Baretus

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Baretus. Für das Raumschiff, siehe: BARETUS (Raumschiff).

Baretus ist die Hauptstadt des Planeten Ertrus.

Übersicht

Die Stadt liegt bei 17 Grad nördlicher Breite auf dem Äquatorialkontinent Baedhro in einer weiten Ebene, in einem Viertelkreis von den Berggebieten des Buckligen Reiters umgeben. Dieser natürliche Wall schützt die Stadt vor den heftigen Stürmen. (Marasin 1) An den Höhenzug schließen das Mattun-Gor-Vulkanland sowie die Gelbe Wüste und die Hallnoro-Wüste an, in der die USO im Jahre 2841 einen Geheimstützpunkt unterhielt.

Das eigentliche Zentrum mit Wohn- und Regierungsbereichen ist annähernd kreisförmig angelegt, mit einem Durchmesser von 56 Kilometern. Der Baustil ist der hohen Schwerkraft von 3,4 g angepasst und wirkt wuchtig und kompakt, von Straßen in Form klobiger Röhren durchzogen.

Der Großraum Baretus hat die Form eines unregelmäßigen Ellipsoids von 350 Kilometer Ost-West- und 120 Kilometer Nord-Süd-Ausdehnung, ist aber nur dünn besiedelt und eher von Parks und teilweise naturbelassenen Gebieten geprägt. Industrieanlagen sind unterirdisch angelegt. In diesem Randbereich findet sich um 1300 NGZ auch die Emotionauten-Akademie Ertrukar. Im Süden des Gebiets liegt in zehn Kilometern Entfernung ein ausgedehnter, von einem 20 Meter hohen Wall aus Stahlplast umgebener Raumhafen. (Marasin 1)

Die Stadt wurde um ihr späteres Wahrzeichen herum errichtet, die Barkennto-Quelle, einen Geysir, der etwa 70 Grad Celsius heiße Wassermassen trotz der hohen Gravitation alle vier Stunden bis zu 200 Meter in die Höhe schießt und als Symbol für den unbezähmbaren Willen der Ertruser angesehen wird. Er liegt inmitten des Barkennto-Beckens. Dabei handelt es sich um ein 1,8 Kilometer durchmessenden und 30 Meter tiefen See, der meist von Dampfschwaden bedeckt ist, die auch noch in die nähere Umgebung kriechen, und der von einem Schlingschilfgürtel begrenzt wird. Die Wasserversorgung der Stadt wird aus diesem See gespeist. Aus dem Becken heraus fließt der Barkennt nach Westen, ein ungezähmter Fluss mit vielen Stromschnellen und Katarakten, der anschließend das ausgedehnte Mattun-Gor-Vulkanland durchquert und etwa 1000 Kilometer westlich in den Rundon-Ozean mündet. Unter dem gesamten Gebiet befindet sich ein System vielverzweigter und schlecht kartografierbarer Kavernen, das direkt unter Baretus in das Kanalsystem Termina Attracta übergeht. (Marasin 1)

Einst hat der Grundwasserspiegel durch zu viel Entnahme einen Tiefststand erreicht. Die normale Wassertemperatur von 70 Grad Celsius verringerte sich um zehn Grad. Dies führte beinahe zum Versiegen der Barkennto-Quelle. Durch strenge Rationierung und eine künstliche Verengung des Eruptionskanals konnte der Normalzustand aber wiederhergestellt werden. (Marasin 1)

Bekannte Stadtviertel

Baretus-Nord

In diesem Stadtteil gibt es eine öffentliche Bibliothek. Bekannte Straßenzüge und Plätze sind beispielsweise der Kasom Boulevard und die Frascati Plaza. (Marasin 1)

Bhalud

In diesem Stadtteil von Baretus gibt es teure Restaurants, Mode- und Schmuckgeschäfte. Hauptstraße ist die Aphista Avenue. (Marasin 1)

Bhalud schließt sich direkt an den Botschaftsbezirk an. Die Terranische Botschaft ist in einem in Stufen angelegten, frei einsehbaren Komplex aus weißgrauem Naturstein in einem kleinen Park untergebracht. Die Fassaden wurden aus riesigen, unverspiegelten Glasflächen errichtet. Das Gelände wird lückenlos überwacht und jeder Besucher auf Herz und Nieren überprüft. (Marasin 1)

Die USO unterhielt im Jahre 3114 in Bhalud einen Stützpunkt. Das würfelförmige Bauwerk glich mit seinem riesigen geschwungenen Eingangsportal einem Tempel. (Marasin 1)

Weitere bekannte Stadtviertel

  • Chorzim, südliches Stadtviertel (PR 695)
  • Geyffa, östlicher Stadtteil (PR 695)
  • Ein weiterer ganzer Stadtteil, ursprünglich eine eigenständige Metropole, besteht aus monströsen Prachtbauten aus der Zeit des Carsualschen Bundes, die niemals niedergerissen wurden. Hier befindet sich das Arkadium, eine stadiongroße, marmorgetäfelte Versammlungsfläche. (PR 2055)

Bekannte sonstige Orte

Sternenkratzer von Ertrus

Das höchste Gebäude der Stadt ist das 800 m hohe Regierungsgebäude, ein Säulenbau, im Volksmund Sternenkratzer von Ertrus genannt. (Marasin 1)

Baretus-Lennik

Baretus-Lennik ist einer von drei Container-Raumhäfen der Stadt. Hier werden die Nahrungsmitteltransporte entladen und in die umliegenden Lagerhäuser gebracht. Der Weitertransport erfolgt mittels Lastengleitern und Frachtfähren. (Marasin 1)

Der Containerhafen wird von einer breiten Ringstraße umgeben. Über das gesamte Areal sind langgestreckte Lagerhallen verteilt. Direkt vor der weiträumigen Aussichtsterrasse gibt es eine Station der Schwebebahn. (Marasin 3)

Das Mehandor-Inn ist ein Lokal am Containerhafen. (Marasin 3)

Die Grauzone war ein anderes zwielichtiges Lokal am Rande des Containerhafens. Besitzerin war im Jahre 3114 Tirina Halet. (Marasin 1)

Bevölkerung

Im Jahre 3114 lag die Zahl der Einwohner bei 60 Millionen, darunter fast ständig etwa 80.000 Terraner. (Marasin 1) Um 1300 NGZ betrug die Einwohnerzahl circa 11 Millionen.

Geschichte

...

Während des Laren-Einfalls im Jahre 3460 war Baretus die Kulisse der erbitterten Machtkämpfe zwischen zerstrittenen Widerstandsgruppen der Ertruser. (PR 695)

Im Stadtteil Chorzim fand im Juli 3460 der Einsatz des EBK statt, bei dem es zum ersten Mal gelang, den Kontakt mit den Mastibekks zu erlangen. (PR 695)

Auch im Stadtteil Geyffa landete im Jahre 3460 eine der drei Pyramiden der Mastibekks. (PR 695, S. 24)

...

Am 11. September 3587 wurde Baretus durch die Folgen eines Weltraumbebens fast komplett zerstört. (PR 975)

Nach dem arkonidischen Überfall auf Ertrus am 27. September 1303 NGZ und den darauffolgenden Widerstandskämpfen der Ertruser gegen die Usurpatoren ließ der arkonidische Mascant Kraschyn am 2. Oktober die Stadt mit einer Intervallbombe vollständig zerstören. Alle Einwohner und die Widerständler wurden dabei zerfetzt; der Kern von 56 Kilometer Durchmesser war danach nur mehr ein Haufen Staub und Geröll. Die Barkennto-Quelle versiegte vorübergehend.

In den Jahren nach der Rückeroberung des Planeten wurde Baretus wieder aufgebaut und trägt seitdem den Beinamen die Tränen von Ertrus.

Quellen