Baikhal Cain

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Baikhal Cain ist der erste von fünf Planeten der roten Sonne Cain. Er wird von den beiden Monden Mallein und Narmil begleitet.

Astrophysikalische Daten: Baikhal Cain
Sonnensystem: Cain
Galaxie: Milchstraße
Entfernung zum Solsystem: 9229 Lichtjahre
Monde: 2 (Mallein und Narmil)
Jahreslänge: 66,38 Tage
Rotationsdauer: 18 h 48 min
Durchmesser: 12.531 km
Schwerkraft: 0,98 g
Bekannte Völker
Vay Shessod, Motana, Kybb-Cranar
Hauptstadt: Baikhalis

Übersicht

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Heft: PR 2204
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Bort Leytmark sucht die Konfrontation
Heft: PR 2280 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Perry Rhodan im Land Keyzing
Heft: PR 2243 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Kontinente

Baikhal Cain besitzt fünf Kontinente: Fairan, Ceraimon und Eyari im Khalischen Meer, ferner Ardemenya (Nordpol) und Isamdil (Südpol).

Land Keyzing

Perry Rhodan und Atlan stürzten am 3. September 1331 NGZ nach dem Durchdringen des Hyperkokons im nördlichen Fairan, im Land Keyzing, ab. Hier lebten die Vay Shessod, die in dieser ewigen Eiswüste die Keyzen jagten. Zu den anderen Arten dieses Landes gehörten die Temtem-Vögel und die räuberischen Jupoylus.

Hier war auch das Ewige Asyl der medialen Schildwache Lyressea versteckt.

Baikhalis

Baikhalis war die Hauptstadt des Planeten, hier lebten 70.000 Individuen, davon waren ein Drittel Kybb-Cranar. In der Stadt, die in einem Talkessel lag, bildete das Kybbur den markanten Mittelpunkt. Die Burg aus schwarzem, schrundig wirkendem Metall hatte einen Durchmesser von 550 Metern, der höchste Turm brachte es auf 535 Meter Höhe. Wie sich später herausstellte, war dies die typische Kybbbauweise.

Von Baikhalis aus wurde der Schaumopal weiter transportiert. Wie sich später herausstellte, benötigte Tagg Kharzani die aus dem Schaumopal entstehenden Opalziegel.

Residenz von Pardahn

Die Residenz von Pardahn war ein ausgedehntes Waldgebiet auf Baikhal Cain, in dem die größte Motanapopulation des Planeten lebte und sich vor den Kybb-Cranar zu verbergen versuchte. Die Residenz war sozusagen in den Wald integriert, dadurch war sie aus der Luft praktisch nicht zu entdecken.

1332 NGZ begegneten Perry Rhodan und Atlan auf der Flucht aus den Minen des Heiligen Bergs der Motana Zephyda, die sie zur Residenz brachte. Auf dem Weg dorthin stießen die beiden auf zahlreiche merkwürdige Lebewesen, wie z. B. eine steinbockähnliche Antilopenart, deren Haut wie Pergament wirkte und sich beim Trinken mit Wasser vollsog. Sie sahen Mammutbäume, die an der Basis sehr dünn waren, in der Höhe jedoch einen beachtlichen Durchmesser aufwiesen. Sie begegneten in dem Wald auch den Goytani und beobachteten in der Residenz die von den Motana gezüchteten Lichttierchen. Zu den essbaren Spezies dieser Landschaft gehörten auch die als Nutztier dienenden Flugbratlinge sowie als Heilmittel genutzte Federpilze, Thynan und Essigdorn. Aus einem anderen Waldgebiet des Planeten, dem Hain von Langnir, waren auch die Kelchbäume bekannt.

In der Residenz ergaben sich auch die ersten heftigen Flirts zwischen Atlan und Zephyda. Wenig später wurde die Residenz von den Kybb-Cranar entdeckt und eingeäschert, dabei verlor unter anderem auch Zephydas kleine Schwester Lesyde ihr Leben.

Mythen von Baikhal Cain

Perry Rhodan und Atlan erfuhren recht bald nach ihrer Landung auf Baikhal Cain einiges über die Mythen, die an fast allen Orten ziemlich gleich überliefert wurden.

Eine dieser Mythen erlebten sie am eigenen Leib, nämlich den Traum von einer blauhäutigen Frau – der Schildwache Lyressea.

Von den Vay Shessod erfuhren sie, dass Keyzing als das legendäre Exil der Medialen Schildwache galt. Viele hatten schon von ihr geträumt und hatten sich von diesen Visionen in den Kältetod in die Eiswüste verleiten lassen. Die Kybb-Cranar hatten angeblich Jahrzehnte nach der Schildwache gesucht, sie aber nie gefunden.

Weiterhin erfuhren sie, dass einmal gütige Herrscher, die Schutzherren von Jamondi, regiert hatten, denen die Schildwachen zur Seite standen. Der Choral »Dank an den Schutzherren« nennt aber nur den Namen Jopahaim.

Eine der wichtigsten Mythen auf Baikhal Cain war die der Blutnacht von Barinx.

Geschichte

Nach einer Schlacht gegen die Hilfsvölker der negativen Superintelligenz STROWWAN, die in der Zeit um 6.999.268 v. Chr. stattgefunden hatte, war der Nocturnenstock Antallin auf Baikhal Cain abgestürzt. Der absterbende Stock hatte sich mit der Planetenmaterie vermischt, auf diese Weise war der Heilige Berg entstanden.

Die Kybb-Cranar beherrschten Baikhal Cain seit ihrer Machtübernahme in der Blutnacht von Barinx und versklavten die Motana, die dort lebten.

Der Planet war Herkunftsort des Schaumopals, eines für die Kybb wichtigen und nur dort vorkommenden Rohstoffes.

Nachdem die Kybb-Cranar kurzzeitig vertrieben werden konnten, fand Perry Rhodan auf Baikhal Cain die Mediale Schildwache und konnte sie noch vor dem erfolgreichen Gegenangriff der Kybb retten. Die Motana vernichteten bei ihrer Flucht von Baikhal Cain den Heiligen Berg, der das einzige Vorkommen von Schaumopal im Sternenozean von Jamondi darstellte, und entzogen damit den Kybb auf Dauer diesen Rohstoff. Außerdem wurde das Kybbur vernichtet.

Am 8. September 1332 NGZ stürzte das Cain-System zusammen mit dem Sternenozean von Jamondi in den Normalraum zurück. Als Nebenwirkung des Rücksturzes deflagrierte der Schaumopal und schleuderte Baikhal Cain und das gesamte Cain-System in den Hyperraum.

Quellen

PR 2204, PR 2205, PR 2206, PR 2207, PR 2218, PR 2219, PR 2241, PR 2280