussen.

Die Aychartaner setzten quallenartige, möglicherweise organische Gebilde als Translatoren ein. (PR 1005)

Den Aychartanern stand ein offensives Waffensystem zur Verfügung, das von den Kranen als Schwarzer Blitz bezeichnet wurde. (PR 1005)

Raumschiffe

Die Raumschiffe der Piraten waren immer nach dem gleichen Prinzip erbaut worden, kamen aber in den verschiedensten Größen, Formen oder Farben vor. Sie bestanden aus ausgehöhlten und vielfach durchlöcherten Gesteinsformationen von bimssteinähnlicher Struktur. In einem nur den Aychartanern bekannten Verfahren wurden die Raumschiffe bearbeitet, ausgegossen und stabilisiert, bis sie so fest und beständig waren wie bester kranischer Stahl. Erst nach der Stabilisierung wurden die notwendigen Maschinen installiert.

Im Schiffsinneren herrschte Halbdunkel. (PR 1005)

Zu den größten bekannten Einheiten gehörten die Sektor-Erforscher. Diese waren mehrere hundert Meter lang und 200 Meter hoch. (PR 1004)

Bekannte Raumschiffe

Roboter

Zum Entern von Raumschiffen setzten die Aychartaner Kampfroboter ein, die einem Betschiden kaum bis zum Knie reichten, aber wendig und flink waren. Sie stellten allerdings nur bei deutlicher zahlenmäßiger Überlegenheit eine ernst zu nehmende Bedrohung für gut bewaffnete, entschlossene Verteidiger dar. (PR 1003)

Geschichte

Den Kranen gelang es nicht, die Aychartan-Piraten in ihr Sternenreich zu integrieren oder auch nur einem Raumschiff der Aychartaner zu folgen. Die Kranen wussten deshalb nicht genau, woher die Aychartaner kamen. (PR 1003)

Im Jahre 424 NGZ wurden die Piraten immer dreister und auch erfolgreicher bei ihren Angriffen. So gelang es ihnen, das kranische Raumschiff ARSALOM durch Sabotageakte schwer zu beschädigen. Czyk, die 10. Kommandantin der ARSALOM, war durch einen mit einem Hypnosestrahlprojektor ausgestatteten Pseudo-Spoodie zur Saboteurin gemacht worden. Dies wurde von den Betschiden Surfo Mallagan, Brether Faddon und Scoutie aufgedeckt, die gerade erst als Rekruten an Bord der ARSALOM gegangen waren. (PR 1003)

Im selben Jahr landete die STÄRKE-DURCH-GEHORSAM unbemerkt auf dem zum Herzogtum von Krandhor gehörenden Planeten Prüfpunkt 1. Die Aychartaner erkundeten eine verlassene Anlage, in der bis vor einigen Jahren Rekruten des Herzogtums auf ihre Eignung für den Flottendienst geprüft worden waren. Die Aychartaner beobachteten die Ankunft der SANTONMAR sowie die Landung der Betschiden Surfo Mallagan, Brether Faddon und Scoutie auf dem Planeten. 1-Rot, der Kommandant der STÄRKE-DURCH-GEHORSAM, entsandte zwei Trupps, die die Betschiden gefangen nehmen sollten. Ein Trupp geriet in eine Prüfungsanlage, wurde durch eine Art hypnotischen Einfluss außer Gefecht gesetzt und musste unverrichteter Dinge zurückkehren. Dem zweiten Trupp gelang es, das Zentralgebäude der Prüfungsanlage so zu manipulieren, dass die Betschiden zur STÄRKE-DURCH-GEHORSAM gelockt wurden. Dort wurden die Betschiden gefangen genommen. (PR 1004)

Dies blieb Kullmytzer, dem Kommandanten der SANTONMAR, nicht verborgen. Die Kranen orteten das aychartanische Schiff und griffen an. Die STÄRKE-DURCH-GEHORSAM startete und musste einige Wirkungstreffer einstecken. Sie wurde jedoch bei weitem nicht so stark beschädigt wie die SANTONMAR. Die Aychartaner schossen das kranische Schiff zum Wrack. Währenddessen wurden die Betschiden verhört, woraufhin ihre Spoodies abstarben. Da die Gefangenen keine interessanten Informationen besaßen, waren sie für die Aychartaner nutzlos. Gemäß ihrer Lehre töteten die Aychartaner die Betschiden nicht. Sie wurden stattdessen von 3-Marli mit einem Beiboot zum Wrack der SANTONMAR zurückgebracht. Der Krane Dabonudzer schoss das aychartanische Beiboot mit einem von ihm instandgesetzten Geschütz der SANTONMAR ab, als es wieder startete. Daraufhin verließ die STÄRKE-DURCH-GEHORSAM das System mit unbekanntem Ziel. (PR 1005)

3-Marli überlebte die Vernichtung seines Schiffes. Er gelangte unbemerkt in das Wrack der SANTONMAR und versteckte sich in dem Beiboot VACCOM. Er manipulierte den Autopiloten, so dass die VACCOM Kurs auf einen aychartanischem Sammelpunkt nahm, als die Betschiden und Dabonudzer das Wrack mit dem Beiboot verließen. 3-Marli gab sich zu erkennen, als Dabonudzer den Autopiloten neu programmieren wollte. Dabonudzer machte ihm klar, dass der Sammelpunkt weit außerhalb der Reichweite der VACCOM lag. Damit lenkte er den Aychartaner ab, so dass sich Mallagan anschleichen und den Piraten niederschießen konnte. Dabonudzer wurde durch eine Art Energieblitz getötet, den der im Sterben liegende 3-Marli auf unbekannte Weise auslöste. Anschließend erteilte er den Betschiden den posthypnotischen Befehl, den Planeten Cratcan anzufliegen, zuvor seine Leiche dem All zu übergeben und anschließend alles zu vergessen. (PR 1005)

Zu einem nicht genau bekannten Zeitpunkt, möglicherweise schon vor den Ereignissen rund um die Betschiden, entdeckten die Aychartan-Piraten einen Planeten, auf den sich einige Meister der traditionellen kranischen Kampfkünste zurückgezogen hatten, um ungestört ihren Studien nachgehen zu können. Die Aychartaner eroberten verschiedene Schulen und beeinflussten ihre Gefangenen, so dass diese ihre Lehren vergaßen und ihre Schüler nur noch in tödlichen Kampftechniken unterwiesen. Der Krane Cylam, Meister aller Disziplinen, hörte von diesen Vorfällen. Er begab sich mit seinem Schüler Wyskynen zu dem Planeten und löste das Problem. Dabei tötete Wyskynen viele Aychartaner. (PR 1025)

Bei einem Gefangenenausbruch auf dem Planeten Couhrs gelang es einer von 1-Lindepj angeführten Gruppe von Aychartanern, Herzog Gu und den Gefängnisdirektor Jaagan als Geiseln zu nehmen. Sie machten gemeinsame Sache mit dem ebenfalls ausgebrochenen Solaner Ford. 1-Lindepj verlor nach einiger Zeit das Vertrauen in den Menschen und nahm auch ihn als Geisel. Tatsächlich arbeteitete Ford mit den verantwortlichen Personen auf Couhrs zusammen, denen es auch ohne seine Hilfe gelang, die Aychartaner in eine Falle zu locken. Dabei wurden einige Aychartaner sowie Ford getötet. Die Überlebenden kamen wieder in Haft. (PR 1028)

...

Quellen